CH200928A - Verfahren zur Herstellung eines zur Lackbereitung geeigneten Kunstharzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zur Lackbereitung geeigneten Kunstharzes.

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CH200928A
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formaldehyde
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dibutylphenol
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/28Chemically modified polycondensates

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines zur Lackbereitung geeigneten Kunstharzes.    Das Hauptpatent Nr. 198722 betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines zur Lack  bereitunggeeignetenKunstharzes, das dadurch  gekennzeichnet ist, dass man     Butylphenol-          Formaldehydharz    soweit hydriert, dass die  aromatischen Reste in hydroaromatische  Reste übergeführt werden.  



  Die vorliegende Erfindung hat ein Ver  fahren zur Herstellung eines zur Lackberei  tung geeigneten Kunstharzes zum Gegen  stande, das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man     Dibatylphenol-Formaldebydharz    soweit  hydriert, dass die aromatischen Reste in     hy-          droaromatische    Reste übergeführt werden.  



  Das     Dibutylphenol-Formaldebydbarz    kann  als solches oder, was technisch zweckmässiger  ist, in Gemischen verwendet werden, wie man  sie durch Kondensation von     Dibutylphenol     mit Formaldehyd oder     formaldehydabgeben-          den    Substanzen, wie     Triogymethylen,        Poly-          ogymethylenen    oder     Paraformaldebyd    oder  Derivaten, wie     He$amethylentetramin    und       dergl.    erhält.

      Die Kondensation des     Dibutylphenols    mit  Formaldehyd usw. kann in Gegenwart eines  sauer, neutral oder alkalisch reagierenden  Kondensationsmittels, ferner in Anwesenheit  von andern an sich bekannten Zusatzstoffen,  gegebenenfalls in mehreren Stufen und unter  nachträglichem Erhitzen stattfinden.  



  Das     Dibutylphenol-Formaldehydharz    kann  nach an sich bekannten     Hydrierungsverfahren     hydriert werden. Die Hydrierung erfolgt vor  teilhaft auf katalytischem Wege durch Ein  wirkung von Wasserstoff bei erhöhten Tem  peraturen und Überdruck in Anwesenheit von  an sich bekannten     Hydrierungskatalysatoren,     wie Edelmetallen, ferner Nickel, Kupfer, Ko  balt, Chrom     bezw.    von aus diesen Metallen  oder deren Verbindungen bestehenden Misch  katalysatoren. Man kann z. B. bei Tempera  turen von     150-3000    und Drucken von  20-300 atü arbeiten.

   Die Hydrierung des       Dibutylphenol-Formaldehydharzes    kann man  vorzugsweise nach dessen Lösung in einem       Lösungsmittel    vornehmen.      Das nach dem vorliegenden Verfahren  gewonnene Harz ist besonders widerstands  fähig gegen die verschiedensten Chemikalien,  beispielsweise gegen Einwirkung von     Alkalien.     Es können sehr helle und lichtbeständige  Harze gewonnen werden. Sie sind im allge  meinen in den verschiedensten organischen  Lösungsmitteln, beispielsweise in     Kohlen-          wasserstoffen    und in Ölen löslich.

   Ihre Eigen  schaften machen sie zu wertvollen     Lackroh-          stoffen;    sie finden als Weichmacher,     filmbil-          dendeMittelund        Harzersatzstoffe    Verwendung.  Weiterhin lassen sich mit ihrer Hilfe wert  volle     Klebstoffe    herstellen.

           Beispiel:     In 940 Gewichtsteile Phenol werden in  Gegenwart von 167     ,Gewichtsteilen    60     %iger          Perchlorsäure    bei     70-$00    in einer mit Rück  flusskühler versehenen Apparatur 1122 Ge  wichtsteile     a-Butylen    eingeleitet.

   206 Ge  wichtsteile des so erhaltenen     Di-sek.-Butyl-          phenots    werden in Gegenwart von 75     Ge-          wichtsteilen        20%iger        Schwefelsäure        mit        75          Gewichtsteilen        40%iger        Formaldehydlösung     während 16 Stunden unter Rühren auf 1000       hitzt.    Die zähe Masse wird in Anwesenheit  eines Nickel enthaltenden     Mischkatalysators     bei einer ,

  Temperatur von 2000 und einem  Druck von 120 atü mittels     Wasserstoff    hy  driert. Es wird ein sehr zähes, gelbliches  Harz gewonnen, das in den üblichen Lack  lösungsmitteln löslich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines zur Lack bereitung geeigneten Kunstharzes, dadurch gekennzeichnet, dass man Dibutylpbenol-For- maldebydharz soweit hydriert, dass die aro matischen Reste In bydroarombtische Reste übergeführt werden. 1)as Kunstharz ist wider standsfähig gegen Alkalien; es löst sich in den üblichen Lacklösungsmitteln und ist als Weichmacher, filmbitderides Mittel und Harz- ersatzstoff verwendbar.
    UNTERANSPRXfCRE1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung bei erhöhter Temperatur und Überdruck vornimmt. 2. Verfahren nach Ptentaspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung des Dibutylpheriol-Formaldehydharzes nach dessen Lösung in einem Lösungsmittel vor nimmt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Dibutylphenol- Formaldebydharzgemisch verwendet, wie es durch Kondensation von Dibutylphenol mit Formaldehyd oder formaldehydabge: benden Stoffen erhältlich ist.
CH200928D 1936-05-30 1937-03-19 Verfahren zur Herstellung eines zur Lackbereitung geeigneten Kunstharzes. CH200928A (de)

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