CH295306A - Verfahren zur Herstellung von Rutil. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Rutil.Info
- Publication number
- CH295306A CH295306A CH295306DA CH295306A CH 295306 A CH295306 A CH 295306A CH 295306D A CH295306D A CH 295306DA CH 295306 A CH295306 A CH 295306A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- sulfate solution
- titanium sulfate
- rutile
- hydrolyzate
- production
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01G—COMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
- C01G23/00—Compounds of titanium
- C01G23/04—Oxides; Hydroxides
- C01G23/047—Titanium dioxide
- C01G23/053—Producing by wet processes, e.g. hydrolysing titanium salts
- C01G23/0532—Producing by wet processes, e.g. hydrolysing titanium salts by hydrolysing sulfate-containing salts
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Rutil. Im Hauptpatent ist die Herstellung von Rutil durch Hydrolyse einer Titansulfat lösung und anschliessendes Glühen des Hy- drolysats beschrieben, wobei eine Titansulfat lösung, die vorzugsweise 180 bis 260 g TiO2 pro Liter enthält, etwa 60 bis 180 Minuten in der Weise erhitzt wird, vorzugsweise bis zum Siedepunkt, dass durch das Erhitzen praktisch kein Wasser in die Titansulfat lösung eingebracht wird, z. B. indirekt oder durch Durchleiten heisser, praktisch wasser freier Gase, die Hydrolyse durch Zumi schen von Wasser oder einer wässrigen Lö sung ausgelöst und das erhaltene Hydrolysat bei 700 bis 950 geglüht wird.
Bei diesem Verfahren wird also im Gegensatz zu den bis herigen grosstechnischen Verfahren die Er hitzung der Titansulfatlösung so vorgenom men, dass durch das Erhitzen praktisch kein Wasser in die Titansulfatlösung eingebracht wird. Als Grund für die Arbeitsweise wird im Hauptpatent angegeben, dass beim Ein leiten von Wasserdampf in eine zu hydroly- sierende Titansulfatlösung - aus wissen schaftlich nicht einwandfrei geklärten Grün den - das Hydrolysat in einer Form erhal ten werde, die beim Glühen auf 700 bis 950 immer Anatas ergibt.
Gegenstand der vorlie genden Erfindung ist ein Verfahren zur Her stellung von Rutil durch Hydrolyse einer Titansulfatlösung und anschliessendes Glü hen des Hydrolysats, wobei eine Titansulfat lösung, die vorzugsweise 180 bis 200 g TiO2 pro Liter enthält, zweckmässig etwa 60 bis 180 Minuten, durch Einleiten von Wasser dampf, erhitzt wird, vorzugsweise bis zum Siedepunkt, die Hydrolyse durch Zumischen einer Wasser enthaltenden Flüssigkeit aus gelöst und das erhaltene Hydrolysat bei 700 bis 950 gekühlt wird.
Es hat sich nämlich bei der weiteren Bearbeitung des Gebietes ergeben, dass die im Hauptpatent erwähnte Annahme, dass beim Durchleiten von Wasser dampf durch eine Titansulfatlösung ein Hy- clrolysat erhalten werde, das beim Glühen im mer Anatas ergibt, unzutreffend ist.
Beispiel: 1000 Volumteile einer optisch klaren Ti- tansulfatlösllng mit einem TiO2-Gehalt von 244 g pro Liter, einem Gehalt an Schwefel säure, die an Titan gebenden ist, von 433,6 g pro Liter, einem Eisengehalt von 39,4 g pro Liter, das ebenfalls als Sulfat vorliegt, einem Tün-Gehalt von 2,3 g pro Liter berechnet als Ti02 und einer Dichte von 1,660 werden durch Hindurchleiten von Wasserdampf zum Sieden erhitzt und für 2 Stunden und 30 Mi nuten auf Kochpunkt gehalten.
Hierauf wer den 800 Volumteile Wasser von Zimmer temperatur zugesetzt lud wieder zum Sieden erhitzt. Nach Erreichung des Kochpunktes wird noch 30 Minuten gekocht, auf 90 ab gekühlt, filtriert, gewaschen und das erhal tene Hydrolysat bei 830 während 2 Stunden geglüht. Nach Mahlung wird ein Pigment erhalten, das ein Färbvermögen zeigt, das den handelsüblichen Anataspigmenten in der Farbkraft überlegen ist und Rutilstruktur besitzt. Die Ausbeute beträgt etwa 93% des in Lösung vorhanden gewesenen TiO2.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Rutil durch Hydrolyse einer Titansulfatlösung und anschliessendes Glühen des Hy drolysats, dadurch gekennzeichnet, dass eine Titansul fatlösung durch Einleitung von Wasser dampf erhitzt wird und die Hydrolyse durch Zumischen einer Wasser enthaltenden Flüs sigkeit ausgelöst und das erhaltene Hydro- lysat bei 700 bis 950 geglüht wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ZA295306X | 1950-12-30 | ||
| CH281134T | 1951-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH295306A true CH295306A (de) | 1953-12-15 |
Family
ID=25732081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH295306D CH295306A (de) | 1950-12-30 | 1951-06-08 | Verfahren zur Herstellung von Rutil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH295306A (de) |
-
1951
- 1951-06-08 CH CH295306D patent/CH295306A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH295306A (de) | Verfahren zur Herstellung von Rutil. | |
| DE903619C (de) | Herstellung von Rutil | |
| DE593269C (de) | Verfahren zur Herstellung von hochwertigen Eisenoxydrotfarben unter gleichzeitiger Gewinnung von Natriumsulfat | |
| DE395191C (de) | Verfahren zum Aufschliessen von Stroh, Schilf u. dgl. mit Hilfe von Salpetersaeure ohne Druckkochung | |
| DE841315C (de) | Herstellung von Rutil | |
| DE675408C (de) | Steigerung der Ausbeute bei der hitzehydrolytischen Ausfaellung von Titanverbindungen | |
| DE397700C (de) | Verfahren zur Herstellung von Guignet-Gruen | |
| DE430542C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kuepenfarbstoffes der Anthrachinonreihe | |
| AT105334B (de) | Verfahren zur Herstellung einer gut deckenden und weißen Titansäure aus Titanerzen. | |
| AT97120B (de) | Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak. | |
| AT126124B (de) | Verfahren zur Herstellung von Titankompositionspigmenten. | |
| DE854208C (de) | Verfahren zur Herstellung eisenfreier Kieselsaeure aus eisenhaltigen Schlacken | |
| DE515680C (de) | Verfahren zur Darstellung der Pyrazolanthron-2-carbonsaeure | |
| AT113110B (de) | Verfahren zur Herstellung von Titanverbindungen. | |
| DE718169C (de) | Herstellung von Titandioxyd | |
| DE461136C (de) | Verfahren zur Gewinnung von technisch reinen Fluoraluminium-Fluoralkali-Doppelverbindungen | |
| DE825835C (de) | Verfahren zur Herstellung von AEthylenoxyd | |
| DE411723C (de) | Verfahren zur Herstellung eisenfreier Titansaeure | |
| AT138742B (de) | Verfahren zur Herstellung von Natriumbichromat. | |
| AT136012B (de) | Verfahren zur Darstellung bzw. Regenerierung von Katalysatoren für die Umwandlung von Terpenen. | |
| CH98312A (de) | Verfahren zur Herstellung von 2:3-Diaminoanthrachinon. | |
| CH181814A (de) | Verfahren zur Herstellung von Pigmenten. | |
| CH220408A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Oxyarylsulfons. | |
| CH148353A (de) | Verfahren zur Darstellung einer m-Oxy-phenylarylamincarbonsäure. | |
| DE2121647A1 (de) | Verfahren zur herstellung von reinen waessrigen loesungen von natriumhexacyanoferrat-iii und kalium-natriumhexacyanoferratiii |