CH330403A - Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen - Google Patents
Verfahren zur Oberflächenveredlung von AsphaltbelägenInfo
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Description
Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen Es ist bekannt, die Oberfläche von As phaltbelägen durch Schleifen und anschlie ssende Behandlung mit. Leichtbenzin zu ver edeln, das heisst. eine glatte Oberfläche mit gleichmässigem Farbton zu erzielen. Es ist i e rner bekannt., Asphaltbeläge durch Auf tragen einer Kunststoffpaste zu glätten, jedoch sind die für diesen Zweck benutzten Kunst stoffpasten verhältnismässig kostspielig. Ab gesehen davon ist es schwierig, den Farbton der Kunststoffpaste dem des Asphaltbelages Crenau anzupassen. Die Erfindung bringt auf diesem Gebiet einen erheblichen technischen Fortschritt und hestelit darin, dass ein Pulver mineralischer Natur, z. B. Asphalt- oder Steinmehl, mit einem Asphaltlösungsmittel, beispielsweise mit Ben zin. Terpentin, Petroleum oder dergleichen, zu einer streichfähigen Paste vermischt und diese Paste mittels eines Spachtelmessers auf den Asphaltbelag aufgetragen wird. Die Praxis hat gezeigt, dasssich beim Aufspachteln dieser Paste die obere Schicht des Asphaltbelages auf löst und somit eine unlösbare Verbindung zwischen dem Asphaltbelag und der aufge- spachtelten Masse erzielt wird. Das Asphalt mehl fär die Paste wird corzuasweise aus dem selben Material wie der Asphaltbelag herge stellt, so class in jedem Falle eine absolute i-#'lciehfarbigkeit gewährleistet ist. Diese Gleich farbigkeit ist insbesondere bei Fussboden- Belägen von Bedeutung, weil auf diese Weise auch nach einem etwaigen Abtreten der auf gespaehtelten Deckschicht die absolute Gleich farbigkeit des Fussbodens erhalten bleibt. An sieh liegt jedoch die Farbgebung der Spachtel .nasse im Belieben des Fachmannes. So kann es in bestimmten Fällen auch von Vorteil sein, die Spaehtelmasse in irgendeinem Farbton her zustellen, während z. B. zur Einsparung an Farbstoff der Asphaltbelag ungefärbt bleibt. Ausser diesen verschiedenen Möglichkeiten der Farbeinstellung und der festeren Verbindung mit der Unterlage hat die Asphaltpaste gegen über den bisher zu diesem Zweck verwendeten Kunststoffpasten noch den wesentlichen Vor teil, dass sie sieh erheblich billiger als diese herstellen lässt. Zur Herstellung - der Paste werden nor malerweise 5 Gewichtsteile Asphaltstaub mit 3 Gewichtsteilen Lösungsmittel gemischt. Für die Paste verwendet man vorzugsweise As phaltstaub mit einer Korngrösse von weniger als 0,09 mm. Als Lösungsmittel für den As phaltstaub kommen insbesondere Benzin, Ter pentin, Petroleum und Rohöle in Frage, die für sich allein oder gemischt zur Anwendung kommen können. An Stelle von Asphaltmehl oder -staub kann auch Steinmehl mit oder ohne Farbzusatz und als Lösungsmittel auch eine Bitumen- lösun,- oder eine Bitumenemulsion Verwen- dung finden. Das Mischungsverhältnis von Mehl und Lösungsmittel ist dabei etwa dasselbe wie vorstehend angeführt. Die Korngrösse des Steinmehls kann verschieden sein, jedoch hat sich die Verwendung von Steinmehl mit einer Korngrösse von weniger als 0,09 mm als zweckmässig erwiesen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pulver mineralischer Natur mit einem Asphaltlösungsmittel zu einer streichfähigen Paste vermischt und diese Paste mittels eines Spachtelmessers auf den Asphaltbelag aufge tragen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Asphaltmehl mit einem Asphaltlösungsmittel zu einer streich fähigen Paste vermischt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Steinmehl mit einer Bitumenlösung oder -emulsion zu einer streiehfähio,en Paste vermischt wird. 3.Verfahren nach Patentansprriclr, da durch gekennzeichnet, dass dem Pulver Farb stoffe, insbesondere Farbpigmente, zugesetzt werden. 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeiehnet, dass dem Lösungsmittel Farbstoffe, insbesondere Farbpigmente, zuge setzt werden. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass (las Asphaltmehl für die Paste aus demselben Material wie der Asphaltbelag hergestellt. wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330403X | 1953-11-26 | ||
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| CH330403D CH330403A (de) | 1953-11-26 | 1954-11-22 | Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen |
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1954
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