CH333367A - Verfahren zur Herstellung neuer 4-substituierter Pyridazon-(3)-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer 4-substituierter Pyridazon-(3)-Verbindungen

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CH333367A
CH333367A CH333367DA CH333367A CH 333367 A CH333367 A CH 333367A CH 333367D A CH333367D A CH 333367DA CH 333367 A CH333367 A CH 333367A
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CH
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pyridazon
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Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
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Ciba Geigy
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    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer   4-substituierter Pyridazon- (3)-Verbindungen   
Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung von 4-substituierten Pyridazon-(3)- Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin   Rt    Wasserstoff, einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest oder einen, niederen Alkylrest und R. und R4 gegebenenfalls sub  stitnierte    Phenylreste oder niedere   Alkvlreste      oder R. Wasserstoff    oder einen niederen   Al-    kylrest und R4 Wasserstoff bedeutet.



   Von besonderem Interesse sind die   Pyrid-    - (3)- Verbindungen der Formel
EMI1.2     
 worin   Rj    einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest oder einen niederen Alkylrest bedeutet nncl die Symbole Ph gegebenenfalls substituierte Phenylreste darstellen, insbesondere das   2-Methyl-4-carboxy-5, 6-diphenyl-pv-    ridazon- (3) der Formel
EMI1.3     
 sowie das   4-Carboxy-5,    6-diphenyl-pyridazon (3) der Formel
EMI1.4     

Die Phenylreste können zum Beispiel durch Halogen oder Alkoxy-oder   Alkylgrup-    pen substituiert sein. Als niedere Alkylreste kommen zum Beispiel Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl oder Amyl in Frage.



   Die neuen Verbindungen können als Zwi  schenprodukte    für die Herstellung pharma   kologisch wirksamer Pyridazon- (3)-Verbin-    dungen verwendet werden. Ausserdem besitzen die neuen Verbindungen selbst wertvolle Eigenschaften. So sind die genannten 4-Carb  oxy-5,    6-diphenyl-pyridazon- (3)-Verbindungen   Losungsvermittler,    z.   B.    für in Wasser schwer oder unlösliche Arzneimittel der Pyrazolonreihe, wie 1-Phenyl-2,   3-dimethyl-4-dimethyl-    amino-pyrazolon. Sie sind weiter   choleretisch    v virksam. 4-Carboxy-5, 6-dialkyl-pyridazon- (3) Verbindungen wirken   antikonvulsiv.    Die neuen Verbindungen können damit auch als Heilmittel Verwendung finden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der genannten   Pyridazone    besteht darin, dass man Verbindungen der Formel
EMI2.1     
 worin   R.    eine veresterte Carboxylgruppe bedeutet, mit verseifenden Mitteln behandelt.



   Als Esterreste kommen dabei hauptsäehlich die Reste niederer Alkanole in Betracht.



   Als verseifende Mittel werden zweckmässig    alkalisehe Mittel,    wie wässrige oder   alkoho-    lische Alkalihydroxyde, verwendet.



     Pyridazon- (3)-Verbindungen,    die in 4
Stellung eine veresterte Carboxylgruppe tra gen, lassen sich zum Beispiel nach dem Ver fahren des schweiz. Patentes Nr. 320131 ge winnen.



   In den folgenden Beispielen besteht zwi schen Gewichtsteil und   Volumteil    die gleiche    Beziehung    wie zwischen Gramm und   Kubik-    zentimeter. Die Temperaturen sind in   Celsius-    graden angegeben.



      Betsptel 1   
3   Gewiehtsteile      4-Carbäthoxy-5, 6-diphenvl-       pyridazon- (3)    werden mit 100 Volumteilen    2n-Natronlauge    während 2 Stunden in einem Ölbad von   110     erhitzt. Nach dem Erkalten stellt man unter guter Kühlung mit   lOn-Salz-    sÏure   kongosauer, wodurch    ein weisser   Nieder-    schlag ausfällt, der aus wenig siedendem  Äthylalkohol umkristallisiert wird. 4-Carboxy , 5,6-diphenyl-pyridazon- (3) der Formel
EMI2.2     
 wird so in wei¯en Kristallen vom F.   243    bis   244  (mter Deearboxylierung) erha, lten.   



   Beispiel 2
10 Gewichtsteile 4-Carbäthoxy-2, 5, 6-triphe  nyl-pyridazon- (3)    werden in   250 Volumteile       2n-Natronlauge gebraeht und während 12    Stunden zum Sieden erhitzt. Man   nutseht    von wenig nicht gelöstem Ausgangsprodukt heiss ab und dampft auf 100 Volumteile ein, wodurch ein wei¯er   Niedersehlag    ausfällt, we]cher aus siedendem ¯thylalkohol    umkristalli-    siert wird. Man erhält so das Natriumsalz des 4-Carboxy-2, 5,   6-triphenyl-pyridazon-    (3) der Formel
EMI2.3     
 in wei¯en Kristallen vom F. 285-286¯.

   Durch   Loden    des Natriumsalzes in Wasser und Ansäuren mit   2n-Salzsäure    fÏl lt 4-Carboxy-2,5. 6triphenyl-pyridazon-(3) vom F. 248¯ (unter Decarboxylierung) aus.



   Beispiel 3
18,   4      Gewiehtsteile    2-Methyl-5,6-diphenyl-4carbÏthoxy-pyridazon- (3) werden in einer Mi  schung    von   120 Volumteilen    0, 5n-Natronlauge und   240 Volumteilen Alkohol    3 Stunden unter   Rüekfluss    gekocht, Beim Erkalten   entste-      lien      prächtige Nadeln. Man    dampft zur Troekne ein, löst den R ckstand in warmem Wasser und macht die   Losung    mit Salzsäure kongorot. Das ausgeschiedene 2-Methyl-4-carb  oxy-5,    6-diphenyl-pyridazon- (3) der Formel 
EMI3.1     
 wird aus Alkohol umkristallisiert und schmilzt hei 222¯.



     Es kans    zum Beispiel wie folgt, als L¯sungsvermittler verwendet werden :
10 Gewiehtsteile 1-Phenyl-2, 3-dimethyl-4dimethylamino-pyrazolon und 10 Gewichtsteile 2-Methyl-4-carboxy-5,6-diphenyl-pyridazon-(3) werden zusammen mit 80   Volumteilen    Wasser erwärmt, wodureh eine Lösung entsteht, die   auch    nach dem Abkühlen klar bleibt.



   Beispiel 4    17,    6 Gewichtsteile 5,   6-Bis- (p-ehlor-phenyl)-    4-carbÏthoxy-pyridazon-(3) werden mit 300   Volumteilen      ln-Natronlauge    während 6 Stunden gekocht. Man stellt dann die Lösung mit verdünnter Salzsäure auf   plI    = 3 und kristallisiert den erhaltenen   Niedersehlag    aus 50prozentigem Dioxan. Das so erhaltene 5, 6-Bis (p-chlor-phenyl)-4-carboxy-pyridazon- (3) der Formel
EMI3.2     
 schmilzt unter Zersetzung bei   274 .   



   Beispiel   5   
10 Gewichtsteile 2-Methyl-5, 6-bis-   (p-chlor-      phenyl)-4-carbäthoxy-pyridazon-    (3) werden mit 100   Volumteilen    0, 5n-Natronlauge und 100 Volumteilen Alkohol wÏhrend 2 Stunden unter Rückfluss gekocht. Man verdampft dann den Alkohol im Vakuum, verdünnt das Konzentrat mit warmem Wasser, klÏrt die Lösung durch Filtrieren und fÏllt sie noch warm   un-    ter Rühren mit verd. Salzsäure. Das 2-Methyl5, 6-bis-   (p-chlor-phenyl)-4-carboxy-pyridazon-    (3) der Formel
EMI3.3     
 wird abgesaugt und aus verd. Alkohol umkristallisiert.   F.      241-242 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer 4-substituierter Pyridazon - (3)-Verbindungen der Formel EMI3.4 worin Ri Wasserstoff, einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest oder einen niederen Alkylrest und R3 und R4 gegebenenfalls sub stituierte Phenylreste oder niedere Alkylreste oder Rg Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest und R. 4 Wasserstoff bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechende Verbindungen, welehe anstelle der freien eine veresterte Carboxylgruppe enthalten, mit verseifenden Mitteln behandelt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein alkalisches Mittel zur Verseifung verwendet.
CH333367D 1953-09-04 1953-09-04 Verfahren zur Herstellung neuer 4-substituierter Pyridazon-(3)-Verbindungen CH333367A (de)

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