CH209331A - Verfahren zur Mercurierung von Benzol. - Google Patents

Verfahren zur Mercurierung von Benzol.

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CH209331A
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Fabriken Fahlberg-Li Chemische
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Fahlberg List Aktiengesellscha
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds
    • C07F3/12Aromatic substances containing mercury

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur     blerenrierung    von Benzol.    Die     Mercurierung    von Benzol mit     Mer-          curiacetat    in Gegenwart von Eisessig unter  Druck und Erhitzung ist bekannt. Um das  Arbeiten unter Druck zu vermeiden, ist be  reits vorgeschlagen worden, die     Mercurierung     unter Anwendung von grösseren Mengen Eis  essig, die ein Mehrfaches der angewendeten       Benzolmenge    betragen, vorzunehmen.  



  Es ist nun gefunden worden, dass man  ohne Anwendung von Druck mit verhältnis  mässig geringen Mengen Eisessig, d. b. Eis  essigmengen, die nur einen Bruchteil der  angewendeten Menge des Benzols darstellen,  in kurzer Zeit eine vollkommene     Mercurierung     des Benzols erreichen kann, wenn man einen  Teil des Eisessigs durch     Essigsäureanhydrid     ersetzt.  



  Gemäss der Erfindung wird daher     Mer-          curiacetat    auf Benzol in Gegenwart von Eis  essig und     Essigsäureanhydrid,    vorzugsweise  bei gewöhnlichem Druck, einwirken gelassen.  Die Umsetzung kann dabei in Gegenwart    verhältnismässig geringer Mengen von Eis  essig stattfinden. Zweckmässig beträgt die  zur Anwendung gelangende Menge von  Eisessig und     Essigsäureanhydrid    einen Bruch  teil der Menge des Benzols. Es hat sich  hierbei als vorteilhaft erwiesen, die Mengen  verhältnisse so zu wählen, dass die ange  wendete Menge von Eisessig und Essigsäure  anhydrid zusammen etwa der Hälfte der       Benzolmenge    entspricht.

   Die     Essigsäureanhy-          dridmenge    beträgt dabei vorteilhaft wiederum  etwa die Hälfte oder etwas mehr der ange  wendeten     Eisessigmenge.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  zeichnet sich, wie Versuche ergaben, durch  eine kurze Reaktionsdauer für die     Mercu-          rierung    und geringe     Destillationszeit    aus und  gestattet eine besonders gute Ausnutzung  der Apparatur, da nur vergleichsweise ge  ringe Mengen von Eisessig angewendet zu  werden brauchen. Ferner wird, wie sich  zeigte, eine sehr gute Ausbeute erhalten, da      Verluste durch Zersetzung des gebildeten       Mercurierungsproduktes    vollkommen zu     ver-          nachlässigen    sind.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung wird       nachstehend    an Hand eines Beispiels näher  erläutert.  



  <I>Beispiel:</I>  Es wurden 11,8 Teile     Alercuriacetat    in  einem Gemisch von 62 Teilen Benzol, 18  Teilen Eisessig und 11 Teilen Essigsäure  anhydrid aufgenommen und unter     Rückfluss     zum Kochen erhitzt. Die     Kochtemperatur     betrug dabei etwa<B>850.</B> Nach Verlauf von  etwa 4 bis     4'/2    Stunden war die     Mereurie-          rung    des Benzols beendet. Nach dem Ab  destillieren von Benzol, Eisessig und Essig  säureanhydrid wurde eine weissliche, feste  kristalline Masse erhalten, die kein ionisier  tes Quecksilber enthielt     und    aus     Phenyl-          quecksilberacetat    bestand.

   An Stelle von  Quecksilberacetat kann auch die     äquivalente     Menge Quecksilberoxyd zur Anwendung ge  langen.  



  Das nach dem Verfahren gemäss der Er  findung hergestellte     Phenylquecksilber-acetat     ist insbesondere zur Weiterverarbeitung auf  Mittel geeignet, die zur Desinfektion, Kon  servierung und zum Beizen von     Saatgut    Ver  wendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPR UC.Ei Verfahren zur Mercurierung von Benzol mittels Mercuriacetat, dadurch gekennzeichnet, dass man das Mercuriacetat auf das Benzol in Gegenwart von Eisessig und Essigsäure anhydrid einwirken lässt. UNTERANSPRtrCLE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei gewöhnlichem Druck unter Rückfluh vor genommen wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anwendung gelangende Menge von Essigsäureanhydrid und Eisessig einen Bruchteil der Menge des Benzols beträgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die angewendete Menge Essigsärrreanhydrid und Eisessig etwa der Hälfte der Menge des Benzols entspricht. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die angewendete Essigsäure- anhydridrnenge etwa die Hälfte oder etwas mehr der angewendeten Eisessigmenge beträgt.
CH209331D 1937-07-05 1938-07-05 Verfahren zur Mercurierung von Benzol. CH209331A (de)

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