DE692215C - Maschine zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern - Google Patents

Maschine zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern

Info

Publication number
DE692215C
DE692215C DE1935F0078925 DEF0078925D DE692215C DE 692215 C DE692215 C DE 692215C DE 1935F0078925 DE1935F0078925 DE 1935F0078925 DE F0078925 D DEF0078925 D DE F0078925D DE 692215 C DE692215 C DE 692215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder
machine according
tool
machine
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935F0078925
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fellows Gear Shaper Co
Original Assignee
Fellows Gear Shaper Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fellows Gear Shaper Co filed Critical Fellows Gear Shaper Co
Application granted granted Critical
Publication of DE692215C publication Critical patent/DE692215C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/02Lapping gear teeth
    • B23F19/04Lapping spur gears by making use of a correspondingly shaped counterpart
    • B23F19/045Lapping spur gears by making use of a correspondingly shaped counterpart the counterpart having internal toothing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Fertigbearbeitung von Zahnrädern, die sich im Eingriff mit einem Werkzeug in Gestalt eines Zahn-■ rades unter Ausübung eines Druckes zwisehen den in Eingriff befindlichen Zähnen des Werkstückrades und des Werkzeugrades drehen. Die Maschine mag als Zahnradläppmaschine bezeichnet werden, da ihre beabsichtigte Gebrauchsweise darin besteht, die als Läppen bekannte feine Art der Schleifwirkung herbeizuführen, die dadurch erzielt wird, daß man fein zerteiltes Schleifmittel, das mit einem flüssigen oder halbflüssigen Träger gemischt ist, zwischen die fertig zu bearbeitenden Flächen des Werkstückes und • die glatten Berührungsflächen eines harten metallenen Werkzeuges einführt; im wesentlichen kann dieselbe Maschine aber auch zum Hochglanzpolieren bei NichtVerwendung des Läppmaterials oder der Läppmischung oder zum Schleifen benutzt werden, indem man ein aus einem · Schleifmittel hergestelltes Werkzeug an Stelle des glattflächigen Läppoder Polierwerkzeuges benutzt. Die Erfindung ist daher nicht auf das Läppen zum Unterschied von anderen Verwendungsarten beschränkt, für die das Werkzeug sowie die beschriebenen Antriebsvorrichtungen oder gleichartige Teile angewendet werden, kann.
Der Ausdruck Läppen ist daher nicht als Einschränkung für die vorliegende Erfindung anzusehen, und es soll nur der Einfachheit und der Kürze halber im allgemeinen mit Bezug auf das Arbeiten der Maschine vom Läppen und mit Bezug auf das'zur Ausführung der Arbeit benutzte Werkzeug als Läppwerkzeug gesprochen werden.
Das einwandfreie Läppen von Stirnrädern ist schwierig infolge des Unterschiedes im radialen Gleiten zwischen den in Berührung kommenden Zähnen des Werkstückes und des Werkzeuges an Stellen, die mehr oder weniger von dem Teilkreis entfernt liegen. Ein solches Gleiten der Zahnflanken findet nicht im Bereich des Teilkreises statt, sondern in zunehmendem Maße nach dem Zahnfuß und Zahnkopf hin.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, die obenerwähnten Schwierigkeiten zu beseitigen und eine vollkommenere Wirkung Beim Läppen von Zahnrädern zu erreichen.
Bei der Erfindung wird von einer Maschine zum Fertigbearbeiten von Zahnrädern ausgegangen, bei der' das Werkstück und Werkzeug nach Art ineinanderkämmender Zahnräder umlaufen und axiale Bewegungen zueinander ausführen und bei der das als Innenzahnrad ausgebildete Werkzeug in einem
das Werkstück umgebenden Halter drehbar gelagert ist oder umgekehrt. Gemäß der Erfindung besteht der Halter aus einem umlaufenden und einem feststehenden Teil, der in radialer Richtung einstellbar und mit seitlichen Ansätzen im Maschinengehäuse gelagert ist. Der Halter für das Innenzahnrad kann gemäß der Erfindung auch verschwenkbar angeordnet werden.
ίο Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die seitlichen Ansätze oder Zapfen des Werkzeughalters, deren Mittelachse mit einem Durchmesser des innenverzahnten Werkzeugzahnrades zusammenfällt, im Maschinengehäuse verstellbar und verschwenkbar gelagert.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
ao Fig. ι eine Vorderansicht einer Läppmaschine gemäß der Erfindung, die ein Innenzahnrad als Werkzeug benutzt.
Fig. 2 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2.
Fig. 5 ist eine Einzelansicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie 5-5 der Fig. 4, und Fig. 6 ist ein Teil einer Hinteransicht. Fig. 7, 8 9 sind Schnittansichten nach den Linien "j-j bzw. 8-8 bzw. 9-9 der Fig. 1.
Fig. 10 ist ein Teil einer Vorderansicht des Werkzeugträgers und veranschaulicht den Teil, der unmittelbar hinter der Schnittlinie 10-10 der Fig. 3 liegt.
Fig. 11 ist eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht und veranschaulicht eine Abänderung der Vorrichtung zur Unterstützung des Werkzeuges.
Fig. 12 ist ein senkrechter Schnitt nach ' der Linie 12-12 der Fig\ 11.
Fig. 13 ist ein Schnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 12 und zeigt eine der das Werkzeug tragenden Rollen und deren Halter.
Das fertig zu bearbeitende Zahnrad, das Werkstück, ist in den Fig. 1, 2 und 3 mit W und das Werkzeug mit T bezeichnet. Das Werkstück ist als Stirnrad dargestellt, und das Werkzeug ist ein Innenzahnrad, das mit Bezug auf die Form und Teilung seiner Zähne dem Werkstück zugeordnet ist. Das Werkstück ist durch eine geeignete Vorrichtung, die in den Zeichnungen genügend dargestellt ist, aber nicht näher beschrieben zu werden braucht, auf einer Welle 15 festgelegt, die mittels eines Verbindungsgliedes 16 auf einer drehbaren und in axialer Richtung hin und 60. her bewegbaren Werkstückspindel 17 befestigt ist, so daß es durch diese Spindel und mit ihr bewegt wird. Die Vorrichtungen zum Drehen und Hinundherbewegen der Spindel werden weiter unten noch näher beschrieben.
Das Werkzeug T ist mit anderen Werkzeugen von unterschiedlichen Teilkreisdurchmessern, verschiedenen Zahnabständen und unterschiedlichen Zahnformen auswechselbar und abnehmbar in einem ringförmigen Verbindungsglied 18 angebracht, welches abnehmbar in einem drehbaren Träger 19 sitzt. Das Werkzeug wird in dem Verbindungsglied durch innere und äußere Klemmen 20, 21 gehalten, und das Verbindungsglied wird in dem Träger 19 zwischen einem Flansch 22 an der hinteren Seite des Trägers und einem Klemmenring 23 gehalten, der an der vorderen Seite des Trägers abnehmbar befestigt ist. Durch die Benutzung von Verbindungsgliedern, die geeignete· unterschiedliche Innendurchmesser haben, können Werkzeuge von allen Abmessungen innerhalb der Grenzen des Trägers zum Fertigbearbeiten von verschiedenen Zahnrädern verwendet ■ werden; andererseits können die Werkzeuge so ausgebildet sein, daß sie unmittelbar an dem Träger ohne ein dazwischenliegendes Verbindungsstück angebracht werden können.
Der Träger 19 wird von einem Halter 24 (Fig. 1) getragen, der gewöhnlich an dem Maschinenfuß feststehend gehalten wird, aber als Ganzes in einer Richtung quer zu den parallelen Achsen der Werkstückspindel und des Werkzeuges, zum Zweck, das Werkzeug in Eingriff mit dem Werkstück zu bringen, und winklig um eine Achse eingestellt werden kann, die senkrecht zu den zuerst genannten Achsen verläuft, um Verzerrungen infolge der Wärmebehandlung des Werkstückes dadurch zu korrigieren, daß man das Werkzeug mit mehr Druck an dem einen Ende der Werkstückzähne als an dem anderen zur Anlage bringt.
Um diese Einstellungen zu ermöglichen, ist der Halter 24 mit Zapfen 25, 26 versehen, die in einem Durchmesser des kreisförmigen Innenraumes liegen, innerhalb dessen der Träger 19 angeordnet ist. Diese Zapfen sind in ausgerichteten Lagern 27 bzw. 28 verschiebbar, deren Achse die Achse der Werkstückspindel 17 schneidet.
Es ist zu beachten, daß eine feste und genaue Einstellung des Halters in der Linie dieser Lager notwendig ist und daß der Halter in seiner Stellung sicher befestigt werden muß, um die Wirkung der Maschine mit der gewünschten Genauigkeit herbeizuführen. Ein Anschlag 29 für den Zapfen 25 ist in eine Muffe 30 eingeschraubt, die an dem Ende des Lagers 27 in axialer Ausrichtung zu diesen Zapfen befestigt ist. Der Kopf 31 dieser Schraube ist mit Einteilungen ver-
sehen, die in Verbindung mit .einem Zeiger • 32 abgelesen werden können, welcher von dem Ende der Muffe 30 hervorragt. Der Anschlag ist somit eine Mikrometerschraube, die ermöglicht, daß der Werkzeughalter bequem und genau eingestellt werden kann, so daß die Mitte.des Werkzeuges sich in einem vorher bestimmten Abstand von der Achse der Werkstückspindel befindet. Um den Werkzeughalter verschieben zu können, sind Zahnstangenzähne 33 auf der Seite des Zapfens 26 vorgesehen, mit denen ein Trieb 34 auf einer in dem Kappenteil des Zapfenlagers 26 gelagerten Welle 35 (Fig. 8) in Eingriff steht, die mit einem Handgriff 36 versehen .ist. Der Kappenteil des Lagers 26 kann gelöst werden, um ein Verschieben des Zapfens zu ermöglichen, worauf er. wieder festgezogen wird, um den Zapfen festzulegen, nachdem der Halter durch einen Bolzen 37 mit Handgriff 38 eingestellt worden ist. Die Schalen- und die Kappenteile des Lagers 27 sind durch Bolzen 39 und 30 miteinander verbunden (Fig. 9). Die Muffe 30 mit dem Mikrometeranschlag 29 ist teilweise geteilt, so daß ein federnder Klemmenring 41 (Fig. 1) entsteht, der durch einen Bolzen 42 zusammengezogen wird, um' die Einstellungen des Anschlages zu sichern. ■ ■ . Die vorliegende Maschine arbeitet mit waagerechter Werkstückspindel; - die Achse der Werkzeughalterzapfen verläuft gleichfalls waagerecht und rechtwinklig-zu der Spindelachse. Die Maschine ist ferner so eingerichtet, daß ein leichtes Abnehmen und Wiederanbringen des Werkzeughalters möglich ist. Um das Gewicht des Werkzeughalters zu tragen, wenn die Lagerkappen abgenommeii sind, sind die Teilungsebenen zwischen dem Schalen- und Deckenteil der beiden Lager schräg angeordnet, so daß der ortsfeste Teil oder die Schale eines jeden Lagers sich naehvorn über die Achse der Lagerzapfen hinaus • erstreckt, so daß eine ausreichende Leiste vorhanden ist, um das Gewicht des Halters und aller mit ihm verbundenen Teile zu tragen. Diese Leiste für das Lager 26 ist in Fig. 8 bei 43 und die Leiste für das Lager 27 in Fig. 9 bei 44 angedeutet.
Die Lagerung des Werkzeughalters mittels in Ausrichtung liegender Zapfen ermöglicht, daß die Achse des Werkzeuges entweder genau parallel zu der Achse des Werkstückes oder unter einem Winkel in beiden Riehtungen zu der letztgenannten Achse eingestellt werden kann. Die Einstellung des Werkzeughalters in dieser Weise wird durch eine Schraube 45 (Fig. 3 und 11) bewirkt, die in einer Linie parallel zur Werkstückspindelachse einstellbar ist und sich auf einen Zap- \ fen 46 auflegt, welcher zwischen zwei getrennt liegenden Lappen 47, 48 (Fig. 1) angebracht ist, die von der Seite des Werkzeug-' halters zwischen den Zapfen hervorragen. Ein Zapfen 49, der unter der Wirkung einer Feder 50 steht, berührt den Anschlagzapfen 46 an der der Einstellschraube gegenüberliegenden Seite und hält ihn in Berührung mit der Schraube. Eine Einstellplatte (Lehre) 51 von vorgeschriebener Dicke ist zwischen dem Kopf der Schraube 45 und einer benachbarten Schulter 52 .an dem Halter für die Schraube vorgesehen, um die Schraube so einzustellen, daß die Werkzeugachse genau parallel zur Werkstückspindelachse liegt. Eine Stellschraube 53 ist vorgesehen, um die Einstellschraube 45 gegen zufällige. Verschiebung festzuklemmen. Um das Entfernen des · Werkzeughalters zu erleichtern, sind die Einstellschraube 45 und der unter Federwirkung stehende Zapfen 49 beide in einem Halter 54 (Fig. 3) angebracht, der durch einen Lagerzapfen 55 zwischen Lappen 56 an einem an der Oberseite des Maschinengestells befestigten Lagerblock schwingbar ist. Dies ermöglicht, daß der Halter von der dargestellten Lage, aus nach oben geschwungen werden kann, wodurch die Einstellschraube außer Eingriff mit dem Anschlagzapfen 46 kommt.
Ein Anschlag 57, der zweckmäßig ein in den Halter eingesetzter Zapfen ist, ist so angeordnet, daß er sich auf die Oberseite des Anschlagzapfens 46 auflegt, wenn die Einstellschraube und der damit zusammenwirkende Zapfen 49 sich in der vorgeschriebenen Ausrichtung mit dem Anschlagzapfen 46 befinden. Wenn der Halter außer Eingriff mit dem Anschlagzapfen geschwungen worden ist, wird der Zapfen 49 in seiner Führung durch eine Mutter 58 an dem herausragenden Ende der Stange zurückgehalten, die ein Teil des Anschlagzapfens ist und durch eine feststehende Buchse 59 hindurchgeht.
Winklige Einstellungen, die dem Werkzeughalter mittels der Schraube 45 erteilt werden, ermöglichen, daß das Werkzeug mit Bezug auf das Werkstück an einer auf dem Teilkreis liegenden .Stelle genügend schräg gestellt wird, um Fehler infolge Ver- -no ziehens des Zahnrades bei der Wärmebehandlung oder andere Fehler zu berichtigen, die aus anderen Ursachen bei der Herstellung herrühren.
Es ist bereits auseinandergesetzt worden, daß der Werkzeugträger 19 drehbar in dem Halter 24 gelagert ist. Um ihn zu unterstützen und ihn gleichfalls zu zentrieren sowie in einer bestimmten Ebene mit Bezug auf den Halter zu halten, ■ sind drei oder mehrere Rollen 60 von doppelter konischer Gestalt im Halter 24 vorgesehen, die in einer
V-förmigen Nut in dem äußeren Umfang des Trägers 19 laufen. Diese mit der Nut zusammenarbeitenden konischen Rollen gewährleisten die Vermeidung eines toten Ganges beim Arbeiten des Trägers.
Es sind zwei Anordnungen der unterstützenden Rollen in den Zeichnungen dargestellt. Bei der einen Ausführung (Fig. 1, 2 und 3) sind drei Rollen vorgesehen, von denen die eine auf der rechten Seite der Fig. 1 und 2 in der Achsrichtung der Zapfen 25, 26 radial einstellbar ist, ,während die anderen beiden nichteinstellbar in gleichen Abständen voneinander und von der einstellbaren Rolle, um den Umfang des Werkzeugträgers herum angebracht sind. Der Lagerzapfen der einstellbaren Rolle (Fig. 2) ist in den gegenüberliegenden Begrenzungswandungen einer Ausnehmung in dem inneren Ende eines Kolbens 63 gelagert, der in der Längsrichtung des Zapfens 26 verschiebbar ist (letzterer ist zu diesem Zweck gleichachsig durchbohrt), und steht unter der Wirkung einer Feder 64. Diese Feder stützt sich durch eine sich selbst zentrierende Scheibe 65 auf eine Schraube 66, die durch eine Kappe 67 hindurchgeschraubt ist, welche quer zu dem äußeren Ende des Lagers 26 befestigt ist.
• Die genannte Feder hält einen konstanten Druck zwischen allen Rollen und dem Träger aufrecht, wobei dieser Druck durch die Schraube 66 geregelt werden kann. Die Lagerzapfen für die anderen Rollen sind in ; Lagern vorgesehen, die in irgendeiner geeigneten Weise in Kammern oder Ausnehmungen des Halteringes 24 vorgesehen sind. Vorzugsweise sind alle Rollen mit Kugellagern versehen.
Bei der Ausführung der Fig. 11, 12 und 13 werden vier gleichartige Rollen 60 benutzt, die in einem gleichen Winkelabstand um die Mitte des zugehörigen Halters 24° herum unterstützt werden und von denen jede unabhängig in radialer Richtung einstellbar ist.
Jede dieser Rollen ist in einem Lagerarm 68 gelagert, dessen Enden zu beiden Seiten der Rolle in dem hohlen Innenraum des Halters, aber außerhalb des Umfanges des Werkzeugträgers durch einen Zapfen 69 und einen Klemmbolzen 70 befestigt sind. Der Bolzen
70 geht durch einen Schlitz in dem benachbarten Ende des Lagerarmes hindurch und alsdann in eine Bohrung an der Seite des Halters. Der Schlitz ist nach einem Kreisbogen länglich ausgebildet, der konzentrisch zum Zapfen 69 verläuft, wodurch, wenn der Klemmbolzen 70 gelockert wird, eine solche Bewegung des Lagerarmes ermöglicht wird, daß die Rolle in radialer Richtung des HaI-ters verschoben wird; eine Anschlagschraube
71 ist in radialer Richtung durch den äußeren Umfang des Halters hindurchgeschraubt und kommt mit der Außenseite des Lagerarmes in Eingriff. Alle Rollen sind auf diese Weise gelagert, und eine jede kann unabhängig'von der anderen eingestellt werden, so daß das Werkzeug genau angebracht werden kann, wobei seine Achse die Achse der Zapfen 25, 26 schneidet und wodurch eine Abnutzung ausgeglichen wird. Die beschriebene Anordnung wird der Dreirollenanordnung vorgezogen, da sie eine wirksamere Unterstützung für das beträchtliche Gewicht des Umlaufenden Werkzeuges und dessen Trägers vorsieht und ermöglicht, daß die Werkzeugachse genau in der Höhenlage der Achse der Zapfen 25, 26 gehalten wird, auch wenn verschiedene Rollen und deren Drehzapfen und Lager sich ungleich abnutzen.
In anderen Beziehungen sind der Träger 24° sowie die in den Fig. 11 und 12 dargestellten Unterstützungs- und Einstellvorrichtungen im wesentlichen dieselben wie die entsprechenden Teile der erstbeschriebenen Ausführung, wenn sie sich auch in einigen geringeren Einzelheiten davon unterscheiden, weswegen dieselben Bezugszeichen mit einem Exponenten für diese Teile benutzt worden sind.
Ein Unterschied, der zu beachten ist, besteht darin, daß das Verbindungsglied 18 fortgelassen ist und das Werkzeug T' ununmittelbar an dem umlaufenden Träger 19" festgeklemmt ist. Desgleichen ist eine andere das Werkstück haltende Welle 15° dargestellt, die ein Werkstück von anderer Art unterstützt. Eine geringere Abweichung ist in der Anordnung des unter Federwirkung stehenden Zapfens 49° zu erblicken, der auf die Einstellschraube 45 einwirkt, indem die Feder 50ff im Inneren dieses Zapfens eingeschlossen ist und man sich vollständig auf die Stellschraube 72 verläßt, deren Ende in eine Nut 73 in der Seite des Zapfens eingreift, um diesen Zapfen in seiner Bohrung zurückzuhalten, wenn der einstellbare Schraubenhalter außer Eingriff mit dem Anschlagzapfen 46" gelüftet wird.
In beiden Ausführungen ist der umlaufende Träger mit Schutzplatten 74, 75 und 74ö,75a ausgerüstet, um die Läppmischung 0. dgl. von der äußeren Umfangsfläche des umlaufenden Halters fernzuhalten; die Schutzplatten 74) 75 sind mit abwischenden Filzkissen f6, 77 versehen (Fig. 3 und 10).
Die Werkstückspindel 17 wird in ausgerichteten Lagern 78, 79 durch eine gleichachsige Welle 80 gedreht, mit der ein äußerer Kupplungsteil 81 und ein dazugehöriger innerer Kupplungsteil 82 verbunden ist; diese Kupplungsteile sind in der Längsrichtung mit Rippen versehen, um eine Verriegelung
für den antreibenden Eingriff herzustellen, •während eine gegenseitige Hinundherbewegung ermöglicht wird.- Die Welle 80 wird von der Maschinenantriebswelle 83 aus durch ein auf dieser Welle sitzendes Schraubenrad
84 (Fig. 6), welches mit einem Schraubenrad
85 auf einer Welle 86 in Eingriff steht, sowie durch Wechselräder 87, 88 auf den Wellen 86 und 80 gedreht. Die Werkstückspindel 17 wird durch ein Zahnsegment 89 hin und her bewegt, das mit ringsherum gehenden Zahnstangenzähnen 90 auf der Spindel -in -Eingriff tritt und auf einer quer verlaufenden Welle 91 aufgekeilt ist; die Welle 91 wird durch eine an dem äußeren Ende der Welle sitzende Kurbel sowie durch eine Verbindungsstange 93 und einen Kurbelzapfen 94 ausgeschwungen, der einstellbar in einem nach einem Durchmesser verlaufenden Schlitz einer Kurbelscheibe 95 befestigt ist, die auf dem Ende der Welle 96 sitzt. Die Welle 96 wird von der Maschinenantriebswelle 83 durch zugehörige Schraubenräder 97, 98 sowie durch die Wechselräder 99, 100, die Welle 101 und die Schraubenräder 102, Ί03 angetrieben, von denen letzteres auf der Welle 96 sitzt. Auf der Welle 96 sitzt ferner ein Kronenrad 104, das in Eingriff mit einem Trieb 105 auf einer Welle steht,- die sich nach der Vorderseite der Maschine hin erstreckt und daselbst ein Handrad 106 trägt, mittels dessen die Vorrichtung von Hand aus bewegt werden kann, wenn dies erwünscht ist. Durch Einstellung des Kurbelz-apfens 94 kann die hin und her gehende Bewegung -des Werkstückes verändert werden, während durch geeignete Auswechslung der Wechselräder 87, 88 und 99, 100 das Verhältnis der Umdrehungen zu den Hinundherbewegungen des Werkstückes in dem gewünschten Maße innerhalb weiter Grenzen geregelt werden kann. Es ist somit möglich, eine schnelle Hinundherbewegung bei einer langsamen Umdrehung zu erhalten und umgekehrt.
Wenn das Werkzeug in Eingriff mit dem .Werkstück gebracht worden ist, wird es durch letzteres gedreht, und sein Widerstand gegen Drehung bildet Mittel, um den Läpp-
■ druck auf das Werkstück auszuüben. Dieser Widerstand kann durch Reibungsglieder in Gestalt von Bremsschuhen erhöht werden, von denen einer im Schnitt bei 107 (Fig. 7) dargestellt ist; dieser Schuh legt sich auf den Umfang 'des Werkzeugträgers auf und wird an ihn durch eine Feder 108 angedrückt, die durch eine Schraube 109 eingestellt werden kann. Fig. 1 veranschaulicht Einrichtungen für zwei Bremsschuhe.
Die Zähne des als Innenzahnrad ausgebildeten Läppwerkzeuges rollen auf den Zähnen des Werkstückes mit einer gewissen radialen Gleitbewegung, welche in ihrem höchsten Betrag klein ist und auf ein Minimum verringert wird.
Zu Beginn der Beschreibung ist auseinandergesetzt, daß die neuen Merkmale der Erfindung im besonderen zum Läppen geradeverzahnter* Stirnräder nützlich sind. Dies ist aber nicht als eine Einschränkung der Brauchbarkeit anzusehen, da dieselbe Maschine auch zum Läppen von Rädern mit schraubenförmig verlaufenden Zähnen benutzt werden kann, indem ein Werkzeug benutzt wird, dessen Zähne dieselbe schraubenförmige Steigung wie die Zähne des Werk-Stückes haben.
Die Maschine kann auch mit genauer Umkehr der. oben beschriebenen Wirkung benutzt werden. Sie kann daher zum Läppen, Hochglanzpolieren oder zu ähnlichen Fertigbearbeitungen an Innenzahnrädern benutzt werden, indem man ein genau gebildetes Stirnrad benutzt, das aus einem geeigneten Material gefertigt und auf der Werkstückspindel 17 angebracht ist, während das fertig zu bearbeitende Innenzahnrad in dem ringförmigen Träger 19 an Stelle des oben beschriebenen Werkzeuges angebracht wird. Der Schutz, der für die Erfindung beansprucht wird, soll alle neuen Merkmale der Maschine in jeder Arbeitsweise umfassen.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Fertigbearbeiten von Zahnrädern, bei der Werkstück und Werkzeug nach Art ineinanderkämmenderZahn-
• räder umlaufen und Axialbewegungen zueinander ausführen und bei der das als Innenzahnrad ausgebildete Werkzeug in einem das Werkstück umgebenden Halter drehbar gelagert ist oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter aus einem umlaufenden und einem feststehenden Teil besteht, der in radialer Richtung einstellbar mit seitlichen Ansätzen im Maschinengehäuse gelagert ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter für das Innenzahnrad verschwenkbar angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichenAnsätze
, oder· Zapfen des Werkzeughalters, deren Mittelachse mit einem Durchmesser des innenverzahnten Werkzeugzahnrades zusammenfällt, im Maschinengehäuse verstellbar and verschwenkbar gelagert sind.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Zapfen der Halter eine Mikrometerschraubeinrichtung angreift.
5· Maschine nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zapfen oder der Ansatz des Halters des Innenzahnrades mit einem Stellwerk in Form eines Zahnstangentriebs (33, 34) verbunden ist. .
6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter außerhalb der Lagerachsen seiner Zapfen oder Ansätze mit einem Stellwerk in Form einer Mikrometereinrichtung versehen ist, durch die die Schrägstellung des Halters einstellbar ist.
7. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Halter des Innenzahnrades zwecks Verschwenkens ein im Maschinengestell gelagertes und im Abstand von der Achse der Lagerzapfen (25, 26) des Halters angeordnetes Einstellglied zugeordnet ist, das vorzugsweise aus einer verstellba-ren, sich gegen einen im Halter vorgesehenen Anschlag legenden Stellschraube (45) sowie einem unter Federwirkung stehenden Teil (49) besteht, der sich auf der gegenüberliegenden Seite kraftschlüssig an den Anschlag (46) legt.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied für die Verschwenkbewegung des Halters in einem besonderen Träger (54) angeordnet und dieser Träger am Maschinengestell um einen Lagerzapfen (55) verschwenkbar gelagert ist sowie einen Anschlagteil (57) aufweist, der sich in der Arbeitsstellung des Einstellgliedes auf den Halter des Zahnrades auflegt.
9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenzahnrad in einem letzteres umgebenden Halter durch drei oder mehr' Rollen (60) getragen wird, die um den Umfang des Halters herum in einem geeigneten Abstand voneinander angebracht sind, und daß eine dieser Rollen in radialer Richtung des Halters ein- stellbar ist. ' ·
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenzahnrad innerhalb eines ringförmigen Trägers (19) befestigt ist, der von den genannten Rollen getragen wird, und daß der Träger in seiner äußeren Umfangsfläche mit einer herumgehenden Nut versehen ist, in die die Rollen in Berührung mit den Seiten der Nut hineinragen.
11. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Rolle von einem verschiebbaren Teil (Kolben 63) in einem (26) der genannten Zapfen (25, 26) des Räderhalters getragen und durch Federwirkung auf die Achse des Halters zu gedruckt wird.
12. Maschine nach Anspruch i, dadurch . gekennzeichnet, _ daß jede der Unterstützungsrollen unabhängig von den anderen in radialer Richtung des Halters einstellbar ist, und daß eine Einrichtung (68. 69, 71) vorgesehen ist, um die Rollen in jeder Lage innerhalb ihres Einstellungsbereichs festzulegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1935F0078925 1934-02-26 1935-02-26 Maschine zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern Expired DE692215C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US692215XA 1934-02-26 1934-02-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE692215C true DE692215C (de) 1940-06-19

Family

ID=22087520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1935F0078925 Expired DE692215C (de) 1934-02-26 1935-02-26 Maschine zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE692215C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1919525C3 (de) Vorrichtung zum Bearbeiten zylindrischer Werkstücke
DE2418566A1 (de) Verfahren und schleifmaschine zur bearbeitung von vieleckfoermigen werkstuecken
DE1577366B1 (de) Rundschleifmaschine zur gleichzeitigen Bearbeitung von zwei rotierenden Werkstuecken mit einem rotierenden Werkzeug
DE618134C (de) Bohrkopf
DE2727645C3 (de) Bearbeitungseinheit, insbesondere für Transfermaschinen
DE1296487B (de) Gewindefraesmaschine
DE692215C (de) Maschine zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern
DE2556170C3 (de) Schleif- bzw. Poliervorrichtung für ein Zahnrad
DE448401C (de) Reibahle
DE609767C (de) Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnradschneidmaschine mit einem bogenfoermig bewegten Schneidwerkzeug
DE3242765A1 (de) Planfraeskopf mit einstellbarer planschlichtschneide
DE595280C (de) Zylinderfuellendes Backenschleifwerkzeug fuer Innenzylinderflaechen
DE2336276C2 (de) Einrichtung zum Abschleifen von Graten an größeren Serien gleicher Werkstücke
DE311105C (de)
DE325604C (de) Werkzeugschleifmaschine mit einem in zwei wagerechten Richtungen verschiebbaren und um drei zueinander senkrechte Achsen schwingbaren Werkstuecktraeger
DE909686C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zahnraedern durch Einwalzen der Zaehne
DE1111054B (de) Verfahren und Einrichtung zum Profilabrichten der Schleifscheiben zum Schleifen von Schnecken
DE517149C (de) Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben mittels umlaufender Abrichtscheibe
DE386609C (de)
DE479973C (de) Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstueck einstellbaren Walzrollen, deren Wellenzwischen zwei Boecken gelagert sind
DE197914C (de)
DE879368C (de) Vorrichtung zum Feinstbearbeiten, insbesondere Laeppen oder Honen von zylindrischen Flaechen
DE3434140C1 (de) Vorrichtung zur Feinstbearbeitung von umlaufenden Kurbelzapfen von Kurbelwellen u.dgl.
DE3704722C2 (de)
DE2810393C3 (de) Kantenbearbeitungsvorrichtung mit einem umlaufenden Werkzeug