CH300067A - Zählwerk-Antriebseinrichtung an Schreib-Rechenmaschinen. - Google Patents

Zählwerk-Antriebseinrichtung an Schreib-Rechenmaschinen.

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CH300067A
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Rechenmaschinenfabrik Preci Ag
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Precisa Ag
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      Zählwerk-Antriebseinrichtung    an Schreib-Rechenmaschinen.    Die an bekannten     Schreib-Rechenmaschi-          nen        befindliehen        Zählwerke    sind für die ver  tikale Addition und Subtraktion am     Papier-          %vagen    befestigt oder mit. diesem gekuppelt       mn < l    stellen mit diesem zusammen ein Gewicht.       dar,    das acht. und mehr Kilo betragen kann.

   Bei  der motorisch angetriebenen Art dieser     Ma-          sehinen,    bei welchen eine Rechenoperation       während    eines Umlaufes der Betätigungs  elemente, das heisst von Kurven- oder     NToeken-          scheiben    usw., erfolgt, bleibt nach Ausführung  der Verstellung der Zählwerke bei Addition,       Subtraktion,        Summenzug    und     Zwischensum-          wenzug    nur ein relativ kleiner Teil des Um  laufes für die Verschiebung der Zählwerke  mit Papierwagen in die     näehstniedrigere    De  kadenstelle übrig.

   Es sind bereits Einrich  tungen bekannt, geworden, die mittels eines  umlaufenden Betätigungselementes (Kurve)  unter     Zwisehenschaltung    einer     Pufferfeder     den Wagen während der erforderlichen Ver  schiebung von in der Regel etwa      ,6    mm zu  sützlieh beschleunigen, da die in gleicher Rich  tung wirkende     Wagenzugfeder    die     Besehleu-          nigungskräfte    nicht aufbringen kann.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sieh       auf    eine     Zählwerk-Antriebseinrichtung    an       Sehreih-Rechenmaschinen    mit unter den Zähl  werken liegender Rechenwelle, welche die  für das Verstellen der Zählwerke erforder  lichenAntriebselemente mit der     Papierwagen-          bewegung    in Verbindung bringt,

   indem     wäh-          rend    der Bewegung des Papierwagens mit  Zählwerken zum Zwecke der     Vorsehiebung       in die     nächstniedrigere        Dekadenstelle    auch die       Zählwerlzantriebselemente    diese Bewegung  ausführen und hierauf in ihre Ausgangslage  zurückkehren.  



  Dadurch lässt sieh die     Verschiebung    des  schweren     Papierwagens    in einer neun- bis       zehnfaehen    Zeit vornehmen, so dass selbst bei  etwas höherer Geschwindigkeit eine geringere  Beanspruchung der Getriebeteile und eine  grössere Rechensicherheit ermöglicht und wo  bei ausserdem das     Geräuch    vermindert wird.  Die dabei zusätzlich seitlich zu bewegenden  Antriebsteile für die Zählwerke stellen ge  genüber dem Papierwagen mit Zählwerk  eine so geringe Masse dar .(etwa 50 bis 80 g),  dass die seitliche Bewegung derselben um  eine     Teilung    nach links und wieder zurück  von untergeordneter     Bedeutung    ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die für das Verständnis der Erfin  dung wesentlichen Teile einer     Schreib-Rechen-          maschine    in     auseinandergezogener,    schaubild  licher     Darstellung,          Fig.    2 die Antriebseinrichtung von oben  gesehen,       Fig.3    das Drehdiagramm in der bis  berigen Ausführungsform,       Fig.    4 das. Drehdiagramm bei seitlicher  Bewegung der Antriebselemente.  



  Auf einem Hebel 1 ist auf der eingenie  teten Büchse 2 das Antriebszahnrad 3 gelagert,  welches über eine     Kreuzkupplung    4 und Mit-           nelxmer    5 mit der     Reelxenwelle    6 verbunden ist,  die unter den nicht.     aezeichneten    Zählwerken  liegt. Der Hebel 1 kann uni, die Lagerachse 7  schwenken und ist mit dieser fest. verbunden.  Diese ist in den Lagerwinkeln 8 verschiebbar  geführt, so dass der Hebel 1 sieh gleichzeitig,  zusammen mit der     Aclxse    7, seitlich verschie  ben kann.

   Mit dem Hebel 1 steht die Stange  9 in Verbindung, welche mit einem Schlitz 30  den Hebel 1 übergreift, so dass bei einer       Bewegung    der Stange 9 nach links der Hebel  1 mitgenommen wird, wobei die Lagerwinkel  8 die     Führung    übernehmen. Die Stange 9  steht mit ihrem obern Schaltzahn 31 unter  halb der     Zalxnstange    10, welche an     dein    in  der Zeichnung nicht     dargestellten,    an sieh  bekannten Papierwagen befestigt ist.

   Eine  Klinke 11 ist um den im     gleielxfalls    nicht ge  zeichneten     1\1asehinengestell    eingelassenen Bol  zen 3? schwenkbar     gelao-ert,    und eine Feder  33     verstiebt,    die Klinke 11 im     Gregenuhrzeige@-          sinn    zu drehen. Mit ihrem Zahn 31 hält die  Flinke 11 die Zahnstange 10 in der Ruhe  <U>lage</U> fest und stützt sieh dabei auf einen  Bolzen 12, der in der Stange 13 eingenietet  ist.

   Die Stange 13 wird von dem im     3laschi-          nengestell    eingenieteten Bolzen 11 geführt  und ist an einem ebenfalls am     Maschinen-          Oestell    gelagerten Winkelhebel 15     angelenkt.     Ein ebenfalls am Maschinengestell gelagerter  Gabelhebel 16 steht über das     Verbindungs-          stüelz    17 mit. dem Winkelhebel 15 in Verbin  dung.

   An beiden Armen des Gabelhebels  sind Rollen 35 bzw. 35' angenietet, auf welche  zwei     Kurvenscheiben    ?0 bzw. 20' einwirken,  die den     Gabellxebel    bei ihrer Umdrehung       zwangläufig    im     Uegenuhrzeigersinn    und wie  der     zurückbewegen.    Die Stange 9 ist am Bol  zen 18 aufgehängt, der     itn    Maschinengestell  befestigt ist, und eine Feder 19 versucht, die       Stange    9 nach rechts zu ziehen und gleich  zeitig im U     lxrzeigersinn    zu drehen. Sie wird  in der eingezeichneten Lage vom Bolzen 21.  der Stange 13     gelxalten.     



  Werden nun     vom        Antriebsmotor,    der von  den Rechentasten     eingeselxaltet    wird, die Kur  v     enseheiben    20 und 20' angetrieben, so wird  über die 'feile 16, 17,<B>1.5</B> die Stange 13 nach    links bewegt.

   Der Bolzen     '?1    liebt zufolge der       Sclxi#ägfläche    36 die Stange 9 an, deren Zahn  31 mit der Zahnstange 10 zum Eingriff  kommt, während der sieh     naelx    links bewe  gende     Bolzen    l2 die     Klinke    11 zufolge der       Wirkuno-    der Feder 33     naeli        unten        gehen     lässt, so da ss deren     Zalxn        3-1    die     Zahnstange     10 freigibt.

   Bei dem     Fortschreiten    der Bewe  gung nach .links nimmt der Bolzen     ?1    die  Stange 9 ebenfalls nach links mit. Dabei wird  nun auch der Hebel 1     mitgefülxrt,    da er mit  der ihn     übergreifenden        Stange    9 in V     erbin-          dung    steht.

   Die Art der Bewegung nach  links wird später noch     beschrieben.    Mit dem  Hebel 1 ist aber auch das auf das Zählwerk  einwirkende Zahnrad 3 nach links bewegt  worden     (Fio.    2), wobei die     Kreuzkupplung    1       -Lind        --#,litnehmer    5 die     Verbindung    mit der die  Werteinstellung     vornehmenden    Rechenwelle 6  herstellt.

   Bei der     Piickbewe,#un-    des     (Iabel-          hebels    16 wirkt die Kurve 20' auf diesen ein,  und die     Stan-e    l3 wird nun     naelt        reelits          zui@üekgesehoben,    was     verhältnismässig        schnell          ausgeführt        wird;

      da die Feder 19 die     Stano-e    9       ini        ,Uhrzeigersinn    zu drehen und     auclx    nach  rechts     zti    schieben sucht, gleitet der Zahn 31  aus der     Verzabnun < -    der     7,alnxstaxxg-e    10 her  aus,     während    der Bolzen 12 über eine     Sehräo-          fläehe    3 7 die Klinke 11 wieder anhebt und  den Zahn 31 in die Verzahnung der Zahn  stange 10 drückt, so dass der Papierwagen in  seiner neuen     Stellung        festgehalten    wird.

       Atn     Hebel 1 ist ein Lagerbolzen     ?2        befestigt,        inn     welchen die     Selxal.tstang-e        ''3    schwenkbar ist.

    Dieselbe kann mit ihrem     obern    Ende 38 auf  die bekannten     Sperrlxebel    des nicht gezeich  neten Zählwerkes     einwirken,    wobei sie     gAeielx-          zeitig        zuxn    Anheben des Hebels 1 im     Uhr-          dient,    um das Zahnrad 3 mit     den     Zahnrädern des     Zählwe        rles    in Verbindung     ztt     bringen.

   Die     Reclxenwelle    6 kann     infoledes-          sen    auf dieses Zählwerk einwirken, während  eine Feder 21 den Hebel 1 in die     eingezeieli-          nete        Stellung    zu     drelxen        versucht.    Die Schalt  stange 23 wird von einem Hebel 25     betätigt,     welcher auf der     Achse    26     befestigt    ist.

   Die  Rollenhebel     2"1    find     '_'S    Sind ebenfalls     aui'     der Welle 26 befestigt, und nicht ge7eieh-           nete        Kurvenseheiben    27' und 28' wirken auf       beide    Rollenhebel ein und bestimmen den       Reehensinn    -1- oder -, indem das Zahnrad 3       entweder    bei     Gegenuhrzeigerdrehung    der Re  chenwelle (- oder     Summenzug)    oder Rück  drehung (+ oder     Zwischensummenzug)    mit       den    Zahnrädern des Zählwerkes durch An  lieben des Hebels 1 in Verbindung gebracht.

       -          wird.     



  Den     Bewegungsablauf    in der bisherigen       Ausführung    zeigt das Diagramm 3. Die  Kurve c' gibt die     Verschwenkung    des Hebels  1     wieder,    wobei die     Kurv        enseheibe    27' auf den  Rollenhebel 27 wirkt. Die Kurve b' zeigt  die Verdrehung des Zahnrades 3, indem in  nicht     lo-emiehneter    Weise eine Kurve die Re  ehenwelle 6 einer Drehfeder folgen lässt.

   Die       Kurve        cr.'    gibt in ansteigender Linie die seit  liche     Bewegung    des Papierwagens und der  Zählwerke an, betätigt. durch die     Kurven-          selieibe    20, und in abfallender Linie das  Zurückschieben der Stange 13 nach rechts.  Die Kurve c" gibt die     Verschwenkung    des       Hebels    1 zum Zwecke der positiven Rechnung  und des     Zwisehensummenzuges    an.

   Die Kur  venseheiben 27' und 28' kommen jeweils ein  zeln zur Wirkung, indem der vorbestimmte       Reehensinn    von Tasten eingeleitet wird, in  dem sie auf Glieder einwirken, die in nicht  gezeichneter Weise die Achse 26 hin- oder       hersehieben,    während     beine.        Zwischensummen-          zug    die Stellung derart ist, dass beide Kur  venseheiben 27' und 28' auf die breite Rolle  am Hebel 28 einwirken.

   In     Fig.3    ist zu  sehen dass erst nach Absinken des Hebels 1       (Kurve    c") der     Papierwagen    mit den     Zähl-          werken    um eine Dekade nach links verschoben  werden kann, wofür hier nur 25  zur     Ver-          fügung    stehen.

   Die Niederschrift der zu     ver-          reehnenden    Zahl erfolgt in nicht gezeichneter  Weise, und zwar etwa im Zeitpunkt 29, das  heisst. bei 170 .     Fig.    4 zeigt den Bewegungs  ablauf mit der in     Fig.        l    und 2' dargestellten  Antriebseinrichtung, indem Papierwagen mit  Zählwerk, zusammen mit den Antriebselemen  ten für das Zählwerk, während den Zeiten der       Zälilwerkeinstellung    ihre Bewegung nach  links ausführen, während zum Zwecke des    Abdruckes eine     Unterbrechung    der Bewegung  stattfindet.

   Die Kurve a (ausgeführt von  Kurvenscheibe 20), in der aufsteigenden  Linie bis 150 , verschiebt den Papierwagen  um 1,3 mm nach links, der nun in der Zeit,  von 150 bis 185  zum     Stillstand    kommt     und     den Abdruck der Zahl von der Schreibein  richtung ermöglicht, der wieder bei 170  er  folgt, während von 185 bis 295  der Papier  wagen seine Bewegung nach links, um wie  derum 1,3 mm ausführt, womit er seine Ver  schiebung um eine     Dekadenstelle    beendet hat.  Von 320 bis 360  kann das Gestänge 16, 17,  15, 13, 9, 11 seine Rückbewegung ausführen.

    Aus den beiden Diagrammen ergibt sich, dass  bei gleichen Verhältnissen von Kurven     b    und c  nach     Fig.    3 nur 25  des 360  betragenden  Umlaufes Für die Bewegung des     Papierwagens     mit Zählwerken um 2,6 mm zur     Verfügung     stehen, während es nach Diagramm     Fig.4     entsprechend der beschriebenen Einrichtung  jetzt 240  sind, wobei noch der Rückfall des  Gestänges 16, 17, 13, 9 jetzt 40  beträgt,  während er früher nur 15  war, was sich  hauptsächlich als Geräuschverminderung be  merkbar macht.

   Die seitliche Bewegung der  Antriebselemente wie auch des Papierwagens  kann von getrennten Steuerelementen jedes  für sich erfolgen, wobei es nur nötig ist, dass  bei ihrer Bewegung nach links sich Papier  wagen mit Zählwerken und Zählwerk  antriebselementen ohne relative Bewegung  verschieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zählwerk-Antriebseinrichtung an Schreib- Rechenmaschinen mit unter den Zählwerken liegender Rechenwelle, dadurch gekennzeich net, dass während der Bewegung des Papier wagens mit Zählwerken zum Zwecke der Ver schiebung in die nächstniedrigere Dekadenstelle auch die Zählwerkantriebseleinente (3 und 23) diese Bewegung ausführen und hierauf in ihre Ausgangslage zurückkehren. UNTERANSPRMHE 1.
    Antriebseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Zählwerkantriebselemente tragende Hebel (1) mit die Verschiebung des Papierwagens be wirkenden Teilen gekuppelt ist. 2. Antriebseinriehtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (3) mit der wertbildenden Re chen telle (6) mittels einer eine versehiebbare und schwenkbare Verbindung zulassenden Kupplung (4, 5) in Verbindung steht.
CH300067D 1952-02-06 1952-02-06 Zählwerk-Antriebseinrichtung an Schreib-Rechenmaschinen. CH300067A (de)

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