DE569264C - Lochmaschine mit Tastatur fuer Karten oder Papierstreifen - Google Patents

Lochmaschine mit Tastatur fuer Karten oder Papierstreifen

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DE569264C
DE569264C DE1930569264D DE569264DD DE569264C DE 569264 C DE569264 C DE 569264C DE 1930569264 D DE1930569264 D DE 1930569264D DE 569264D D DE569264D D DE 569264DD DE 569264 C DE569264 C DE 569264C
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DE
Germany
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cam
lever
punch
punching
nose
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Expired
Application number
DE1930569264D
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English (en)
Inventor
Paul Mansel
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Lochmaschine mit Tastatur für Karten oder Papierstreifen Die Erfindung betrifft motorgetriebene L ochiiiaschinen für Karten oder Papierstreifen, bei denen die Tasten eine von dem 'Motor dauernd angetriebene Arbeitswelle mit den die Lochung ausführenden Teilen kuppeln. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf solche Maschinen, bei denen durch die Tastatur Steuerschienen verschoben «-erden. wobei mit der Antriebswelle nur diejenigen Lochstempel gekuppelt «-erden, die der Einstellung der Steuerschiene entsprechen.
  • iss sind Ausführungen bekannt, bei denen die Kupplung der Arbeitswelle entweder init <leg Matrize oder mit der sämtliche Lochstempel tragenden Vorrichtung erfolgt: Gleichzeitig mit diesem Vorgang «-erden von den Taten aus Schaltglieder betätigt, die die gewünschten Lochstempel sperren und dadurch die Lochung an diesen Stellen ermöglichen, während die lose verschiebbaren übrigen Stempel von dem zti lochenden Papiere zurückgeschoben «-erden.
  • Liese bekannten Lochmaschinen besitzen den Lachteil, daß durch die Betätigung der Matrize oder der alle Lochstempel enthaltenden Vorrichtung verhältnismäßig große -Massen bewegt «-erden müssen, die bei jeder Lochung beschleunigt und kurz darauf wieder abgebremst werden inüssen. Dieses hat, besonders in Anbetracht der zur ler«-endung kommenden hohen Umlaufzahlen, starke Geräusche sowie hohen Verschleiß der betroffenen Teile zur Polge. Infolge der Erschütterungen «-erden aber auch alle übrigen Teile der -Maschine, auch die ruhenden, außerordentlich stark beansprucht.
  • Bekannt sind weiterhin Lochmaschinen, die gegenüber den genannten Anordnungen schon eine gewisse Verbesserung darstellen. Bei diesen Lochmaschinen werden nicht mehr die gesamte, die Lochstempel enthaltende Vorrichtung oder die --Matrize betätigt. sondern nur die einzelnen Stempel, die eine Lochung ausführen sollen. Es wird dieses dadurch erreicht, daß auf einer ständig umlaufenden Welle Antriebsexzenter angeordnet sind, durch die eine entsprechende Anzahl Hebelsvsteme ständig in hin und her gehende Bewegung gebracht wird. Die Betätigung der Lochstempel erfolgt hierbei durch Kuppeln mit diesen Hebelsystemen.
  • auch diese Anordnungen besitzen wegen der hin und her schwingenden Massen die vorher angeführten Nachteile. Die Nachteile treten wieder bei hohen Umlaufzahlen besonders stark in die Erscheinung und sind um so größer, je größer die Zahl der hin und her schwingenden Hebelsy steine, d. 'i. die Zahl der insgesamt vorhandenen Lochstempel, ist.
  • Gemäß der Erfindung werden .diese Nachteile dadurch vermieden. daß jedem Lochstenipel eine besondere Exzenter- oder Kurvenscheibe als Antriebsmittel zugeordnet wird, die auf der ständig umlaufenden Antriebswelle frei drehbar ist und mit dieser durch eine ausrückbare Kupplung in Antriebsverbindung gebracht werden kann. Dadurch ist erreicht, daß jeweils nur diejenigen Teile betätigt werden, die für die Lochung notwendig sind, während alle übrigen, wie z. B. die Lochstempelhaltevorrichtung, die ;Matrize, die nicht zu betätigenden Stempel sowie insbesondere deren Antriebsorgane, nicht beschleunigt zu werden brauchen..
  • Dieser Grundgedanke sei nunmehr an Hand des in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Von einem Motor i (Abb.i) wird unmittelbar oder über Zahnradvorgelege eine Welle 2 dauernd angetrieben und damit auch ein mit ihr fest verbundenes, nach Art eines Schalt-oder Sperrades ausgebildetes Zahnrad 3, in dessen Zähne eine im Ruhezustand von einem Sperrhaken 5 angehobene Mitnehmerklinke 4. eingreifen kann. Das rechte obere Ende des Sperrhakens 5 berührt die in bekannter Weise genuteten Steuerschienen 6, während der linke obere Hebelarm sich mit der Nase g gegen den Umfang einer Steuerscheibe 7 legt. Die Steuerschienen 6 werden einzeln oder zu mehreren in bekannter, nicht dargestellter Weise durch die Tasten in Längsrichtung verschoben.
  • Wenn gegenüber einem dem zu lochenden Wert entsprechenden Hebel 5 eine durchgebende Nutenreihe der Steuerschienen gebildet wird, so wird er durch eine Feder 8 entgegengesetzt der Bewegung des Uhrzeigers mit dem einen Arm in die Lücke hineingezogen, vorausgesetzt, daß gleichzeitig auch die Nase 9 des Sperrhakens 5 auf eine Lücke der Steuerscheibe ,^. trifft. Durch diese Drehung wird dann die -litnehnierklinke 4 freigegeben und infolgedessen von einer Feder io mit dem Kupplungszahnrad 3 zum Eingriff gebracht. Mitnehmerklinke4 und Feder io sind auf einer Scheibe i i gelagert, die ihrerseits wieder mit einer Kurvenscheibe 12 fest verbunden ist. Infolgedessen wird die Kurvenscheibe 12 von dem Antriebsrad 3 in Umdrehung versetzt. Während der Zeit, die zu einem vollständigen Umlauf benötigt wird, ist durch eine weiter unten zu besprechende Vorrichtung auch die Steuerscheibe 7 so weit gedreht worden, daß die Nase 9 deren Lücke verlassen hat. Damit ist dann auch der Sperrhaken 5 wieder in seine Ausgangslage zurückgekehrt. Nach Beendigung eines vollständigen Umlaufs wird demnach die Mitnehmerklinke 4 wieder ausgehoben, und die Scheibe 12 kommt zum Stillstand.
  • Die Einwirkung .der Kurvenscheibe i2 auf den zugehörigen Lochstempel ist aus Abb.2 zu ersehen, und zwar ist hier die Ruhestellung dargestellt. Ein Hebel 13 wird mit einer Nase 14 durch eine Feder 15 gegen die Kurvenscheibe 12 gedrückt. Wird letztere nun in der angegebenen Weise gedreht, so bewegt sie mit dem Nocken 16 den Hebel 13 im Uhrzeigersinne und bewirkt die Lochung dadurch, daß der in der Abbildung rechte Teil des Hebels 13 den zugehörigen Lochstempel i; herabdrückt. Hat sich dann die Kurvenscheibe 12 so weit gedreht, daß der Durchgang ihres Nockens 16 unter der Hebelnase 14 beendet ist, dann hat sich auch der rechte Arm des Hebels 13 unter dem Einfluß der Feder 15 gehoben und damit den Lochstempel 17 freigegeben, so daß dieser durch eine Feder 18 wieder in seine Anfangslage gebracht wird. Damit ist die Lochung beendet. Die Kurvenscheibe wird jedoch, wie oben beschrieben, weitergedreht, bis sie am Ende eines vollständigen Umlaufes durch Ausheben der Mitnehmerklinke von der Antriebswelle 2 frei wird und angehalten wird.
  • Der Nockenteil i9 der ScheibQ 12 hat den Zweck, die Mitnehmerklinke 4 in der ausgehobenen Stellung.zu sichern. Würde nämlich.die Begrenzungskurve der Kurvenscheibe in der punktiert angedeuteten Weise weiterverlaufen, dann würden Kurvenscheibe 12 und Mitnehmerklinke .4 (Abb. z) in dem Augenblick stehenbleiben, in dem die Klinke 4 vorn Antriebsrad 3 gerade frei wurde. Das weiterlaufende Zahnrad 3 würde dann mit seinen Zähnen an der stillstehenden Klinke 4. entlangschleifen und dadurch eine schnelle Zerstörung beider Teile hervorrufen oder gar unbeabsichtigter Weise mit ihr in Eingriff kommen können. Der Nocken i 9 sorgt nun . dafür, daß nach erfolgtem Ausheben der Mitnehmerklinke die Kurvenscheibe 12 noch ein kleines Stück weitergedreht wird. Dadurch wird das Ausheben der Mitnehmerklinke 4 durch den Sperrhaken 5 etwas fortgesetzt, so daß ein ausreichender Abstand zwischen ihr und den Zähnen des Rades 3 entsteht. Die Stelle des Kurvenscheibenumfanges, die im Augenblick des Ausklinkens von der Nase 14 berührt wird, ist in der Abbildung durch a gekennzeichnet. Die Feder 15, die beim Durchlaufen des Nockens i 9 unter der Nase 14 erneut gespannt wurde, ruft in der durch a angedeuteten Lage einen Druck der Nase 1.4 auf die absteigende Flanke des Nockens 19 hervor. Die Tangentialkomponente dieses Druckes bewirkt dann die beabsichtigte kleine Drehung der Scheibe bis in die dargestellte Ruhelage.
  • Aus der gleichen Abb. 2 ist auch zu ersehen, in welcher Weise das Weiterschalten der Steuerscheibe 7 (Abb. i) erfolgt. Ein dreiarmiger Hebel 2o ist auf einer Achse 2i drehbar befestigt. Ein an dem unteren Arm angebrachter Stift 22 legt sich unter der Einwirkung einer Feder 24 gegen einen Ansatz 23 des Hebels 13. Bewegt sich nun ein Hebel 13 aus der Ruhelage nach rechts, so ergibt sich aus dein Zusammenwirken der genannten Teile, daß sich der linke obere Teil des Hebels 2o senkt, um sich bei Rückkehr des Hebels 13 im seine Anfangslage wieder zu heben. Bei dieser Nieder- und Aufwiirtsbewegung schaltet Klinke 25 das Rad 26, das auf der gleichen Welle 27 sitzt wie die Steuerscheibe? (Abb. i) und mit diesem fest verbunden ist. Eine nicht gezeichnete Sperrklinke verhindert das Zurückgehen des Schaltrades 26.
  • Die eben beschriebenen Anordnungen sind nun in solcher Anzahl nebeneinander= angeordnet, als Lochstempel in einer Zeile benötigt werden. Die Gesamtzahl der für eine Zeile der Lochkarte vorgesehenen Lochstempel ist in Gruppen von so viel Einzelstempel eingeteilt, als für eine Wertgruppe Lochungen benötigt werden; so beträgt beistrielsweise bei einem Lochsvstem nach Art der Viererkombinationen die Zahl der zu einer Gruppe zusammengefaßten Lochstempel vier. Die mit der gemeinsamen Welle 27 fest verbundenen Steuerscheiben 7 sind in der Weise angeordnet, daß jeweils immer nur eine Gruppe der Lochstempel zum Lochen freigegeben wird. Innerhalb dieser einen Gruppe werden dann weiterhin nur die Stempel wirksam, deren Antrieb durch die Steuerschienen 6 zugelassen wurde. Gleichzeitig mit der Lochung wird, wie oben ausgeführt, die Welle 27 weitergedreht und dadurch die nächste Gruppe durch die zugehörigen Steuerscheiben freigegeben. Dann wiederholt sich der gleiche Vorgang. In dieser Weise bewirken die Steuerscheiben ; das Hintereinanderlochen in der gleichen Zeile.
  • Der Weitertransport der Karte um eine Zeile wird mit Hilfe der in Abb. 3 dargestellten Anordnung erreicht. Diese reiht sich selbständig als letzte an die zu Gruppen zusammengefaßten bisher beschriebenen Anordnungen an, denen sie auch in ihren Hauptteilen iihnelt. Nach Lochung sämtlicher Gruppen innerhalb einer Zeile wird durch die letzte Gruppe die Steuerscheibe 7 der in Abb. 3 dargestellten Einrichtung in die wirksame Stellung gedreht. Dann ist die Möglichkeit gegeben, durch Niederdrücken einer auf der Achse 29 drehbar gelagerten Taste 28 unter Vermittlung eines Stiftes 32 den Hebel 5 entgegengesetzt dem Lhrzeigersinne zu drehen. Diese Betätigung-der Weiterschaltvorrichtung kann anstatt durch den Hebel 28 auch selbsttätig geschehen. Damit tritt in bereits beschriebener Weise eine Kurvenscheibe 12 in Tätigkeit, die hier aber nicht auf einen L ochsteinpel einwirkt, sondern in nicht dargestellter Weise das zu lochende Papier «-eitertransportiert. Daran schließt sich dann die Lochung der nächsten Zeile an.
  • Aus der Beschreibung geht hervor, daß zwischen dem Niederdrücken der Taste und der Lochung selbst eine kurze Zeitspanne liegt. Die hierin liegende -Möglichkeit, bei sofort bemerkter fehlerhafter Betätigung einer Taste die Lochung noch rechtzeitig zu unterbinden, wird in der Weise ausgenutzt, daß die Lochhebelwelle 30 (Abb. 2) schwenkbar gelagert ist. Wird eine fehlerhafte Tastung rechtzeitig bemerkt, so kann durch Drücken einer besonderen Taste die Welle 30 mit allen Lochhebeln nach .rechts (Abb. -2) bewegt werden. Dadurch kommen die Hebel 13 mit Aussparungen 31 über die Lochstempel, und diese «-erden, trotzdem der Antrieb wirksam wurde, nicht beeinflußt.

Claims (1)

  1. PATI:NTANSPRÜCHR i. Lochmaschine für Karten oder Papierstreifen, durch deren Tastatur Steuerschienen verschoben werden, erstsprechend deren Einstellung eine sich ständig drehende Welle mit den dem getasteten Zeichen entsprechenden Lochstempeln gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Lochstempel (17) eine besondere Exzenter- oder Kurvenscheibe (12) als Antriebsmittel zugeordnet ist, die auf der Antriebswelle (2=) frei drehbar sind und mit dieser durch eine ausrückbare Kupplung in Antriebsverbindung gebracht «-erden können. Lochmaschine -nach Anspruch i, gekennzeichnet durch fest auf der ständig umlaufenden Antriebswelle sitzende gezahnte Kupplungsräder (3) und an den Kurvenscheiben (12) drehbar gelagerten Mitnehmerklinken (4), welche durch von den Steuerschienen (6) beeinflußte Sperrhaken (5) in ausgerückter Stellung gehalten werden, solange die Einstellung der Steuerschienen (6) eine Bewegung des Sperrhakens verhindert. 3. Lochmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben (12) mittels einer von Hebeln (2o) bewegten Schaltvorrichtung (25, 26, 27') auch Steuerscheiben drehen. durch welche immer nur eine Gruppe von Lochstempeln zum Zweck des hintereinander erfolgenden Lochens von Werten in einer Zeile freigegeben werden. d.. Lochmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (1-2) einen Nockenteil (i9) hat, dessen eine Flanke so mit der Nase (i-.) des Hebels (i9) zusarninenwirkt und so geformt ist, daß unter der Wirkung der Feder (15) durch die -Nase (a4) des Hebels (13) die Kurvenscheibe (12) etwas gedreht wird, um die Klinke (4) in Eingriff mit dein Sperrhaken (5) zu halten und in der ausgerückten Lage zu sichern. 5. Lochmaschine nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (30) der Lochstempelhebel (13) beweglich gelagert ist, um die Wirkung sämtlicher Loclistempelhebel auf die Lochsteinliel (17) gleichzeitig zu verhindern.
DE1930569264D 1930-06-05 1930-06-05 Lochmaschine mit Tastatur fuer Karten oder Papierstreifen Expired DE569264C (de)

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