CH252278A - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.

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CH252278A
CH252278A CH252278DA CH252278A CH 252278 A CH252278 A CH 252278A CH 252278D A CH252278D A CH 252278DA CH 252278 A CH252278 A CH 252278A
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/38Trisazo dyes ot the type
    • C09B35/40Trisazo dyes ot the type the component K being a dihydroxy or polyhydroxy compound

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent     Nr.    246672.    Verfahren zur Herstellung eines     Azofarbstoffes.            Es        wurde        gefunden,    dass ein wertvoller       Azofarbstoff    hergestellt werden kann, wenn  man     1,3-Dioxynaphthalin    einerseits mit     di-          azotiertem        5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    und  anderseits mit der     Diazoazoverbindung    aus       tetrazotiertem        Benzidin    und     Salicylsäure     vereinigt.

    



  Der neue Farbstoff stellt ein dunkles  Pulver dar, das sich in Wasser und verdünn  ter     Natriumcarbonatlösung    mit rotbrauner, in  verdünnten     Ätzalkalien    mit     violettbrauner,     in     konz.    Schwefelsäure mit violetter Farbe  löst     und    Baumwolle nach dem ein- oder     zwei-          ba.digen        Nachkupferungsverfahren        in    echten,  braunen Tönen färbt.  



  Die Kupplung des     1,3-Dioxynaphthalins     mit den     beiden        Diazoverbindungen    erfolgt  vorzugsweise in alkalischem, z. B. Soda oder  Natronlauge enthaltendem     Medium.    Man  bringt die beiden     Diazoverbindungen    zweck  mässig     nacheinander    zur Kupplung, z.

   B. der  art, dass     1,3-Dioxynaplhthalin    zuerst mit     di-          azotiertem        5-Nitro-2-amino-1.-oxybenzol    ver  einigt und der entstandene     Monoazofarbstoff     hierauf mit der in bekannter Weise aus     tetr-          azotiertem        Benzidin    und     Salicylsäure    durch  einseitige Kupplung     erhaltenen        Diazoazover-          hindung    gekuppelt wird.  



  <I>Beispiel:</I>  9,2 Teile     Benzidin    werden mit Salzsäure  und     Natriumnitrit    wie üblich     tetrazotiert.       Man     kombiniert    die klare     Tetrazolö,sung    wäh  rend einer Stunde bei 5     bis    6  mit einer Lö  sung von 8     Teulen        Salicylsäure    und 20 Teilen       Natriumcarbonat    in 80 Teilen Wasser. Man  erhält eine braunorange Suspension der     Di-          azoazoverbindung.     



  7,7 Teile     5-Nitro-2-amino-l-phenol    wer  den in üblicher Weise     mit    Salzsäure und       Natriumnitrit        diazotiert.    Die Suspension der       Diazoverbindung    wird     innert        @i/2        Stunde    bei  4     bis    6  in eine Lösung von 8,5 Teilen 1,3  Dioxynaphthalin, 8 Teilen     Natriumcarbonat     und 2 Teilen     Natriumhydroxyd        :in    50 Teilen  Wasser eingetragen. Man rührt während  einer Stunde bei 5 bis 8 .

   Der Farbstoff wird  durch Zusatz von 40 Teilen     Natriumchlorid     abgeschieden. und     abfiltriert.    Er wird in     Pa-          etenform    in die Suspension der obigen     Diazo-          azoverbindung        eingetragen.    Man kuppelt eine  Stunde bei 10 bis 12  und 24     Stunden    bei  18 bis 22 , erwärmt nach dem Verdünnen  mit 100 Teilen     Wasser    das Kupplungs  gemisch auf 95 ,     filtriert    den gebildeten       Trisazofarbstoff    aus dem heissen Reaktions  gemisch ab und trocknet ihn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Azo- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 1,3-Dioxynaphthalin einerseits mit diazotier- tem 5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol und ander seits mit der Diazoazoverhindung aus tetr- azotiertem Benzidin und Salicylsäure ver einigt.
    Der neue Farbstoff stellt ein dunkles Pulver dar, das sich in Wasser und verdünn ter Natriumcarbonatlösung mit rotbrauner, in verdünnten Ätzalkalien mit violettbrau- ner, in konz. Schwefelsäure mit violetter Farbe löst und Baumwolle nach dem ein- oder zweibadigen Nachkupferungsverfahren in echten, braunen Tönen färbt. UNTERAXSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zuerst die eine und nachher die andere Kupplung durchführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 1,3-Diogy- naphthalin zuerst mit diazotiertem 5-Nitro- 2-amino-l-oxybenzol und hierauf mit der Di- azoazoverbindung vereinigt.
CH252278D 1942-09-02 1942-09-02 Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. CH252278A (de)

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