CH330403A - Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen - Google Patents

Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen

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CH330403A
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CH
Switzerland
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asphalt
paste
powder
solvent
mixed
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Application number
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English (en)
Inventor
Golz Guenter
Kleemann Hans-Georg
Gemke Hans
Original Assignee
Nacke Heinz
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/35Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them
    • E01C7/353Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them with exclusively bituminous binders; Aggregate, fillers or other additives for application on or in the surface of toppings with exclusively bituminous binders, e.g. for roughening or clearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  Verfahren zur     Oberflächenveredlung    von Asphaltbelägen    Es ist bekannt, die Oberfläche von As  phaltbelägen durch Schleifen und anschlie  ssende Behandlung mit. Leichtbenzin zu ver  edeln, das heisst. eine glatte Oberfläche mit       gleichmässigem    Farbton zu erzielen. Es ist       i    e     rner    bekannt., Asphaltbeläge durch Auf  tragen einer Kunststoffpaste zu glätten, jedoch  sind die für diesen Zweck benutzten Kunst  stoffpasten verhältnismässig kostspielig. Ab  gesehen     davon    ist es schwierig, den Farbton  der Kunststoffpaste dem des Asphaltbelages       Crenau    anzupassen.  



  Die Erfindung bringt auf diesem Gebiet  einen erheblichen technischen Fortschritt und       hestelit    darin, dass ein Pulver mineralischer  Natur, z. B. Asphalt- oder Steinmehl, mit einem  Asphaltlösungsmittel, beispielsweise mit Ben  zin. Terpentin, Petroleum oder dergleichen,  zu einer streichfähigen Paste vermischt und  diese Paste mittels eines     Spachtelmessers    auf  den Asphaltbelag aufgetragen wird. Die Praxis  hat gezeigt,     dasssich    beim     Aufspachteln    dieser  Paste die obere Schicht des Asphaltbelages auf  löst und somit eine unlösbare Verbindung       zwischen    dem Asphaltbelag und der     aufge-          spachtelten    Masse erzielt wird.

   Das Asphalt  mehl     fär    die Paste wird     corzuasweise    aus dem  selben Material wie der Asphaltbelag herge  stellt, so     class    in jedem Falle eine absolute       i-#'lciehfarbigkeit    gewährleistet ist. Diese Gleich  farbigkeit ist insbesondere bei Fussboden-    Belägen von Bedeutung, weil auf diese Weise  auch nach einem etwaigen Abtreten der auf  gespaehtelten Deckschicht die absolute Gleich  farbigkeit des Fussbodens erhalten bleibt. An  sieh liegt jedoch die Farbgebung der Spachtel  .nasse im Belieben des Fachmannes. So kann  es in bestimmten Fällen auch von Vorteil sein,  die     Spaehtelmasse    in irgendeinem Farbton her  zustellen, während z.

   B. zur     Einsparung    an  Farbstoff der Asphaltbelag ungefärbt bleibt.  Ausser diesen verschiedenen Möglichkeiten der  Farbeinstellung und der festeren Verbindung  mit der Unterlage hat die Asphaltpaste gegen  über den bisher zu diesem Zweck     verwendeten     Kunststoffpasten noch den wesentlichen Vor  teil, dass     sie    sieh erheblich billiger als diese  herstellen lässt.  



  Zur Herstellung - der Paste werden nor  malerweise 5 Gewichtsteile Asphaltstaub mit  3 Gewichtsteilen Lösungsmittel gemischt. Für  die Paste verwendet man vorzugsweise As  phaltstaub mit einer Korngrösse von weniger  als 0,09 mm. Als Lösungsmittel für den As  phaltstaub kommen insbesondere Benzin, Ter  pentin, Petroleum und Rohöle in Frage, die  für sich allein oder gemischt zur Anwendung       kommen    können.  



  An Stelle von Asphaltmehl oder -staub  kann auch Steinmehl mit oder ohne Farbzusatz  und als Lösungsmittel     auch    eine     Bitumen-          lösun,-    oder eine     Bitumenemulsion    Verwen-           dung    finden. Das Mischungsverhältnis von  Mehl und Lösungsmittel ist dabei etwa dasselbe       wie    vorstehend angeführt. Die Korngrösse des       Steinmehls    kann verschieden sein, jedoch hat  sich die     Verwendung    von Steinmehl mit einer  Korngrösse von weniger als 0,09 mm als  zweckmässig erwiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pulver mineralischer Natur mit einem Asphaltlösungsmittel zu einer streichfähigen Paste vermischt und diese Paste mittels eines Spachtelmessers auf den Asphaltbelag aufge tragen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Asphaltmehl mit einem Asphaltlösungsmittel zu einer streich fähigen Paste vermischt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Steinmehl mit einer Bitumenlösung oder -emulsion zu einer streiehfähio,en Paste vermischt wird. 3.
    Verfahren nach Patentansprriclr, da durch gekennzeichnet, dass dem Pulver Farb stoffe, insbesondere Farbpigmente, zugesetzt werden. 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeiehnet, dass dem Lösungsmittel Farbstoffe, insbesondere Farbpigmente, zuge setzt werden. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass (las Asphaltmehl für die Paste aus demselben Material wie der Asphaltbelag hergestellt. wird.
CH330403D 1953-11-26 1954-11-22 Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen CH330403A (de)

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