DE540971C - Verfahren zur Herstellung eines resenarmen Harzes aus Harzbalsam (Gemme) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines resenarmen Harzes aus Harzbalsam (Gemme)

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DE540971C DEG70985D DEG0070985D DE540971C DE 540971 C DE540971 C DE 540971C DE G70985 D DEG70985 D DE G70985D DE G0070985 D DEG0070985 D DE G0070985D DE 540971 C DE540971 C DE 540971C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F1/00Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins
    • C09F1/02Purification

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines resenarmen Harzes aus Harzbalsam (Gemme) Es ist bekannt, daß im Kiefernharz (Kolophonium) Bestandteile enthalten sind, die seine Eigenschaft hinsichtlich Farbe, Verseifbarkeit und Härte ungünstig beeinflussen. Es sind dies neutrale, unverseifbare Produkte, die man mit dem Namen Resene bezeichnet hat und deren Zusammensetzung noch nicht geklärt ist.
  • Es wurde festgestellt, daß diese Resene in dem Ausgangsstoff für die Harz- und Terpentinölfabrikation, dem Harzbalsam (auch Gemme genannt), nicht oder nur in sehr geringer Menge vorhanden sind. Demnach müssen sie während des- Destillationsvorganges, dem der Harzbalsam zum Zwecke der Harz- und Terpentinölgewinnung unterworfen wird, entstehen. Tatsächlich wurde festgestellt, daß die Bildung der Resene vermieden wird, wenn man Harzbalsam bei Temperaturen, welche nicht über iio' liegen, destilliert. Die Destillationstemperatur von nicht über iio' wird erreicht, wenn man gleichzeitig im Vakuum und mit geringen Mengen Sattdampf destilliert. Gegenstand der Erfindung ist also eine Arbeitsweise, durch welche die Resenbildung verhindert wird. Die Anwesenheit von Wasserdampf, welche durch die abzudestillierende Substanz geleitet wird, ist wichtig. Einmal wird dadurch der Partialdruck der zu verdampfenden Substanz erniedrigt, und weiter wird durch das Hindurchleiten des Wasserdampfes der flüssige Blaseninhalt in kräftige Bewegung versetzt, so daß schädliche örtliche Überhitzungen an der Heizfläche verhütet werden. Die Verwendung von Wasserdampf bei der Destillation ist an sich bekannt, im vorliegenden Fall ist es aber wesentlich, daß eine bestimmte obere Temperaturgrenze bei dem Destillationsvorgang nicht überschritten wird und daß durch die Anwesenheit von Wasserdampf die Spannung der bei der Destillation gebildeten Dämpfe niedriger ist, als sie der genannten Höchsttemperatur entsprechen würde. Beispiel ioo kg Harzbalsam werden im Vakuum unter gleichzeitigem Einleiten von gesättigtem «'asserdampf der Destillation unterworfen. Es werden erhalten: 72 kg resenarmes Harz und 27 kg wasserhelles Terpentinöl (Siedebeginn: i55', 98°/o bis 16o' übergehend).
  • Das handelsübliche Kolophonium enthält bis zu 150/, Resene, während das bei diesem Versuch erhaltene Produkt, dessen Destillationstemperatur nicht über iio' steigt, nur o,8°/0 davon enthält. Die Farbe des so erhaltenen Kolophoniums ist fast wasserhell; es wird also ein Helligkeitsgrad erreicht, wie er sonst bei Kolophonium noch nicht beobachtet werden konnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines resenarmen Harzes aus Harzbalsam (Gemme) durch Vakuumdestillation, dadurch gekennzeichnet, daß man die Vakuumdestillation bei Temperaturen unterhalb iio' bei gleichzeitigem Einleiten geringer Mengen Sattdampf ausführt.
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