CH313148A - Wagenspinner - Google Patents
WagenspinnerInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H3/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
-
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H2700/00—Spinning or twisting machines; Drafting devices
- D01H2700/20—Spinning mules; Transmissions
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Description
Wagenspinner Der erfindungsgemässe Wagenspinner ist dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Spindelreihe zusammengebauter zentraler An triebsbock drei durch einen Antriebsmotor getriebene Regelgetriebe aufweist, von denen das Schaltgetriebe einen Kurvenscheibensatz treibt, welcher je eine Ktuvenscheibe für den Wagenweg, für die Spindeldrehung, für die Aufwinderbewegung und die Gegen winderbewegung besitzt, welcher Scheiben satz eine volle Umdrehung bei. einem Wa genspiel macht, dessen Dauer durch Verstel len des Schaltgetriebes eingestelltwerden kann.
Bekannte Wagenspinner oder Selfaktoren haben an beiden Enden der Wagenbewegung je einen feststehenden Teil, den Antriebsbock (Headstock) und den Vorderbock. Von den feststehenden Teilen wurde meist die Bewe gung durch Seile auf den Wagen übertragen. Auch der Antrieb der am Wagen angebraeh- ten Spindeln erfolgte über Seile. Mit den Seilzügen arbeiten bei bekannten Selfaktoren Ein- und Auszugschnecken zusammen, und die Wagengeradeführung wurde durch über Kreuz geführte Seile vorgenommen.
Es wurde bereits vorgeschlagen, zum An trieb stufenlose Getriebe auf dem Antriebs- boek vorzusehen und die Spindeln feinstufig anzutreiben. Auch die Anbringung von meh reren Antriebsmotoren und die Anwendung einer Leona.rd-Schaltung sind Versuche, um den Selfaktor und seinen Antrieb zu ver einfachen. Die bekannte Art des Wagenantriebes und die Übertragung der Bewegung durch Seile hat wesentliche Nachteile. Der Verschleiss der Treibseile sowie deren Dehnungsdifferenzen führen zu Verklemmungen.
Eine unkorrekte Einstellung der Treibseile kann schwere Be- sehädigangen der gesamten Antriebsanlage mit sich bringen. Auch bei einwandfreier Be schaffenheit der Seilantriebe ist die Kräfte übertragung von den feststehenden Antriebs teilen zu dem beweglichen Wagen zu unbe stimmt und bringt grosse Reibungsverluste mit sich. Die bisher gebräuchliche Gerade führung des Wagens durch über Kreuz ge führte Seile hat den Nachteil, den Wagen zu verspannen, so dass er durch Querverstei fungen oder dergleichen in seiner Form ge halten werden muss.
Durch die feste Verbin dung des Wagenantriebes mit dem Antriebs bock ist ein Auskuppeln genau in der End- stellung erforderlich, wodurch ein hoher Ma- 'C an den Kupplungen eintritt und bei zu spätem Einsetzen des Schalt vorganges eine Biuichgefahr gegeben ist.
Bei der Leonard-Schaltung ist ein grosser elektrischer Aufwand erforderlich und trotz dem keine absolute Steuerungsgenauigkeit vorhanden. Weitere Versuche gingen dahin, durch Zahnräder eine stabilere Wagenbewe- gting zu erzielen, aber immer wurde ein Head- stock benötigt, von dem der Antrieb auf den Wagen übertragen werden musste.
Durch das dargestellte Ausfühtaxngsbei- spiel der Erfindung wird ein neuer Weg be schritten, und es werden die genannten be kannten Mängel beseitigt und ein vereinfach ter Wagenspinner geschaffen, der nur eine einfache Wartung und Bedienung erfordert.
In der beiliegenden Zeichnung ist dieses Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Wagenspinners dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Gesamtanordnung, Fug. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 den Antrieb der Einzelbewegungen im Wagenmittelteil, Fig. 4 die Steuerorgane für die Wagen bewegung, Fig. 5 die Betätigung der Gegenwunder, Fig. 6 die Betätigung der Aufwinder und Fig. 7 und 8 die Steuerorgane für die Spindeldrehzahlen.
Die Spindeln 1 sind über die gesamte genlänge, einschliesslich :dem Mittelstück, ver teilt. Das Antriebsgehäuse 2 nimmt den Spin- delantrieb auf, welcher als Schnur-, Band oderRäderantrieb ausgebildet sein kann. Sämt liche Antriebs- und Steuerungsorgane sind im Mittelteil des Wagens angeordnet. Im vor- dern Gehäuse 3 sind die Steuerungsorgane und im hintern Gehäuseteil 4 die Antriebs organe untergebracht. Der Wagen ist aus ein zelnen Sektionen von der Länge des Abstan des der Laufschienen 5 zusammengebaut. An den einzelnen Stossstellen sind die Querstege 6 angeordnet, welche die Laufräder 7 tragen.
Die Antriebswelle 8 für die 'V4ragenbewegung ist ebenfalls in den Querstegen 6 gelagert und trägt die Antriebsräder 9. Neben den An triebsrädern 9 sind die Kettenräder 10 be festigt, diese greifen in die am Boden ;e spannten, parallel zu den Laufschienen 5 an- Creordneten Rollenketten 11. Dabei wird die Simehronisierimg der Drehung der Antriebs räder 9 sichergestellt und eine schwingungs freie stabilisierte Parallelverschiebung des W & Uens sichergestellt.
Alle Bedienimgs- und Re- clelorga.ne sind im Wagenmittelteil eingebaut, der bei den früheren Bauweisen vorhandene ITeadstoek und der Vorderbock fallen voll kommen fort. Das Lieferwerk ist. wie üblich angeordnet. Die Stützen 12 sind am Boden befestigt, das Zylinderwerk kann mit einem oder zwei L"n- terzylindern 13 und den Druckrollen 14 aus geführt sein.
Die Abwiekeltrommeln 15 und deren Antrieb sind in bekannter Weise vor gesehen. Neu dagegen ist der Antrieb des Lieferwerkes (siehe Fig. 2). Dieser Antrieb geschieht durch den W agen mit. dessen Be wegung selbst, wodurch ein vollkommen sn- ehroner Lauf des Zylinderwerkes zu der je weiligen Wagengeschwindigkeit sichergestellt. ist. An dem Endstück des Wagens ist eine elektromagnetische Kupplung 16 mit ihrem Magnetteil starr befestigt.
Der drehbare Ankerteil der Kupplung trägt ein Rollen kettenrad 17, welches in die Rollenkette 18 eingreift. Die Rollenkette 18 läuft über das fest am Boden bzw. am seitlichen Schutz rahmen b festigte Kettenrad 19 und das Kettenrad 20, von welchem über den Ketten trieb 21 das Z@-linderwerk angetrieben wird. Die Zylinderverzugseinstellung durch Wech selräder oder Regelgetriebe ist nicht dar gestellt. Bewegt sieh der Wagen bei aus geschalteter Kupplung, dann rollt sich das Kettenrad 17 nur auf der Rollenkette 18 ab. Ist die Kupplung geschlossen, so wird das Kettenrad 17 festgehalten, da. es mit dem festen Magnetteil der Kupplung 16 gekuppelt ist.
Bewegt sieh nun der Wagen, dann nimmt das Rollenket.tenrad 17 die Rollenkette 18 mit und das Lieferwerk wird entsprechend der Wagengeschwindigkeit angetrieben. Diese An ordnung arbeitet so genau, dass auf die bisher verwendeten Voreilunskupplungen verzich tet werden kann. Die Betätigung der Kupp lung erfolgt. durch Kontaktsteuerung, die von einer Funktion der Wagenbewegung abgelei tet ist.
In dem in Fig. \? dargestellten Bei spiel ist. bei der Wageneinfahrt der Anschlag 22 vorgesehen, der die Kupplung 16 über den Schalter 23 einschaltet, während der verstell bare Anschlag 24 nach erfolgter Lieferung die Kupplung wieder ausschaltet. Durch Ver schieben des Anschlages 24 in Richtung des Lieferwerkes ergibt sich der Wagenverzug, das heisst ein weiteres Zierziehen des Spinn- gutes bei noch ausfahrenden Wagen ohne Zy linderlieferung.
Statt der Elektrokupplung kann auch jede bekannte Klinkenschaltung auf rein mechanischer Grundlage verwendet werden.
Der Antrieb der Einzelbewegungen im Wagenmittelteil erfolgt. nach Fig. 3. Es sind drei Regelgetriebe vorgesehen, das Regelge triebe 25 für die Regelung der Wagenbewe gung, das Regelgetriebe 26 für die Erzeugung der verschiedenen Spindeldrehzahlen und das Regel- bzw. Sehaltgetriebe 27 für die Dreh zahl der Steuerkurvenscheiben. Diese drei Ge triebe 25, 26 -Lind 27 können durch einen An triebsmotor 28 gemeinsam über Riemen-, Ketten- oder Zahnradtriebe 29, 30 angetrie ben werden.
Es ist aber auch, wie in der Dar stellung der Fig. 3 gestrichelt angedeutet, möglich, jedes Getriebe durch einen eigenen Motor anzutreiben. Ohne weiteres ist es auch möglich, einen Zweimotorenantrieb dadurch darzustellen, dass ein Regelgetriebe durch einen eigenen Motor und zwei Getriebe als Gruppe durch den zweiten Antriebsmotor be tätigt werden.
Das Regelgetriebe 25 für die Wagenbewegung treibt über die Kegelräder 31 und 32 die über die ganze Wagenlänge ge führte Wagenantriebswelle 8 (aus Darstel lungsgründen ist die Wagenantriebswelle 8 nur auf einer Seite gezeichnet) auf welcher die Antriebsräder 9 und die Kettenräder 10 befestigt sind, wovon die Kettenräder 10 in die parallel zu den Längsschienen 5 gespann ten Rollenketten 11 eingreifen. Gleichzeitig wird die Drehbewegung der Wagenantriebs welle 8 über die Schnecke 33 und das Selineckenra.d 34 auf die Welle 35 übertra gen.
Auf der Welle 3.5 sind nacheinander folgende Elemente befestigt: der Schalt nocken 36, der Schaltnocken 37, die Kontroll- kurvenseheibe 38 für die Wagenbewegung, die elektromagnetische Schaltkupplung 39, die Fortschaltkurvenscheibe 40 für die Auf einanderfortschaltung, die Abschlagfortseha.lt- scheibe 41, die Kopsanfangkurvenscheibe 42 und die Handkurbel 43. Auf die Wirkungs weise dieser Anordnung wird später einge gangen.
Das Spindelregelgetriebe 26 treibt über die Kegelräder 44 und 45 die Spindelantriebs- welle 46, welche ebenfalls über die ganze Wa genlänge verläuft, jedoch in der Fig. 3 aus Gründen der Übersichtlichkeit nur auf der rechten Seite gezeichnet ist. Der Antrieb der Spindel 1 kann in bekannter Weise durch Schnur-, Band- oder Räderantrieb erfolgen und ist nicht mitgezeichnet. Von der Spindel antriebswelle 46 wird über die Schnecke 47 und das Schneckenrad 48 die Welle 49 ange trieben.
Auf der Welle 49 sind folgende Teile befestigt: die elektromagnetische Schaltkupp lung 50, der Schaltnocken 51, die Wagen- rückgangkurvenscheibe 52 und die Rückhol- feder 53.
Das Regel- bzw. Schaltgetriebe 27 treibt über die elektromagnetische Schaltkupplung 54 und einen Schaltnocken 55 folgende Steuer kurvenscheiben: die Kurvenscheibe für die Wagenbewegung 56, die Kurvenscheibe 57 für die Bewegung des Gegenwinders 58, welcher durch die Gewichtsbelastung 59 nach oben gehalten wird, die Kurvenscheibe 60 für den Aufwinder 61, der durch Federn 113 nach oben gehalten wird, die Kurvenscheibe 63 für die Spindelgesehwindigkeit und den Kurven teil 129, welcher die veränderliche Aufwinde d.rehzahl der Spindeln bei dem Aufbau des Kopsanfanges regelt.
Eine Drehung dieser Steuerkurvenscheiben 56, 57, 60, 63 und 129 entspricht einem Wagenspiel. Durch Bedie nung des Regel- bzw. Umschalthebels 65 des Getriebes 27 kann die Dauer eines Wagen spiels eingestellt werden. Da die Steuer kurvenseheiben 56, 57, 60, 63 und 129 fest miteinander auf ihrer Welle verbunden sind, ist eine Verschiebung der einzelnen Steuer vorgänge zueinander nicht möglich.
Die Betätigung der Wagenbewegung er folgt nach Fig. 4. Die Steuerkurve 56 für die Wagenbewegung dreht sich in gleichbleiben der Richtung des Pfeils 66 und ist in fol gende Winkelbereiche unterteilt: Winkel a für die Wagenausfahrt, Winkel b für den Ab schlag und Winkel c für die Wageneinfahrt. Da der Wagen während des Abschlagens still steht, ist der Kurventeil im Bereich des Win- kels b ein konzentrischer Kreisbogen.
Durch die Form der Kurvenscheibe 56 wird der Hebel 67 bewegt, welcher mit der Abtastrolle 68 auf der Kurvenscheibe liegt, im Drehpunkt 69 gelagert ist und an seinem entgegengesetz ten Ende eine besondere Führungsrolle 70 trägt. Die Kontrollscheibe 38 für die -#Vagen- bewegung ist, wie bereits vorher beschrieben, mit der Wagenantriebswelle 8 über Zahn triebe zwangläufig verbunden und führt aus diesem Grunde genau wie der hin und her gehende Wagen eine entsprechend der ver wendeten Zahnradübersetzung um den Win kel d grosse Rechts- und Linksdrehung aus.
Innerhalb des Winkels d, dessen Grösse ein Mass für den n ixüekgelegten Wagenweg dar stellt, besitzt die Kurve eine stetige Steigung in Form einer archimedischen Spirale. Die Kontrollscheibe 38 wirkt über die Rolle 78 auf den Hebel 71, der im Drehpunkt 72 fest gelagert ist. und an seinem freien Ende eine besondere Führungsrolle 73 trägt. Das Regel organ des Getriebes 25 ist als eine Rolle 74 ausgebildet, welche durch eine besondere Drehfeder 75 in eine Endlage des Regel bereiches gezogen wird. Ein Zugorgan 76 in Form einer Flyerkette, Stahlband oder der gleichen ist an der Steuerrolle 74 befestigt und legt sich um die Führungsrolle 73 des Hebels 71, die zusätzliche Leitrolle 77 und die Führungsrolle 70 des Hebels 67.
Danach wird die Zugkette 76 an der Einstellschraube 79 befestigt.
Der Steuerungsvorgang bei einer normalen Wagenbewegung geschieht über das Summen getriebe mit dem Endglied 74 in folgender Weise: In der gezeichneten Lage der Kurven scheiben und Hebel steht die Steuerrolle 74 am Regelorgan des Getriebes 25 in Mittelstel lung, das heisst Aus-Stellung, der Getriebe abtrieb steht still.
Wird nun die Wagen scheibe 56 in Richtung .des .Pfeils 66 gedreht, fällt die Kurvenscheibensteigung, der Hebel 67 dreht. sich nach oben, es wird eine ent sprechende Zugkettenlänge freigegeben und die Steuerrolle. 74 wird durch die Feder 75 in Richtung der Federkraft gedreht, damit wird entsprechend der Kettenfreigabe eine be- stimmte Abtriebsdrehzahl des Getriebes 25 eingestellt.
Die Wagenantriebswelle 8 und damit der Wagen bewegen sieh, aber auch die Kontrollscheibe 38 wird entgegen dem Uhr- zeigerdrehsinn, das heisst mit zunehmender Kurvensteigung, bewegt, und zwar so lange, bis die von der Scheibe 56 eingeleitete Ketten freigabe wieder von dem Hebel 71 aufgehoben ist. Dieses bedeutet, dass die Drehzahl des Ge triebeabtriebes wieder Null ist. Es besteht also eine reine Wegsteuerung, das heisst die jewei lige Kurvensteigung ist ein Mass für den Wa genweg. Das Zusammenwirken beider Kurven begrenzt und kontrolliert den zurückgelegten Wagenweg.
Durch .Drehen der Stellschraube 79 kann der Weg des Wagens als Ganzes in seinem Abstand von dem Lieferwerk beliebig eingestellt werden. In den Fällen, in welchen mit einem grossen Nachdraht gearbeitet. wird, m.uss der -NV agenrfickgang einsetzen, welcher den Wagen entsprechend der Fa.denverkür- zt:ng ein bestimmtes Stück einfahren lä.sst.
Dieser Vorgang geschieht in folgender Weise: Bei dem Nachdraht steht die Wagen scheibe 56 still, statt dessen dreht sich ent sprechend der Spindeldrehzahl die Wagen rückgangsscheibe 52. Auf dieser Scheibe 52 ist ein einstellbarer Segmentteil 80 befestigt, welcher nach entsprechender Drehung der Scheibe 52 gegen die Rolle 81 des im Punkte 82 gelagerten Hebels 83 drückt, damit drückt die Rolle 81 ebenfalls gegen die Zugkette 76 und verkürzt dieselbe damit um einen Wert, der der gewünschten Wagenxizckganglänge entspricht. Durch die gebogenen Schlitze in der Kurvenscheibe 52 kann der Zeitpunkt des Einsetzens des Wagenrizckganges beliebig ein gestellt werden.
Durch ein verschieden weites Herausziehen des Segmentes 80 durch den geraden Schlitz im Segment kann die Länge des Wagenrückgangweges beliebig eingestellt werden.
Die Betätigung des Gegenwinders erfolgt nach Fig. 5. Die Kurvenscheibe 57 für die Gegenwinderbewegung ist genau wie die Wa genkurve 56 in den Winkelwert a für die Wa genausfahrt, den Winkelwert b für den Ab- schlag und den Winkelwert c für die Wagen einfahrt unterteilt. Auf der Gegenwinder- seheibe 57 liegt die Rolle 84 des im Dreh punkt 85 gelagerten Hebels 86. Eine Zugkette 87 ist mit einem Ende an der Stellschraube 88 befestigt.
Sie wird um eine besondere Leit- rolle 89 und die Führungsrolle 90 des Hebels 86 zu einem Segmentstück 91 auf der Gegen- windeiwelle 92 geführt.. Auf Welle 92 sind die Cxegenwinderbügel 58 befestigt, welche den Gegenwinderdraht 93 halten. An den auf der entgegengesetzten Seite befestigten Gewichts hebeln 94 sind die Gegengewichte 59 befestigt. Durch Drehen der Stellschraube 88 kann die Lage des Gegenwinderdrahtes 93 beliebig eingestellt werden.
Die Kurvenscheibe 57, die sich in Richtung des Pfeils 95 dreht, hat die Aufgabe, im Winkelbereich a, das heisst wäh rend der Ausfahrt, den Gegenwinder ent: hegen seiner Gewichtsbelastung nach unten zu halten und ihn nur bei der Wageneinfahrt zum Aufwinden freizugeben.
Die Betätigung des Aufwinders erfolgt nach Fig. 6. Die Kurvenscheibe 60 für die Aufwindung dreht sieh in Richtung des Pfeils 96. Sie ist unterteilt in die Winkelbereiche a für die Wagenausfahrt, b für den Abschlag und c für die Wageneinfahrt.
Im Wagen ausfahrtbereich werden die Aufwinderbügel 61 nach oben freigegeben, innerhalb der Ab schlagzeit nach unten bewegt und während der Wageneinfahrt wird die fertig gesponnene Fadenlänge durch den Aufwindedraht 97 so geführt, dass die Kreuz- und Lagenwindun- gen gebildet werden. Die Kurvenscheibe 60 für die AZfwindung wirkt auf die Kurven seheibenrolle 98 .des im Drehpunkt 99 gela gerten Hebels 100. Am freien Ende des Hebels 100 ist die besondere Leitrolle 101 ge lagert.
Die Fortschaltscheibe 40 für die Ruf windung wird während jedes Wagenspiels durch die später beschriebene automatische Fortschaltung ruckweise in Richtung des Pfeils 102 gedreht. In deren Winkelbereich e wird die laufende Erhöhung des Aufwinde- drahtes 9 7 entsprechend der Zunahme der aufgebauten Kopslänge durch die Form der Kurvensteigung in Form einer arehimedi- sehen Spirale erreicht, die die notwendigen Korrekturen besitzt,
um die Abweichungen der Aufwinderbewegungen durch dessen kreis förmigen Weg auszugleichen. Die Unterwin- dung der Aufwindebewegung geschieht im Winkelbereich f, wenn die Rolle von dem un tern Kurventeil über die Gerade im Bereich f auf den Kurvenhöchstpunkt zurückgeführt wird. Auf der Kurvenscheibe 40 rollt die Rolle 104 des Hebels 105 ab, welcher im Drehpunkt 106 gelagert ist und ebenfalls an seinem freien Ende eine Leitrolle 107 trägt.
Von der Einstellschraube 108 führt die Zug kette 109 über die Leitrolle 101, die feste Führungsrolle 110, die zweite Leitrolle 107 zu dem Segmentstück 111, welches auf der Auf winderwelle 112 befestigt ist. Durch die Zug feder 113 werden die Aufwinderbügel 61 über den Hebel 114 nach oben gezogen. Wird durch Drehen der Stellschraube 108 die Länge der Zugkette 109 verändert, so wird durch diese Massnahme gleichzeitig die Höhen lage des Aufwindedrahtes 97 eingestellt.
Während der Wagenausfahrt im Winkel bereich ca der Kurvenscheibe 60 ist der Auf- -\vInder 61 nach oben freigegeben. -Nur im Be reich c ist er durch die Kurvenform herunter gezogen. Wegen der Fortschaltung der Kur venscheibe 40 in Richtung des Pfeils 102 wird, da dieselbe eine fallende Tendenz hat, laufend Kettenlänge freigegeben, das heisst entspre chend dem Kopsaufbau steigt der Aufwinde draht 97 nach oben.
Die Steuerung der Spindeldrehzahlen er folgt nach den Fig. 7 und 8 als reine Ge schwindigkeitssteuerung. Die Kurvenscheibe 63 für die Spindelgeschwindigkeitssteuerung besteht auch aus den drei Teilwinkeln ra für die Wagenausfahrt, b für den Abschlag und c für die Wageneinfahrt. Sie dreht sich in Richtung des Pfeils 115. Im Bereich a erfolgt das Anspinnen bei der Wagenausfahrt mit. stetig steigender Drehzahl der Spindeln 1, das heisst der Kurvenscheibendurchmesser nimmt stetig zu.
Mit Rücksicht auf die ver schiedenen zu verspinnenden Materialien ist es erforderlich, dass die Grösse und der Be ginn der Drehzahlzunahme einstellbar ist. Dieses erfolgt durch ein oder mehrere Seg- mentstüeke 116, welche z. B. durch Sehra.u- benschlitze beliebig auf der Grundkurven seheibe 63 eingestellt werden können. Im Be reich b erfolgt das Bremsen der Spindel drehzahlen und das Rückdrehen der Spin deln zum Einleiten der Aufwindedrehzahlen, welche während der Wageneinfahrt im Be reich c gesteuert werden. Auf der Kurven scheibe 63 und dem einstellbaren Segment teil 116 rollt die Rolle 117 des Hebels 118 ab.
Dieser ist im Drehpunkt 119 gelagert und trägt. an seinem freien Ende die Leitrolle 120. Der Hebel 118 besitzt einen zweiten Arm 121 mit einer Rolle 122.
An der Einstellschraube 123 ist das Zug organ in Gestalt einer Flyerkette 124 oder dergleichen befestigt, diese wird um eine Füh rungsrolle 125 und die Leitrolle 120 gelegt und zu der Reglerseheibe 126 der Regelein richtung des Getriebes 26 geführt. Diese Re glerseheibe 126 wird durch eine Drehfeder 127 nach einem Endpunkt ihres Schaltweges gezogen und damit auch die Zugkette 124 ge spannt. Bei steigender Kurvenform wird. der Hebel 118 nach unten gedrückt, der Ketten weg vergrössert und die Reglerscheibe 126 ent gegen der Wirkung der Feder 127 gedreht und damit die Abtriebsdrehzahl des Getriebes 26 erhöht.
Bei abfallender Tendenz der Kur vensteigung wird Kettenlänge frei, durch die Wirkung der Feder 127 wird die Regler scheibe 126 zurückgedreht, die Spindeldreh- zahl fällt und geht bei der Spindelrück- drehung während des Abschlagens sogar über den Nullpunkt in die entgegengesetzte Dreh richtung der Spindeln über. Durch Drehen der Einstellschraube 123 wird der Angriffs punkt der Zugkette 124 auf der Reglerscheibe 126 verlagert, wodurch der Nullpunkt des Ge triebes 26 zu der Stellung des Hebels 118 v er legt wird.
Mit dieser Massnahme ist. eine fein stufige Regulierung der Aufwindedrehzahlen möglich. Es ist. bekannt, dass die rückläufige Drehzahl bzw. die Absehlagdrehzahl der Spin deln bei zunehmender Kopslänge abnehmen muss. Diese Voraussetzung wird dadurch er füllt, da.ss die Abschlagfortschaltkurvenseheibe 41 genau wie die Auf@v indefortschaltkiu@v en- scheibe 40 langsam in Richtung des Pfeils <B>128</B> fortgesehaltet wird.
Im Winkelbereich e der Scheibe 41, welcher der Kopslänge ent- sprieht, besitzt die Kurve eine steigende Tendenz. Das Einfallen des Hebels 118 in dem Abschlagsektor b wird dadurch nach unten begrenzt, dass sieh die Rolle 122 des Winkelhebels 121 vorher auf die Kurv en seheibe 41 auflegt. Je höher die Kopslänge aufgebaut ist, desto eher legt sich die Rolle 122 auf, weil die Kurvenscheibe 41 mit zu nehmender Fortschaltung im Kurvenradiusr zunimmt.
Hierdurch wird die Rückdrehzahl laufend vermindert. Über die Gerade im Win kelbereich f der Kurve 41 erfolgt die Rück- führiuig der Abschlagfortsehaltkurve 41 in die Ausgangslage beim Unterwinden für den neuen Kopsanfang.
Für den Aufbau des Kopsanfanges ist eine zusätzliche Anordnung nach Fig. 8 nötig. Beim Kopsanfang ist der Spulendurchmesser vom Hülsendurchmesser bis zum fertigen Aufbau laufend zunehmend, das heisst, die Aufwindedrehzahlen müssen entsprechend verändert werden, um die Fadenlänge ent sprechend dem Wagenweg aufzuwinden. Hierzu ist auf einer Seite der Spindelkurven- seheibe 63 ein besonderer Schieber 129 vor gesehen, der in den beiden Führungen 130 und 131 in Richtung des Doppelpfeils 132 bewegt werden kann.
Der Schieber 129 be sitzt einen Schlitz<B>132,</B> in welchem eine Diaiekfeder 134 angeordnet ist, die sich auf dem an der Scheibe 63 befestigten Druck stück 135 abstützt und so den Schieber nach oben gegen die Rolle 136 drückt. Der Schieber hat. an dieser Stelle die Form eines konzen trischen Kreisbogens. Seine untere Kurven form überschneidet die dahinterliegende, ge strichelt eingezeichnete Kurvenform für die normalen Auf-,
#%-indedrehzahlen der Spindeln in dem zylindrischen Teil des Kopses. Die Grösse der Überschneidung der Aufv-inde- kurve des Schiebers 129 bildet ein Mass für die Zunahme der Spindeldrehungen beim Aufwinden. Während der Bildung des Kops- anfanges geht der Oberstand laufend zurück, bis er bei Beginn des Zylinderteils so weit zu rückgetreten ist, dass die Rolle 117 des Hebels 1.18 nur noch auf der Kurve der Scheibe 63 läuft.
Die automatische Steuerung der Schieber bewegung erfolgt durch die Fortschaltkurve 42 für den Kopsanfang, welche, wie die Seheiben 40 und 41, in Richtung des Pfeils 137 fortgeschaltet wird. Der Winkelbereich h <I>- e -</I> g stellt die Länge des zylindrischen Kopsteils dar. Der Bereich f ist wieder die Umsehaltung für den neuen Kopsanfang beim Unterwinden. Der Winkel g stellt die Kurvenform für den Kopsanfang dar.
Zu Be ginn des Kopsanfanges besitzt die Kurve die grösste Erhöhung, die Rolle 138 des Doppel hebels<B>139,</B> welcher im Drehpunkt 140 gela gert ist, hat die höchste Stellung eingenom men. In dieser Stellung hat die Rolle 136 ihre tiefste Stellung, das heisst, bei Drehung der Kurvenseheibe 63 wird der Schieber am wei testen heiuntergesehoben, wenn der obere konzentrische Teil des Schiebers von der Rolle 136 erfasst wird.
Mit zunehmendem Kops- aufbau nimmt die Kurvenhöhe der Scheibe 42 bei Drehung in Richtung des Pfeils 137 ab, damit der Schieber 129 immer weniger herun- tergedrüekt wird, bis er im Kurvenwinkel h nicht mehr betätigt wird und die Rolle 117 des Hebels 118 nur noch auf der Normal kurve der Scheibe 63 aufliegt.
Für die Kupplung 54 ist ein regelbarer \'orschaltwiderstand vorgesehen, um beim An fahren mit neuen Spinnpartien durch Schlupf der Kupplung ein langsames Wagenspiel er reichen zu können.
Das Zusammenwirken der Gesamtanlage (Fig. <B>3)</B> ist wie folgt: Es wird von der Ein- fahrtstellung des Wagens ausgegangen. Die gewünschte Zahl der Wagenspiele pro Mi nute ist. an dem Hebel 65 des Schaltgetriebes 27 eingestellt, und die Schaltkupplung 54 ist über den Schaltkontakt 141 geschlossen. Wird der Antriebsmotor 28 über den Hauptschalter 142 eingeschaltet, drehen sieh die Getriebe 25, 26, 27 und der Kurvenscheibensatz 56, 57, 60, 63 und 129.
Die Wagenkurvenscheibe 56 leitet die Wagenbewegung in der vorher be schriebenen Weise ein, ebenso drehen die Ge- genwinderscheibe 57, die Aufwindescheibe 60 und die beiden Scheiben für die Spindelsteue- rung 63 und 129. Bei beendeter Wagen ausfahrt wird der Unterbrecherkontakt 141 durch die Schaltnocke 55 geöffnet, die Strom zuführung für die Kupplung 54 wird unter brochen, die Kupplung öffnet sich und die Kurvenscheiben 56, 57, 60, 63 und 129 stehen still.
Damit bleibt der Wagen ebenfalls in der ausgefahrenen Stellung stehen, während die Spindeln mit der höchsten Drehzahl entspre- chend der Einstellung des Segilentstückes 116 auf der .Scheibe 63 weiterdrehen. Damit dreht sich auch die Welle 49 mit der einge- sehalteten Kupplung 50, bis die Schaltnocke 51 das Kontaktpaar 144 öffnet und das Kon taktpaar 143 schliesst.
Hierdurch wird er reicht, dass die Kupplung 50 stromlos wird, deren Anker mit der Schaltnocke 51 der Wa- genrückgangsscheibe 52 durch die Wirkung der Drehfeder 53 in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht wird. Das Schliessen des Kon- taktpaares 143 dagegen bewirkt, dass die Kupplung 54 wieder eingeschaltet ist, die Kurvenscheiben 56, 57, 60, 63 und 129 weiter gedreht werden und die danach folgenden Spinnvorgänge, wie Abschlag und Aufwin- dung, einleiten.
Die Schaltnocke 51 ist ein stellbar, das heisst, der Zeitpunkt des Schal tens der Kontaktpaare 143 und 144 ist als eine Funktion der Spindeldrehzahlen festzu legen.
Damit ergibt sich die Möglichkeit, die zum Spinnen erforderliche Drahtzahl durch ein fache Kontaktverstelliulg einzustellen. Ein Wagenspiel geht also in folgender Form vor sich Während der Ausfahrt drehen sich die Kurvenscheiben, bis die Ausfahrt beendet ist, dann schaltet sich die Kupplung 54 aus, die Scheiben stehen still. Während der Nach- drahtzeit dreht sich die einstellbare Kontakt scheibe 51, bis die Kupplung 50 ausschaltet und die Welle 147 durch die Feder 53 in die Ausgangsstellung zurückgedreht wird.
Gleich- zeitig ist die Kupplung 54 wieder eingeschal tet, die Kurvenscheiben 56,<B>57,</B> 60, 63 und 199 steuern den Absehlag und die Wageneinfahrt mit der Aufwindung des gesponnenen Fadens. Parallel zu diesem Vorgang erfolgt die Fort- sehaltung der Kurven 40, 41 und 42.
Wie be reits vorstehend geschildert, dreht sieh die Welle 35 mit der Wagenkontrollscheibe 38 entsprechend der )V agenbewegung vor und zurüek. Die Schaltkupplung 39 ist normaler weise geöffnet, so dass die Kurvenscheiben 40, 41 und 42 mit der Handkurbel 43 an dieser Bewegung nicht teilnehmen.
Die Fortsehalt- seheiben 40, 41 und 42 müssen nun bei jedem Wagenspiel um einen bestimmten Drehwinkel weitergesehaltet werden, damit bei zunehmen der Kopslänge die Lage des Aufwindedrahtes 97, die rüekläufige Abschlagdrelizahl der Spindeln 1 und bei der Bildung des Kops- anfanges, die laufende Abnahme der Auf- windedr elizahlen der Spindeln 1 entsprechend verändert werden kann.
Die Mitnahme der Fortschaltkurvenscheiben besorgt die Schalt kupplung 39. Die Grösse der Fortsehaltung wird in einfacher und stufenloser Weise durch die beiden Kontaktpaare 1-15 und 146 bewirkt, welche durch die einstellbaren Schaltnocken 36 und 37 gesteuert, die Dauer der Mitnahme der Scheiben durch die Kupp lung 39 bestimmen.
Beide Sehaltnocken sind zueinander ver stellbar und können sich zu verschiedenen Zeitpunkten öffnen und schliessen. In der Zeit, in welcher beide Kontaktpaare 145 -und 146 gleichzeitig geschlossen sind, ist. auch die Stromzuführung geschlossen, die Schaltkupp- hing 39 ana-ezogen und die Fortsehaltung der Kurven 40, 41 und 4? vollzogen.
Die Hand kurbel 43 gestattet, bei ausgeschalteter Kupp lung 39 den Fortschaltwert von Hand zu korrigieren. Die Anfangs- und Endpunkte der Fortsehaltkurven 40, 41, 42 sind durch eine Gerade miteinander verbunden.
Statt der elektromagnetischen Sebaltkupp- lungen 39, 50 und 54 können auch h@-drau- lsche, pneumatische oder mechanische Kupp lungen, Klinkenfortschaltungen und derglei- ehen verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wagenspinner, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Spindelreihe zusammen gebauter zentraler Antriebsbock drei durch einen Antriebsmotor (28) getriebene Regel getriebe aufweist, von denen das Schalt getriebe (27) einen Kurvenscheibensatz treibt, welcher je eine Kurvenscheibe für den Wa genweg (56), für die Spindeldrehung (63), für die Aufwinderbewegung (60) und die Ge- genwinderbewegung (57) besitzt, welcher Scheibensatz eine volle Umdrehung bei einem Wagenspiel macht, dessen Dauer durch Ver stellen des Sehaltgetriebes (27)eingestellt werden kann. UNTERANSPRü CHE 1. Wagenspinner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Regel getriebe (25) für die Wagenbewegung aus eine längs der gesamten Wagenlänge verlau fende Wagenantriebswelle (8) direkt ohne schaltbare Kupplungselemente angetrieben wird, auf welcher Welle gleichmässig verteilt Kettenräder (10) angeordnet sind, die in Ketten (11) eingreifen, welche seitlich neben den Laufsehienen gespannt sind. 2.Wagenspinner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Regel getriebe (26) für die Spindeldrehung aus eine längs der gesamten Spindelreihe verlau fende Spindelantriebswelle (46) direkt ohne schaltbare Kupplungselemente angetrieben wird.3. Wagenspinner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Antrieb des Kur'venscheibensatzes eine elektromagne tische Schaltkupplung (54) eingebaut ist, die bei Beendigung der Wagenausfahrt durch einen elektrischen Sehaltkontakt (141) geöff net wird, wodurch der Kurv enscheibensatz so lange stillsteht, bis nach Beendigung des Nachdrahtes die Sehaltkupplung von einem Schaltkontakt (143) wieder eingeschaltet wird.4. -%Tagenspinner nach Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, class in dem von der Spindelantriebswelle (46) abgeleiteten An- trieb einer Wagenrückgangscheibe (52) eine elektromagnetische Schaltkupplung (50) ein gebaut ist, die bei Beginn der Nachdraht- gebung über einen elektrischen Schaltkontakt (144) eingeschaltet ist und nach Beendigung der iNaelidrahtgebung durch einen Kontakt (144) ausgeschaltet wird, worauf ihre Welle (147) durch eine Feder (53) wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht wird. 5.Wagenspinner nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wagen rüekgangscheibe (52) ein Segmentstück (80) trägt, welches auf ihr infolge Einstellschlitzen am Umfang und in seiner Höhe verstellt wer den kann, um den Zeitpunkt des Einsetzens des Wagenrückganges und die Geschwindig keit desselben einstellen zu können. 6.Wagenspinner nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schalt kontakt (143) zum Wiedereinschalten der Schaltkupplung (54) des Kurvenscheiben- satzes auf der Welle (147) der Wagenrück- gangseheibe (52) ein verstellbarer Schalt nocken (51) zugeordnet ist, um die Drahtzahl einstellen zu können. 7.Wagenspinner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kops- aufbau verursachenden Fortschaltkurv ensehei- ben (40, 41, 42) auf einer gemeinsamen Welle befestigt sind und je Wagenspiel iun ein gleichbleibendes Winkelmass weitergedreht werden. B.Wagenspinner nach Unteransprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Wagenantriebswelle (8) abgeleiteten Antrieb der Fortschaltkurvenseheiben (40, 41, 42) eine elektromagnetische Schaltkupp lung (39) eingebaut ist, die durch verstell bare elektrische Schaltkontakte (145, 146) während einer Drehrichtung der Wagen antriebswelle (8) jeweils vorübergehend ein geschaltet wird, um die Fortschaltkurven- seheiben (40, 41, 42) um einen einstellbaren gleichbleibenden Drehwinkel vorzuschalten. 9.Wagenspinner nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortschalt- kurvenscheiben (40, 41, 42) bei ausgeschal teter Kupplung (39) verstellbar sind. 10. Wagenspinner nach Unteransprüeh 9, dadurch gekennzeichnet, da.ss !die Anfangs- und Endpunkte der Fortschaltkurven (40, 41, 42) durch eine Gerade miteinander ver binden sind. 11.Wagenspinner nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet,. dass von der Wagen antriebswelle (8) aus eine Kontrollkurven- seheibe direkt angetrieben wird, deren je weilige Kurvenhöhe dem zurückgelegten Wa genweg entspricht. 12. Wagenspinner nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elektro magnetische Schaltkupplung (54) für Iden Kurvenscheibensatz (56, 57, 60, 63) einen Vorschaltwiderstand aufweist, durch den ein Schlupf der Kupplung erreichbar ist.13. Wagenspinner nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Wagenbewegung durch zwei Kurvenschei ben (56, 38) über ein Summengetriebe er folgt, von welchen Scheiben die eine (56) sich fortlaufend dreht, während die andere (38) beim Hin- und Herfahren des Wagens vor- und zurückgedreht wird.14. Wagenspinner nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Summen- getriebe eine Kette (76) aufweist,. welche über Rollen (70, 73) zweier Kurvenscheiben- hebel (67, 71) läuft, das Ganze derart, dass bei Änderungen des Kettenverlaufes infolge Drehung der Kurvenscheiben (56, 38) eine Verstellung der Reglereinrichtung (74) des Wagenregelgetriebes (25) erfolgt.15. Wagenspinner nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federkraft (75) bestrebt ist, die Regeleinrichtung (74) des Wagenregelgetriebes (25) in eine Regler- endstellung zu ziehen, und dass die jeweilige Stellung,der Regeleinrichtung nur durch die Läilge des jeweils von ihr freien Ketten stückes bestimmt ist. 16. Wagenspinner nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Segment stück (80) die jeweilige Länge des freien Kettenstückes beeinflussen kann.17. Wagenspinner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Festhalten und Freigeben der Gegenwinderbügel (58) jeweils durch eine Kurvenscheibe (57) erfolgt, die sich bei einem Wagenspiel um 360 dreht und über deren Kurvenhebel (86) eine Kette (87) läuft, die auf ein Segmentstüek (91) auf der Gegenwinderwelle in entgegengesetztem Sinne wie Belastungsgewichte (59) wirkt.18. Wagenspinner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Bewegung des Aufwindedrahtes (97) durch zwei Kurvenscheiben (60, 40) erfolgt, von denen eine im Takte des Wagenspiels sich drehend, Bewegungen für die Kreuz windungen- und Lagenwindungenbildung ver ursacht, während die andere bei jedem Wa genspiel eine Fortschaltung erfährt und da durch zum Aufbau des Kopses den Aufwinde draht (97) weiter nach oben freigibt. 19.Wagenspinner nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass den zwei Kur venscheiben (60, 40) des Aufwindedrahtes je ein Kurvenhebel (100, 105) zugeordnet ist, über die eine Kette (109) zu einem Segment (111) auf der Aufwindewelle läuft und auf diese im entgegengesetzten Sinne zu einer Fe derbelastung (113) einwirkt. 20.Wagenspinner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Spindeldrehzahlen für den zylindrischen Teil des Kopses während des ganzen Wagen spiels einschliesslich der Abschlag- und Auf windedrehzahlen durch eine Kurvenscheibe (63) erfolgt, welche sich während eines Wa genspiels -tun 360 Grad dreht. 21.Wagenspinner nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass über den Kur venscheibenhebel (118) der Spindelkurven- scheibe (63) eine Kette (124) gelegt ist, wel che an die Regeleinrichtung (126) des Spin- delregelgetriebes (26) angeschlossen ist, und dass die jeweils von der Regeleinrichtung freie Kettenlänge die Spindeldrehzahl be stimmt. 22.Wagenspinner nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder die Regeleinrichtung (126) des Spindelregelge- triebes (26) in eine Endstellung zu zieüen bestrebt ist und nur die jeweils von der Re- geleinrichtung freigegebene Kettenlänge die Reglerstellung bestimmt.23. Wagenspinner nach Unteransprüchen 6 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung der Abschlagdrehzahlen bei zu nehmender Kopslänge durch eine Abschlag kurvenscheibe (41) bewirkt wird, welche eine der Fortschaltkurvenscheiben bildet und das Einschwenken des an der Spindelkurven- scheibe vorgesehenen Kurvenhebels (118) durch einen zweiten Arm (121) desselben in zunehmendem Masse verhindert. 24.Wagenspinner nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Teil der Spindelkurvenscheibe (63) für das Spinnen während der Wagenausfahrt und der Na,ch- drahtzeit durch einen Segmentteil (116) ge bildet ist, der in seinem Abstand vom Mittel- punkt,der Kurvenscheibe zwecks Einstellung der erforderlichen Spinndrehzahlen verstell bar ist. 25.Wagenspinner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der erhöhten Spindeldrehzahlen für die Ruf windung während der Wageneinfahrt im An fangteil des Kopses an der Spindelkurven- scheibe (63)) ein beweglicher Schieber (115) angeordnet ist, der die Normalkurve im Auf windeteil der Spindelkurve überhöhen kann.26. Wagenspinner nach Unteransprüchen 24, 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (115) während der Bildung des Kopsanfanges beim Abrollen der Rolle (117) des Kurvenhebels (118) der Spindelkurven- scheibe durch einen Schwinghebel (139) vor gedrückt wird, der durch eine Kurvenscheibe (42) für den Kopsanfang betätigt wird, die eine der Fortschaltkurv enscheiben bildet.27. Wagenspinner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Lieferwerkes durch den sich bewegenden Wa gen mittels eines Kettenrades (17) erfolgt, welches in die Antriebskette (18) für das Lieferwerk eingreift, bei der Wagenausfahrt gegen eine Drehung gesperrt ist und dadurch die Antriebskette (18) und damit das Liefer werk mitnimmt, während es sich bei der Wa geneinfahrt auf der Antriebskette abwälzt. 28. Wagenspinner nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten des an dem Wagen befestigten Kettenrades (17) eine elektromagnetische Schaltkupplung (16) verwendet wird, welche durch einen elek trischen Schaltkontakt (23) geöffnet und ge schlossen wird.29. Wagenspinner nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Wagenverzugs durch einen verstellbaren Anschlag (24) für den Schaltkontakt (23) erfolgen kann, durch welchen die elektro magnetische Schaltkupplung (16) vor Been digung der Wagenausfahrt geöffnet werden kann, um die weitere Vorgarnlieferung zu unterbinden. 30. Wagenspinner nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch hydraulische Schalt kupplungen. 31.Wagenspinner nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch pneumatische Schalt kupplungen. 32. Wagenspinner nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch mechanische Schalt kupplungen.
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-
1953
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