CH293259A - Selbsttragendes Luftkabel. - Google Patents

Selbsttragendes Luftkabel.

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CH293259A
CH293259A CH293259DA CH293259A CH 293259 A CH293259 A CH 293259A CH 293259D A CH293259D A CH 293259DA CH 293259 A CH293259 A CH 293259A
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CH
Switzerland
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cable
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aerial cable
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Schmid Kurt
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Schmid Kurt
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/18Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
    • H01B7/22Metal wires or tapes, e.g. made of steel
    • H01B7/221Longitudinally placed metal wires or tapes

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description


  Selbsttragendes Luftkabel.         l.ttftkabelanlagen    werden auf zwei ver  schiedene Arten ausgeführt. Die Luftkabel       werden    entweder mittels sogenannter     Luft-          l:abeltragsehellen    an einem gesonderten Trag  seil oder Tragdraht aufgehängt oder als selbst  tragendes Luftkabel frei gespannt. Im ersteren  Fall nimmt das Tragseil bzw. der     Tra-draht     den     Seilzug    der einzelnen Spannfelder auf,       während    das Kabel selbst keiner     Zugbean-          sln-uchting    ausgesetzt ist und nur mit einem       ehtfaclien    Blei- oder Kunststoffmantel ver  sehen wird.

   Diese Ausführung wird nur für  kurze Strecken verwendet. Ihre Nachteile sind       imiständlielie    Montage und - vor allem bei       grvü@eren    Spannweiten - grosse     Störungsan-          Fälligkeit    und kurze Lebensdauer. Das     ge-          lii-iiiicliliche    selbsttragende     Luftkabel    ist mit  einer den Kabelmantel umgebenden     Beweh-          rmi < ,,    aus Stahldrähten ausgerüstet, die den       Zu--    aufnehmen.

   Es ist nicht so     störttngsan-          wie    das vorerst beschriebene und daher       auch    für längere Strecken geeignet. Dafür  weist es jedoch einige andere Nachteile auf.  Die schwerwiegendsten sind die hohen Her  stellungskosten und das hohe Gewicht. Erstere  sind durch die Bewehrung und die als     Zwi-          sclienlagre    und zum Aussenschutz     erforderli-          c#lieti        Conipoundlagen    bedingt.

   Letzteres     er-          seliwert    die Verlegung und erfordert sehr       seliwere,    also teure     Stützpunkte.    Einen wei  teren Nachteil bilden die Schwierigkeiten bei  der     Abspannung,    bei der alle Drähte der     Be-          welirmngr    möglichst     gleichmässig    gefasst wer-    den müssen. Auch bei diesem Kabel treten  Störungen, z. B. durch     Sehrotsehüsse,    auf,  wobei als weiterer Nachteil der Umstand hin  zukommt, dass die äussere     Compoundlage    die  Feststellung der Fehlerstellen von aussen in  den meisten Fällen unmöglich macht.  



  Neben dem vorstehend beschriebenen selbst  tragenden Luftkabel sind auch solche bekannt,  bei denen die zur Aufnahme der Zugkraft  bestimmten Elemente . vom Kabelmantel um  schlossen werden oder in diesen eingebettet  sind. Diese Ausführungen sind eine Weiter  entwicklung, die die sonst zum     Schutze    der  Bewehrung erforderlichen     Compoundlagen     entbehrlich macht. Das Kabel wird dadurch  leichter und billiger. Bei diesem Aufbau kann  jedoch der Stützdruck bei Stützpunkten und  der Seilzug bei     Abspannpunkten    sowie der  Klemmdruck der Schellen nicht unmittelbar  auf die zur Aufnahme dieser Kräfte bestimm  ten Elemente, also z. B. das Tragseil, über  tragen werden. Es kann nur das ganze Kabel  durch die Schelle gefasst werden.

   Mithin wird  der Kabelmantel an diesen Stellen auch  Druck- und Zugbeanspruchungen     ausgesetzt.     Dieser Umstand macht. entweder von vorn  herein eine stärkere Ausführung dieses Man  tels erforderlich oder kann zu Beschädigungen  desselben und damit zu Kabelfehlern führen.  Es ist auch zu befürchten, dass das tragende  Element bei grösseren Zugkräften im Laufe  der Zeit innerhalb des Kabelmantels durch-      gleitet, was ebenfalls zu Rissen im Mantel und  damit zu Kabelfehlern führen würde.  



  Bei dem erfindungsgemässen selbsttragen  den Luftkabel ist. das den Seilzug aufneh  mende Element, das entweder ein Draht oder  ein Drahtseil sein kann, in einer     AusbLieh-          tung    des aus Kunststoff gefertigten Kabel  mantels eingebettet. Der Kabelmantel ist. zwi  schen diesem Element und der Kabelseele zu  einem Steg eingeschnürt. Dieser Steg kann  durchtrennt werden, ohne dass die lückenlose  Umschliessung der Kabelseele durch den Ka  belmantel zerstört. wird.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel eines derartigen Kabels im Querschnitt.  Die Kabelseele 1 ist mit. einem Mantel 2 aus  wärmeplastischem Kunststoff     umspritzt,    in  dessen Ausbuchtung 3 das tragende Element  4, z. B. ein Tragseil, eingebettet ist. Zwischen  Kabelseele 1 und tragendem Element     4-    ist der  Mantel zu einem Steg 5 eingeschnürt.  



  Die Montage eines solchen Kabels kann  derart erfolgen, dass das Tragseil bei jedem  Stützpunkt. durch     Durehtrennung    des Steges  5 vom eigentlichen Kabel auf ein kurzes Stück  abgelöst und unterstützt wird.     Ebenso    kann  das Tragseil nach Abtrennung vom     eigentli-          ehen    Kabel an einer     Verankerungseinriehtung     abgespannt werden, während das Kabel in  eine     Abschlusseinrichtung    oder ein Gebäude  eingeführt werden kann.  



  Bei dem erfindungsgemässen selbsttragen  den Luftkabel kann dadurch, dass das tra  gende Element von dem eigentlichen Kabel  abgetrennt werden kann, bei Stütz- und Ab  spannpunkten nun das erstere     gefasst    und  Druck- und     Zugbeanspruchungen    ausgesetzt    werden, während die     Kal)elseele    und der sie  umschliessende und sehätzende Teil des Man  tels keinerlei     Beanspruchungen    ausgesetzt ist.  Die Gefahr der     Beschädigung    des Kabelman  tels bei den Schellen der Stütz- und     Abspann-          punkte    ist. daher hintangehalten.

   Ebenso ist  die Möglichkeit des     Durehgleitens    des tragen  den Elementes innerhalb des Kabelmantels  bei dieser Ausführung nicht gegeben. Endlich  kann das Kabel durch das leicht durchführ  bare Abtrennen des tragenden Elementes auf  einfache Weise biegsamer und somit geeigne  ter für die Weiterführung innerhalb von Ge  bäuden, z. B. zur festen     Verlegung    in     Isolier-          rohren,    gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttragendes Luftkabel, dadurch ge kennzeichnet, dass das den Seilzug aufneh mende, tragende Element (4) in einer Aus buchtung (3) des Kabelmantels (2) aus Kunststoff eingebettet ist, die durch einen im Querschnitt halsförmigen Steg (5) mit. dem die Kabelseele (1) umschliessenden Teil des Kabelmantels verbunden ist, durch dessen Durehtrennung das tragende Element (4) derart von der Kabelseele (1) gelöst werden kann, dass letztere noch lückenlos vom Kabel mantel (2) umschlossen ist.
    UNTERANSPRUCH: Selbsttragendes Luftkabel nach Patentan- spriich, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens zwei tragende Elemente vorhanden sind, deren jedes in einer gesonderten Ausbuchtung (3) des aus Kunststoff bestehenden Kabel mantels eingebettet ist.
CH293259D 1950-09-19 1951-09-15 Selbsttragendes Luftkabel. CH293259A (de)

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ID=3670992

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CH293259D CH293259A (de) 1950-09-19 1951-09-15 Selbsttragendes Luftkabel.

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CH (1) CH293259A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4438293A (en) 1979-09-18 1984-03-20 Kupferdraht-Isolierwerk Ag Wildegg Cable with impregnated fiber strength member for non-slip clamping

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4438293A (en) 1979-09-18 1984-03-20 Kupferdraht-Isolierwerk Ag Wildegg Cable with impregnated fiber strength member for non-slip clamping

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