CH296155A - Mechanischer Stromrichter mit Wiedereinschaltvorrichtung. - Google Patents

Mechanischer Stromrichter mit Wiedereinschaltvorrichtung.

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CH296155A
CH296155A CH296155DA CH296155A CH 296155 A CH296155 A CH 296155A CH 296155D A CH296155D A CH 296155DA CH 296155 A CH296155 A CH 296155A
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CH
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resistors
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/24Contact mechanisms of dynamic converters incorporating rolling or tumbling contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description


  Mechanischer Stromrichter     rait        Wiedereinschaltvorrichtung.       Im Gegensatz zu     Stromriehtern    mit Ent  ladungsstrecken     (Ventilstromriehtern)    müssen       Stromriehter    mit mechanisch bewegten Kon  takten bei Störungen, die zu heftigem Schalt  feuer an den Kontakten führen, vorüber  gehend abgeschaltet werden, wenn die Gefahr  allzu starker Beschädigung der Kontakte be  steht.     Solehe    Störungen treten z. B. bei Span  nungsabsenkungen, besonders in einzelnen  Phasen, im Wechselstromnetz     auf.     



  In manchen Fällen ist es wünschenswert,       dass    der Umformer sich selbsttätig nach     Ver-          der        Ursaehe    der Störung wieder  einschaltet. Man hat zu dem     Zweek    beispiels  weise den     Hauptsehalter    durch Widerstände       überbrüekt    und die über diese Widerstände  von dem Umformer erzeugte Spannung zum       Wiedereinschalten    des Hauptschalters benutzt.  



  Dieser Vorrichtung haftet in gewissen  Fällen noch der Mangel an,     dass    die     Wieder-          einsehaltung        züi    schnell erfolgt, so     dass    die  Ursache     undloder    die Folge der Störung noch  nicht vollständig beseitigt ist, so     dass    kurz  nach dein     Wiedereinsehalten    wiederum eine  neue Störung auftritt. Auf diese Weise kann  durch     züi    schnell wiederholtes     Wiedereinschal-          ten    der Umformer, insbesondere wenn er län  gere Zeit ohne Wartung ist, ernsthaften Scha  den erleiden.  



  Die Erfindung bezieht sieh auf einen me  chanischen     Stromriehter    mit     Wiedereinsehalt-          vorriehtung,    durch die der     Stromriehter    nach  einer Störung sieh mittels einer den Arbeits-    zustand des Stromrichters überprüfenden  Spannung wieder einschaltet. Erfindungsge  mäss sind Mittel vorgesehen, die die     Wieder-          einsehaltung    verzögern. Beispielsweise ist es  möglich,     dass    die die Wiedereinschaltung be  wirkende Spannung zunächst ein Verzöge  rungsrelais beliebiger Art betätigt, das seiner  seits nach einer gewissen Zeit die Wiederein  schaltung einleitet.

   Will man ein solches Ver  zögerungsrelais vermeiden, so kann man bei  spielsweise in den     Wiedereinschaltkreis    einen  temperaturabhängigen Widerstand legen, der  so bemessen ist,     dass    er erst nach einer gewis  sen Zeit, das heisst nach     Entwieklung    genü  gender Stromwärme, den Strom auf einen  Wert ansteigen     lässt,    der zur     Wiedereinsehal-          tung    genügt. Derartige     sogenannte    Heissleiter  sind für verschiedene Zwecke bekannt.

   Man  kann unter Abänderung der Schaltung auch  Widerstände verwenden, deren Widerstands  betrag sieh bei     Stromdurehgang    erhöht, indem  man beispielsweise einen derartigen Wider  stand parallel zur     Betätigungsspale    des     wie-          dereinzuschaltenden    Schalters legt.

   Man kann  auch     strom-        bzw.    temperaturabhängige Wider  stände verschiedener Charakteristik mitein  ander kombinieren und dabei im Zusammen  hang mit einer geeigneten Schaltung     errei-          ehen,        dass    auch bei schnell     aufeinanderfolgen-          den    Störungen die     Wiedereinsehaltung    erst  nach einer vorbestimmten Zeit erfolgen kann.  Als     vorteilha;it    hat sieh eine Verzögerungs  zeit mindestens gleich<B>10</B> Sekunden ergeben.

        Eine derartige Einrichtung erhält man bei  spielsweise dann, wenn man die stromabhän  gigen Widerstände derart anordnet,     dass    die       Wiedereinsehaltung        nur    dann erfolgen kann,  wenn einer der Widerstände in kaltem und  gleichzeitig ein anderer in heissem Zustand  sieh befindet.

      Man kann die     Zeitver7ögerLing    ausser von  der Spannung des Umformers auch noch von  andern Grössen abhängig machen, so beispiels  weise von der Temperatur der Kontakte, von  deren     Sehliessungszeiten,    von     evtl.        Sehaltent-          ladungen,    die der über die Widerstände flie  ssende Strom an den Kontakten hervorruft,  vom Verhältnis der Gegenspannung zur Span  nung des Umformers, von der Welligkeit der       Umformerspannung        usw.    Diese Abhängigkeit  kann so weit getrieben werden,     dass    immer  dann, wenn eine dieser Grössen sieh in einem  derartigen Zustand befindet,

       dass    nach dem       Wiedereinsehalten    die Gefahr einer erneuten  Störung besteht, das     Wiedereinsehalten    von  vornherein verhindert wird, so lange, bis die  Gefahr der Störung beseitigt ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, die gleichzeitig noch eine Reihe  weiterer Merkmale enthält, die im Zusammen  hang mit der Erfindung von Bedeutung sein  können. Es handelt sich -um eine selbsttätige       Sehaltvorriehtung    zum Laden von     Sammlern,     Aus einem Drehstromnetz<B>1,</B> 2,<B>3</B> wird über  einen Umspanner mit der     Primärwiekl-Luig   <B>5</B>  und den     Sekundärwieklungen   <B>6, 7, 8</B> und über  Schaltdrosseln<B>10</B> mit     Vorerregerwickl-Lingen     <B>18</B> ein Kontaktgerät<B>11</B> gespeist.

   Dieses Kon  taktgerät ist beispielsweise ein Gerät mit einer  magnetisch betätigten     Taumelscheibe,    das  durch die Drehstrom- und     (-r'leichstromwiek-          lungen   <B>16, 17</B> erregt, wird. Der durch die Be  tätigungsspule<B>9</B> betätigte Schalter ist in sei  ner geöffneten Stellung durch Widerstände  20, 21, 22 überbrückt. Wird der     Ladesehalter     <B>13</B> eingelegt, so wird über die Leitung     A-A     der Primärschalter 4 eingelegt und das Kon  taktgerät<B>11</B> in Gang gesetzt, wenn gleich  zeitig an 14,<B>15</B> der Sammler angeschlossen    ist, der die Spule<B>17</B> mit Gleichstrom erregt.

    Die Betätigungsspule des Relais<B>25</B> liegt dann  über<B>26</B> an der     Gleiehspannung    des Umfor  mers, die über die Widerstände 20, 21, 22  erzeugt wird. Der Widerstand<B>19</B> ist so     abge-          gliehen,        dass   <B>9</B> erst dann einschalten kann,  wenn<B>19</B>     durell   <B>25</B> vorübergehend     überbrüekt     wird.

   24 ist ein durch die Spule<B>26</B> polarisier  ter Überstrom- und     Rüekstromauslöser.    Hat  dieser Auslöser bei irgendeiner Störung den       Sekundärsehalter   <B>9</B> ausgeschaltet, so kann die  ser     nur    wieder eingeschaltet werden, wenn  <B>25</B> kurzzeitig<B>19</B>     züm    Holen von<B>9</B>     überbrüekt.     Im Betätigungsstromkreis<B>25</B> liegt ein Heiss  leiter<B>27;

  </B> dieser ist so abgestimmt,     dass    er in  kaltem Zustand     zür    Betätigung von<B>25</B> nicht  ausreicht, sondern erst dann, wenn er ange  nähert die Endtemperatur erreicht, die bei  voller, über die Widerstände 20, 21, 22 erzeug  ter     Gleiehspannung    auftritt. Man kann in  Reihe mit<B><U>97</U></B> noch einen verstellbaren Wider  stand vorsehen, mit dem die Zeitverzögerung  eingestellt werden kann.

   Man kann ausser  dem<B>27</B> durch einen     Driiekknopf        überbrüeken,          den        man        züi    betätigen hat, wenn     nian    von  Hand einschalten will, ohne die     Anheizzeit     von<B>27</B> abzuwarten. In Reihe mit diesem Druck  knopf legt man in diesem Fall zweckmässig einen  Widerstand, der etwa dem Widerstand von<B>27</B>  in heissem Zustand entspricht. Diese Schal  tung verhindert es nicht,     dass    kurz nach einer  erfolgten     Einsehaltuing,    wo<B>27</B> noch warm ist,  bei einer     sehnellfolgenden    Störung die Ver  zögerungszeit geringer ist.

   Will man dies ver  meiden, so     muss    man kompliziertere Mittel,  beispielsweise eine Kombination von     versehie-          denen        stroinabhängigen    Widerständen     ver-          sehiedener    Charakteristik anwenden, wie be  reits erwähnt wurde. -Durch zweckmässiges  Abstimmen der Relaisspule und der Wider  stände und zweckmässige Wahl. der Zeitkon  stanten der Erwärmung und der Abkühlung  von<B>27</B>     lässt    sieh jedoch erreichen,     dass    auch  bei schnell     aufeinanderfolgenden    Störungen  die Wiedereinschaltung genügend verzögert  wird.  



  Die Erfindung gibt in Zusammenhang mit  den in der Zeichnung dargestellten Einrieh-           tungen    die Möglichkeit, ein Gerät zu schaffen,  das auch ohne Wartung einen hohen Grad  von Zuverlässigkeit aufweist. Zum Betrieb  des mechanischen     StromrieUters    werden hier  bei<B>je</B> nach der Stromstärke und Spannung  zweckmässig alle Mittel angewendet, die für       mechanisehe        Stromriehter    bekanntgeworden  sind, beispielsweise auch die in der Zeichnung  nicht dargestellten Kapazitäten parallel zu den       Unterbreehungskontakten    oder     Einsehaltdros-          seln.    Die Erfindung kann auch für grosse  Leistungen Bedeutung haben,

   wenn es sieh  darum handelt, Kontaktumformer für un  ruhigen Betrieb oder für bedienungslose An  lagen zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanischer Stromriehter mit Wiederein- sehaltvorriehtung, durch die der Stromriehter nach einer Störung sieh mittels einer den Ar beitszustand des Stromrichters überprüfenden Spannung wieder einschaltet, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die die Wiedereinschaltung verzögern. UNTERANSPRCCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerung durch temperaturabhängige Widerstände er folgt. 2.
    Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass auch bei schnell aufeinanderfolgenden Störungen die Wieder- einsehaltung nur nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit erfolgt. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteransprucli 2, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs zeit mindestens gleich<B>10</B> Sekunden ist.
CH296155D 1942-10-07 1943-09-14 Mechanischer Stromrichter mit Wiedereinschaltvorrichtung. CH296155A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069510B (de) * 1959-11-19

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1069510B (de) * 1959-11-19

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