CH321197A - Zusatzgerät an einer Uhrmacherdrehbank zur Ermöglichung von Schleif- und Zapfenrollierarbeiten - Google Patents

Zusatzgerät an einer Uhrmacherdrehbank zur Ermöglichung von Schleif- und Zapfenrollierarbeiten

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CH321197A
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CH
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axis
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bearing part
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lathe
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Brunner Albert
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Brunner Albert
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/02Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports
    • G04D3/0227Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks
    • G04D3/0236Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks for gearwork components
    • G04D3/0263Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks for gearwork components for axle taps

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Description


  Zusatzgerät an einer Uhrmacherdrehbank zur Ermöglichung  von Schleif. und     Zapfenrollierarbeiten       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Zusatzgerät an einer Uhrmacherdrehbank  mit Kreuzsupport, zur     Ermöglichung    von  Schleif- und     Zapfenrollierarbeiten,    welches  Zusatzgerät gekennzeichnet ist durch einen  am Kreuzsupport angebrachten Halter, auf  dem ein Lagerteil mit drehbarer Spindel für  ein drehendes Werkzeug um eine zur     Spindel-          aclise    parallele Achse     verschwenkbar    montiert  ist,

   wobei eine     Anschlagschräube    vorgesehen  ist zur Begrenzung der     Schwenkbewegung    des  Lagerteils gegen die     Drehbankachse    hin.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       -Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt       F!-.1    die Vorderansicht einer erfindungs  gemässen Drehbank und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1.  



  Auf der Wange 1 einer Uhrmacherdreh  bank ist in an sich bekannter Weise ein     Spin-          delst.ock    2 aufgeschoben, der vermittels des       Klemmhebels    3 auf der Wange festgeklemmt       werden    kann. Der     Spindelstock    ist mit einer       Spannzange    4, Antriebsriemenscheiben 5 und  einem Spannrad 6 ausgerüstet. Auf der Ge  genseite     cler    Wange 1 ist ein Kreuzsupport  aufgeschoben, der im wesentlichen aus dem       Querschlitten    7 und dem auf diesem Quer  schlitten befestigten Längsschlitten 8 besteht.

    Per Längsschlitten ist dabei auf nicht weiter  dargestellte Weise gegenüber dem Querschlit-         ten    drehbar, so dass die     Längsschlittenachse     innert bestimmter Grenzen gegenüber der       Querschlittenachse    und der     Drehbankachse          verschwenkt    werden kann. Der vermittels des  Handrades 7a verschiebbare Querschlitten  läuft in einer Führung 9 einer Klemmhülse  10, welche vermittels des     Klemmhebels    11 auf  der Wange     festklemmbar    ist.

   Der Längsschlit  ten, dessen Achse parallel zu derjenigen der  Wange 1 verläuft und gegenüber der geo  metrischen     Drehbankachse    in     Fig.1    nach hin  ten versetzt ist, läuft in einer Führung 12  des Querschlittens und kann vermittels einer  nicht weiter dargestellten Spindel in dieser       Führung    durch Verdrehen des Handrades 13  verschoben werden. Fest mit dem Längsschlit  ten 8 verbunden ist der Halter 14, der im  wesentlichen     U-förmig    ausgebildet ist und  zwei seitliche Schenkel     14a    und     14b    besitzt.  In diesen Schenkeln ist die zum Längsschlit  ten parallele Achse 15 fest gelagert.

   Auf der  Achse ist verschiebbar die Hülse 16 aufge  schoben, welche ihrerseits fest mit dem     Klo-          ben    17 verbunden ist. Eine Schraubenfeder 18  ist um die Achse 15 gelegt und stützt sich  einerseits gegen die Hülse 16 und anderseits  gegen den Stellring 19 ab, der, auf der Achse  15 verschiebbar gelagert, in der gewünschten  Stellung durch die Schraube 20 festgeklemmt  werden kann. Die     Spannung    der Feder 18,  welche das Bestreben hat, die Hülse 16 nach  vorn, das heisst in der Zeichnung nach links,      zu schieben, kann demzufolge durch entspre  chende Verstellung des Stellringes 19 verän  dert werden. Auf dem Kloben 17 ist vermit  tels der Schraube 21 und der Mutter 22 ein  fester Support 23 befestigt, der an seinem  Ende den Lagerteil 24 trägt.

   Im Support     ein-          gewindet    ist die Anschlagschraube 25, deren  freies Ende durch den Support durchtritt,  sich gegen den Zwischensteg 14e des Halters  14 abstützen kann und somit die     Verschwenk-          bewegung    des Lagerstückes 24 um die geo  metrische Achse der Achse 15 und gegen die       Drehbankachse    hin begrenzt. Im Lagerstück  24 ist die Spindel 26 drehbar gelagert, an  deren einem Ende als drehendes Werkzeug  die     Rollierscheibe    27 vermittels der Mutter 28  befestigt ist, während das andere Ende die  beiden Antriebsriemenscheiben 29 trägt.  



  Am Halter 14 ist     versehwenkbar    und ver  mittels der Flügelmutter 30     festklemmbar    der  Schwenkarm 31 um den Schraubenbolzen 32  drehbar gelagert. Das Ende des Schwenk  armes 31 ist mit. der Gleithülse 33 verbunden,  welche Hülse an ihren beiden Enden geschlitzt  ist, wobei zwei     Briden    34 und 35 über die  geschlitzten Teile geschoben sind. In der     Gleit,     hülse ist mit satter Reibung verschiebbar und       verdrehbar    der     Vorschubarm    36 gelagert, des  sen eines Ende ein Handrad 37 trägt, wäh  rend am andern Ende ein Hebel 38 befestigt  ist.

   Dieser Hebel 38 ist mit einer Schraube 39  versehen, um deren Bolzen das eine Ende  einer     Vorschubfeder    40 eingehängt ist, wäh  rend das andere Ende mit dem Lagerstück 24  über die Schraube 41 verbunden ist. Die Feder  40 hat demnach das Bestreben, mit einer vom       Verschwenkwinkel    des     Vorschubarmes    abhän  gigen Kraft den Lagerkörper und mit ihm  die     Rollierscheibe    gegen die     Drehbankachse          hin    zu v     erschwenken.     



  Zwischen der Klemmhülse 10 und dem       Spindelstoek    2 ist vermittels einer     weiteren     Klemmhülse 42 die Führung 43 für einen  Querschlitten 44 vermittels des Klemmhebels  und der Klemmschraube 46 auf der Wange 1  festgeklemmt. Der     Klemmschraubenbolzen    ist  an seinem obern Ende mit einem Flansch 47  versehen, der vermittels eines nicht dargestell-         ten    Stiftes gegen Verdrehung gesichert ist.  Der Flansch 47 bildet, einen Teil der Führung  43, so dass, wenn der     Klemmhebel    45 angezo  gen wird, gleichzeitig der Schlitten 44 auf der  Führung 43 und die Klemmhülse 42 auf der  Wange 1 festgeklemmt werden.

   Der Schlitten  44 trägt einen Aufsatz 48, in dessen vertikale  Bohrung ein Schraubenbolzen 49 eintritt, um  dessen freies Ende die Schraubenmutter 50  aufgeschraubt ist. Da die Mutter 50 gegen  axiale Verschiebung gesichert. ist, bewirkt  deren Verdrehung eine axiale Verschiebung  des Schraubenbolzens 49, dessen Oberseite mit  dem Ausleger 51 verbunden ist, in dessen  freiem Ende der     Rollierklotz    52 drehbar und       -vermittels    einer nicht dargestellten Schraube       festklemmbar        gelagert    ist.

   Der     Rollierklotz     52 besitzt an seiner Peripherie eine Reihe von  radialen Einkerbungen verschiedener Grösse,  welche dazu bestimmt sind, entweder das  Ende der Achse, deren Zapfen zu rollieren  ist, oder aber den Zapfen selbst aufzunehmen  und abzustützen. Vermittels des Schlittens 44  und der Mutter 50 kann die dem Durchmes  ser der betreffenden Achse entsprechende       Rollierkerbe    so eingestellt, werden, dass der  Zapfen in der     Drehbankaehse        gelagert    ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein  richtung ist. die folgende: Soll beispielsweise  der Zapfen 53 der Achse 54, auf welcher be  reits ein Trieb 55 befestigt ist, rolliert werden,  so wird auf an sieh bekannte Weise die Trieb  achse in der Spannzange 4 eingespannt. und  die Spannhülse 42, der Ausleger 51 sowie der       Rollierklotz    52 so eingestellt, dass das Ende  der Achse 54 durch den     Rollierklotz    in der       Drehbankaehse        gestützt.    wird, so dass der Zap  fen 53 rund dreht. Hierauf wird die An  schlagschraube 25 so eingestellt, dass sie eine  Drehung des     Lagerteils    24 um die Achse 15  nur bis zum wünschbaren Mass gestattet.

   Der  Druck der     Rollierseheibe    27 auf den Zapfen  53 wird durch     Änderung    der Spannung der  Feder 40 eingestellt, nachdem, je nach der  Lage des zu bearbeitenden Zapfens 53, der       Vorschubarm    36 in die entsprechende Stel  lung gebracht worden ist. Durch die Einstel  lung des Stellringes 19 kann der Druck gegen      die Zapfenschulter bestimmt werden. Nach  dem diese Einstellungen erfolgt sind, arbeitet  die Einrichtung selbsttätig, bis das freie Ende  der     Anschlagschraube    25 gegen den Steg 14e  des Halters 14 anstösst und eine weitere       Schwenkbewegung    des Lagerteils und damit  ein weiteres Rollieren verunmöglicht.  



  Die Einrichtung eignet sieh hauptsächlich       Mr        Uhrenmacher,    die nicht serienweise Zap  fen rollieren, sondern Einzelzapfen, die ver  schiedene Ausmasse haben und wo insbeson  dere jede Achse eine andere Länge besitzt und  auf diesen Achsen bereits Räder, Triebe, He  bel oder Scheiben befestigt sind. Sie lässt sich  leicht und rasch einstellen und arbeitet nach  erfolgter     Einstellung    völlig selbsttätig.  



  Des weiteren kann die Einrichtung in ent  sprechender Weise zum Polieren der Stirn  fläche von Trieben und Schraubenköpfen für  Uhrwerke sowie zum Spitzen und Polieren  von     Weckerunruhwellen    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zuustitzgerät an einer Uhrmacherdrehbank mit Kreuzsupport zur Ermöglichung von Schleif- und Zapfenrollierarbeiten, gekenn zeichnet durch einen am Kreuzsupport an gebrachten Halter, auf dem ein Lagerteil mit drehbarer Spindel für ein drehendes Werk zeug um eine der Spindelachse parallele Achse verschwenkbar montiert ist, wobei eine An schlagschraube vorgesehen ist zur Begren zung der Schwenkbewegung des Lagerteils gegen die Drehbankachse hin. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh bank nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeiclinet, dass der Lagerteil in Richtung sei ner Achse auf dem Halter verschiebbar ist. 2. Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh bank nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Lagerteil auf einer Gleit- achse des Halters verschiebbar und ver- schwenkbar gelagert ist. 3. Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh bank nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine den Lagerteil nach vorn schie bende Feder. 4.
    Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh bank nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel zur Einstellung der Spannung dieser Feder. 5. Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh- bank nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am Halter ein Schwenkarm um eine zur Schwenkachse des Lagerteils par allele Achse schwenkbar und festklemmbar angeordnet ist, der einen zu dieser Schwenk achse parallelen Vorschubarm trägt, an dem das eine Ende einer Vorschubfeder befestigt ist, deren anderes Ende fest mit dem Lager teil verbunden ist, so dass durch die Vor schubfeder ein Drehmoment auf den Lager teil ausgeübt wird,
    unter dessen Wirkung der Lagerteil das Bestreben hat, sich gegen die Drehbankachse hin zu verschwenken. 6. Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh bank nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorschubarm in der Richtung seiner Achse verschiebbar im Schwenkarm gelagert ist. 7. Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh bank nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorschubarm um seine geometrische Achse drehbar gelagert ist und an seinem dem Lagerteil zugewendeten Ende einen radial abstehenden Hebel trägt, an des sen Ende die Vorsehubfeder befestigt ist. B. Zusatzgerät an einer Uhrmacherdreh bank nach den Unteransprüchen 3 und 5.
CH321197D 1954-02-15 1954-02-15 Zusatzgerät an einer Uhrmacherdrehbank zur Ermöglichung von Schleif- und Zapfenrollierarbeiten CH321197A (de)

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