CH301408A - Verfahren zur Herstellung eines optischen Bleichmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines optischen Bleichmittels.

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CH301408A
CH301408A CH301408DA CH301408A CH 301408 A CH301408 A CH 301408A CH 301408D A CH301408D A CH 301408DA CH 301408 A CH301408 A CH 301408A
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CH
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optical bleaching
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Mainkur Cassella Farbwerke
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Cassella Farbwerke Mainkur Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H21/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties
    • D21H21/14Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties characterised by function or properties in or on the paper
    • D21H21/30Luminescent or fluorescent substances, e.g. for optical bleaching

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  • Detergent Compositions (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Herstellung    eines   optischen    Bleichmittels.   Es ist. bekannt, Materialien, z. B. Textilien, Papier Seifen usw., dadurch zu veredeln, dass man sie mit fluoreszierenden Substanzen behandelt. Die so behandelten Materialien zeigen, gegenüber den unbehandelten, in ungefärbtem Zustand ein reineres Weiss und in gefärbtem Zustand eine grössere Reinheit der Färbung. Diese fluoreszierenden Substanzen sind deshalb unter der Bezeichnung  optische Bleichmittel  bekannt. 



  Es wurde nun gefunden, dass man optische Bleichmittel von gegenüber den bekannten    optischen   Bleichmitteln überlegenen    Eigen-      Sehaften   erhält.,    wenn   man Verbindungen der    all;emeinen   Formel 
 EMI1.8 
    (worin   X eine direkte Bindung oder die 
 EMI1.10 
 Grüppe -C-CR P"    bedeutet,      (1ie   Radikale R Wasserstoff oder    ,rleielie   oder verschiedene gesättigte oder    unge-      sättigte      Alky      1g      rupperi      undYSauerstoff,      Schwe-      1'el   oder die    NH-Gruppe   bedeuten) bzw.

   in diese Verbindungen    überführbare   Ausgangsmaterialien durch Einwirkung von Aldehyden oder Säuren bzw. Säurederivaten, wie Säure-    ehloriden,      -anhydriden,      -amiden,      -nitrilen,   in    Bisazole   der allgemeinen Formel 
 EMI1.29 
 (worin X, Y und R die obige Bedeutung haben und R' Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene    Ar7,lgruppen   oder gesättigte oder    ungesättigte      Alkyl-   oder    Aralkylgruppen   bedeuten) überführt und diese    Bisazole   gegebenenfalls sulfoniert. 



  Der    Azolringschluss   erfolgt entweder in einer einzigen Stufe durch Erhitzen der    Aminoverbindungen   mit den die Gruppe    W--C'/   enthaltenden Verbindungen oder auch stufenweise, indem man die letzteren    erst   nur auf die    NH2-Gruppen   oder nur auf die    YH-Gruppen   der genannten    Aminover-      bindungen   (in denen die noch nicht reagierenden Gruppen in einer geschützten Form, z.

   B. bei der OH-Gruppe in    veresterter   oder    verätherter   Form, oder bei der    NH2-Gruppe   in Form einer    Acylamino-   oder Nitrogruppe, vorliegen können) einwirken lässt und dann erst    (gegebenenfalls   nach Freilegung der geschützten OH- oder    Aminogruppen)   durch weiteres Erhitzen in An- oder Abwesenheit von Kondensationsmitteln den Ring schliesst. 



  Die nach diesem Verfahren hergestellten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Bis-azole   sind    Bis-oxazole,      Bis-thiazole   oder    Bis-imidazole   der folgenden Formel 
 EMI2.5 
 (worin X eine    direkte   Bindung oder die 
 EMI2.7 
 Gruppe -C=CR RR    Y   Sauerstoff, Schwefel oder die    NII-Gruppe,   die Radikale R Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene    gesättigte   oder ungesättigte Alkylgruppen und die Radikale R'    -Wasserstoff   oder gleiche oder verschiedene    Arylgruppen   oder gesättigte oder ungesättigte    Alky   l- oder    Aralkylgruppen   bedeuten).

   Sie stellen    Ben-      zidin-   bzw.    Diaminostilbenderivate   dar. Diese Merkmale bedingen vermutlich ihre gute Affinität zur pflanzlichen Faser und ihre starke    Fluoreszenz,   welche    Eigenschaften      sie   bei der    Verwendung   den bisher bekannten optischen Bleichmitteln überlegen machen. 



  Die neuen optischen Bleichmittel werden den zu bleichenden Gegenständen z. B. dadurch einverleibt, dass sie, soweit sie wasserlöslich sind,    aus   einer    wässrigen   Lösung, andernfalls aus einer Suspension oder einer Lösung    in   organischen Lösungsmitteln angewandt werden. 



  Als zu bleichende oder aufzuhellende Gegenstände seien beispielsweise Fasermaterialien, Papier, Seifen, Waschmittel, Salben in    gefärbtem   oder ungefärbtem Zustand genannt. 



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf ein Verfahren zur Herstellung eines    optischen   Bleichmittels, dadurch gekennzeichnet,    da.ss   man    o,o'-Dioxybenzidin   mit    Benzoylchlorid   in das    Bisoxazol   überführt und dieses sulfoniert,    "wobei   zwei    Sulfogruppen   in das Molekül eingeführt werden. 



  Das    Natriumsalz   der erhaltenen    Disulfon-      sä.ure   ist ein    grünliehgelbes   Pulver, das die Farbe von damit behandelten Materialien, z. B. Baumwollgarn, aufhellt, so dar ein schöner    -Weisston   erhalten wird.    Beispiel:   216 g    0,0'-Dioxybenzidin   und 1000    g      Ben-      zoylehlorid   werden 5 Stunden auf    25011   unter Rühren erhitzt. Dann wird das überschüssige    Benzoylchlorid      abdestilliert   und der    Destilla-      tionsrückstand   mit 1000    em3   Methanol ausgekocht.

   Man saugt heiss ab und kocht den    Rückstand   nochmals mit 2000    em3   Benzol aus. Nachdem Erkalten saugt man ab und wäscht mit etwas Benzol nach. Durch Umkristallisieren aus Chlorbenzol wird das    Bisoxazol   in Form farbloser Blättchen vom Schmelzpunkt 249=250  erhalten. 



     In      400      g      Oleum      (20      %      i-)      trägt      man      bei   20-25  unter Rühren 40 g des oben erhaltenen    Bisoxazols   ein und erwärmt anschlie- ssend 3 Stunden unter Rühren auf 70-80 . Nach Erkalten giesst. man die klare grüne Lösung unter Rühren auf etwa 1000 g Eis, saugt die    abgeschiedene      Sulfosäur   e ab und neutralisiert durch Zugabe von verdünnter Natronlauge. Durch Eindampfen dieser Lösung oder durch Zusatz von Salzwasser lässt sich das    Natriumsalz   als    grünlichgelbes   Pulver in fester Form gewinnen.

   Das so gewonnene Natriumsalz kann wie    folgt   verwendet werden: Baumwollgarn wird im Flottenverhältnis 1 :40 bei 30  während 30    -Minuten   mit einer Lösung behandelt, die im Liter 0,025 g des erhaltenen    Natriumsalzes   und 0,5    ema   Ameisensäure enthält. Das behandelte Baumwollgarn zeigt gegenüber dem unbehandelten einen wesentlich schöneren Weisston.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines optischen Bleichmittels, dadureh gekennzeichnet., idass man o,o'-Dioxybenzidin mit Benzoylchlorid in das Bisoxazol überführt. und dieses sulfoniert, wobei zwei Sulfogruppen in das Molekül eingeführt werden. Das Natriumsalz der erhaltenen Disulfon- sä.ure ist ein grünlichgelbes Pulver, das die Farbe von damit behandelten Materialien, z. B. Baumwollgarn, aufhellt, so dass ein sehö- ner Weisston erhalten wird.
CH301408D 1950-07-03 1951-07-02 Verfahren zur Herstellung eines optischen Bleichmittels. CH301408A (de)

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DE301408X 1950-07-03
DE201050X 1950-10-20

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