CH308697A - Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylaminoäthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylaminoäthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure.

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CH308697A
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  Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Dimethylaminoäthylesters der   4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure.   



   Im Schweizer Patent Nr. 305885 wurde die therapeutische Bedeutung der Ester N-monoalkylierter 4-Amino-2-oxy-benzoesäure mit am Stickstoffatom alkylierten Aminoalkoholen erwähnt und ein Verfahren zur Herstellung des   Chlorhydrats    des   Diäthylamino-äthylesters    der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure bean  sprucht.   



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des   Dimethylaminoäthylesters    der 4-n  Butylamino-2-oxy-benzoesaure, welches    da  dureh    gekennzeichnet ist, dass man das Chlorhydrat des Dimethylaminoäthylesters der   4-      Amino-2-oxy-benzoesäure    mit Butyraldehyd kondensiert und das Reaktionsprodukt durch Behandlung mit Wasserstoff in Gegenwart cines Katalysators hydriert. Die so erhaltene neue Verbindung ist eine farblose, kristalline Substanz vom   Schmp.      156-157  C,    die bei   20 C    in etwa 25 Teilen Wasser   löslieh    ist.



  Sie soll als Arzneimittel verwendet werden.



   Beispiel :
80 g   4-Amino-2-oxy-benzoesäuredimethyl-    aminoäthylester werden in der Wärme in 1000   cm3    90% igem Methanol gelöst und durch Zugabe der berechneten Menge verdünnter Salzsäure in das Chlorhydrat übergeführt.



  Hierauf wird im Rührautoklaven in Gegenwart von 5 g   Raney-Niekel unter kontinuier-    lichem Zutropfen von 112 cm3 n-Butyraldehyd, der mit 90 cm3 Methanol verdünnt ist, bei Raumtemperatur und einem Wasserstoffdruck von 30 atm behandelt. Nach Beendigung der Wasserstoffaufnahme wird die vom Katalysator befreite   Losung    zum Sirup eingedampft und dann in wenig heissem Wasser aufgenommen. Beim Abkühlen fällt 4-n-Bu   tylamino-2-oxy-benzoesäuredimethylamino-    äthylester-Hydrochlorid in Form von farblosen Kristallen aus. Der Schmelzpunkt beträgt nach dem Umkristallisieren aus Wasser 156-157  C.



   Dieser Ester weist bei annähernd gleicher anästhetischer Wirkung eine wesentlich geringere Giftigkeit als der Dimethylaminoäthylester der 4-Butylamino-benzoesäure auf. Das Verhältnis der   Toxizitäten    des neuen Esters zum bekannten Ester der   4-Butylamino-    benzoesäure beträgt bei der Testung an Ratten intraperitoneal und bezogen auf Cocain =   1    annähernd 0,9 : 2,5. Ausserdem weist der neue Ester eine   bakteriostatisehe,    insbesondere   tuberculostatische    Wirkung auf.  



   PATENTANSPRUCH :
Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Dimethylaminoäthylesters der 4-n  Butylamino-2-oxy-benzoesäure,    dadurch gekennzeichnet, dass man das Chlorhydrat des 

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Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Dimethylaminoäthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure.
    Im Schweizer Patent Nr. 305885 wurde die therapeutische Bedeutung der Ester N-monoalkylierter 4-Amino-2-oxy-benzoesäure mit am Stickstoffatom alkylierten Aminoalkoholen erwähnt und ein Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylamino-äthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure bean sprucht.
    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Dimethylaminoäthylesters der 4-n Butylamino-2-oxy-benzoesaure, welches da dureh gekennzeichnet ist, dass man das Chlorhydrat des Dimethylaminoäthylesters der 4- Amino-2-oxy-benzoesäure mit Butyraldehyd kondensiert und das Reaktionsprodukt durch Behandlung mit Wasserstoff in Gegenwart cines Katalysators hydriert. Die so erhaltene neue Verbindung ist eine farblose, kristalline Substanz vom Schmp. 156-157 C, die bei 20 C in etwa 25 Teilen Wasser löslieh ist.
    Sie soll als Arzneimittel verwendet werden.
    Beispiel : 80 g 4-Amino-2-oxy-benzoesäuredimethyl- aminoäthylester werden in der Wärme in 1000 cm3 90% igem Methanol gelöst und durch Zugabe der berechneten Menge verdünnter Salzsäure in das Chlorhydrat übergeführt.
    Hierauf wird im Rührautoklaven in Gegenwart von 5 g Raney-Niekel unter kontinuier- lichem Zutropfen von 112 cm3 n-Butyraldehyd, der mit 90 cm3 Methanol verdünnt ist, bei Raumtemperatur und einem Wasserstoffdruck von 30 atm behandelt. Nach Beendigung der Wasserstoffaufnahme wird die vom Katalysator befreite Losung zum Sirup eingedampft und dann in wenig heissem Wasser aufgenommen. Beim Abkühlen fällt 4-n-Bu tylamino-2-oxy-benzoesäuredimethylamino- äthylester-Hydrochlorid in Form von farblosen Kristallen aus. Der Schmelzpunkt beträgt nach dem Umkristallisieren aus Wasser 156-157 C.
    Dieser Ester weist bei annähernd gleicher anästhetischer Wirkung eine wesentlich geringere Giftigkeit als der Dimethylaminoäthylester der 4-Butylamino-benzoesäure auf. Das Verhältnis der Toxizitäten des neuen Esters zum bekannten Ester der 4-Butylamino- benzoesäure beträgt bei der Testung an Ratten intraperitoneal und bezogen auf Cocain = 1 annähernd 0,9 : 2,5. Ausserdem weist der neue Ester eine bakteriostatisehe, insbesondere tuberculostatische Wirkung auf.
    PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Dimethylaminoäthylesters der 4-n Butylamino-2-oxy-benzoesäure, dadurch gekennzeichnet, dass man das Chlorhydrat des Dimethylaminoäthylesters der 4-Amino-2-oxy- benzoesäure mit Butyraldehyd kondensiert und das Reaktionsprodukt durch Behandlung mit Wasserstoff in Gegenwart eines Kataly- sators hydriert.
    Die so erhaltene neue Verbindung ist eine farblose kristalline Substanz vom Schmp. 156 bis 157 C, die bei 20 C in etwa 25 Teilen Wasser löslich ist. Sie soll als Arzneimittel verwendet werden.
CH308697D 1951-02-07 1952-01-23 Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylaminoäthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure. CH308697A (de)

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CH308697D CH308697A (de) 1951-02-07 1952-01-23 Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylaminoäthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure.

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