DE544052C - Poliervorrichtung fuer Uhrzapfen u. dgl. - Google Patents
Poliervorrichtung fuer Uhrzapfen u. dgl.Info
- Publication number
- DE544052C DE544052C DEW85890D DEW0085890D DE544052C DE 544052 C DE544052 C DE 544052C DE W85890 D DEW85890 D DE W85890D DE W0085890 D DEW0085890 D DE W0085890D DE 544052 C DE544052 C DE 544052C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steel
- polishing
- spring
- polishing device
- holder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005498 polishing Methods 0.000 title claims description 30
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 27
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 27
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 241000094396 Bolitoglossa carri Species 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
- G04D3/00—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
- G04D3/0002—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
- G04D3/0043—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms
- G04D3/0048—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms for dials
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
- G04D3/00—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
- G04D3/02—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports
- G04D3/0227—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks
- G04D3/0236—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks for gearwork components
- G04D3/0263—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks for gearwork components for axle taps
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
- Poliervorrichtung für Uhrzapfen u. dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Polieren oder Schleifen von Zapfen für Uhren u. dgl., welche an jeder vorhandenen Uhrmacherdrehbank Verwendung finden kann. Die Vorrichtung kann jederzeit der Form und Größe der Zapfen leicht genau angepaßt werden und schließt, da ein unzulässiger, über das nötige Maß hinausgehender Druck des Polierwerkzeugs auf das Werkstück vermieden ist, ein Verbiegen insbesondere von schwachen Zapfen aus. Das Polierwerkzeug wird während des Arbeitsvorganges durch eine Feder mit stets gleichbleibender Kraft an das Werkstück angedrückt, so daß schädliche Druckänderungen ausgeschaltet sind. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß das Werkstück zum Zwecke der Kontrolle jederzeit abgespannt werden kann, ohne daß das Werkzeug nach dem Wiedereinspannen nachgestellt werden muß.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in sechs Abbildungen dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Vorrichtung in Verbindung mit einer Uhrmacherdrehbank, Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. i, Abb.3 und 4 das Polierwerkzeug in Arbeitsstellung (stark vergrößert), Abb. 5 einen Schnitt durch den Kopf des Werkzeughalters, Abb. 6 den Polierstahl. Die auf der Zeichnung dargestellte, mit der Poliervorrichtung ausgestattete Maschine ist eine bekannte Uhrmacherdrehbank, deren Bett i mit einem in dem zur Befestigung an einer Werkbank o. dgl. dienenden Halter :2 verschieb- und feststellbar gelagerten Gleitstück 3 einerseits und andererseits mit dem Lagerbock 4 für die Stufenrolle 5 zwischen den beiden Lagerarmen 6 und den Spindelstock 7 mit dem Spannfutter 8 aufnehmenden Welle 9 versehen ist. Das in bekannter Weise ausgeführte Spannfutter 8 dient zum Einspannen der Werkstücke, wie Uhrenräder, Unruhwellen u. dgl. Die Poliervorrichtung gemäß der Erfindung wird auf dem vorhandenen, auf dem Drehbankbett i längsverschiebbaren Supporthalter io mit ihrer Grundplatte i i zunächst verschiebbar geführt aufgesetzt und dann mit Hilfe der durch den Längsschlitz 12 des Bettes i greifenden, mit ihrem Kopf 13 in einer T-förmigen Nut der Grundplatte i i gelagerten Schraube 14 und der Mutter 15 auf dem Drehbankbett in der gewünschten Lage festgelegt. Auf der Grundplatte i r ist unter Vermittlung einer Schwalbenschwanzführung 16 eine Platte (Schlitten) 17 verschiebbar gelagert. Die Schwalbenschwanzführung 16 kann in bekannter Weise durch die mit Hilfe der Schraube 18 gehaltene und die Schrauben ig nachstellbare Beilage 2o jederzeit richtig eingestellt werden. Die Platte 17 nimmt den Werkzeughalter 21 auf, in dessen Kopf ein Stift 22 eingeschraubt ist, auf welchem der Polierstahl mit seiner Gabel 24, mit Hilfe der Feder 25 unter Zwischenlage der Scheibe 26 an den Halter 21 angedrückt, drehbar gelagert ist. Der eine Zinken der Gabel 24 des Stahles 23 bildet den Angriffspunkt für die an der Platte 17 befestigte Zugfeder 27, die das Andrücken des Polierstahls 23 an das Werkstück in der aus den Abb. i bis 4 ersichtlichen Weise von unten her bewirkt. Eine weitere in dem Kopf des Stahlhalters 21 gelagerte Stellschraube 28 dient dazu, den Polierstahl in die senkrechte Lage einzustellen. Um dies mit Hilfe von nur einer Stellschraube zu ermöglichen, ist der Stahl 23 kurz nach der Lagerungsstelle etwas verwunden (Abb. 6), damit ohne Einwirkung der Stellschraube eine Abweichung des Stahles von der Senkrechten nach einer ganz bestimmten gewünschten Richtung von vornherein gewährleistet ist. Die Belastungsfeder 27 ist mit ihren Gängen auf einen in der Platte 17 befestigten Gewindebolzen 29 aufgeschraubt und kann so in ihrer wirksamen Länge, d. h. in der Zugkraft, verändert werden.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Die auf den Supporthalter io befindliche Poliervorrichtung wird mit ersterem auf dem Drehbankbett i so lange verschoben, bis der Polierstahl 23 die aus den Abb. 3 und 4 ersichtliche Stellung einnimmt, d. h. gerade an der Schulter 31 bzw. 31' anliegt, und dann mit Hilfe der Schraube 14 und Mutter 15 festgelegt. Alsdann wird der Polierstahl mit Hilfe der Stellschraube 28 etwas um seine Längsachse verdreht und so vollends in die richtige Lage zur Achse des Zapfens 3Q bzw. 30' gebracht. Der nunmehr durch die von den Rollen 5 angetriebene Drehbankspindel g in Drehbewegung versetzte Zapfen 3o bzw. 3o1, der z. B. ein Zahnrädchen 32 trägt, gleitet gegen den durch die Feder 27 an ihn von unten her angedrückten Polierstahl 23 und schleift oder poliert sich an diesem evtl. unter Zuhilfenahme einer geeigneten, auf den Stahl gebrachten Poliermasse glatt. Während des Arbeitsvorganges wird der Polierstahl durch Verschieben der Platte 17 auf der Grundplatte i i mit Hilfe des Knopfes 33 von Hand längs hin und her verschoben (Pfeilrichtungen Abb. 2), wobei der Zapfen 35 des Stahlhalters 21 in der Zusammenwirkung mit der Nut 36 in der Führung 16 der Platte ii die Einwärtsbewegung der Platte 17 begrenzt. Der Stahl drückt dabei mit gleichbleibender Kraft unter dem Einfiuß der Feder 27 gegen den Umfang des zu polierenden Zapfens 30 bzw. 301, während die Feder 25 den Druck des Stahles gegen die Schulter 31 bzw. 3i1 regelt. Der Polierstahl selbst ist auf der einen Seite zum Polieren scharf abgesetzter Bolzen (Abb.3) und auf der anderen Seite durch eine Abrundung 34 zum Polieren von Zapfen mit sanftem Übergang eingerichtet (Abb. 4).
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Am Drehstuhl zu verwendende Poliervorrichtung für Uhrenzapfen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Polierstahl (23) mit einem gabelförmigen Ende auf einem in dem Kopf des Stahlhalters (2i) befestigten Stift (22) schwingbar gelagert ist und durch eine Feder (25) gegen den Stahlhalter angedrückt wird, so daß er leicht auswechselbar ist.
- 2. Poliervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen gabelförmigen Hebelarm (24) des Polierstahls (23) eine am Schlitten (i7) befestigte, das Andrücken des zum Polieren bestimmten Teils des Stahls an das Werkstück bewirkende Feder (27) angreift.
- 3. Poliervorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kopf des Stahlhalters unter- oder oberhalb des Lagerungsbolzens (22) für den Polierstahl (23) eine ein Verdrehen des letzteren um seine Längsachse zum Zwecke der genauen Senkrechtstellung bewirkende Stellschraube (28) gelagert ist.
- 4. Polierstahl nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der arbeitende Teil des Polierstahls (23) gegen den gegabelten, der Lagerung und dem Angriff der Feder (27) dienenden Teil etwas verwunden ist, damit von vornherein eine bestimmte von der Senkrechten abweichende, durch die Stellschraube (28) zu berichtigende Stellung des Polierstahls gewährleistet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW85890D DE544052C (de) | 1931-05-09 | 1931-05-09 | Poliervorrichtung fuer Uhrzapfen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW85890D DE544052C (de) | 1931-05-09 | 1931-05-09 | Poliervorrichtung fuer Uhrzapfen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544052C true DE544052C (de) | 1932-02-12 |
Family
ID=7612250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW85890D Expired DE544052C (de) | 1931-05-09 | 1931-05-09 | Poliervorrichtung fuer Uhrzapfen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544052C (de) |
-
1931
- 1931-05-09 DE DEW85890D patent/DE544052C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1903232A1 (de) | Verfahren zum Praezisionsschleifen sowie eine Schleifmaschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE544052C (de) | Poliervorrichtung fuer Uhrzapfen u. dgl. | |
| DE733738C (de) | Abrichtvorrichtung fuer Schleifscheiben | |
| DE746098C (de) | Teilkopf fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Zahnraederschleifmaschinen | |
| DE486060C (de) | Vorrichtung zum Schleifen konischer Innen- und Aussenflaechen verschiedener Konizitaet an Drehkoerpern | |
| DE739526C (de) | Vorrichtung zum Blankschleifen von Werkzeugen | |
| DE704749C (de) | Vorrichtung zum Abrichten von einprofiligen Formschleifscheiben, deren Flankenenden an der Profilbasis in eine Kruemmung auslaufen, inswbesondere Gewindeschleifscheiben | |
| DE503555C (de) | Vorschub- und Drehvorrichtung an spitzenlosen Schleifmaschinen mittels dem Werkstueck anliegender konischer Reibscheiben | |
| DE873363C (de) | Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Werkstuecken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberflaeche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen, und der Lagerstellen fuer Nockenwellen | |
| DE1502492B1 (de) | Kopierschleifmaschine | |
| DE616643C (de) | Spitzenlose Schleifmaschine | |
| DE497052C (de) | Maschine zum Schleifen von Kugeln zwischen umlaufenden Schleif-bzw. Fuehrungsscheiben in dreifacher Anordnung | |
| DE2653164A1 (de) | Randrierapparat | |
| DE1111054B (de) | Verfahren und Einrichtung zum Profilabrichten der Schleifscheiben zum Schleifen von Schnecken | |
| DE451465C (de) | Vorrichtung zum Einstellen und Abrichten der profilierten Schleifscheiben, insonderheit an Gewinde- und Profil-Schleifmaschinen | |
| DE885527C (de) | Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Werkstuecken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberflaeche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen und der Lagerstellen von Nockenwellen | |
| DE215316C (de) | ||
| DE503558C (de) | Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben verschiedenen Druchmessers mit einem Abrichtwerkzeug | |
| DE360869C (de) | Schleifmaschine mit schwingbarem, zum Hohlschleifen an einer umlaufenden zylindrischen Schleifscheibe dienendem Halter fuer Schneidwerkzeuge | |
| DE551303C (de) | Spitzenlosschleifmaschine | |
| AT90549B (de) | Doppenhalter mit konischem Sitz zum drehbaren Halten einer Doppe beim Schleifen und Polieren von Edelsteinen. | |
| DE513081C (de) | Maschine zum spitzenlosen Schleifen von Ringflaechen an den Koepfen von mit Kopf versehenen zylindrischen Werkstuecken | |
| DE423256C (de) | Schleif- und Poliermaschine mit mehreren auf je einer Spindel sitzenden Schleif- oder Polierscheiben fuer die Rahmen von Zigarettenetuis | |
| DE2315899C3 (de) | Abrichtvorrichtung für Spitzenlos-Rundschleifmaschinen | |
| DE488073C (de) | Maschine zum Schleifen und Weiterbearbeiten mit Drahtzaehnen bekleideter Walzen o. dgl. |