AT93218B - Freileitungsabspannsystem. - Google Patents
Freileitungsabspannsystem.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Freileitungs abspannsystem. Es ist im Wesen eine Freileitungsabspannung bekannt, bei welcher der den Isolator tragende Abspannkloben dadurch eine beliebige Raumeinstellung ermöglicht, dass derselbe sowohl in einer vertikalen, als auch horizontalen Ebene drehbar eingerichtet ist. Dieser Bedingung wird, wie aus Fig. 1 und 2 der beigeschlossenen Figurentafeln ersichtlich ist, durch einfaches Einhängen des Klobens 2 in einen Ringteil 1 aus Rundeisen entsprochen. Dieses im Wesen bekannte einfache Konstruktionselement ermöglicht in konsequenter Anwendung auf alle Erfordernisse des Freileitungsbaues die Ausbildung eines eigenartigen, sehr wirtschaftlichen Freileitungsabspannsystems, das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet. Fig. 3, 4, 5,6 und 7 zeigen in schematischer Art Grundrisse von Verteilerpolygonen, Fig. 8 und 9 einen Mastverteiler in Auf-und Grundriss, Fig. 10 einen Mauervertei ! er (Mauerkorb) Fig. 11 und 12 eine Leitungsendabspannung auf einem Maste in zwei Projektionen, Fig. 13 und 14 eine solche für schwere Leitungen, während schliesslich in Fig. 15 eine einfache Leitungsabspannung an einer Gebäudemauer dargestellt ist. Mit diesen Konstruktionen sind aber die wichtigsten Einheiten eines normalen Freileitungssystems erschöpft, da die durch besondere Ortliehkeit erforderlichen Sonderausführungen nur unwesentlich abweichen können. Das bauliche Grundprinzip des dargestellten Systems zeigt am deutlichsten die Bauweise eines Verteilers. Bekanntlich fällt einem solchen die Aufgabe zu, die in einer einlaufenden Leitungsgruppe bei Gleichstrom 2, bei Drehstrom mit geerdetem Nulleiter 4 Leitungen) zugeführte elektrische Energie an mehrere andere gleichgeartete Leitungsgruppen zu verteilen, wobei an diesem Objekte noch alle erforderlichen Sicherungen anzubringen sind. In mechanischer Hinsicht lässt sich diese Aufgabe dahin zusammenfassen, dass an einem Punkte (Mast, Dachständer oder Mauerkorb) mehrere, von verschiedenen Raumrichtungen herkommende Leitungspaare isoliert zu befestigen sind. Da sich Leitungen verschiedener Polarität weder kreuzen noch auch zu nahe kommen dürfen, so müssen die Leitungen paarweise nebeneinander am Umfange des Verteilers angeordnet werden. Dem Wesen vorliegender Erfindung entsprechend lässt sich diese Aufgabe im allgemeinen dadurch vorteilhaft lösen, dass man an den Ecken einer regelmässigen Polygonkonstruktion Ringteile aus Rund- EMI1.1 Schematisch zeigen die Fig. 3-7 verschiedene Fälle solcher Verteileranordnungen. Fig. 3 stellt den Abgang von vier um 900 gegeneinander versetzten Leitungspaaren dar. (Dieser Fall entspricht einer rechtwinkeligen Strassenkreuzung) Fig. 4 stellen den spitzwinkeligen Abgang zweier Leitungspaare 16, 17 und 20, 21 von einem durchlaufenden Leitungspaar 18, 22-19, 23 dar (Kreuzung zweier Strassen EMI1.2 Seite einer durchgehenden Leitung 31, 33-32, 34. Wenn mehr als vier Leitungspaare vom Verteiler abgehen, dann muss naturgemäss die Seitenzahl des Polygons entsprechend erhöht-werden. So z. B. zeigt die Fig. 7 eine sechsseitige Rahmenkonstruktion 7 mit sechs Ringen 24 an den Endpunkten, die zur Vereinigung von sechs Leitungspaaren 43, 44 bzw. 39, 40 usw. dienen. In rein geometrischer Hinsicht liegt dem vorliegenden Problem dieselbe Aufgabe zugrunde wie einer Festung mit polygonalen Grundriss und Geschütztürmen ; die freien Ausschussrichtungen der in denselben aufgestellten Geschütze entsprechen völlig den Abgangsrichtungen der Leitungen. Die tatsächliche konstruktive Ausgestaltung entspricht in allen Teilen den schematisch festgelegten Grundprinzipien. Fig. 8 und 9 zeigt einen Verteiler für vier Leitungspaare. Das vorherrschende Element ist auch hier das Polygon nämlich, der aus Rundeisen hergestellte quadratische Rahmen 59, <Desc/Clms Page number 2> dessen vier Ecken zu'Ringstücken 58 aufgeweitet sind. Die Verbindung desselben mit dem Doppelmaste 50 erfolgt durch zwei Winkeleisenstücke 56,57, an welche der Rahmen mit Hilfe von vier Bolzenschrauben 64 und 65 und ebensoviel Flacheisen unterlagsplatten befestigt ist. Um den mechanisch stark beanspruchten vier Ringstücken 58 eine grössere Festigkeit gegen das Abbiegen nach abwärts zu erteilen, werden denselben Rundeisenwinkel 60 beigelegt, die sowohl von den Bolzenschrauben 65, als auch von den Schraubenstiften 63 und deren Unterlagsplatten 61 und 62 festgeklemmt werden. Die nach aufwärts verlängerten Bolzen 63 tragen gleichzeitig die Sicherungsisolatoren, an deren Doppelrillen die fallweise zur Verteilung erforderlichen Drahtverbindungen befestigt werden können. Dadurch dass die eigentlichen Abspannisolatoren 5 ausserhalb des Verteilerringes zu liegen kommen. ergeben sich bei der Schaltung des Verteilers sehr leicht zugängliche und übersichtliche Drahtverbindungen. Der-im Mastverteiler klar zum Ausdruck kommende Erfindungsgedanke bleibt auch bei den ändern Einrichtungen für Leitungsabspannungen erhalten, da dieselben nur Sonderfälle des allgemeinsten Falles vorstellen. Fig. 10 zeigt im Grundriss einen Mauerverteiler, der aus einem Mastverteiler entstanden gedacht werden kann, indem zwei Ringe 98 zu Mauerpratzen ausgebildet werden und die sie verbindende Polygonseite entfällt. Dadurch öffnet sich das ursprünglich geschlossene Polygon und die Abgangsmöglichkeit von Leitungen bleibt auf den Halbkreis beschränkt. Ist nur ein einziges Leitungspaar abzuspannen, so tritt eine weitere Vereinfachung des Rahmens ein, der sich, wie Fig. 11 und 12 zeigt, auf ein in zwei Ringstücke 16 endigendes Jochstück 80 zurückführen lässt ; dieses wird mit einer Schelle 78 und zweier Druoklaschen 77,79 an den Holzmast 75 befestigt. Für grosse Leitungsquerschnitte erweist es sich vorteilhafter, die'Hauptträger der Mast-und auch der Mauerabspannungen aus L-Eisen herzustellen. Fig. 14 und 15 zeigen derartige Bauweisen im Grundriss. Naturgemäss muss dann das unbedingt erforderliche Ringstück 94, 95 in Fig. 14 bzw. 85-86 in Fig. 15 gesondert hergestellt und durch zweckmässiges Einhängen in entsprechende Bohrungen der Winkeleisenschienen mit denselben vereinigt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Freileitungsabspannsystem, dadurch gekennzeichnet, dass für alle an einer gemeinsamen Tragkonstruktion (6 in Fig. 3-6, 7 in Fig. 7) abgespannten Leitungsdrähte - in Fig. 3-7) den Drahtzug aufnehmende Ringstüeke in Fig. 3-7) vorgesehen werden, zum Zwecke eine alle erforderlichen Raumlagen ermöglichende Einstellbarkeit der die Abspannisolatoren tragenden Kloben in einfachster Weise zu erzielen und gleichzeitig eine besonders billige und leichte Bauweise für die Tragkonstruktion selbst zu erreichen : 2.Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 für die gemeinsame Abspannung von aus verschiedenen Richtungen einlaufenden Leitungspaaren (Fig. 3-7) an einem freistehenden Stützpunkte (Mast, Daehständer) mitHilfe eines an einem Maste befestigten Polygonrahmens, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Rahmen an den Eckpunkten je einen ringförmigen Bügel trägt (24 in Fig. 3-7) zum Zwecke, einen möglichst vielseitig verwendbaren Verteilerrahmen zu erhalten.3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer vollständigen Tragkonstruktion (Verteiler für Maste oder Mauern) erforderlichen Polygonteile (59 in Fig. 9) und Ringelemente (58 in Fig. 9) aus einem einzigen entsprechend gebogenen und versteiften Rundeisen bestehen zum Zwecke, eine billige und zur Massenerzeugung besonders geeignete Bau weise zu erhalten.4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1-3 für die Abspannung von Leitungen an vertikalen Mauern, dadurch gekennzeichnet, dass das den Rahmen und die Ringe bildende Polygon offen ausgebildet wird, wobei die beiderseits letzten Ringteile (98 in Fig. 10) bzw. Polygonseiten (84 in Fig. 15) unmittelbar in Mauerpratzen übergehen.5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1-4 für Abspannung eines Leitungspaares an einfachen Säulenstützpunkten, dadurch gekennzeichnet, dass ein in zwei Ringelementen 76 auslaufendes Bogenstück 80 sich entsprechend der Zugrichtung um den Mast 75 legt und an ihm mit Hilfe zweier Drucklaschen 77 und 79 befestigt wird zum Zwecke, das Bogenstück von gefährlichen Biegungsbeanspruchungen zu entlasten.6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1-5, bei welcher die einzelnen Ringelemente an L-und U-Eisen-Rahmenteile befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der ringförmigen Eisenbügel (85, 86 in Fig. 15 und 94, 95 in Fig. 14) die vertikale Rahmenwand-durch zwei Löcher durchsetzen und hinter derselben in der Ebene des Bügels nach innen oder aussen rechtwinkelig abgebogen erscheinen zum Zwecke, in einfachster und zweckentsprechendster Weise die Bügel mit dem Tragrahmen zu vereinigen.7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Rahmenversteifung dienenden Elemente (60 in Fig. 9, 71 in Fig. 10) mit dem Rahmen durch Klemmbacken (infix. in Fig. 9) und Bolzenschrauben (63 in Fig. 9) verbunden werden, die gleichzeitii, die Sicherungs- EMI2.1
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