CH320477A - Schalteinrichtung für pneumatische und hydraulische Steuerungen - Google Patents

Schalteinrichtung für pneumatische und hydraulische Steuerungen

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CH320477A
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    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
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    • F16K31/52Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam
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Description


  Schalteinrichtung für pneumatische und hydraulische Steuerungen    Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass in       ielen    Fällen eine pneumatische oder     hy        drau-          lische    Steuerung einer elektrischen Steuerung  vorzuziehen ist, da die letztere eine erhebliche       Explosionsgefahr    mit sich bringt.

       Gegenstand     vorliegender Erfindung ist nun eine Schalt  einrichtung für pneumatische oder hydrauli  sche Steuerungen, welche es ermöglicht, die       letztgenannten    Steuerungen in einfacher und       übersichtlicher    Weise durchzuführen, ohne  dass die mit dem     elektrischen    Betrieb not  wendigerweise verbundene Gefahr der     Fun-          kenbil.dung    und damit von Explosionen be  steht.  



  Die erfindungsgemässe     Sehalteinrichtunfl,          weist    ein     zweckmässig    auswechselbares und  einstellbares Schaltorgan, welches die Form  eines Zylinders oder einer Scheibe aufweisen  kann, auf. Dieses Schaltorgan weist. Steuer  nocken auf für mehrere in seinem Bereich     an-          g;eol@clnete    Einzelventile für das pneumatische  oder hydraulische Steuermedium, welche Ven  tile im Falle eines zylindrischen Schaltorgans       iii        lleihen    um das letztere angeordnet sind.  



  Wird das Schaltorgan auswechselbar     ge-          inaclit,    so bietet sieh die Möglichkeit, dasselbe  durch ein anderes, mit anders eingestellten  Steuernocken zu ersetzen, so dass für jedes  Programm ein geeignetes Schaltorgan vor  rätig gehalten werden kann. Die Anordnung  von     ausweeliselbaren    und einstellbaren Steuer  nocken ermöglicht es dem Käufer der Schalt-         einrichtung,    dieselbe selbst nachträglich auf  andere Steuerprogramme umzustellen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 einen Grundriss der ersten Ausfüh  rungsform,       Fig.    2 einen teilweisen Horizontalschnitt,       Fig.    3 eine Ansicht in Richtung des Pfeils       III    in     Fig.    2,       Fig.    4 eine Ansicht der Skala für den Ein  stellgriff und       Fig.    5 das Steuerschema;       Fig.    6 und 7 illustrieren eine zweite Aus  führungsform.  



  Bei der Ausführungsform gemäss den     Fig.1     bis 5 umfasst die Schalteinrichtung ein dreh  bares Schaltorgan in Form einer Walze 1, die  irgendeine     Querschnittsform    aufweisen kann  und einstellbare und auswechselbare Steuer  nocken 2 trägt. Diese letzteren sind ledig  lich schematisch angedeutet. Die Nocken sind  dabei in Schlitze der von einem Zylinder ge  bildeten Walze 1 eingesetzt; sie können auch  in     Ausnehmungen    derselben eingesteckt wer  den usw. Der Benützer der Einrichtung hat  es daher in der Hand, an Ort und Stelle die  richtige Einstellung vorzunehmen.  



  Die Steuernocken 2 wirken mit Einzel  ventilen 3 zusammen, die beim dargestellten  Beispiel in zwei Reihen beidseitig der Walze      1 und im Bereich der Steuernocken 2 angeord  net sind. Die nebeneinander angeordneten  Ventile sind von an sich bekannter Konstruk  tion und brauchen daher nicht. im Detail be  schrieben zu werden. Ihre Wirkungsweise  ist derart,     da.ss    sie das Steuermedium, das heisst  ein Gas, z. B. Luft oder eine Flüssigkeit so  lange freigeben, als der Druck der Nocken 2  auf die Druckwalze 4 der Ventile anhält.  



  Die Verstellung der Walze 1 erfolgt mit  tels eines Griffes oder Schaltrades 5, das mit  einem Zeiger 7 über einer     Skala    6     (Fig.4)     verstellbar ist. Dabei können aber zusätzlich  Massnahmen getroffen sein, um die Walze 1  maschinell, z. B. in Abhängigkeit von be  stimmten Drehzahlen, Hubbewegungen usw.,  zu steuern. Es ist. auch möglich, die Walze  1 durch einen Zeitschalter zu steuern.  



  Die Walze 1 ist nach Lösen der Mutter 8  leicht auswechselbar, indem sie dann ohne wei  teres axial herausgezogen werden     kann.    Es  ist daher ohne grosse Mühe möglich, eine ein  bestimmtes . Arbeitsprogramm darstellende  Walze durch eine andere Walze, die für ein  anderes Arbeitsprogramm bestimmt ist,     ztz    er  setzen. Die     ersterwähnte    Walze kann einfach  magaziniert werden, bis sie wieder benötigt  wird. Wird sie endgültig nicht mehr ge  braucht, so kann sie durch entsprechende Ein  stellung der Steuernocken für ein anderes  Programm     verwendet    werden.  



  Das Steuerschema der beschriebenen Ein  richtung ist aus     Fig.5    ersichtlich. In der  selben ist die Achse der Walze 1 ebenfalls mit  1 bezeichnet. Beidseits derselben sind beim  dargestellten Beispiel je fünf Ventile 3 ange  ordnet, die über je eine Leitung 9 mit der  Ringleitung 10 verbunden sind.     Abflussleitun-          gen        Il    führen von den einzelnen Ventilen zu  den zu steuernden Organen. Die Ring- oder  Sammelleitung 10 ist über die Leitung 12 mit  einem     Verriegelungsventil    18 verbunden, des  sen Ventilbolzen 20 mit einer mit dem Hand  rad 5 fest gekuppelten Scheibe 15'     (Fig.l)          zusammenwirkt.     



  Es sei hier beigefügt, dass jedes Ventil 3  sowie auch das Steuerventil 13 je mit. einer be  sonderen und einstellbaren Austrittsöffnung    15 versehen ist. Durch diese, zweckmässig als  regulierbare Düse ausgebildete     Öffnung,    die  lediglich bei Ventil 13 dargestellt. ist, kann das  Steuermedium, z. B. Luft oder eine Flüssig  keit, in einer zum voraus bestimmbaren Zeit       ausströmen.    Es ist nämlich in vielen Fällen  erwünscht, dass ein bestimmter Prozess, der  durch eine     Schaltnocke    ?     ausgelöst    wird, nicht  allzu rasch unterbrochen wird.

   Durch die  einstellbaren Düsen 15 kann nun erreicht wer  den, dass, nachdem die     Nocke    2 den zugehöri  gen Ventilbolzen 4 passiert hat, das     ztt     steuernde Organ in einem vorbestimmten Zeit  raum in die Ausgangslage     zurüekkehrt.     



  Die Scheibe 15' ist zusammen mit     dein     Handrad 5     innert    gewisser Grenzen axial ver  schiebbar, derart, dass zur Verstellung des  Handrades von einer Stellung zur nächsten  dasselbe und mit ihm die     Scheibe    15' axial  herausgezogen werden muss. Diese     Scheibe     weist auf einem äussern Kreis Schlitze 17 und  auf einem innern Kreis, zwischen den Sehlit  zen Löcher 16 auf.  



  Mit der Scheibe 15' bzw. den in derselben  angeordneten Schlitzen 17 und Löchern 16  wirken nun die zwei Ventile 13 und 18 zu  sammen, welche den     Zufluss    des Steuer  mediums zur Ringleitung 10 steuern.  



  Bei diesen Ventilen handelt. es sich einer  seits um das oben erwähnte     Verriegelungs-          v        entil    18 und um das Steuerventil 13, dessen       Zuflussleitung,    welche die     Zuflussleitung    für  das Steuermedium der Einrichtung bildet,  mit 19 bezeichnet ist. Der Abfluss aus Ventil  18 und damit das Lösen der Verriegelung wird  durch das Steuerventil 13 bewirkt.

   Der Bolzen  des     Verriegelungsventils    18 greift, wenn sieh  das Handrad 5 in     einer    der Stellungen<B>1-9</B>       (Fig.4)        befindet,    in einen der Schlitze 17  und dies solange das     System    unter Druck  steht, das heisst, solange eines oder mehrere  der Ventile 3 in Funktion sind. Sobald ein       Arbeitsprozess    beendet ist und der Handgriff  5 auf Entlüften gestellt, wird, sinkt der Druck  ab, und der druckgesteuerte Stift 20 tritt  aus dem Schlitz 1.7 zurück, so dass der     (;triff    5  auf eine weitere Stellung eingestellt werden  kann.      Das Ventil 18 wirkt mit seinem Bolzen 20  mit den Schlitzen 17 zusammen.

   Es stellt in  allen Positionen unter Druck, ausser in den  Entleerungsstellungen. Will man nämlich eines  der Ventile 3 auf Entleeren stellen, so ist es  erforderlich, den Handgriff 5 auf eine Zwi  schenstellung zu bringen und es zu diesem  Zwecke, zusammen mit der Scheibe 15', her  auszuziehen. Die konstruktiven Mittel zur       Erreiellung    dieses Ziels können beliebig sein.  Durch dieses Herausziehen der Scheibe 15'  wird der Bolzen 14 von derselben abgehoben.  Dies bedingt,     da.ss    das Ventil 13 jede Zufuhr  von Luft oder von einem hydraulischen Me  dium über die Leitung 12 zum System verhin  dert. Die Leitung 12 ist mit 13 und 18 in Ver  bindung.  



  Die     Fig.    6, 7 zeigen eine Ausführungsform,  bei welcher an Stelle eines walzenförmigen       S        S        ehaltorgans        ein        seheibenförmiges        Schalt-          organ    1 vorgesehen ist. Dasselbe ist wiederum  mittels eines     Handgriffes    5 verstellbar. Die  einzelnen Ventile sind hier radial in bezug       aufeinander    versetzt hinter der Scheibe 1 an  gebracht.  



       Während    beim dargestellten Beispiel die  einzelnen Ventile 3 als nebeneinander ange  ordnete, voneinander getrennte bauliche Ein  heiten vorgesehen sind, könnten sie     selbstv        er-          stä        ndliell    auch in einem einzigen Block unter  gebracht sein. Es ist auch möglich, die ein  zelnen Ventile     auf    die Ringleitung     auf7u-          schra.uben,    die zu diesem Zwecke     xnit        entspre-          elienden    Stutzen zu versehen wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selxalteinriehtung für pneumatische und hydraulische Steuerungen, dadurch gekenn zeichnet, dass auf einem drehbaren Schalt organ auswechselbare und einstellbare Steuer nocken für mehrere im Bereich des Schalt: Organs angeordnete Einzelventile für das tcttermedium angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan auswechselbar angeordnet ist. 2. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltorgan ein Zylinder vorgesehen ist. 3.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltorgan eine Scheibe vorgesehen ist. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzel ventile für das Steuermedium beidseitig des Schaltzylinders in Reihen angeordnet sind. 5. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan von Hand einstellbar ist. 6. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan automatisch in Abhängigkeit von bestimmten Maschinenfunktionen eingestellt wird. 7. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan durch einen Zeitschalter eingestellt wird. B.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einzel ventil (3) einen eigenen, einstellbaren Aus lass (15) für das Steuermedium aufweist. 9. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstell organ (5) für das Schaltorgan (1) mit einem Steuerventil (1.3) zusammenwirkt, das eine zu allen Einzelventilen (3) führende Ringleitung (10) beherrscht. 10. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelventile auf eine Ringleitung aufgeschraubt sind. 11. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelventile (3) als voneinander getrennte bauliche Ein- ]leiten nebeneinander angeordnet sind. 12.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 9. dadurch gekennzeichnet, dass das Verstell organ (5) zusammen mit einer Steuerscheibe (15') axial verstellbar ist. 13. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer scheibe (15') mit zwei Reihen von Löchern und Schlitzen (16, 17) versehen ist, welche mit einem Verriegelungsventil (18) und dem Steuerventil (13) zusammenwirken. 1-1. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer ventil (13) den Abfluss aus dem Verriege- lungsventil (18) steuert. 15.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzel- ventile (3) mit auf verschiedenen Radien an geordneten Steuernocken der Steuerscheibe (1) zusammenwirken (Fig.6, 7).
CH320477D 1953-07-24 1953-07-24 Schalteinrichtung für pneumatische und hydraulische Steuerungen CH320477A (de)

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