CH201104A - Bandfilter mit kontinuierlicher Bandbreiteregelung. - Google Patents

Bandfilter mit kontinuierlicher Bandbreiteregelung.

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CH201104A
CH201104A CH201104DA CH201104A CH 201104 A CH201104 A CH 201104A CH 201104D A CH201104D A CH 201104DA CH 201104 A CH201104 A CH 201104A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
band filter
coupling
loop
bandwidth control
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Application number
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English (en)
Inventor
Sport A G
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Sport Ag
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Publication of CH201104A publication Critical patent/CH201104A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/01Frequency selective two-port networks
    • H03H7/0153Electrical filters; Controlling thereof
    • H03H7/0161Bandpass filters
    • H03H7/0169Intermediate frequency filters

Landscapes

  • Filters And Equalizers (AREA)

Description


  
EMI0001.0001     
  
    Bandfilter <SEP> mit <SEP> kontinuierlicher- <SEP> Bandbteiteregelun <SEP> ;.     
EMI0001.0002     
  
    Gegenstand: <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> isst
<tb>  ein <SEP> Bandfilter <SEP> -mit <SEP> kontinuierlicher <SEP> Band  breiteregelung.
<tb>  



  Die <SEP> Veränderung <SEP> der <SEP> Bandbreite <SEP> eines
<tb>  Bandfilters <SEP> erfolgt <SEP> vielfach <SEP> @duxeh <SEP> Änderung
<tb>  der <SEP> Distanz <SEP> der <SEP> beiden <SEP> :Schwingspulen. <SEP> Hier  bei <SEP> ändern <SEP> sich <SEP> die <SEP> induktive <SEP> Kopplung <SEP> zwi  seh <SEP> en <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Kreisen <SEP> und <SEP> damit <SEP> die <SEP> bei  den <SEP> Resonanzfrequenzen. <SEP> Beider <SEP> praktischen
<tb>  Ausführung <SEP> einer <SEP> solchen: <SEP> BancIbreiteregelung
<tb>  handelt <SEP> es <SEP> sich <SEP> jedoch <SEP> nicht <SEP> allein--um-induk  tive <SEP> Kopplung, <SEP> sondern. <SEP> es <SEP> ergeben <SEP> sich. <SEP> un  venmeidlicherwei@se <SEP> durch <SEP> Drahtführung <SEP> und
<tb>  Spulen <SEP> kapazitnve <SEP> Einflüsse <SEP> von <SEP> einem <SEP> greis
<tb>  auf <SEP> den <SEP> andern.
<tb>  



  Die <SEP> kapazitive <SEP> Kopplung <SEP> liegt <SEP> vielfach
<tb>  in:--,der <SEP> -gileichen <SEP> @Grössenordnung <SEP> wie <SEP> die <SEP> in  du:ktive: <SEP> Durch <SEP> mechanische <SEP> Veränderung <SEP> der
<tb>  Ira#gge <SEP> der <SEP> einen: <SEP> Spule <SEP> werden <SEP> aber <SEP> auch <SEP> die
<tb>  kapazitiven <SEP> Verhältnisse <SEP> geändert: <SEP> Die <SEP> Folge
<tb>  davon <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Verbreiterung <SEP> des <SEP> Band  filters <SEP> unsymmetrisoh <SEP> erfolgt, <SEP> d. <SEP> h. <SEP> die <SEP> eine
<tb>  Kopplun@b <SEP> spitze <SEP> wird <SEP> weiter <SEP> - <SEP> von <SEP> der <SEP> Aus-     
EMI0001.0003     
  
    gangslage <SEP> entfernt <SEP> als <SEP> die <SEP> andere. <SEP> Dadurch
<tb>  entsteht <SEP> eine <SEP> Verstimmung <SEP> des <SEP> Bandfilters.
<tb>  



  Diese <SEP> Art <SEP> der <SEP> Kopplungsänderung <SEP> besitzt
<tb>  einen <SEP> weiteren <SEP> Nachteil, <SEP> nämlich- <SEP> ,den, <SEP> dass
<tb>  bei <SEP> starker <SEP> Kopplung <SEP> - <SEP> zwis@ehen <SEP> den <SEP> beiden
<tb>  gopplungespitzen <SEP> eine <SEP> tiefe <SEP> Einsattelung
<tb>  entsteht. <SEP> Dadurch <SEP> werden <SEP> - <SEP> bei <SEP> Verwendung
<tb>  eines <SEP> -solchen <SEP> Bandfilters <SEP> in <SEP> den <SEP> ,Zwischen  frequeuzstufeneines <SEP> Radiogerätes <SEP> sie <SEP> tiefen
<tb>  Töne <SEP> gedämpft <SEP> und <SEP> es <SEP> treten <SEP> Seitenbandver  zerrungen <SEP> mit <SEP> schärfen <SEP> Zischgeräuschen <SEP> auf.
<tb>  



  Da <SEP> die <SEP> hoehempfindlächen <SEP> Zwischenfre  quenzkreise <SEP> in <SEP> Rundfunkgeräten <SEP> abgeschirmt
<tb>  werden <SEP> müssen, <SEP> tritt <SEP> 'bei:der <SEP> - <SEP> Veränderung
<tb>  der <SEP> Läge <SEP> einer <SEP> Kopplungsspule <SEP> gleichzeitig
<tb>  auch <SEP> eine <SEP> Veränderung <SEP> ihrer <SEP> Dämpfung
<tb>  duTCh,die <SEP> Abschirmung <SEP> auf. <SEP> Die <SEP> Folge <SEP> davon
<tb>  isst, <SEP> däss <SEP> die <SEP> eine <SEP> Kopplungsspitze <SEP> kleineT
<tb>  wird <SEP> als <SEP> :

  die <SEP> andere, <SEP> ein <SEP> Umstand, <SEP> der <SEP> .wie  der <SEP> zu. <SEP> einer <SEP> Umsymmetrie <SEP> der <SEP> Übertragung
<tb>  von <SEP> Mocklationsfrequenzen <SEP> führt.-Diese <SEP> Ver  hältnisse <SEP> sind <SEP> russ <SEP> d <SEP> em <SEP> gurvenhild <SEP> Fzg. <SEP> ,1 <SEP> ,der
<tb>  7e@.chnung <SEP> ersichtlich, <SEP> in, <SEP> welchem <SEP> die <SEP> Aus  gaäi@gssspannung- <SEP> E <SEP> am <SEP> Bandfilter- <SEP> äls <SEP> fi-         rate auf der     Frequenz    f als     Abszisse        ein-          getragen        ist.     



       Diese        Nachteile        werden    im allgemeinen  dadurch     behoben,        dass    über     einen        ',Schalter          Kopplunäsinduktivätät    zu- und     abgeschaltet     wird,     so    dass sich die im Kurvenbild     nach          Fig.    2     dargestellten        Verhältnisse    ergeben.

         Damit        werden        bei.    gleichem     Resultat    die       Nachteile,    die mit der     mechanischen        Ver-          schiebung    der     einen        Schwingspule    verbunden  sind,     behoben.    Die     zugeschalteten        Induktivi-          täten        werden        häufig    auch     durch        Widerstände          gedämpft,

      so dass     beider        Verbreiterung    der       Bandfilterkurve        nicht    nur     Kopplungsindukti-          vität,        sondern    auch     Widerstand    in die     Kreise          induziert        wird,    womit die     erwähnte        Einsette-          lung        reduziert    wird.

   -Mit     dieser        zusätzlichen          Dämpfung    muss     allerdings    eine     Verringerung     der     Flankensteilheit    des     Bandfilters    in Kauf       genommen        werden.        Diese        Kopplungsart        lie-          fert        befriedigende        Resultate,

      der     schaJt-          mässige        Aufwand        jedoch        ist        bedeutend    .     und.          sie    enthält den Nachteil einer     stufenweisen     Regulierung.  



  Die     Erfindung        bezweckt    nun die     Schaf-          fung        eines        Bandfilters,    der in     seiner        Wir-          kung    der     letzterwähnten        entspricht,        aber    mit       bedeutend    einfacheren Mitteln     ausgeführt     werden     kann    und vor allem eine kontinuier  liche     Bandbreiteregelung        ermöglicht.     



  In     Fig.    3 der     Zeichnung        sind    zwei       Schwingkreise        Si    und     S2        eingezeichnet.        Diese     beiden     Kreise        sind        derart        miteinander    ge  koppelt,

       dass    damit die     Bandbreite        dieses          Bandfilters        das        gewünschte        Minimum        dar-          stellt.     



       Eine        Verbreiterung    dieser     Bandfilter-          kurve    kann     mittels        einer        beweglichen        Kopp-          lungsschlaufe        Ss        bewirkt        werden.    Wird     diese          Kopplungsschlaufe    aus der     ,

  Stellung        loser          Kopplung    in die     Stellung    engerer     Kopplung          gebracht,    so     ändert    sich hie     Induktivität    der       beiden        Schwingkreise   <B>81</B>     und        S2        entsprechend     dem     jeweiligen    Kopplungsgrad.

       Damit    wer  den, wie     eingangs        erwähnt,        die        Kopplungs-          spitzen        auseinandergetrieben.    Um     hierbei    die       Entstehung        einer    tiefen     Einsattelung        zwi-          schen    den     'beiden        Kopplungsspitzen    zu ver-    hüten,

   wird am     besten        .gleichzeitig    mit der  Veränderung     .der        Induktivität        auch    eine Ver  änderung der     Dämpfung    der beiden     Schwing-          kreise        vorgenommen.    Nun     bewirkt    aber eine       zusätzliche        Dämpfung        eines        .Schwingungs-          kreises        eine        Verstimmung    der     Kreise     <RTI  

   ID="0002.0177">   ent-          sprechend    der     Formel     
EMI0002.0180     
         Bei        zunehmender        Dämpfung    R verkleinert  sich die     Resonanzfrequenz.    Um eine solche       Verstimmung    zu     verhüten,

      kann     gleichzeitig          mit    der     Erhöhung        des        Dämpfungswiderstan-          des    eine     zusätzliche    Erhöhung der     Induktivi-          tät    L     bewirkt        werden,        die    die     Verstimmung          durch,    die Dämpfung im 'inne der     erwähnten          Formel        kompensiert.     



       Erfindungsgemäss    wird     deshalb    mit der       Kopplungsschlaufe        SS        ein        ferromagnetischer     Körper im     Magnetfeld        der        beiden        Schwing-          spulen        Si        und        8a        bewegt.        Dieser        ferromagne-          tische        Körper        

  bewirkt        eine    Dämpfung der       Kreise        Si        und.        8z        und        ,gleichzeitig    erhöht er  die     Induktivität        dieser    Spulen. Durch     diese     Anordnung     wird.        eine    für     praktische    Zwecke  ideelle     Verbreiterung        der        Baadbreitekurve     mit kontinuierlicher     Regelung        bewirkt.     



       Ein    Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    ist in der     Zeichnung    dargestellt.  In dieser zeigt:       Fig.    4     eine        Ansicht        eines        Bandfilters    und       Fig.    5     einen        senkrechten        Schnitt    durch       dasselbe.     



       Beim        dargestellten   RTI ID="0002.0258" WI="17" HE="4" LX="1561" LY="1738">  Bandfilter        ist        ,die        üb-          liche        Absehirmhülse    nicht     gezeichnet.    Auf  der     Grundplatte    1     aufs        Isoliermaterial        ist    ein       Spulenträger    2 aus     Pressstoff        befestigt,

      an  welchem die     beiden        Schwingspulen        Si    und       rSa        befestigt        sind.        Im.    Bereich der beiden       Schwingspulen        liegt        eine        .Schlaufe        8s,

          welche     mittels     eines        Bügels        ss    an     einem        Scharnier     4 so     befestigt        ist,        dass        sie        gegenüber    den Spu  len     bewegt        werden        kann,        wenn.    man den     auf-          wärtsragenden,

          Schenkel    3a     des        Bügels    3     ver-          schwenkt.        Innerhalb    der     Schlaufe        sind        mit-          tele        Armen        zwei        Eisenblechblättehen    5     so              angesetzt,

          @dass    sie in die     Öffnungen    der       Schwingspulen        .Si        und    8,2     hineinragen        und          sich    bei der Bewegung der Schlaufe     im          Magnetfeld,der    Spulen bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bandfilter mit kontinuierlicher Band breiteregelung, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der beiden Schwingspulen eine bewegliche Kopplungsschlaufe mit in die Magnetfelder der Schwingspulen ragenden ferromagnetischen görpem angeordnet isst. UNTERANSPRUCH:
    Bandfilter gemäss Patentanspruch, @da- durchgekennzeichnet,,dass ,die Schlaufe mit tels eines Bügels um ein (Scharnier ver- s@chwenkbar ist und die ferromagnetis,
    chen Körper als innerhalb der Schlaufe an Armen befestigte Eisenblechblättchen ausgebildet sind.
CH201104D 1938-03-03 1938-03-03 Bandfilter mit kontinuierlicher Bandbreiteregelung. CH201104A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH201104T 1938-03-03

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CH201104A true CH201104A (de) 1938-11-15

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ID=4442624

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201104D CH201104A (de) 1938-03-03 1938-03-03 Bandfilter mit kontinuierlicher Bandbreiteregelung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201104A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2953756A (en) * 1959-01-06 1960-09-20 Daven Company Inductive coupling of toroidal coils

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2953756A (en) * 1959-01-06 1960-09-20 Daven Company Inductive coupling of toroidal coils

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