CH213367A - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Alkylphenoxyessigsäuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Alkylphenoxyessigsäuren.

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CH213367A
CH213367A CH213367DA CH213367A CH 213367 A CH213367 A CH 213367A CH 213367D A CH213367D A CH 213367DA CH 213367 A CH213367 A CH 213367A
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CH
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mixture
alkylphenoxyacetic
preparation
acids
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C59/00Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C59/40Unsaturated compounds
    • C07C59/58Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups
    • C07C59/64Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/66Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/68Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings the oxygen atom of the ether group being bound to a non-condensed six-membered aromatic ring
    • C07C59/70Ethers of hydroxy-acetic acid, e.g. substitutes on the ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      verfahren    zur Herstellung eines Gemisches von     Alkylphenozyessigsäuren.       Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von     Isooctylphenoxyessig-          säure,    welches dadurch gekennzeichnet ist,    dass man das bei der     Dimerisation    von     tert.          Isobutylen        entstehende    Gemisch von     iso-          meren        Di-isobutylenen,    welchen die     Formeln     
EMI0001.0013     
    zukommen,

   in Gegenwart von Kondensa  tionsmitteln auf     Phenogyessigsäure    einwir  ken lässt.  



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines Ge  misches von     Alkylphenoxyessigsäuren    der  Formel       R    .     CIH4    . 0 .     CH@    .

       COOH,          worin    R Kohlenwasserstoffreste mit 9 bis  15     C-Atomen    bedeutet, welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man auf ein Gemisch       halogenierter        Kohlenwasserstoffe,    das durch    Einleiten von 13,6     Gewichtsprozent    Chlor in  eine von 130 bis<B>270'</B> siedende Fraktion       eines    aus der Kohlehydrierung stammenden  Mittelöls, welches neben     aliphatischen    auch       naphtenische        gohlenwasserstoffe    vom mitt  leren     Molgewicht    170 enthält, dargestellt  wurde,

       Phenoxyessigsäure    in Gegenwart von  Zink als     Kondensationsmittel        einwirken.lässt.     



  Das so erhaltene     Alkylphenoxyessigsäure-          gemisch    ist ein hellgelbes, zähes 01, das unter  5 mm Druck bei 180 bis 245   siedet und in  2 n     Sodalösung    klar löslich ist. Es kann als  Textilhilfsmittel verwendet werden.      Neben - reinem Zn kann zum Beispiel  auch Zinkamalgam als Kondensationsmittel       verwendet    werden.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 152 Teile     Phenoxyessigsäure    werden  mit 500 Teilen eines     Halogenalkylgemisches,     das durch Einleiten von 13,6 Gewichtspro  zent Chlor in eine von 130 bis<B>270'</B> siedende  Fraktion eines aus der Kohlehydrierung  stammenden Mittelöls, welches neben     aliplia-          tischen    auch     naphtenische    Kohlenwasser  stoffe vom mittleren     Molgewicht    170 ent  hält, dargestellt wurde, bis zur Lösung auf  120' erhitzt. Dann werden 50 Teile Zn ein  getragen und die Mischung wird 8 Stunden  auf 145   erhitzt. Das Reaktionsprodukt  wird dann mit 2 n     HCl    gründlich ausgekocht,  mit Wasser gewaschen und getrocknet.

   Man  erhält bei der Vakuumdestillation unter  5 mm Druck, nachdem man einen Vorlauf  unverbrauchten     Kohlenwasserstoffes    abgetrie  ben hat, ein hellgelbes, zähes<B>01,</B> das bei 180  bis 245   übergeht und in 2 n     Na2COs-Lösung     völlig klar löslich ist. Das nach dem Ab  treiben des unverbrauchten Kohlenwasser  stoffes zurückbleibende Rohprodukt ist  ebenfalls löslich in verdünnter     Na2COg-Lö-          sung.     



  2. 152 Teile     Phenoxyessigsäure    werden  mit 500 Teilen eines     Halogenalkylgemisches,     das durch Einleiten von 13,6 Gewichtspro  zent Cl in eine von 130 bis 270   siedende  Fraktion eines aus der Kohlehydrierung  stammenden     Mittelöls,    welches neben     alipha-          tischen    auch     naphtenische    Kohlenwasser  stoffe vom mittleren     Molgewicht    170 ent  hält, dargestellt wurde, bis zur Lösung auf  120' erhitzt.

   Dann werden 50 Teile Zn, die  mit 100 Teilen einer 2,5     %        igen        Mercurichlo-          ridlösung    amalgamiert wurden, eingetragen  und die Mischung wird 8 Stunden auf 145    erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird dann    mit 2 n     HCl    gründlich ausgekocht, mit Was=       ser    gewaschen und getrocknet.  



  Man erhält bei der Vakuumdestillation       unter    5 mm Druck, nachdem man     einen    Vor  lauf unverbrauchten Kohlenwasserstoffes ab  getrieben hat, ein     hel'l'gelbes,    zähes Öl, das  bei 180 bis 245' übergeht und in 2 n     Na2C03-          Lösung    völlig klar löslich ist. Das nach dem  Abtreiben des unverbrauchten Kohlenwasser  stoffes     zurückbleibende    Rohprodukt ist eben  falls löslich in verdünnter     Na.-,CO"-Lösung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Ge misches von Alkylphenoxyessigsäuren der Formel R . C,H, . 0 .<B>CH,</B> . COOH, worin R Kohlenwasserstoffreste mit 9 bis 15 C-Atomen bedeutet, dadurch gekennzeich net, dass man auf ein Gemisch halogenierter Kohlenwasserstoffe, das durch Einleiten von 13,6 Gewichtsprozent Chlor in eine von 130 bis 270 siedende Fraktion eines aus der Kohlehydrierung stammenden Mittelöls,
    wel ches neben aliphatischen auch naphtenische Kohlenwasserstoffe vom mittleren Mol- gewicht 170 enthält, dargestellt wurde, Phen- oxyessigsäure in Gegenwart von Zink als Kondensationsmittel einwirken lässt. Das so erhaltene Alkylphenoxyessigsäure- gemisch ist ein hellgelbes, zähes Öl, das bei 180 bis 245 übergeht und in 2 n Sodalösung klar löslich ist. Es kann als Textilhilfsmit tel verwendet werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zinkamalgam als Kon densationsmittel verwendet wird.
CH213367D 1937-01-30 1938-01-24 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Alkylphenoxyessigsäuren. CH213367A (de)

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