CH326199A - Kopierverfahren für Linsenrasterfilme - Google Patents

Kopierverfahren für Linsenrasterfilme

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CH326199A
CH326199A CH326199DA CH326199A CH 326199 A CH326199 A CH 326199A CH 326199D A CH326199D A CH 326199DA CH 326199 A CH326199 A CH 326199A
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CH
Switzerland
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sep
film
color
development
lenticular
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Application number
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English (en)
Inventor
Carlo Dr Rossi
Original Assignee
Ciba Geigy
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Publication date
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Publication of CH326199A publication Critical patent/CH326199A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


  Kopierverfahren für     Linsenrasterfilme     
EMI0001.0002     
  
    Bei <SEP> den <SEP> Verfahren, <SEP> welche <SEP> für <SEP> die <SEP> Kopie
<tb>  auf <SEP> Linsenrasterfilme <SEP> Verwendung <SEP> finden,
<tb>  unterscheidet <SEP> man <SEP> zwei <SEP> prinzipiell. <SEP> voneinan  der <SEP> verschiedene <SEP> Methoden. <SEP> Im <SEP> einen <SEP> Fall,
<tb>  denn <SEP> sogenannten <SEP> optischen <SEP> Kopierverfahren,
<tb>  ist <SEP> der <SEP> zu <SEP> kopierende <SEP> Film <SEP> vom <SEP> Linsenraster  film <SEP> örtlich <SEP> getrennt, <SEP> und <SEP> die <SEP> Abbildung <SEP> auf
<tb>  dein <SEP> Linsenrasterfilm. <SEP> erfolgt <SEP> mittels <SEP> eines
<tb>  hochwertigen <SEP> Linsensystems.

   <SEP> Im <SEP> andern <SEP> Ver  fahren, <SEP> dem <SEP> sogenannten <SEP> Kontaktkopierver  fabren, <SEP> steht <SEP> der <SEP> zu <SEP> kopierende <SEP> Film <SEP> in <SEP> un  mittelbarem <SEP> Kdntakt <SEP> mit <SEP> den <SEP> Linsen <SEP> des
<tb>  Rasterfilms, <SEP> in <SEP> Ausnahmefällen <SEP> höchstens
<tb>  rlurcll <SEP> einen <SEP> Hilfsfilm <SEP> davon <SEP> getrennt.
<tb>  Der <SEP> Vorteil <SEP> des <SEP> Kontaktkopieiverfahrens
<tb>  @,egenüber <SEP> dem <SEP> optischen <SEP> Kopierverfahren
<tb>  liegt <SEP> in <SEP> der <SEP> Veinvendungsmögliehkeit <SEP> sehr <SEP> ein  faeher <SEP> Kopierapparaturen, <SEP> bei <SEP> welchen <SEP> keine
<tb>  teuren <SEP> Präzisionsoptiken <SEP> benötigt <SEP> werden, <SEP> und
<tb>  ferner <SEP> in <SEP> der <SEP> Tatsache,

   <SEP> dass <SEP> dabei <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  bedeutend <SEP> grösseren <SEP> Kopiergesehwindigkeit
<tb>  gearbeitet <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> da <SEP> die <SEP> beiden <SEP> in <SEP> Kon  t < il;t <SEP> stehenden <SEP> Filme <SEP> zusammengekoppelt <SEP> in
<tb>  einem <SEP> entsprechenden <SEP> Beleuchtungssystem
<tb>  einen <SEP> gewissen <SEP> begrenzten <SEP> Weg <SEP> durchlaufen
<tb>  mid <SEP> dabei <SEP> dein <SEP> Expositionslieht <SEP> ausgesetzt
<tb>  werden <SEP> können.
<tb>  Besteht <SEP> die <SEP> Bildsubstanz <SEP> des <SEP> zu <SEP> kopieren  den <SEP> Films <SEP> aus <SEP> Silberkörnern, <SEP> so <SEP> erleidet <SEP> das
<tb>  Kopierlieht <SEP> beim <SEP> Durelltritt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Kör  nerzone <SEP> eine. <SEP> der <SEP> Anzahl <SEP> und <SEP> Natur <SEP> der <SEP> Kör  ner <SEP> entsprechende <SEP> Streuung.

       
EMI0001.0003     
  
    Diese <SEP> Streuung <SEP> des <SEP> Kopierlichtes <SEP> wirkt
<tb>  sieh <SEP> im <SEP> Kontaktkopierverfahren <SEP> für <SEP> Linsen  rasterfiline <SEP> sehr <SEP> nachteilig <SEP> aus, <SEP> da <SEP> dadurch
<tb>  das <SEP> Verhältnis <SEP> der <SEP> den <SEP> einzelnen <SEP> Teilelemen  ten <SEP> der <SEP> gesamten <SEP> R,asterlinsenzone <SEP> zugeordne  ten <SEP> Expositionswerte <SEP> zwangläufig <SEP> eine <SEP> Ver  zerrung <SEP> erleidet.
<tb>  Diese <SEP> Verhältnisse <SEP> führen <SEP> beispielsweise
<tb>  bei <SEP> der <SEP> Verwendung <SEP> des <SEP> Linsenrasterfilms <SEP> als
<tb>  additiv <SEP> arbeitenden <SEP> Farbfilm <SEP> zu <SEP> unerwünsch  ten <SEP> Parbtonsehiebungen <SEP> und <SEP> Entsättigungen
<tb>  der <SEP> zu <SEP> reproduzierenden <SEP> Farben,

   <SEP> wodurch <SEP> die
<tb>  Wiedergabequalität <SEP> des <SEP> Verfahrens <SEP> sehr <SEP> nach  teilig <SEP> beeinflusst <SEP> wird.
<tb>  Das <SEP> vorliegende <SEP> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstel  lung, <SEP> verschiedener <SEP> Dichteregistrierimgen <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Kontaktkopiermethode <SEP> auf <SEP> demselben <SEP> Lin  senrasterfilm, <SEP> ausgehend <SEP> von <SEP> verschiedenen
<tb>  Farbauszügen <SEP> desselben <SEP> Bildes <SEP> ist <SEP> dadurch
<tb>  gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> den <SEP> Kopierprozess
<tb>  unter <SEP> Verwendung <SEP> von <SEP> das <SEP> Licht <SEP> praktisch
<tb>  nichtstreuenden <SEP> getrennten <SEP> Farbauszügen
<tb>  durehführt.

   <SEP> Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> ferner
<tb>  einen <SEP> nach <SEP> diesem <SEP> Verfahren <SEP> hergestellten
<tb>  Linsenrasterfilm.
<tb>  Als <SEP> nichtstreuende <SEP> Bildsubstanzen <SEP> eignen
<tb>  sich <SEP> unter <SEP> anderem <SEP> kolloidal <SEP> verteilte <SEP> Metalle,
<tb>  wie <SEP> sie <SEP> beispielsweise <SEP> bei <SEP> einer <SEP> kurzzeitigen
<tb>  physikalischen <SEP> Entwicklung <SEP> anfallen, <SEP> oder
<tb>  insbesondere <SEP> kolloidal <SEP> verteilte <SEP> Farbstoffe,
<tb>  wie <SEP> sie <SEP> beispielsweise <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von
<tb>  Farbfilmen <SEP> Verwendung <SEP> finden.

           Zur Herstellung von     praktisch    nicht  streuenden Bildern aus kolloid verteiltem  Metall können an sich     bekannte    Methoden ver  wendet werden,     gewünschtenfalls    auch das  Verfahren der schweizerischen Patentschrift  Nr. 288751     (Case        2714).    Von besonderem In  teresse für das vorliegende Verfahren ist die  Verwendung solcher Bilder, die aus kolloidal  verteilten Farbstoffen bestehen. Hier stehen  der Technik eine grössere Zahl von Methoden  zur Verfügung, die es erlauben, aus den ein  zelnen     Farbauszugsnegativen    direkt wieder  Negative herzustellen.

   Diese liefern bei der  üblichen     Entwicklung        ummittelbar    die     ge-          wünsehten    Positive. Es hat sich allerdings  herausgestellt, dass für möglichst farbtreue       Wiedergabe    eine Umkehrentwicklung des  Rasterfilms oft bessere Resultate ergibt, so  dass die Herstellung eines praktisch nicht  , streuenden     Farbauszugpositivs    nicht nur  keine Nachteile, sondern in manchen Fällen  ausgesprochene Vorteile mit sich     bringt.     



  Für die Wahl der zu verwendenden Farb  stoffe ist noch folgender Umstand zu beach  ten: Abgesehen von der spektralen Empfind  lichkeit der     Rasterfilmemulsion    und abgesehen  vom Charakter des zweckmässig darin enthal  tenen     Dämpfungsfarbstoffes    kann die Farbe  der nichtstreuenden Bilder in weitem Um  fange frei gewählt werden, weil für den Ko  piervorgang beliebig gefärbtes Licht Verwen  dung finden kann, vorzugsweise Licht von  komplementärer Farbe zum Bildfarbstoff,  damit. die     Gradation    des Bildes voll ausge  nützt wird.  



  Zur Herstellung von Kopierfilmen mit  nichtstreuender Bildsubstanz eignet sich bei  spielsweise das     Silberausbleichverfahren,    wo  bei allerdings bei einer Umkehrentwicklung  des Rasterfilms die Herstellung eines zusätz  lichen Positives erforderlich wird.  



  Die im Falle der     Rasterfilm-Umkehrent-          wicklungstechnik    benötigten nichtstreuenden  Positive können aus den ursprünglichen     Farb-          auszugsnegativen    in einfachster Weise durch       chromogene    Entwicklung gewonnen werden.  



  Gewisse nach der üblichen,     ehromogenen          Entwicklung    mittels     Entwickler    vom.p-Pheny-         lendiamintypus    gewonnene Bilder ergeben  immer noch eine relativ starke Streuung des  Lichtes, so dass sie für das vorliegende Ver  fahren -nicht in allen Fällen geeignet sind.  Wenig taugliche Bilder werden beim Arbei  ten nach den sogenannten      chemical        Toning -          Verfahren    (Friedmann, Kapitel 20, 3. Auf  lage) erhalten, da hier praktisch die streuen  den Silberkörner durch entsprechende far  bige Kornaggregate ersetzt werden.  



  Auch führt die     Umwandlung    des Bildsil  bers in     oxydierte    Komponenten, wie beispiels  weise     Bleiehromat,    und mittels     Indigosolen     damit bewirkte     Farbeinlagerung    nur zu stark       liehtstreuenden    Bildern.  



  Es wurde gefunden, dass die Methode des       Primary        Color        Development    (Friedmann,  3. Auflage, 22. Kapitel), nach welcher sieh  in     sitlfitfreien    bzw.     sulfitarmen    Entwicklern  die Oxydationsprodukte der     Entwicklersub-          stanzen    meistens mit     unveränderter        Entwick-          lersubstanz    zu Farbstoffen kombinieren, op  tisch klare, auch bezüglich     Auflösungsver-          mögen        einwandfreie    Bilder liefern kann.  



  Als Entwickler kommen die bekannten  organischen Verbindungen in Betracht, die  neben einer     cyclisch,    insbesondere aromatisch  gebundenen     Oxy-    oder     Aminogruppe    minde  stens eine weitere in Nachbarstellung oder in       1r-Stellung    dazu gebundene     Oxy-    oder     Amino-          gruppe    aufweisen, z.

   B.     Brenzkatechin,        Metol     oder     1-Phenyl-3-pyrazolidon,    o- oder     p-Amino-          phenol;    besonders gut eignen sich beispiels  weise 1-     Anilino-l-naphtlrol    in verdünnter  Natronlauge oder auch     sulfitfreie,    alkalische       Pyrogallollösung.     



  Die nach der Methode des     Primary        Color          Development    erhältlichen Farbbilder erfül  len für viele Zwecke wohl die Forderungen       bezüglieh    optischen Eigenschaften, aber oft  ergeben sie für die beabsichtigten Zwecke zu  flache     Gradationen.     



  Es wurde nun gefunden, dass die gelben  und braunen Körper, welche die Bildsubstanz  beim Arbeiten mittels der oben angegebenen       sulfitfreien    oder     sialfitarmen    Entwickler for  rnen, eine solche Affinität zu basischen Farb  stoffen aufweisen, dass die Möglichkeit des      Einfärbens und damit einer erwünschten       Gradationssteigerung    gegeben ist. An Stelle  eines einzelnen basischen Farbstoffes können  verschiedene basische Farbstoffe in  <B>z</B> auch  Mischung verwendet werden.  



  Die zweckmässig in schwach essigsaurer       Lösung    mit basischen Farbstoffen     eingefärb-          len    Filme werden zur Entfernung von über  schüssiger     Farbstofflösung    und lose gebun  denen     Farbstoffanteilen    kurze Zeit gewässert  und anschliessend zur Vermeidung des Aus  blutens des gebundenen Farbstoffes noch  einem gerbend wirkenden Nachbehandlungs  bad unterworfen. Als     Gerblösungen    können  beispielsweise verdünnte     Tanninlösungen    oder  verdünnte     Formaldehydlösungeh    Verwendung  finden.  



  Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung  der Auflösungsverhältnisse der Linsenraster  filmemulsion bzw. Verminderung der gegen  seitigen Beeinflussung der einzelnen Teil  zonenbeliehtungen liegt in der     Expositions-          dosierung    des nach dem Umkehrverfahren  entwickelten     Linsenrasterfilms.     



  Durch Vermeidung eines unnötigen, allzu  tiefen     Eindringens    des     Expositionslichtes    in       (lie        Rasterfilmemulsionssehicht        kann    die in       der    Emulsion auftretende Streuung des Ko  pierlichtes auf einem sehr     vorteilhaft    sich aus  wirkenden Minimalwert gehalten werden.  



  Die günstigsten Bedingungen für diese       hxpositionsdosierung    liegen dann vor, wenn  der niedrigste     Expositionswert    eine Dichte  stufe ergibt, welche bezogen auf die     Schwär-          zungskurv    e des primären Entwicklungspro  zesses ausserhalb der     Fusspartie    zu liegen  kommt.  



  Bei einer gegebenen     Rasterfilmemulsions-          dicke    kann nun dieses Anstreben der rein  photographisch geforderten, optimalen Bedin  gungen zu unerwünscht hohen Dichtewerten  des Rasterbildes führen.   Es     wurde    gefunden, dass unter Einhalten  der oben erwähnten optimalen, photographi  schen Bedingungen ein helles Umkehrbild er  halten werden kann, wenn zusätzlich zu der  eigentlichen Bildexposition der Rasterfilm    von der Rückseite her einer dosierten, homo  genen Belichtung ausgesetzt wird.  



  Diese zusätzliche Belichtung kann vor,  gleichzeitig oder nach der Bildexposition er  folgen und wird vorteilhaft mit Licht von  der     Koiriplementärfarbe    zum     Dämpfungsfarb-          stoff    der     Rasterfilmemulsion    durchgeführt.  



  Zu einem ähnlichen Resultat führt die  Behandlung von zu dichten Rasterkopien mit  tels     Bleichlösungen,    beispielsweise     Farmer-          schem        Absehwä.chei-;    auch ist es möglich, die       Transparenzerhöhung    dunkler Rasterbilder  durch     kombinierte    Behandlung mittels rück  seitiger Belichtung und     Abschwächerbad    zu  erzielen.  



  Im weiteren erwies es sich als vorteilhaft,  wenn die übliche zweite Belichtung im Um  kehrprozessverfahren durch eine rein chemi  sche     Schwärzung    des restlichen     Silberhaloge-          nids    ersetzt wird, was beispielsweise durch  Behandlung mittels     natriumcarbonatalkali-          seher        Hydrosulfitlösiuig    bewerkstelligt Wer  den kann.  



  Die dabei erhaltene     Umkehrgradations-          kurv    e weist eine ausgesprochene geringe Fuss  partie auf, was sieh für die     Linearisierung    des  Kopierprozesses sehr vorteilhaft auswirkt.  



  Eine Erhöhung der Transparenz des       Rasterfilmbildes    kann auch erreicht werden  durch     bartielle    Fixierung mit     Natriumsulfit-          lösung    vor dem     Sehwärzungsbad,    zweckmässig  bei Temperatur nun 0  lind unter Zusatz von  Alkoholen zur Verzögerung der     Gelatinequel-          lung.    Derselbe Zweck kann auch erreicht wer  den durch Behandlung des Rasterfilms vor  der     Schwärzung    mittels eines die Gelatine ab  tauenden     Pepsinbades.            Beispiel   <I>1</I>       a)

      Herstellung der nichtstreuenden Posi  tive aus den     Parbauszugsnegativen.     



  Die mittels     Strahlungsteilungskamera    er  haltenen Rot-, Grün- und     Blauauszugsnega-          tiv    e, welche einen     Dichteumfang    in den Grö  ssenordnungen 0,23 bis etwa 1,5 aufweisen,  werden im     Kontaktkopierverfahren    auf einen  handelsüblichen     Bromsilberfilm        (Kodak        Fine          Grain        Dupl.    Positiv) kopiert,

        Die     Expositionszeit    beträgt     -unter    Verwen  dung einer     250-Watt-Lampe    vom Typus     Phi-          lips        Pliotocrescenta    bei einem Abstand von  Lichtquelle zum Film von 1     ni    0,5 Sekunden.  



  Die Entwicklung     erfolgt    mittels Pinsel bei  19,5  in einem frisch hergestellten Entwick  ler, welcher im Liter 4 g     Ätznatron    und 5 g       1-Anilido-2-oxynaphthalin    enthält.. Anschlie  ssend wird der Film 5 Minuten gewässert und  darauf 2 Minuten mit, einem Blechbad behan  delt, welches im Liter 100 g     Kaliumferri-          eyanid,    10 g Borsäure und 5     g    Borax enthält.

    Nach einer     Wässerungszeit    von 5 Minuten  wird der Film mittels 20      /oiger        Natriumthio-          sulfatlösung    fixiert und anschliessend 15 Mi  nuten     gewässert.    Die Einfärbung des Films  wird ohne Zwischentrocknung mittels eines       Farbstoffbades    durchgeführt, welches im Liter  des-. Wasser 3 g     Rhodamin    Ca (Schultz,     Farb-          Stofftabellen,    7.

   Auflage, Nr. 865), 6 g Eis  essig und 0,5 g eines     ioneninaktiven    Netzmit  tels aus etwa 8     Molt.hylenoxyd    und 1     Mol          p-tei¯t.-Octylphenol    enthält, und dauert 10  Minuten.     Anschliessend    wird 10 Minuten ge  wässert. und darauf 2 Minuten in einem Gerb  bad, welches im Liter 10 g     Tannin,    1,2 g Eis  essig     und.    1 g     40         /aige        Formaldehydlösung     enthält, nachbehandelt.

   Nun wird wieder 10       Minuten    gewässert und am Schluss etwa       1 < >    Minute in Wasser, welches 0,5 g     des    oben  erwähnten Netzmittels pro Liter enthält, ge  taucht. Die Trocknung des     Filins    erfolgt im  staubfreien Luftstrom bei Raumtemperatur.  



  Sämtliche Behandlungsbäder des     besehrie-          benen    Verfahrens sowie das      'asehwasser    wer  den auf 19,5  eingestellt.    b) Exposition auf     Linsenrasterfilin.       Die nach dem oben beschriebenen Verfah  ren hergestellten nichtstreuenden Farba.us  zugspositive werden nach folgendem Verfah  ren auf einen     Linsenrasterfilin    kopiert, dessen       1-lauptmerkmale    die folgenden sind:

    Der Film ist mit quer zur Laufrichtung  orientierten Zylinderlinsen versehen, deren  Breite     -10        ,u,    beträgt und deren Brennlinie auf  der Grenzschicht zwischen Träger und     Emul-          sionssehielit        liegt.       Die steil     arbeitende,        ortlioehromatische     Emulsion enthält einen wasserlöslichen, gelb  orangen     Dämpfungsfarbstoff.     



  Die     Exposition    erfolgt unter Kontakt der  Schichtseite der unter Abschnitt     a    beschriebe  nen, nichtstreuenden Positive mit der gera  sterten Oberfläche des     Linsenrasterfilms,    wo  bei als Leuchtfläche im Abstand von 200     min     der     Linsenrasteroberfläelie    eine homogen be  lichtete     Opalglasscheibe    von den Dimensionen  <B>87</B> auf 40 mm unter Zwischenschaltung eines  Grünfilters     (Wratten    Filter     Nr.58)    verwen  det wird.

   Die     Leuchtflächendimension    von  87 mm im Abstand von 200 mm, welche quer  zur     Rasterlinsenaehse    orientiert ist,     ergibt    die       Ausleuchtung    des gesamten, jeder Rasterlinse  zugeordneten Streifens der     Emulsionssehieht.     



  Die drei nichtstreuenden     Farbauszugsposi-          tive    werden nacheinander unter Beleuchtung  einer Teilzone von 29     nim    Breite (1/3 der Ge  samtöffnung) in der oben beschriebenen An  ordnung auf den     Linsenrasterfilm    einkopiert.  



  Die als     Leuehtfläehe    dienende     Opalglas-          selieibe    wird durch eine     250-Watt-Lampe     (Philips     Photoereseenta),welche    sich im Ab  stand von 25 ein befindet, beleuchtet.  



  Unter den angeführten     Versuchsbedingun-           'en    beträgt die     Expositionszeit    für jeden  Farbauszug 25 Sekunden.  



  c) Entwicklung des     Linsenrasterfilms.     Sämtliche Bäder sowie das Waschwasser  des nachfolgend beschriebenen Verfahrens  werden auf l9,5  eingestellt.  



  Der Rasterfilm wird nach der     Pinselent-          wicklungsmethode    2 Minuten lang mit einem  Entwickler behandelt, der im Liter folgende       Substanzen    gelöst enthält  2 g     Methol     8 g     Hydrochinon     25 g     Natriumsulfit     4 g     Ätznatron     5 g     Kaliumbromid     60     g        caleiniertes        Natriumcarbonat     12,5 g     Kaliumrhodanid.     



  Anschliessend wird 5 Minuten gewässert  und darauf 5 Minuten mit einem Umkehrbad  behandelt, welches im Liter 2 g Kaliumper-           ,iianganat    und 10     cm-    konzentrierte Schwefel  säure enthält. Nach einer     kurzen        Wässerung     von 10 bis     LO    Sekunden     wird    der Film 5 Mi  nuten mit, einer     Natriumsulfitlösun    g behan  delt, welche pro Liter 100g wasserfreies Salz  enthält, und anschliessend in fliessendem Was  ser 20 Minuten gewaschen.  



  Die     Sehwärzung    des restlichen Silberhalo  genids erfolgt innerhalb 2 Minuten durch Be  handlung mittels eines frisch hergestellten  Bades, welches pro Liter lest. Wasser ?0 g       ealeiniertes        Natriumearbonat    und 40 g     Na-          ti-iunih5-drosulfit    enthält. Nach kurzer Wässe  rung wird 5 Minuten mit einem Fixierbad  behandelt, welches pro Liter 110 g     Natrium-          thiosulfat    und 11g     Natriumbisulfitlösung    von       ?'?         Be    enthält.

   Am Schluss wird 15 Minuten       ,,ewässert    und darauf in Wasser, welches 0,5 g  des oben erwähnten Netzmittels pro Liter ent  hält, getaucht..  



  Die Trocknung erfolgt im Luftstrom bei  Ra     nmtemperatur.     



  <I>Beispiel</I>  Herstellung von nichtstreuenden Positiven.  Die     Farbauszugsnegativ    e werden in Kon  takt. mit     Kodak        Dupl.    Positiv mit. einer 75  Watt-Lampe (Philips     Photoereseenta)    bei  einem Belichtungsabstand von 1. m mit einer       hxpositionszeit    von 8 Sekunden kopiert.  



  Die     Entwicklung    erfolgt unter Bewegung       des    Films mit einer Geschwindigkeit von     1.1    m  pro Minute in einem Bad, welches im Liter  41     g        Pyrogallol        techn.    rein  0,1 g     Citronensäure        ehem.    rein       haliumbromid     <B>1,7</B> g     Ätznatron    und  0,5     g    des in Beispiel 1 erwähnten,     ionen-          inaktiven    Netzmittels  enthält.

   Darauf wird zur Unterbrechung der       Ent.wieklung    30 Sekunden mit einem Bad von       :;         /aiger    Essigsäure behandelt und     a.nsehlie-          V        end    5 Minuten gewässert.  



  In einem Bad, welches pro Liter 100 g       haliumferricy        anid,    10 g Borsäure     krist.    und  5 g Borax enthält, wird der Film gebleicht       und    darauf 5 Minuten gewässert. Nun wird  der Film in 20<B>%</B>     iger        Natriumthiosulfatlösung       fixiert und anschliessend 30 Minuten gewäs  sert.  



  Die Einfärbung erfolgt mit einem essig  sauren Bad von     Diamantfttehsin,    welches in  1,6 Liter  0,3 g     Diamantfuchsin    (Schultz, Farbstoff  tabellen, 7. Auflage, Nr. 780)  0;6 g Eisessig und  0,75 g des im Beispiel 1 erwähnten     ionenin-          aktiven    Netzmittels  enthält, während 10 Minuten. Der eingefärbte  Film wird nun 10 Minuten gewässert und  darauf in einer 1      /aigen        Formaldehydlösung     gegerbt. Nach dem Behandeln mit einem  0,05      /oigen    Bad des oben erwähnten Netzmit  tels wird der Film bei Raumtemperatur im  Luftstrom getrocknet.  



  Die Temperatur sämtlicher Bäder beträgt  19,5 .  



  <I>Beispiel 3</I>  Kopie auf Rasterfilm unter Anwendung  einer     rückseitigen    Belichtung und Behand  lung mit     Farmersehem        Abschwächer.            a.)   <I>Kopie auf</I>     Linsenrasterfilm:     Die im Beispiel 1 beschriebenen     Farbaus-          zugspositive    werden auf den im Beispiel 1 be  schriebenen     Linsenrasterfilm    kopiert unter  Änderung der     Teilzonenbx eite    der     Leucht-          fläche    auf 15X40 mm.  



  Die quer zu den Rasterlinsen orientierte       Leuchtflächendimension    von 15 mm wird  symmetrisch zu den     Teilzonenmittellinien    an  geordnet. Die     Expositionszeit    für jeden Farb  auszug beträgt unter Anwendung der unter  Beispiel 1 beschriebenen Anordnung 60 Se  kunden.  



  Der Rasterfilm erhält nun auf die Rück  seite eine gleichmässige Belichtung mittels  einer in einem Abstand von 1 m befindlichen  Lampe von 150 Watt, unter Auflegen eines  Blaufilters (Typ     \Vratten    Nr. 47).         b)        Entwicklung   <I>des Rasterfilms:</I>  Der belichtete Rasterfilm wird mittels  eines Gummibandes auf einen     Kunstharzzylin-          der    von 45 mm Durchmesser so aufgezogen,  dass die Schichtseite der Emulsion nach aussen      zu liegen kommt. Mit einer     'Umdrehungszahl     von 30 pro Minute wird in einem Entwickler  der folgenden Zusammensetzung 6 Minuten  entwickelt.  



       s        Entwickler:            3Ietol    0,3 g       Hy        drochinon    6,0 g       Natriumsulfit        siee.    38,0 g       Natriumcarbonat    (1 Kristall     H.0)    22,5 g       Kaliumbromid    0,9 g       Citronensäure    0,7     g          Natriumbistilfit    1,4 g  mit Wasser auf 1 Liter eingestellt.  



  Der Film wird nun 1 Minute in 3      /aige     Essigsäure getaucht und darauf 15 Minuten  gewässert. Anschliessend wird in dem unter  Beispiel 1, Abschnitt b, beschriebenen Um  kehrbad 5 Minuten und nach kurzer Zwi  schenwässerung mit dem im gleichen Beispiel  beschriebenen     Natriumsulfitbad    gebleicht.  Nach einer Wässerung von 20 Minuten wird  (las restliche Bromsilber analog dem Verfah  rensbeispiel 1 geschwächt und fixiert. Nach  einer     Wässerung    von 5 Minuten wird mit       Farmerschem        Absehw        ächer    der folgenden Zu  sammensetzung 2 Minuten 15 Sekunden ge  bleicht.

           Abic,cischer:       Zu     100        ein-'    5     1/aiger        Natriumthiosulfat-          lösung    werden 10     cin3    5     O/oaige        Kaliurnferri-          cyanidlösung    gefügt und die Bleichlösung un  mittelbar nach dem Mischen verwendet.  



  Der gebleichte Film wird kurz gewässert  und darauf 5 Minuten mit einem Fixierbad  der Zusammensetzung:  600 g     Natriumthiosulfat     15 g     Natriumsulfit        sicc.     13,3 g Eisessig  7,5 g     krist.    Borsäure  15 g     krist.        Kaliumaluminiumsulfat     mit Wasser auf 1 Liter gestellt,  behandelt. Nach einer Wässerung von 5 Mi  nuten wird kurz in Wasser, welches 0,05 %  des in Beispiel 1 erwähnten Netzmittels ent  hält, getaucht und dann im staubfreien Luft  strom bei Raumtemperatur getrocknet.    In sämtlichen Bädern rotiert der Film an  dem     Kunstharzzylinder    mit 30     T/Min.    bei  einer Temperatur von l.9,5 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung v erschiede- iier Dichteregistrierungen nach der Kontakt kopiermethode auf demselben Linsenraster film, ausgehend von verschiedenen Farbaus zügen desselben Bildes, dadurch gekennzeieh- iiet, dass man den Kopierprozess unter Ver wendung von das Lieht praktisch nichtstreuen den getrennten Farbauszügen durchführt. Il. Linsenrasterfilin, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspriieh I. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem Positivbild ausgeht und die erwünschte Posi tivregistrierung auf dein Linsenrasterfilm durch Umkehrentwicklung hervorbringt. 2. Verfahren gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man den Linsen rasterfilm vor der Entwicklung zusätzlich von der nicht gerasteten Schichtseite her gleich- inässig belichtet. .
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und 3<B>3</B> einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch ;ekennzeichnet, dass man nach der Entwick lung des belichteten Silberhalogenids die Sehwärzung des in der Schicht noch vorhan denen Silberhalogenids ohne zweite Belich tung durch chemische Einwirkung durch führt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Lin- senrasterfilmen, die einen Dämpfungsfarb- stoff in der lichtempfindlichen Schicht ent halten. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die das Licht prak tisch nichtstreuenden Farbauszüge dadurch erhalten werden, dass man eine auf einem Sil- berlialogenidmaterial hergestellte, latente oder schon entwickelte Registrierung in ein Farb- stoffbild überführt. 6.
    Verfahren gemäss Unteransprueh 5, da durch gekennzeichnet, dass man zur Überfüh rung in die Farbbilder ein Farbentwicklungs- verfahren verwendet, bei welchem sich in sul- fitfreien bzw. sulfitarmen Entwicklern die Oxydationsprodukte mit. unveränderter Ent- wieklersubstanz zu Farbstoffen kombinieren. 7.
    Verfahren gemäss Unteransprueh 6, da.- durch gekennzeichnet, dass man in Abwesen heit einer nennenswerten Sulfitmenge eine Entwieklersubstanz verwendet, die neben einer aromatisch gebundenen Oxy- oder Aminogruppe mindestens eine weitere o-stän- dig dazu gebundene Oxy gruppe oder Amino- gritppe aufweist. B.
    Verfahren gemäss Winteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass man in Abwesen heit einer nennenmverten Sulfitmenge eine Entwicklersubstanz verwendet, die neben einer aromatisch gebundenen Oxy- oder Amino- gruppe mindestens eine weitere p-ständig dazu gebundene Oxygruppe oder Amino- gruppe aufweist. 9.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass man die so erhalte nen Farbbilder durch Behandeln mit basi-' sehen Farbstoffen bezüglich ihrer Gradations- steilheit verstärkt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2623333A1 (fr) * 1987-11-17 1989-05-19 Cis Cie Internale Services Pile seche comportant un godet de zinc recouvert d'une matiere adhesive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2623333A1 (fr) * 1987-11-17 1989-05-19 Cis Cie Internale Services Pile seche comportant un godet de zinc recouvert d'une matiere adhesive

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