CH243173A - Reibradfeuerzeug. - Google Patents
Reibradfeuerzeug.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/04—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
- F23Q2/06—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
- F23Q2/08—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover
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Description
Beibradfeuerzeug. Die Erfindung bezieht sich auf ein. Reib radfeuerzeug, das die Vorteile eines Druck feuerzeuges mit jenen eines Springdeckel feuerzeuges vereinigt. Der Antrieb des eine Dochtkappe bildenden Sprungdeckels er folgt mittels eines Druckorganes und bei spielsweise durch Gelenkverbindung, Rei bung, Zahneingriff usw., wobei das Öffnen des Deckels bezw. der Dochtkappe sprung haft bewirkt wird.
Mit dem Nachlassen des Druckes auf das Druckorgan wird der Deckel bezw. die Dochtkappe wieder geschlossen.
Erfindungsgemäss steht das Dochtkappen- antriebsorgan unter der Wirkung einer Feder, die erst beim Betätigen des Druckorganes angespannt wird und beim Auslösen einer das Antriebsorgan festhaltenden Feststell- und Auslösevorrichtung die Dochtkappe sprunghaft öffnet, während beim Nachlassen des Druckes auf das Druckorgan das von die sem bei seiner Rückbewegung mitgenommene Antriebsorgan die Dochtkappe wieder schliesst,
wobei es durch die genannte Feststell- und Auslösevorrichtung wieder festgelegt. wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten Feuerzeuges dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 das Feuerzeug geschlossen bei abgenom menem Gehäuse, Fig. 2 das Feuerzeug ge öffnet, gleichfalls bei abgenommenem Ge häuse und Fig. 3 das mit dem Gehäuse ver sehene Feuerzeug in der Offenstellung, alle drei Figuren in Seitenansicht.
Auf den Oberteil des Brennstoffbehälters 2 ist der Lagerbock für die Drehachse 4 von Reibrad 5 und Dochtkappe 6 aufgesetzt. An einem untern Ansatz 7 des Brennstoffbehäl ters 2 ist die Drehachse 8 des Druckhebels 9 gelagert, der unter der Wirkung der U-för- mig gebogenen Feder 28 in der in Fig. 1 dar gestellten Ruhestellung gehalten wird. An der Dochtkappe 6 ist bei 11 der Arm 10 an gelenkt, durch den die Dochtkappe bewegt wird.
Am aufgebogenen Teil 12 des Armes 10 ist die Zugstange 13 angeschlossen, die den obern Teil 4 des Druckhebels in einer Bohrung durchsetzt und in einem verbreiter ten Teil 15 endet. Die Bohrung kann nach einer Seite zu offen sein, so dass die Zug stange von der Seite her eingesetzt bezw. nach der Seite hin ausgehängt werden kann, wodurch der Zusammenbau erleichtert wird.
Zwischen dem aufgebogenen Teil 12 des Armes 10 und dem obern Druckhebelteil 14 ist über der Stange 13 eine Druckfeder 16 eingesetzt, durch die der Druckhebel 9 dauernd in seine Ruhestellung nach Fig. 1 gedrückt wird.
Auf der Reibradachse 4 sitzt verschwenkbar der Sperr- und Auslösehebel 17, der durch eine um die Reibradachse ge schlungene Feder 18 dauernd gegen den Arm 17 gedrückt gehalten wird, zu welchem Zweck im Ausführungsbeispiel das eine Ende der Feder sich gegen die Innenwand des Ge häuses stützt. Es kann aber auch jede an dere geeignete Art von Feder gebraucht wer den, so z. B. eine , am Gehäuse befestigte Schrauben- oder Blattfeder, eine am Brenn stoffbehälter befestigte Zugfeder usw.
Dabei legt sich der Anschlag 20 am Auslösehebel hinter die Nase 21 am Arm 10 und verhin dert dessen Bewegung nach links, wenn der Druckhebel bewegt wird.
Der Dochtkappenantrieb kann auf jede andere geeignete Art erfolgen, so ausser durch Gelenkverbindung auch durch Rei bung, Zahneingriff usw.
Die Wirkungsweise des erläuterten Feuer zeuges ist folgende: Beim Verschwenken des Druckhebels 9 aus seiner Ruhestellung ge mäss Fig. 1 durch Druck mit dem Daumen nach links wird die Feder 16 zusammen gedrückt und der Arm 10 unter Druch gesetzt.
Dies dauert so lange, bis das obere Ende des Druckhebels 9 gegen das Ende seiner Verschwenkbewegung hin zum freien Ende 22 des Auslösehebels 17 gelangt, der dann entgegen der Wirkung der Feder 18 angehoben -wird und dabei mit seinem An schlag 20 die Nase 21 freigibt, wodurch der Arm 10 unter der Wirkung der sich entspan nenden Feder 16 nach links schnellt und dabei infolge seiner Gelenkverbindung 11 mit der Dochtkappe 6 diese öffnet und das Feuer zeug zur Entzündung bringt.
Wird der Druckhebel 9 wieder vom Druck durch den Daumen entlastet, so kehrt er unter der Wir kung der Feder 28 wieder in seine Ruhe stellung nach Fig. 1 zurück, wobei die Stange 13 den Arm 10 und damit die Docht kappe 6 mitnimmt, die dabei geschlossen wird. Der Anschlag 20 legt sich unter der Wirkung der Feder 18 wieder hinter die Nase 21 am Arm 10 und sichert diesen da durch gegen ungewollte Bewegung nach links.
DerVorteil des besehriebenen Feuerzeuges gegenüber bekannten Springdeckelfeuerzeu- gen liegt unter anderem darin, dass die Docht kappe nach Aufheben des Betätigungsdruk- kes selbsttätig wieder in die Schliessstellung zurückkehrt.
Während weiters bei bekannten Springdeckelfeuerzeugen die auf den Sprung- deckel wirkende Feder in der Nichtgebrauchs lage des Feuerzeuges dauernd unter Druck steht und daher mit der Zeit .ermüdet und bricht, bleibt die Feder beim erfindungs gemässen Feuerzeug dauernd entspannt und wird nur bei Gebrauch unter Druck gesetzt., so dass die das Aufspringen bewirkende Feder während des grössten Teils der Gebrauchs dauer des Feuerzeuges ausser Druck und nur bei der Benützung unter Druck steht.
Die Teile des Feuerzeuges, die zu seiner Bedienung dienen, werden durchwegs vom Brennstoffbehälter 2 getragen. Über die Zündvorrichtung und den Brennstoffbehälter ist die Gehäusehülse 19 geschoben, die Öff nungen 23 bew. 24 zur Ermöglichung der Betätigung des Druckerhebels 9 und der Dochtkappenverschwenkung sowie Wind schutzschlit7e 25 aufweist.
Es kann also der Innenteil des Feuerzeuges serienmässig in einer Ausführung hergestellt werden und mit den in verschiedenen Ausführungen herzu stellenden Gehäusen--zusammengestellt wer den, was eine bedeutende Vereinfachung der Erzeugung und eine wesentliche Herabset zung des Abfalles bedeutet.
Claims (1)
- PATENTAISPRUCH: Reibradfeuerzeug mit Betätigungsdruck- organ und einer unter Federwirkung be schleunigt aufspringenden Dochtkappe, da durch gekennzeichnet, dass das Dochtkappen- a.ntriebsorgan unter der Wirkung einer Feder steht, die erst beim Betätigen des ge nannten Druckorganes angespannt wird und beim Auslösen einer das Antriebsorgan fest haltenden Feststell- und Auslösevorrichtung die' Dochtkappe sprunghaft öffnet,während beim Nachlassen des Druckes auf das Druck organ das von diesem bei seiner Rückbewe gung mitgenommene Antriebsorgan die Dochtkappe wieder schliesst, wobei es durch die genannte Feststell- und Auslösevorrich- tung wieder festgelegt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Reibradfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fest stell- und Auslösevorrichtung beweglich an geordnet ist. 2. Reibradfeuerzeug nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebs organ für die Dochtkappe ein Arm (10) ver wendet ist. 3. Reibradfeuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckorgan (9) mit einer mit dem Dochtkappenantriebs- organ (10) verbundenen Glied beweglich ver- banden ist und zwischen Druckorgan (9) und Antriebsorgan (10) eine Druckfeder (16) an geordnet ist, wobei die Feststell- und Aus lösevorrichtung (17) durch das Druckorgan nahe dem Ende der Antriebsbewegung des letzteren aus der Eingriffstellung mit dem Antriebsorgan (10) gehoben wird.4. Reibradfeuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststell und Auslösevorrichtung (17) durch eine Feder (18) gegen das Antriebsorgan (10) ge drückt wird und dass die Feder (18) sich mit ihrem einen Ende gegen einen unbeweglichen Teil des Feuerzeuges stützt. 5. Reibradfeuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststell und Auslösevorrichtung (17) Hebelform hat und um die Reibradachse (4) schwenkbar gelagert ist.6. Reibradfeuerzeug, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur Bedienung des Feuer zeuges nötigen Teile von dem Brennstoff behälter getragen werden und samt diesem Behälter von einem, Öffnungen (23 bezw. 24) für das Druckorgan (9) und die Dochtkappe (5) sowie Windschutzschlitze (25) aufweisen den abnehmbaren Gehäuse (19) umgeben sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE243173X | 1942-10-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH243173A true CH243173A (de) | 1946-06-30 |
Family
ID=5919503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243173D CH243173A (de) | 1942-10-17 | 1943-10-11 | Reibradfeuerzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH243173A (de) |
-
1943
- 1943-10-11 CH CH243173D patent/CH243173A/de unknown
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