CH313270A - Koordinatenwähler mit Motorantrieb - Google Patents

Koordinatenwähler mit Motorantrieb

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CH313270A
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CH
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Fleissig Jan
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Tesla Np
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


      Koordinatenwähler    mit Motorantrieb    In bekannten     Koordinatenwählern    werden       711111    Antrieb der Wählerglieder in den mei  sten Fällen Elektromagnete angewendet, die  entweder individuell für jedes Wählerglied  oder in     (Truppen    an den Enden des     Koordi-          natenfeldes    angeordnet sind, wodurch im Ver  gleich     zti    Relaiswählern eine bedeutende Er  sparnis an Magneten erzielt wird.

   Bei grösse  ren Dimensionen des Wählers müssen verhält  nismässig starke Elektromagnete benützt wer  den,     uni    die grosse Masse der zum     Beispiel     als     Zugstangen    ausgebildeten Wählerglieder  antreiben     ztt    können, was zu grösserem     Strom-          verbraueli    und zu grösseren Dimensionen der  Magnete     führt.     



  Bei     Koordinatenwählern,    in denen der       Antrieb    durch Gruppen von Elektromagneten  am Ende der Koordinaten erfolgt, werden       ztirii    Beispiel zwei Gruppen zum eigentlichen  Antrieb der Wählerglieder (Einstellorgane)       verwendet,    und zwar eine     iCTriippe    in der       senkrechten    Richtung und eine in der waag  rechten, während die übrigen     Magnetgruppen     die Wahl derjenigen Organe steuern, welche  durch einzelne der beiden ersten Antriebs  gruppen von Elektromagneten angetrieben  werden sollen.  



       Gegenstand    der Erfindung ist ein     Koordi-          natenwähler    mit Motorantrieb, bei dem sieh  in den einzelnen Wählerfeldern, in welche der  Wählerrahmen aufgeteilt ist, bewegliche senk  rechte und waagrechte Antriebsglieder befin-    den, und der Rahmen an den Stellen, wo sich  diese Antriebsglieder kreuzen, Kontaktfeder  sätze, welche die eigentlichen Verbindungs  organe bilden, und die zugehörigen Kontakt  drähte     trägt,    wobei diese Federsätze durch  zwei Gruppen von     Arretierv        orrichtungen     ausserhalb der Verbindungslage gehalten wer  den, von denen die eine Gruppe durch senk  rechte und die andere durch waagrechte  Antriebsglieder derart beeinflussbar ist,

   dass  bloss derjenige     Kontaktfedersatz    in Tätigkeit  tritt, welcher sich im Schnittpunkte von zwei  eben angetriebenen Antriebsgliedern befinden  und wo in jedem Wählerfelde ausserdem ein  bewegliches senkrechtes und ein bewegliches  waagrechtes     Wählerglied    angebracht ist, wel  ches zur Bestimmung des Feldes im Wähler  rahmen dient, in welchem Verbindungs  organe in 'Tätigkeit gesetzt werden sol  len, welcher     Koordinatenwähler    dadurch  gekennzeichnet ist,     dass    alle Antriebs  und Wählerglieder mit einem Elektromotor  mittels Schubvorrichtungen und mit Hilfe  von exzentrisch gelagerten Wellen in Antriebs  verbindung gebracht werden können,

   wobei  die Verbindung dieser Glieder mit den Schub  vorrichtungen je mittels eines eine schwin  gende     .Bewegung        ausführender    Organe be  wirkt wird, wobei ein Teil dieser Glieder je  unmittelbar durch einen     Elektromagneten     und ein anderer Teil der Glieder durch Wäh  lerorgane mit demselben     Elektromotor        kuppel-          bar    ist, und dass diese letzteren Glieder in      der betätigten Lage durch     Elektomagnete    ge  halten werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindung:@-          gegenstandes    wird an Rand der beiliegenden  Zeichnung näher beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt schematisch den     Koordinaten-          wähler    und     Fig.2    bis 5 stellen Einzelheiten  in Schaubildern dar.  



  Es ist aus     Fig.1    ersichtlich, dass der dar  gestellte     Koordinatenwähler    einen Rahmen 1.  besitzt, der in sechzehn Felder geteilt ist.  Jedes dieser Felder besitzt eine gewisse An  zahl von elektrischen Verbindungsorganen,  welche als     Federkontaktsätze    ausgebildet sind,  und entsprechenden     Gegenkontaktorganen,     zum Beispiel in der Form von waagrecht ge  spannten Drähten, wie in der 'Schweizer Pa  tentschrift Nr. 311428 beschrieben wurde, wo       Kontaktfedersätze    mit drei Kontaktfedern an  gewendet werden, welche mit. drei waagrecht  gespannten Drähten zusammenarbeiten.

   Diese  Verbindungsorgane sind an den Stellen oder  in der Nähe der     iStellen    angeordnet, in denen  sich die waagrechten und senkrechten An  triebsglieder     \?-    schneiden, welche mittels der       Rückbewegungsfedern    3 in die     unbetätigte     Lage nach oben bzw. nach links gezogen wer  den. Ausser diesen     Antriebsgliedern    2 sind  in jedem Felde des Wählers noch zwei Wäh  lerglieder angebracht, von denen das eine, 4,  senkrecht und das zweite,     .5,    waagrecht ver  läuft.

   An den waagrechten und senkrechten  Antriebsgliedern 2. sind verschiebbar Arretier  vorrichtungen angeordnet, die mit Arretier  organen für die Kontaktfedern versehen sind,  wodurch diese Kontaktfedern ausser Berüh  rung mit den Drähten gehalten werden. Auf  diese     Weise    werden zwei Gruppen von Arre  tiere     orrichtungen    gebildet, von denen eine die  Kontaktfedern durch waagrechte     Bewegung     und die zweite durch senkrechte Bewegung       freilöst,    so dass bloss derjenige Kontaktfeder  satz Verbindungen vollzieht,     dessen    beide       Arretierorgane,    das eine     waagrecht    und das       zweite    senkrecht, weggezogen wurden.

   Durch  Einstellung der Wählerglieder 4 und 5 in die  Arbeitslage werden Kupplungen zwischen     de@i     Antriebsgliedern 2 und den zugehörigen Arre-         tiervorrichtungen    betätigt. Die in Fing. 1 dar  gestellte Anordnung und deren Funktion ent  sprechen generell dem in der Schweizer Pa  tentschrift Nr.     31142'8    beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel eines     Koordinatenwählers.     



  Bei dem in     Fig.l    dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel können jedoch die senkrechten  bzw.     waagrechten    Antriebslieder ? und die  Wählerglieder     .1    und 5, statt von     Magneten     betätigt zu werden, über eine waagrechte  Welle 6 bzw. eine senkrechte Welle 7 von dem  Rotor 8 angetrieben werden. Die waagrechte  Welle 6 wird unmittelbar vom Elektromotor  8, die senkrechte Welle 7 von diesem über  das     Kegelradgetriebe    9 angetrieben.

   Diese bei  den Wellen sind als     exzentrisch.    gelagerte  Walzen ausgebildet, von denen man mittels  der im weiteren     beschriebenen    Vorrichtung  die     reversierbare        Bewegung    der Glieder 2, 4  und 5 ableiten kann.  



  Wie bei dem erwähnten bekannten     Koordi-          nat.enwähler    beginnt auch hier die Tätigkeit  des Wählers mit. der Bewegung der senkrech  ten Wählerglieder 4, worauf die Wahl der  waagrechten Antriebsglieder 2 vollzogen wird.  Darauf folgt deren Bewegung gemeinsam mit  der Bewegung der Wählerglieder 5 und  schliesslich die Wahl und     Bewegung    der senk  rechten Antriebsglieder 2.  



  Die Wahl der Antriebsglieder 2     erfolgt     durch zwei Wellen 10 und 11, die mit Ein  schnitten versehen sind. Diese Einschnitte  arbeiten mit Kupplungen zusammen, mittels  derer die exzentrischen Wellen 6 und 7 die  Bewegung der Antriebsglieder ? beherrschen.  Die Wellen 10 und 11 werden zwar durch       Transmissionsräder    1? und 13 vom     Klotor    8  angetrieben; dieser Antrieb wird jedoch durch  Kupplungen vermittelt, welche die Wellen in  den Lagen     stillsetzen,    in denen der Einschnitt  des gewählten Antriebsgliedes sieh eben in  seiner betätigten Lage befindet.

   Die Wellen  werden mittels einer Vorrichtung stillgesetzt,  die in     Fig.    1 schematisch als eine mit einem  Einschnitt 15 versehene Scheibe     1.1    dargestellt  ist. In den Einschnitt     1'5    können .Sperrvor  richtungen<B>16</B>     eingeführt    werden, welche als      Anker der     Betätigungsmagnete    17 ausgebildet  sind.  



  Die Wählerglieder 4 und 5 werden nicht       dureb    die Wellen 10 und 11, sondern mittels       der    Magnete 18 gewählt.  



  Im folgenden werden verschiedene Organe  beschrieben, welche die Verbindung und den  Antrieb der Antriebs- und Wählerglieder  mittels der durch einen     :Motor    angetriebenen  Wellen ermöglichen.  



  In     Fig.2a    bzw. 2b ist der Antrieb eines  senkrechten Wählergliedes 4 in der ausge  schalteten bzw. eingeschalteten Lage darge  stellt. Wie bereits erwähnt, wird dieser An  trieb von der exzentrischen Welle 6 mit  tels der in einer in der Zeichnung  nicht dargestellten Führung laufenden     .Sehub-          vorriehtung    19 abgeleitet. Diese     Sehub-          vorriehtung    ist mit einem Einschnitt 20       versehen,    in den eine Sperrvorrichtung 21       eingreift,    welche als Arm am Anker     2,\2    des       Elektromageten    23 ausgebildet ist.

   Dieser       :Magnet    ist an einem entsprechend ausgebil  deten Ende des Wählergliedes 4 befestigt. Die  Feder 24 zieht den Anker     2'2    weg, so dass  die     Sperrvorrichtung        \?'1    nicht in die     Schub-          vorriehtung    19 eingreifen kann. Bei     Erregung          des    Relais 23 wird der Anker 22 angezogen  und die Sperrvorrichtung 21 greift in den  Einschnitt 20 der Schubvorrichtung 19 ein,  welche bei ihrer Abwärtsbewegung auch das  Wählerlied 4 mit sich zieht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Antriebes der       Antriebsglieder    2 ist in     Fig.3a    und 3b dar  gestellt. Dieser Antrieb wird auch von der       exzentrischen    Welle 6 mittels der Schubvor  richtung 19 wie bei dem     Wählerglied    4 ab  geleitet.     Auelr    diese Schubvorrichtung 19 be  sitzt einen Ausschnitt 20, in welchen die  Sperrvorrichtung     2'5    eingreift, die um einen  an dem Antriebsglied 2 angebrachten     Zapfen     26 schwenkbar ist.

   Diese Sperrvorrichtung ?5  ist als ein doppelarmiger Hebel ausgebildet,  dessen Arm.<B>25'</B> durch die Feder 27 nach unten  gezogen wird, wodurch die     Sperrvorrichtung     25 mit der Schubvorrichtung 19 in Eingriff       gebracht    wird. In der     unbetätigten    Lage wird  die     Sperrvorrichtung    25 durch die Leiste 28    gehalten, die mit dem Wählerglied 4 verbun  den ist und an dessen Bewegung teilnimmt.

    Der zweite Arm     2i5"    der     Sperrvorrichtung    25  ist     hakenförmig,    wodurch er sich an der Leiste  28 festhält, und solange die Leiste nicht. mit  dem Wählerglied 4 herabsinkt, kann die  Sperrvorrichtung 25 nicht in den Eingriff  mit dem Ausschnitt 20 der     Schubvorrichtung     19 ausschwingen. Der Eingriff der     .Sperrvor-          richtung        erfolgt    jedoch nicht unmittelbar  nach ihrer     Lösung    von der Leiste 28, da der       Arm    2:5' auf die Oberfläche der Welle 10 auf  sitzt.

   Der Eingriff erfolgt nur dann, wenn  die Welle 10 derart eingestellt ist, dass die  in ihr vorgesehene Vertiefung eine derartige  Lage     einnimmt,    dass das Ende des Armes 25'  in sie eindringen kann, um einerseits das  Eingreifen der     Sperrvorrichtung    25 mit der  Schubvorrichtung 19 und anderseits das Her  abziehen des betreffenden Antriebsgliedes 2  zu ermöglichen.  



  Die beschriebenen Vorrichtungen werden  noch durch einen Riegel ergänzt, welcher das  Wählerglied 4 in der Arbeitslage hält, trotz  der ständigen     Reversierbewegung    der Schub  vorrichtung 19, solange nicht gleichzeitig auch  irgendeines der beigeordneten Antriebsglieder  2 ebenfalls in die Arbeitslage herabgezogen  wird. Diese Haltevorrichtung ist in     Fig.    4  dargestellt und besitzt einen hakenförmigen  Riegel -30, welcher sich beim Herabziehen des  Wählergliedes 4 hinter das -Plättchen 31 ein  klinkt, an dem der Elektromagnet '23 befestigt  ist. Dieser Riegel ,0 ist an der Welle     32    be  festigt, die ausserdem Anlaufhebel 33 trägt,  deren Anzahl der Anzahl der zur Gruppe der       Wählerglieder    4 gehörigen Antriebsglieder 2  entspricht.

   Jedes     Antriebsglied        2,    ist an sei  nem untern Ende mit einer     Anlaufnoeke    34  versehen, welche bei der Abwärtsbewegung  des     Antriebsgliedes        '2"    auf den entsprechenden  Hebel 33 aufläuft. Dadurch wird dieser Hebel  gegen den Zug der Feder<B>35</B> verdreht, und  mittels der Welle 32 wird der Riegel 310 vom  Plättchen 3'1 ausgeschwenkt, so dass das Wäh  lerglied 4 nun mittels der entsprechenden       Rückbewegungsfeder    3 in ihre obere Lage  zurückkehren kann.

   Auch das Antriebsglied           '?,    das inzwischen die Verbindung vollzog,       kann        nun        in        seine     obere Lage       zuriiekkehren.     



  Wie bereits erwähnt, werden die Hebel 25,  welche die Verbindung der Antriebsglieder  mit den entsprechenden, den Antrieb besor  genden     Schubvorriehtungen    19 besorgt, mit  tels der mit Vertiefungen 29 für die Arme       '?:5'    der Hebel 25 versehenen Welle 10     beein-          flusst.    Die Vertiefungen werden in ihre Wirk  lage durch     Drehung    der Welle 10 mittels der  Kupplung 36     gebra.eht,    wie in     Fig.5    ange  deutet.

   Am Ende der Welle 10 ist eine     Kupp-          lungssclreibe    37 und an der über das Rad  getriebe 1? vom     'Motor    8     angetriebenen    Welle  38 ist eine zweite Kupplungsscheibe     3'9    an  gebraeht, die durch die Feder 40 in Richtung  gegen die Scheibe 37 gepresst wird.     Zwisehen     den beiden Scheiben 37 und 39 befindet sich  eine Reibeinlage 41, die die Mitnahme der  Scheibe 37 durch die Scheibe 39 ermöglicht.

    Anstatt. der Reibkupplung kann eine beliebig  anders ausgebildete Kupplung     verwendet    wer  den, zum Beispiel eine Kupplung mit verzahn  ten     Flziehen,    wobei die Zähne entsprechend  flach sein müssen, damit sich. die Kupplung  beim     Widerstand    der Welle 10 gegen die       Drehung    selbsttätig gegen den Druck der  Feder 40 löst.

   Ein solcher Widerstand der  Welle 10 gegen die Drehung     entsteht    dann,       trenn        irgendeiner    der     Elektromagnete    42 sei  nem Anker     43    anzieht, der mit einer beim  Anziehen des Ankers in den Einschnitt 15 in  der Welle<B>10'</B>     eingreifenden    Nase     44    versehen  ist. Die Anzahl dieser Elektromagnete und  der entsprechenden Einschnitte     4:5    an der  Welle 10 ist dieselbe wie die Anzahl der An  triebsglieder ? in einem.

   Felde des Rahmens 1  des Wählers.     Fig.    5     zeigt    zwei Elektromagnete       -M?,    von denen einer (links)     betätigt    und der  andere     unbetätigt    (rechts) ist, und die Ele  mente 10,     -1:5,        44        bzw.        .1?    entsprechen den  Teilen 14,     1:5,    16     bzw.    17 in     Fig.1.     



  Es     versteht.    sieh von selbst, dass alle     oban     beschriebenen Organe, welche mit senkrechten  Antriebs- und     Wählergliedern    arbeiten, sich  an der rechten Seite des Wählerrahmens wie-         derholen,    wo sie mit den     waagreehten        An-          triebs.    und Wählergliedern zusammenarbeiten.  



  Es ist aus     dem        Obenerwähnten    ersichtlich.,       da.ss    der grössere Teil des Kraftbedarfs des  Wählers vom     Motor    geliefert wird; dagegen  werden die kleineren Bewegungen der leich  ten Organe, welche bloss die grösseren Massen  steuern, von     Elektromagneten        besorgt,    welche  also nicht- stark sein müssen und keinen über  mässigen Strom verbrauchen.

   Ein     Koordina-          tenwähler    gemäss     Fig.    l., der bloss durch Elek  tromagnete angetrieben wird und 1,6 Felder  besitzt, benötigt     insgesamt    fünf Gruppen mit  je vier Elektromagneten, von denen drei  Gruppen stärkere Elektromagnete und bloss  zwei Gruppen schwächere Elektromagnete  sind. Beim Wähler, der durch     'Motorkraft    in  der angeführten Weise angetrieben wird,  sind vier Gruppen mit. je vier kleinen Elektro  magneten nötig, die wenig Energie verbrau  ehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Koordinatenwähler mit Motorantrieb, bei dem sieh in den einzelnen Wählerfeldern, in welehe der Wählerrahmen aufgeteilt ist, be- wegliehe senkrechte und waagrechte Antriebs glieder befinden, und der Rahmen an den Stellen, wo sich diese Antr iebsglieder kreuzen, Kontaktfedersätze, welche die eigentlichen Verbindungsorgane bilden, und die zugehöri gen Kontaktdrähte trägt.,
    wobei diese Feder sätze durch zwei Gruppen von Arretiervor- rielrtungen ausserhalb der Verbindungslage gehalten werden, von denen die eine Gruppe durch senkrechte und die andere durch waag rechte Antriebsglieder derart beeinflussbar ist, dass bloss derjenige Kontakt.federsatz in Tä tigkeit tritt, welcher sich im.
    Schnittpunkte von zwei eben angetriebenen Antriebsgliedern befinden, und wo in jedernWählerfelde ausser dem ein bewegliches senkrechtes und ein be wegliches waag2echtesWählergliedangebracht ist, welches zur Bestimmung des Feldes im Wählerrahmen dient, in welchem Verbin dungsorgane in Tätigkeit gesetzt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, da.ss alle An triebs- und Wählerglieder (2, -l, 5) mit.
    einem Elektromotor (8) mittels Schubvorrichtungen (19) und mit Hilfe von exzentrisch gelager ten Wellen (6, 7) in Antriebsverbindung ge bracht werden können, wobei die Verbindung dieser Glieder (4, 5) mit den Schubvorrich tungen je mittels eines eine schwingende Be- wegung ausführenden Organs (212, 25) be wirkt wird, wobei ein Teil dieser Glieder .)e unmittelbar durch einen Elektromagneten (23) und ein anderer Teil der Glieder durch Wählerorgane (10, 11) mit demselben Elek tromotor (8) kuppelbar ist, und dass diese letzteren Glieder in der betätigten Lage durch Elektromagnete (42) gehalten werden.
    UNTERANSPRÜG'HE 1. Koordinatenwähler mit Motorantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Schubvorrichtungen (19) mit Einschnitten (20) versehen sind, in welche in einer ihrer Endlagen die Schwingorgane (2;2, 25) eingreifen, die bei den Wählergliedern (4, :
    5), welche die Wahl des Wählerfeldes ver mitteln, als Arme an den Ankern (2,2) der an den Enden dieser Wählerglieder (4, 5) getragenen Elektromagnete ('23) ausgebildet sind, während die Schwingorgane bei den an dern Antriebsgliedern als doppelarmige Hebel (2'5) ausgebildet sind, welche an diesen An triebsgliedern angelenkt sind und durch Fe dern in die Eingriffslage mit der Schubvor- richtung ausgeschwungen werden, sobald das zugehörige Wählerorgan (10, 11) dies zulässt.
    2. Koordinatenwähler mit Motorantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 3., dadurch gekennzeichnet, dass das Wähler organ (10, 11) als eine Welle ausgebildet ist, welche mit Vertiefungen (2'9) für das eine Ende des Armes (:25') des Hebels (25) ver sehen ist, damit dieser Hebel in die Eingriffs lage mit der Schubvorrichtung (19) aus schwingen und mit seinem Antriebsgliede (2) in dessen Arbeitslage sinken kann, wenn die Welle (1;
    0, 11) durch den Elektromotor (8) über eine Kupplung (36) in eine Lage ge dreht wird, welche durch Nasen (44) an den Ankern (43) von Elektromagneten (4!2) 'da durch gewählt wird, dass diese Nasen in Ein- sehnitte (45) an der Oberfläche der Welle, welche den ausgewählten Lagen der Welle entsprechen, hineinfallen.
    3. Koordinatenwähler mit Motorantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wahl des Wählerfeldes bestimmenden Wäh lerglieder (4, @5) in ihrer herabgezogenen Lage durch Riegel (30) aufgehalten werden, an deren gemeinsamer Welle Hebel (3!3) be festigt sind, welche beim Auflaufen des Hebels (33) auf das entsprechende Ende des An triebsgliedes (2,) den Riegel freilösen.
CH313270D 1953-01-06 1953-01-06 Koordinatenwähler mit Motorantrieb CH313270A (de)

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