DE698186C - Aufhaengung der Zelthaut bei Grossraumzelten - Google Patents
Aufhaengung der Zelthaut bei GrossraumzeltenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04H15/00—Tents or canopies, in general
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-
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Description
- Aufhängung der Zelthaut bei Großraumzelten Die Erfindung betrifft die Aufhängung der Zelthaut ian Großraumzelten.
- Die bei Zelten auftretenden Kräfte sind insbesondere durch Wind und Schneelast bedingt, außerdem kommen Einwirkungen von Wasser. und Sonne, also Feuchtigkeit und Trockenheit, als Einwirkungen auf den Stoff hinzu. ' Diese bewirken seine Dehnung der Stoffhaut, so daß bei Wind Schlagen der Haut eintritt und infolge der Dehnung der Haut Säcke gebildet werden, in denen sich Wasser ansammelt. Dadurch wird die Zelthaut mit der Zeit immer stärker beansprucht, so daß die Überbeanspruchung schließlich ein 'Aufreißen der Haut -herbeiführen kann.
- Bei Großraumzelten wurde z. B. bei Holzgerüsten die Zelthaut an Pfetten und Sparren angenagelt, um die großen Gesamtflächen in möglichst kleine Einzelflächen zu teilen, oder es wurde die über das Gerüst gelegte Zelthaut nach Art von Berg ..und Tal verlegt. Dann wurde die Haut an den Scheiteln und den Knickstellen festgebunden, um auf diese Weise gleichfalls die großen Flächen zu unterteilen. Diese Anordnungen verlangen aber zum Aufbauen viel Zeit, so daß nach derartigen Grundsätzen saufgebaute Zelte in Eilfällen nicht zu verwenden sind.
- Die Mängel werden nun durch die Erfindung dadurch beseitigt, daß wesensfremde Werkstoffe,' wie Stahldrähte deinerseits und Zelthaut und Hanfseile andererseits, für. sich behandelt Werden, derart,' daß die Zelthaut an den 'zum Trägen didneriden Stahlseilen gleitend angebracht ist und so Stahlseihe und Haut einzeln und unabhängig voneinander steifgesetzt werden können. Dehnt sich nun die Haut gleichmäßig oder ,auch ungleichmäßig, so bleibt sie immer steifgesetzt, so daß -das Schlagen im Winde und die Bildung von Wassersäcken verhindert werden.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt; und zwar zeigt Fig. i Vorderansicht des Wanderzeltes, # Fig. 2 Draufsicht auf die Zelthaut,' die unter dem Gerüst zu liegen kommt, Fig.3 Schnitt durch die Zelthaut nach Linie A-B der Fig. 2, Fig. q. Verbindungsstelle von zwei Zeltbahnen, Fig. 5 Ansicht der Verbindungsstelle, Fig. 6 Anordnung der Seile und Zelthaut und Aufhängung an den Bindern und Fig. 7 Befestigung der Enden der Seile und der Zelthaut @an den Binderfüßen am Boden. Unter ein Gerüst aus. mehreren in einiger Entftrnung voneinander aufgebauten Stützion i und Bindern 2 ist die Zelthaut 3' untergezogen. Die Zelthaut besteht aus mehreren Bahnen q., 5, 6 usw. (Fis. 2, 3), die miteinander verschnürt sind. Quer zu den Längsseiten sind Licken 7, 8 (Fis. 2, q.) "eingenäht, deren En-. den mit .Augen 9, 1 o ausgerüstet sind. Die Licken werden mittels einer durch die Augen zweckmäßig mehrmals durchgezogenen Schnur i i (Fig. 4) miteinander verbunden. Dadurch, daß die Schnur mehrmals durchgezogen wird; ist ein Strammziehen, Steifsetzen der Licken ermöglicht. Reckt sich der Stoff, so kann durch Nachziehen der Schnur die Zelthaut steifgesetzt werden. über die Licken hinweg ist die Zeltbahn durch Lappen 12, 13 fortgeführt. Die Lappen sind mit Kausehen 14 (Fig. 5) ausgerüstet. Die Lappen werden mit den Kausehen bündig übereinandergelegt, und dann wird eine Reihleine 15 von hinten nach vorn durchgezogen, über den Rand 16 ,geführt und wieder von hinten nach vorn durchgezogen usw. Der Rand wird dadurch geschlossen und, zumal wenn die Lappen umgelegt werden (Fig.4), vollkommen gegen Wind und Wasser dicht gemacht. Längs der Bahnen 4, 5, 6 sind an den Längsseiten parallel zu den Lappen 12, 13 Hanflicken 17, 18 befestigt, die mit an diesen befestigten Ringen 19,2o auf Stahlseilen 2 i, 22 sowohl gleitend laufen als ,auch geführt und gehalten werden. Licken 17 und Stahlseifer 21endigen in Augen 23, 24 (Fig. 7). Durch diese Augen sind Schnüre 25, 26 mehrmals durchgezogen, wodurch die Licken 17 und Stahlseile 2i unabhängig voneinander je nach Bedarf mehr oder weniger steifgesetzt werden können. Zelthaut und Licke längen sich gleichmäßig. Sie sind gehalten an den Stalilseilen, deren Reckung und Längung gegenüber dem Faserstoff unbedeutend ist. Wird die Zelthaut infolge der Längung unstraff, so wird durch Anziehen der Schnur 25 die Licke 17 und damit auch die Zeltbahn 3 wieder steifgesetzt. Da die Ringe 19, 2o auf den Stahlseilen 21, 2,2 gleiten, ist die Bewegung der Zeltbahnen gegenüber den Stahlseilen beim Straffen ohne weiteres möglich, auch bleiben die einzelnen Haltepunkte wegen der Gleitringe am Stahlseil in gesicherter Lage, so daß die Zelthaut nicht durchhängen kann. An den Winkelpunkten 27, 28, 29 (Fig. 6) und an den Stellen, an denen die Binder mittels Pfetten 3o, 3 i (Fig.2, 6) miteinander verbunden sind, sind Holepunkte, Schäkel33 zum Hochziehen der Zelthaut vorgesehen. An diesen Holepunkten sind Blöcke 32 vorgesehen, durch welche Falle geführt sind, die mit dem einen Ende in Schäke133 (Fig. 6) eingreifen und mit dem anderen Ende an die Fußpunkte der Stützen i geleitet sind, an denen sie auf Winden laufen oder auf Knaggen festgelegt werden. Die Schäkel 33 haben eine breite Gleitfläche 34 (Fig.6), damit die Stahlseile2i, 22 große Auflagefläche haben und an der Stelle nicht durchreiben oder durchbrechen können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufhängung der Zelthaut bei Großraumzelten, dadurch gekennzeichnet, d,aß die Zelthaut (3) an den zum Tragen dienenden .Stahlseilen (21, 22) gleitend angebracht ist, so daß Stahlseile und Hauteinzeln und unabhängig voneinander steifgesetzt werden können.
- 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anbringung einer größeren Anzahl von RiAgen (19, 20) o. dgl. an der Zelthaut(3) und Aufreihen derselben auf die Stahlseile (21, z2).
- 3. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Längsseiten der einzelnen Zeltbahnen Licken (17, 18 ) mit Ringen (i g, 2o) befestigt sind und diese über die von Fallen geholten Stahlseile (21, 22) greifen und über die Licken (17,18) hinaus Lappen (12, 13) mit Kausehen (14) ragen, wobei durch Reihleinen (15) die dichte Verschnürung erfolgt, während die gegenseitige tragfähige Querverbindung durch Querlicken (7, 8) und deren Vereinigung durch Festzurrschnur (i i) bewirkt wird und Stahlseile (21, 22) durch Schäkel-(33) mit dem jeweiligen Holefall verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936T0046969 DE698186C (de) | 1936-05-29 | 1936-05-29 | Aufhaengung der Zelthaut bei Grossraumzelten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936T0046969 DE698186C (de) | 1936-05-29 | 1936-05-29 | Aufhaengung der Zelthaut bei Grossraumzelten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE698186C true DE698186C (de) | 1940-11-04 |
Family
ID=7562478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936T0046969 Expired DE698186C (de) | 1936-05-29 | 1936-05-29 | Aufhaengung der Zelthaut bei Grossraumzelten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE698186C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2848756A (en) * | 1956-02-24 | 1958-08-26 | Mccann Mary Jane | Portable knockdown beach shelter |
| DE1185363B (de) * | 1958-02-03 | 1965-01-14 | Eugen Hornickel | Zelt mit parallel zu den Zeltbindern verlaufenden, sich ueberlappenden Stoffbahnen |
-
1936
- 1936-05-29 DE DE1936T0046969 patent/DE698186C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2848756A (en) * | 1956-02-24 | 1958-08-26 | Mccann Mary Jane | Portable knockdown beach shelter |
| DE1185363B (de) * | 1958-02-03 | 1965-01-14 | Eugen Hornickel | Zelt mit parallel zu den Zeltbindern verlaufenden, sich ueberlappenden Stoffbahnen |
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