CH329618A - Schlichtmaschine - Google Patents
SchlichtmaschineInfo
- Publication number
- CH329618A CH329618A CH329618DA CH329618A CH 329618 A CH329618 A CH 329618A CH 329618D A CH329618D A CH 329618DA CH 329618 A CH329618 A CH 329618A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pressure
- sep
- sizing machine
- sizing
- roller
- Prior art date
Links
- 238000004513 sizing Methods 0.000 title claims description 11
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 4
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 3
- 230000009193 crawling Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 230000005021 gait Effects 0.000 description 1
- 230000001795 light effect Effects 0.000 description 1
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B15/00—Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours
- D06B15/02—Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by squeezing rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Schlichtmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schlichtmaschine, welche sich nach dem Pa- tentanspruch des Hauptpatentes auszeichnet durch eine Vorrichtung, die während des Kriechganges den Druck einer Quetschwalze vermindert., zum gleichmässigeren Schlichten von Kettgarnen und bezieht sich auf eine weitere Ausbildung einer solchen Schlicht maschine.
Es ist bekannt, eine Quetschwalzenent- lastung im Kriechgang mittels einstellbarer Gewichte durch Kurven oder Zahnräder zu erzielen. Es sind inzwischen auch Vorrich tungen mit Druckfederspindeln bekanntge worden. Bei- allen diesen Vorrichtungen er fordert jede Durchmesserveränderung der Quetschwalze eine Einjustierung der Ent lastungsvorrichtung.
Bekanntlich besitzt die Quetschwalze ein Filztuch, das nach einer ge- wiesen Laufzeit abgenützt ist und dann um die Umfangslänge abgeschnitten wird. Dies wiederholt. sich vier- bis fünfmal. Ist das Filztuch aufgebraucht, dann wird ein neues etwa 3 bis 4 Meter langes Filztuch auf die Quetschwalze aufgezogen.
Jede Abnahme und Neuwicklung ändert jedoch den Durchmesser der Quetschwalze. Um einen gleichbleibenden Abquetachdruck zu erzielen, muss bei jeder Durchmesserveränderung die Entlastungsvor- richtung verstellt werden. Ein weiterer Nach teil besteht darin, dass die an der rechten und linken Maschinenseite angebrachte Entla- stungsvorrichtung genau gleichmässig ent lasten muss.
Die Einstellung dafür ist sehr schwierig und zeitraubende, insbesondere an Druckfederapindeln. Eine ungleichmässige Ab nützung des Schlichttuches auf der rechten oder linken Maschinenseite ist sehr nachteilig und ergibt unterschiedliche Schlicht- und Ab- quetscheffekte. Die Entlastungsvorrichtungen müssen periodisch auf eine gleichmässige Ent- lastung hin kontrolliert und eingestellt wer den.
Die Erfindung besteht nun dhrin, dass die Entlastung im Kriechgang mittels eines Druckzylinders und Druckkolbens erfolgt.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird von einem Hochdruckbehälter aus pneu matisch oder hydraulisch über ein einstell bares Reduzierventil und einen Dreiweghahn der Druckzylinder gespeist. Dabei können an einen Hochdruckbehälter Druckzylinder für mehrere Schlichtmaschinen angeschlossen sein.
Es wird dadurch der Vorteil erzielt, dass der Abquetschdruek im Kriechgang auch bei veränderlichem Quetschwalzendurchmesser und auf beiden Maschinenseiten stets gleich mässig ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht. Die Quetschwalze a ist in einem Doppel hebel<I>b</I> gelagert.
In dein Druckzylinder <I>r</I> be findet sich ein Druckkolben z, der mittels der Druekstange x mit dem Doppelhebel b verbunden ist. An dem Druckzylinder ist. ein Rohrstutzen k mit einem Dreiwegha.hn s ange schraubt. An diesem befindet sich eine Ab leitung<I>p,</I> die in den Zulaufbehälter <I>i</I> mündet.
An dem Dreiweghahn ist ein Rohrstutzen o mit einem einstellbaren Reduzierventil na und einem Druckmesser n angeschlossen. Von dem Reduzierventil führt eine Leitung b zu dem Hochdruckbehälter g. Zwischen Einlauf- und Hochdruckbehälter ist eine Pumpe u angeord net. Der Dreiwegha.hn weist einen Hebelarm f mit angelenkter Schubstange f' auf.
Auf dem Ausrückgestänge c befindet. sieh ein Kurven stück e mit seitlicher Nut. Die Schubstange besitzt. an dem untern Ende eine Rolle, die in der Nut des Kurvenstückes läuft.
Die Arbeitsweise ist. folgende: beim Schal ten auf den Kriechgang gleitet die Rolle mit der Sehubstange f' nach abwärts, dabei wird über den Hebel f der Dreiweghahn s gedreht und der Durchfluss vom Reduzierventil yn zti dem Zylinder r geöffnet. In dem Hochdruck behälter herrscht z. B. ein Druck von 7 atü. Werden für die Entlastung z. B. 4 atü be nötigt, dann wird das Reduzierventil so weit geschlossen, bis der Druckmesser n 4 atü an zeigt.
In der gezeigten Stellung des Dreiweg hahnes strömt das Dtatekmittel in den Zylin der und drüekt den Kolben nach unten. Dabei wirkt dieser Druck entlastend auf die Quetsch walze a. Beim Schalten auf den Schnellgang wird über die Schubstange der Dreiwegliahn gedreht und der Durchfluss vom Zylinder zu der Ableitung p geöffnet. Das Druckmittel im Zylinder kann entweichen und läuft in den Sammelbehälter i. Die Quetschwalze a wirkt dadurch wieder mit ihrem vollen Eigen gewicht. Das im Sammelbehälter angesam melte Driiekmittel wird durch die Pumpe u in den Druckbehälter gedrückt.
Das Mass der Verminderung des Abquetschdru.ekes im Kriechgang kann durch das Reduzierventil eingestellt werden. Die Einstellung des jeweils richtigen Ab- quetsclidrucl@es im Kriechgang ist besonders wichtig, damit der Sehlichteffekt der Kett- fä@den im Kriechgang sich denjenigen während des Schlichtens im Schnellgang annähert..
Der Abquetschdriiek im Krieehgang ist von der Anzahl der Fäden, Garnnummer und Pro venienz der Faser abhängig.
EMI0002.0066
<I>Beispiel. <SEP> 1</I>
<tb> .5800 <SEP> Faden <SEP> Nm <SEP> 50' <SEP> Baumwolle
<tb> Quetschwalzendruck <SEP> Scheuerfestigkeit
<tb> 220 <SEP> kg <SEP> Schnellgang <SEP> 162
<tb> 140 <SEP> kg <SEP> Kriechgang <SEP> 160 Um eine annähernd gleichmässige Scheuer festigkeit der Faden im .Kriechgang zu den Faden ini Schnellgang zu erreichen, muss der Abqtietschdruck während des Kriechganges 140 kg betragen.
EMI0002.0070
<I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb> 2800 <SEP> Faden <SEP> Nm <SEP> 28' <SEP> Baumwolle
<tb> Quetschwalzendruck <SEP> Scheuerfestigkeit
<tb> 220 <SEP> kg <SEP> Schnellgang <SEP> 202
<tb> 100 <SEP> kg <SEP> Kriechgang <SEP> 206 Der Abguetschdruck während des Kriech ganges muss 100 kg betragen. Damit wird stets derselbe Schlichteffekt im Kriechgang wie im Sehnellgang erzielt und die Gewähr leistung einer gleichmässigen Schlichtung ist damit. gegeben.
Sind mehrere Schliehtmaschinen vorhan den, so können sämtliche Entlastungsvorrich tungen an den gleichen Hoehdruckbehälter angeschlossen sein. Der Druck kann mittels Luft, Öl oder sonstiger geeigneter Mittel her gestellt werden. Die Quetsehwalze a kann dureh volles Öffnen des Reduzierv entils von der untern Walze abgehoben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sehliehtmaschine nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastung im Kriechgang mittels eines Druckzylinders (r) und Druekkolbens (z) er folgt. UNTERANSPRLICHE 1. Schlichtmaschine nach Patentanspruch, cladurch gekennzeichnet, dass der Druckzylin der an einem Hochdmuckbehälter (g) ange- sch@ossen ist. 2.Schlichtmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mquetsch- drucl. im Kriechgang an einem Reduzierventil (na) einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE304365X | 1952-03-31 | ||
| DE329618X | 1954-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH329618A true CH329618A (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=32928593
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH304365D CH304365A (de) | 1952-03-31 | 1952-11-17 | Schlichtmaschine. |
| CH329618D CH329618A (de) | 1952-03-31 | 1955-03-15 | Schlichtmaschine |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH304365D CH304365A (de) | 1952-03-31 | 1952-11-17 | Schlichtmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH304365A (de) |
-
1952
- 1952-11-17 CH CH304365D patent/CH304365A/de unknown
-
1955
- 1955-03-15 CH CH329618D patent/CH329618A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH304365A (de) | 1955-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH660497A5 (de) | Auf die druckroller eines streckwerkes einwirkende walzen-belastungseinrichtung. | |
| DE723471C (de) | Vorrichtung zum Belasten von Streckwerken | |
| CH329618A (de) | Schlichtmaschine | |
| CH632543A5 (de) | Abzugsvorrichtung fuer die stoffbahn an einer textilmaschine. | |
| DE536870C (de) | Vorrichtung zur Veraenderung des Windungshubes an Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen | |
| DE4031666C2 (de) | Schlingenheber als Stellglied zur Regelung des Bandzuges | |
| DE2312990B2 (de) | Anwendung des Verfahrens des Schleifens von Geweben oder Gewirken und dabei benutztes Gerät | |
| DE1460632C3 (de) | ||
| DE2055491C3 (de) | Negative Kettablaßvorrichtung für Webmaschinen | |
| DE974221C (de) | Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm fuer Spinnmaschinen-Streckwerke | |
| DE745799C (de) | Vorrichtung zum Belasten der Druckwalzen von Streckwerken | |
| DE963937C (de) | Spinn- oder Ringzwirnmaschine mit hydraulisch bewegter Ring- oder Spindelbank | |
| DE1126696B (de) | Wickelvorrichtung fuer Papier-, Gewebe-, Kunststoffbahnen od. dgl. | |
| DE906789C (de) | Riemchen-Streckwerk | |
| DE1279515B (de) | Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm fuer Spinnereimaschinen-Streckwerke | |
| DE286359C (de) | ||
| DE635966C (de) | Vorrichtung zur Erzeugung einer gleichbleibenden Stoffbahnspannung bei Umwickelvorrichtungen aller Art, insbesondere Jiggern | |
| CH154863A (de) | Verfahren zur Erzeugung periodisch wechselnder Beanspruchungen von Prüfkörpern in einer hydraulisch betriebenen Materialprüfmaschine und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. | |
| DE504926C (de) | Fadenspannvorrichtung fuer die Randmaschenbildung auf flachen Kulierwirkmaschinen | |
| DE1063001B (de) | Messpumpenregelung hydrostatischer Getriebe insbesondere bei Antriebsvorrichtungen zum Aufwickeln von biegsamen Guetern | |
| DE569551C (de) | Befeuchtungsvorrichtung fuer Garne | |
| DE614253C (de) | Maschine zur Herstellung von Florgeweben durch Aufkleben von Flornoppen auf einen Belagstoff | |
| AT282525B (de) | Vorrichtung zum Abquetschen von Schlauchware, insbesondere Trikot-Schlauchware | |
| DE910033C (de) | Belastungs- und Haltevorrichtung fuer die Druckwalzen von Spinnmaschinen-Streckwerken | |
| DE649142C (de) | Filzkalander |