CH309291A - Nur in einem Bewegungssinne wirksames Nockengetriebe für feinmechanische Zwecke. - Google Patents

Nur in einem Bewegungssinne wirksames Nockengetriebe für feinmechanische Zwecke.

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CH309291A
CH309291A CH309291DA CH309291A CH 309291 A CH309291 A CH 309291A CH 309291D A CH309291D A CH 309291DA CH 309291 A CH309291 A CH 309291A
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CH
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cam
precision mechanical
cam gear
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description


  Nur in einem     Bewegungssinne    wirksames     Nockengetriebe    für feinmechanische Zwecke.    In     iler    Feinmechanik besteht oft, die Auf  gabe, in     einem-    Bewegungssinn eines bewegten,       meist,        umlaufenden    Teils einen andern Teil zu  beeinflussen, während er beim andern     Bewe-          gnngssimi    unbeeinflusst bleiben soll. Meist       werden    für diesen Zweck Klinken verwendet.

    Sie sind nicht immer anwendbar oder ergeben       (lorli        unlünsti=ge,    teure Bauformen, so zum  Beispiel, wenn ein     Steuernocken    nur in einem  Bewegungssinn wirksam gemacht sein soll.  



       Erfindungsgemäss    ergibt sich für ein     sol-          dies        Noekengetriebe    eine einfache billige Bau  form, dass der Nocken quer zu seiner     Bewe-          -ungsrielitung    und der des von ihm angetrie  benen Teils federt und auf der nicht wirk  samen.     Seite    eine     Schrägung    hat, durch die  er unter     Federung    über den angetriebenen  Teil wirkungslos hinweggeführt werden kann.       I1iri        besten        macht    man den Nocken aus einer  Blattfeder, die auf der einen.

   Seite einen       sehrü-    abgebogenen Lappen hat.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes wird an Hand der Zeichnung       näher    erläutert.  



  In     Fig.1    und \? ist die beispielsweise     Aus-          !'iilirun:sform    eines solchen     Nockengetriebes     in zwei verschiedenen Ansichten dargestellt.  Die     Fig.    3 und 4 zeigen den Nocken von der       5(,ite    in     zwei        verschiedenen        Stellungen.     



  Auf einer Antriebswelle 1 ist eine Blatt  feder 2 befestigt. Sie hat auf der einen Seite,  wie ein Nocken, einen schräg zur     BewegLings-          richtungverlaufenden    Rand 3 und     auf    der         andeili,    nicht wirksamen Seite einen schräg  abgebogenen Lappen 4. In den Weg der Blatt  feder ragt ein verjüngter     Fortsatz    5 eines  Hebels 6, der auf der Welle 7 befestigt ist  und den eine Feder 8 gegen einen Anschlag 9  drängt. Wie die     Fig.4    zeigt, ist die Blatt  feder 2 etwas gebogen.  



  Die Anordnung arbeitet     folgendermassen;     Bei der Drehung der Welle 1 im Sinne des  eingezeichneten Pfeils trifft der Rand 3 des  Nockens auf den Teil 5. Dadurch wird der  Hebel 6 im Pfeilsinne     verschwenkt    und     ge#     langt unter der Einwirkung der Feder 8 nach       Vorbeiwandern    des Nockens wieder in die ge  zeichnete Stellung zurück.  



  Dreht sich nun der Nocken in entgegen  gesetztem Sinne, dann trifft der abgeschrägte  Lappen 4 auf den Teil 5 (vgl.     Fig.3),    und  die Blattfeder 2 gleitet wirkungslos, jedoch  unter einer     Ausbiegung    im Sinne des     Pfeils     der     Fig.3,    das heisst quer zu seiner     Bewe-          gungsriehtung    sowie der Bewegungsrichtung  des Teils 6, über den Teil 5 hinweg.

   Damit  bei diesem Hinweggleiten sich der Teil 5  nicht dreht, liegt die von ihm berührte     Gleit-          flüche    der Feder 2 parallel zur Bewegungs  ebene des Armes 6, und die Gleitfläche auf  dem Lappen 4 liegt in einer Schraubenfläche,  deren Achse mit der Welle 1 zusammenfällt  und deren Erzeugende senkrecht auf dieser  Welle steht.

   Damit diese Voraussetzungen er  füllt werden, ist die Blattfeder 2, wie die       Fig.    4 zeigt, entsprechend     vorgebogen.    Im ent-      spannten Zustand     (Fig.    4) ist dann zwar die       Cxleitfläche    der Feder 2 gegen die Bewegungs  ebene des Armes 6     geneigt,    aber sie kommt  infolge Deformation der Feder beim Vorbei  wandern an dem Teil 5 gerade in die oben  angegebene Lage, so dass also der     1=Iebel    G  keine Bewegung ausführt.  



  Die beschriebene Anordnung bietet den  Vorteil, dass die gestellte     kinematische    Auf  gabe mit einfachen, billigen Mitteln gelöst ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ntir in einem Bewegungssinn wirksames Noekengetriebe für feinmechanische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken quer zu seiner Bewegungsrichtung und der des von ihm angetriebenen Teils federt und auf der nicht wirksamen Seite eine Schrägung hat, durch. die er unter Federung über den an getriebenen Teil wirkungslos hinnveggeführt werden kann. - LTN TERAN SPRÜCI-IE 1.
    Noekengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken aus einer Blattfeder (,\'l) besteht, die auf der einen Seite einen schräg abgebogenen Lappen (4) hat.
    ?. Noekengetriebe nach LTnterazisprueh 1, dadiireh gekennzeichnet, dass die Blattfeder (2, Fig. 3 \und 4) derart vorgebogen ist, dass beim federnden Hinweggleiten über den an getriebenen Teil (5) dieser in Ruhe bleibt.
CH309291D 1951-11-05 1952-10-21 Nur in einem Bewegungssinne wirksames Nockengetriebe für feinmechanische Zwecke. CH309291A (de)

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