CH239708A - Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen. - Google Patents

Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen.

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CH239708A
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Aktiengesellschaft Ciba
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  Verfahren zur Bekämpfung von     Schädlingen.       Es ist bekannt,     dass        Thioharnstoffe    sich  mit     Cuprosalzen        unter        Bildung    von     kom-          plexen.        Thiaharnstoffcuproverbindungen    ver  einigen.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass     Thio-          harnstoffcuproverbindun:gen,    z. B. die oben       genannten,    zur Bekämpfung von Schädlingen       verwendet    werden können.     Durch    den gleich  zeitigen Gehalt an Kupfer und Schwefel ver  einigen sie in sich die     fungzzide    Wirkung :des  Kupfers mit ,derjenigen des Schwefels.

   Die  aus     Cupros:altzen    und     Thioharnstoffen    gebil  deten Produkte können zudem befähigt sein,  mit     o@rganis:che:n    oder anorganischen Säuren  oder     Salzen        schwenlö-sliche        Umsetzungspro-          dukte    zu bilden,     deren        wertvolle    Eigenschaf  len, .die ihnen durch das gleichzeitige Vorhan  densein     von    Kupfer und     Schwefel    verliehen  werden,

   gegebenenfalls infolge der Zusam  mensetzung .der verwendeten Säure noch ver  bessert     bezw.    ergänzt werden     können.    Ist       nämlich    z. B. eine     ins,ektizid@    wirkende Säure-         komponente    verwendet worden, so entstehen  Produkte, die     gleichzeitig        fungizid    und     insek-          tizid    wirksam sind.  



  Unter .den     Thioharnstoffcuproverbindun-          gen        ha-t    sich das     Cuprotrithioharnstoffchlorid     als besonders     wertvoll    erwiesen,     indem,        es     nicht nur     als    solche, sondern insbesondere  auch in Form der eben umschriebenen     schwer=     löslichen     Umsetzungsprodukte        verwendet    wer  -den kann., die es durch     Umsetzung    mit     anor-          ganis:

  ehenoder        organischen        Säurear    und Sal  zen,     idie        verschiedenster        Natur    sein können,       gibt.       Diese schwer löslichen     Erzeugnisse        stellen          einheitliche    Produkte dar,

       welche        neben    der  bereits     hervorgehobenen        fungiziden        Wirkung     des Kupfers und des     Schwefels    sowie     gege-          benenfalils    der noch     zusätzlichen    Wirkung  der zur     Umsetzung        verwendeten        Verbindung,     ,die     Vorteile    der einfachen Herstellung     und          Handhabung    aufweisen.

       Hervorzuheben    ist  auch, dass     sie        dias    Kupfer in solcher Bindung      enthalten, dass     bei    ihrer     Verwendung    keine  Kupferverbrennungen     entstehen    können.  



  Die     Thioharnstoffcuproverbindungen    kön  nen in an sich bekannter Weise     ,als        Sehäd-          lingsbekAmpfungsmittel    verwendet werden,  z. B. in Form von Spritzbrühen.     Aueli    in  anderer Form können sie wertvolle Diente  leisten, z. B.     als    Stäube- und als Saatgutbeiz  mittel, wobei sie gegebenenfalls in Mischung  oder in Verbindung mit Substraten oder       Stre.ekmitteln        verwendet    werden können.  Auch kann man sie mit andern     fungiziden     oder     insektiziden        'Mitteln    verwenden, ferner  noch mit.

   Netz-, Emu     Agier-        und        Haftmitteln.       <I>Beispiel 1:</I>  1 Teil     Trithioharnstoffcuprochlorid    wird  bei     Raumtemperatur    in 20 Teilen     Wasser    ge  löst. In diese Lösung wird unter gutem Rüh  ren 1 Teil     2,6-d'initrorhodanbenzol-4-sulfoii-          saures    Natrium eingetragen. Nach     einigen     Stunden     wird    der hellgelbe Niederschlag     ab-          filtriert,    mit Wasser gewaschen und bei 60"  im Vakuum getrocknet.  



  Das     neue    Produkt ist ein in Wasser  schwer lösliches Pulver von hellgelber     Farbe,     das sich gut     eignet    zur Bekämpfung von  Schädlingen in der     Landwirtschaft.    Zur Ver  wendung in Spritzbrühe, als Stäube- oder  Saatgutbeizmittel kann die neue Verbindung  mit bekannten Fungiziden oder Insektiziden,  mit Netz-,     Emulgier-    und Haftmitteln ver  mischt werden.  



  Das     2,6-dinitrorhodanbenzol-4-stilfonsatire          Natrium    kann erhalten werden durch     Uist-          setzung    von     2,6-dinitrochl,orbenzol-4-sulfon-          saurem    Natrium in 10%     iger    wässeriger Lö  sung mit einem     Mol        Ka.litimrhodanid    bei  70 bis 80 . Beim Abkühlen     kristallisiert     die Verbindung in Form von gelben Flocken  aus.

      In ähnlicher     Weise        können    durch doppelte  Umsetzung des     Tritliioharnstoffcuproelilorids     mit geeigneten Salzen von     anorganischen    wie  organischen Säuren, die zu     schwerlösliehen     Füllungen führen, hochwirksame Schädling  bekämpfungsmittel erhalten werden.

   Als         Salze.    die im erwähnten Sinn Fällungen  geben, seien folgende Beispiele angeführt:       Iic    -     Heptadecylbonzimidazolsulfonsaures    Na  trium,       N-phenylrhodami:

  n-p-sulfonsau,res    Natrium,       2,3-oxynaphthocsaures    Natrium,       diphenylaminsalfonsaures        'Natrium,          2,4-dinitrodiphenylamin-3'-sulfonsaure    Na  trium,       ligninsulfonsa.ures    Natrium     (entkalkte        Sulfit-          eelluloseab@lauge),     1 -     oxy-?,4-        dinitronapht.halin-    6     -sulfonsaures     Natrium,  nitriertes     4-phenylamino-1,1'-azobenzol-4'-          sulfonsaures    Natrium,  Orange     II,

            Natriumfluorid.     <I>Beispiel 2:</I>  2 Teile des im Beispiel 1     beschriebenen          Umsetzungsproduktes    von     Trithioharnstoff-          cuprochlorid    mit     2,6-dinitrorliodanbenzol-4-          sulfonsaurein    Natrium werden mit 0,2 Teilen       diisobutylnaphthaliirsulfonsaurem    Natrium  gemischt, mit 10     Teilen    Wasser     angeteigt    und  darauf mit<B>1000</B> Teilen     Wasser    verdünnt.

   Die  so erhaltene     Spritzbrühe    ist     hervorragend    ge  eignet zur Bekämpfung von Schädlingen im  Wein-. Obst- und     Gemüsebau.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Bekämpfung von Schäd lingen, gekennzeichnet durch die Verwen- dung von Thioharnstoffeuproverbindungen. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Tri- thioh a rnstoffeuprochloiz@d. ?.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, ge- henitzeiehnet durch die Verwendung von 3ehwerlöslichen Umsetzungsprodukten aus Trithioharnstoffeuproehlorid und Salzen, deren Anionen mit Trit.hioharnstoffcupro- ehlorid schwerlös;liche Umsetzungsprodukte geben. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch. ge- kenuzeiebnet durch die Verwendung der Schädlingsbekämpfungsmittel in Form von Spritzbrühen. 4. Verfahren, gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung der Schädlingsbekämpfungsmittel in Form von Stäubemitteln. 5.
    Verfahren gemäss Pu,tentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung der Schädlingsbekämpfungsmittel als Saatgut- beizmittel.
CH239708D 1943-12-07 1943-12-07 Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen. CH239708A (de)

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