Zählwerk-Antriebseinrichtung an Schreib-Rechenmaschinen. Die an bekannten Schreib-Rechenmaschi- nen befindliehen Zählwerke sind für die ver tikale Addition und Subtraktion am Papier- %vagen befestigt oder mit. diesem gekuppelt mn < l stellen mit diesem zusammen ein Gewicht. dar, das acht. und mehr Kilo betragen kann.
Bei der motorisch angetriebenen Art dieser Ma- sehinen, bei welchen eine Rechenoperation während eines Umlaufes der Betätigungs elemente, das heisst von Kurven- oder NToeken- scheiben usw., erfolgt, bleibt nach Ausführung der Verstellung der Zählwerke bei Addition, Subtraktion, Summenzug und Zwischensum- wenzug nur ein relativ kleiner Teil des Um laufes für die Verschiebung der Zählwerke mit Papierwagen in die näehstniedrigere De kadenstelle übrig.
Es sind bereits Einrich tungen bekannt, geworden, die mittels eines umlaufenden Betätigungselementes (Kurve) unter Zwisehenschaltung einer Pufferfeder den Wagen während der erforderlichen Ver schiebung von in der Regel etwa ,6 mm zu sützlieh beschleunigen, da die in gleicher Rich tung wirkende Wagenzugfeder die Besehleu- nigungskräfte nicht aufbringen kann.
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Zählwerk-Antriebseinrichtung an Sehreih-Rechenmaschinen mit unter den Zähl werken liegender Rechenwelle, welche die für das Verstellen der Zählwerke erforder lichenAntriebselemente mit der Papierwagen- bewegung in Verbindung bringt,
indem wäh- rend der Bewegung des Papierwagens mit Zählwerken zum Zwecke der Vorsehiebung in die nächstniedrigere Dekadenstelle auch die Zählwerlzantriebselemente diese Bewegung ausführen und hierauf in ihre Ausgangslage zurückkehren.
Dadurch lässt sieh die Verschiebung des schweren Papierwagens in einer neun- bis zehnfaehen Zeit vornehmen, so dass selbst bei etwas höherer Geschwindigkeit eine geringere Beanspruchung der Getriebeteile und eine grössere Rechensicherheit ermöglicht und wo bei ausserdem das Geräuch vermindert wird. Die dabei zusätzlich seitlich zu bewegenden Antriebsteile für die Zählwerke stellen ge genüber dem Papierwagen mit Zählwerk eine so geringe Masse dar .(etwa 50 bis 80 g), dass die seitliche Bewegung derselben um eine Teilung nach links und wieder zurück von untergeordneter Bedeutung ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die für das Verständnis der Erfin dung wesentlichen Teile einer Schreib-Rechen- maschine in auseinandergezogener, schaubild licher Darstellung, Fig. 2 die Antriebseinrichtung von oben gesehen, Fig.3 das Drehdiagramm in der bis berigen Ausführungsform, Fig. 4 das. Drehdiagramm bei seitlicher Bewegung der Antriebselemente.
Auf einem Hebel 1 ist auf der eingenie teten Büchse 2 das Antriebszahnrad 3 gelagert, welches über eine Kreuzkupplung 4 und Mit- nelxmer 5 mit der Reelxenwelle 6 verbunden ist, die unter den nicht. aezeichneten Zählwerken liegt. Der Hebel 1 kann uni, die Lagerachse 7 schwenken und ist mit dieser fest. verbunden. Diese ist in den Lagerwinkeln 8 verschiebbar geführt, so dass der Hebel 1 sieh gleichzeitig, zusammen mit der Aclxse 7, seitlich verschie ben kann.
Mit dem Hebel 1 steht die Stange 9 in Verbindung, welche mit einem Schlitz 30 den Hebel 1 übergreift, so dass bei einer Bewegung der Stange 9 nach links der Hebel 1 mitgenommen wird, wobei die Lagerwinkel 8 die Führung übernehmen. Die Stange 9 steht mit ihrem obern Schaltzahn 31 unter halb der Zalxnstange 10, welche an dein in der Zeichnung nicht dargestellten, an sieh bekannten Papierwagen befestigt ist.
Eine Klinke 11 ist um den im gleielxfalls nicht ge zeichneten 1\1asehinengestell eingelassenen Bol zen 3? schwenkbar gelao-ert, und eine Feder 33 verstiebt, die Klinke 11 im Gregenuhrzeige@- sinn zu drehen. Mit ihrem Zahn 31 hält die Flinke 11 die Zahnstange 10 in der Ruhe <U>lage</U> fest und stützt sieh dabei auf einen Bolzen 12, der in der Stange 13 eingenietet ist.
Die Stange 13 wird von dem im 3laschi- nengestell eingenieteten Bolzen 11 geführt und ist an einem ebenfalls am Maschinen- Oestell gelagerten Winkelhebel 15 angelenkt. Ein ebenfalls am Maschinengestell gelagerter Gabelhebel 16 steht über das Verbindungs- stüelz 17 mit. dem Winkelhebel 15 in Verbin dung.
An beiden Armen des Gabelhebels sind Rollen 35 bzw. 35' angenietet, auf welche zwei Kurvenscheiben ?0 bzw. 20' einwirken, die den Gabellxebel bei ihrer Umdrehung zwangläufig im Uegenuhrzeigersinn und wie der zurückbewegen. Die Stange 9 ist am Bol zen 18 aufgehängt, der itn Maschinengestell befestigt ist, und eine Feder 19 versucht, die Stange 9 nach rechts zu ziehen und gleich zeitig im U lxrzeigersinn zu drehen. Sie wird in der eingezeichneten Lage vom Bolzen 21. der Stange 13 gelxalten.
Werden nun vom Antriebsmotor, der von den Rechentasten eingeselxaltet wird, die Kur v enseheiben 20 und 20' angetrieben, so wird über die 'feile 16, 17,<B>1.5</B> die Stange 13 nach links bewegt.
Der Bolzen '?1 liebt zufolge der Sclxi#ägfläche 36 die Stange 9 an, deren Zahn 31 mit der Zahnstange 10 zum Eingriff kommt, während der sieh naelx links bewe gende Bolzen l2 die Klinke 11 zufolge der Wirkuno- der Feder 33 naeli unten gehen lässt, so da ss deren Zalxn 3-1 die Zahnstange 10 freigibt.
Bei dem Fortschreiten der Bewe gung nach .links nimmt der Bolzen ?1 die Stange 9 ebenfalls nach links mit. Dabei wird nun auch der Hebel 1 mitgefülxrt, da er mit der ihn übergreifenden Stange 9 in V erbin- dung steht.
Die Art der Bewegung nach links wird später noch beschrieben. Mit dem Hebel 1 ist aber auch das auf das Zählwerk einwirkende Zahnrad 3 nach links bewegt worden (Fio. 2), wobei die Kreuzkupplung 1 -Lind --#,litnehmer 5 die Verbindung mit der die Werteinstellung vornehmenden Rechenwelle 6 herstellt.
Bei der Piickbewe,#un- des (Iabel- hebels 16 wirkt die Kurve 20' auf diesen ein, und die Stan-e l3 wird nun naelt reelits zui@üekgesehoben, was verhältnismässig schnell ausgeführt wird;
da die Feder 19 die Stano-e 9 ini ,Uhrzeigersinn zu drehen und auclx nach rechts zti schieben sucht, gleitet der Zahn 31 aus der Verzabnun < - der 7,alnxstaxxg-e 10 her aus, während der Bolzen 12 über eine Sehräo- fläehe 3 7 die Klinke 11 wieder anhebt und den Zahn 31 in die Verzahnung der Zahn stange 10 drückt, so dass der Papierwagen in seiner neuen Stellung festgehalten wird.
Atn Hebel 1 ist ein Lagerbolzen ?2 befestigt, inn welchen die Selxal.tstang-e ''3 schwenkbar ist.
Dieselbe kann mit ihrem obern Ende 38 auf die bekannten Sperrlxebel des nicht gezeich neten Zählwerkes einwirken, wobei sie gAeielx- zeitig zuxn Anheben des Hebels 1 im Uhr- dient, um das Zahnrad 3 mit den Zahnrädern des Zählwe rles in Verbindung ztt bringen.
Die Reclxenwelle 6 kann infoledes- sen auf dieses Zählwerk einwirken, während eine Feder 21 den Hebel 1 in die eingezeieli- nete Stellung zu drelxen versucht. Die Schalt stange 23 wird von einem Hebel 25 betätigt, welcher auf der Achse 26 befestigt ist.
Die Rollenhebel 2"1 find '_'S Sind ebenfalls aui' der Welle 26 befestigt, und nicht ge7eieh- nete Kurvenseheiben 27' und 28' wirken auf beide Rollenhebel ein und bestimmen den Reehensinn -1- oder -, indem das Zahnrad 3 entweder bei Gegenuhrzeigerdrehung der Re chenwelle (- oder Summenzug) oder Rück drehung (+ oder Zwischensummenzug) mit den Zahnrädern des Zählwerkes durch An lieben des Hebels 1 in Verbindung gebracht.
- wird.
Den Bewegungsablauf in der bisherigen Ausführung zeigt das Diagramm 3. Die Kurve c' gibt die Verschwenkung des Hebels 1 wieder, wobei die Kurv enseheibe 27' auf den Rollenhebel 27 wirkt. Die Kurve b' zeigt die Verdrehung des Zahnrades 3, indem in nicht lo-emiehneter Weise eine Kurve die Re ehenwelle 6 einer Drehfeder folgen lässt.
Die Kurve cr.' gibt in ansteigender Linie die seit liche Bewegung des Papierwagens und der Zählwerke an, betätigt. durch die Kurven- selieibe 20, und in abfallender Linie das Zurückschieben der Stange 13 nach rechts. Die Kurve c" gibt die Verschwenkung des Hebels 1 zum Zwecke der positiven Rechnung und des Zwisehensummenzuges an.
Die Kur venseheiben 27' und 28' kommen jeweils ein zeln zur Wirkung, indem der vorbestimmte Reehensinn von Tasten eingeleitet wird, in dem sie auf Glieder einwirken, die in nicht gezeichneter Weise die Achse 26 hin- oder hersehieben, während beine. Zwischensummen- zug die Stellung derart ist, dass beide Kur venseheiben 27' und 28' auf die breite Rolle am Hebel 28 einwirken.
In Fig.3 ist zu sehen dass erst nach Absinken des Hebels 1 (Kurve c") der Papierwagen mit den Zähl- werken um eine Dekade nach links verschoben werden kann, wofür hier nur 25 zur Ver- fügung stehen.
Die Niederschrift der zu ver- reehnenden Zahl erfolgt in nicht gezeichneter Weise, und zwar etwa im Zeitpunkt 29, das heisst. bei 170 . Fig. 4 zeigt den Bewegungs ablauf mit der in Fig. l und 2' dargestellten Antriebseinrichtung, indem Papierwagen mit Zählwerk, zusammen mit den Antriebselemen ten für das Zählwerk, während den Zeiten der Zälilwerkeinstellung ihre Bewegung nach links ausführen, während zum Zwecke des Abdruckes eine Unterbrechung der Bewegung stattfindet.
Die Kurve a (ausgeführt von Kurvenscheibe 20), in der aufsteigenden Linie bis 150 , verschiebt den Papierwagen um 1,3 mm nach links, der nun in der Zeit, von 150 bis 185 zum Stillstand kommt und den Abdruck der Zahl von der Schreibein richtung ermöglicht, der wieder bei 170 er folgt, während von 185 bis 295 der Papier wagen seine Bewegung nach links, um wie derum 1,3 mm ausführt, womit er seine Ver schiebung um eine Dekadenstelle beendet hat. Von 320 bis 360 kann das Gestänge 16, 17, 15, 13, 9, 11 seine Rückbewegung ausführen.
Aus den beiden Diagrammen ergibt sich, dass bei gleichen Verhältnissen von Kurven b und c nach Fig. 3 nur 25 des 360 betragenden Umlaufes Für die Bewegung des Papierwagens mit Zählwerken um 2,6 mm zur Verfügung stehen, während es nach Diagramm Fig.4 entsprechend der beschriebenen Einrichtung jetzt 240 sind, wobei noch der Rückfall des Gestänges 16, 17, 13, 9 jetzt 40 beträgt, während er früher nur 15 war, was sich hauptsächlich als Geräuschverminderung be merkbar macht.
Die seitliche Bewegung der Antriebselemente wie auch des Papierwagens kann von getrennten Steuerelementen jedes für sich erfolgen, wobei es nur nötig ist, dass bei ihrer Bewegung nach links sich Papier wagen mit Zählwerken und Zählwerk antriebselementen ohne relative Bewegung verschieben.