CH200879A - Elektrisches Strassenfahrzeug für Personenbeförderung. - Google Patents

Elektrisches Strassenfahrzeug für Personenbeförderung.

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CH200879A
CH200879A CH200879DA CH200879A CH 200879 A CH200879 A CH 200879A CH 200879D A CH200879D A CH 200879DA CH 200879 A CH200879 A CH 200879A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
road vehicle
vehicle according
cardan shaft
differential
drive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
Original Assignee
Saurer Ag Adolph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Saurer Ag Adolph filed Critical Saurer Ag Adolph
Publication of CH200879A publication Critical patent/CH200879A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K1/00Arrangement or mounting of electrical propulsion units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description


  Elektrisches Strassenfahrzeug für Personenbeförderung.    Vorliegende Erfindung     betrifft    ein elek  trisches Strassenfahrzeug für Personenbeför  derung.  



  Bei solchen Strassenfahrzeugen war bis  her ein einziger Antriebsmotor meist in der       Längsmittelebene    unter dem Wagenboden an  geordnet und mit den Triebachsen durch Kar  danwelle und     Differential    verbunden. Hierbei  ist nun einerseits die Höhe des Wagenbodens  über der Strasse durch den minimalen freien  Raum zwischen Strasse und     Motorunterkante     sowie durch den Motordurchmesser bestimmt.  Anderseits ist aber auch für die freie innere  Höhe des mittleren Laufganges ein bestimm  tes Mass vorgeschrieben, so dass man bei Be  messung der Gesamthöhe des Fahrzeuges an  die     obgenannten    Faktoren gebunden ist.  



  Für die Fahreigenschaften und in erster  Linie für die Bequemlichkeit der Fahrgäste  beim Ein- und Aussteigen ist es aber er  wünscht, die Plattform und den mittleren  Laufgang so tief wie möglich zu legen. Da  diese     Tieferlegung    bei der genannten Motor  anordnung nicht möglich ist, wurde schon    vorgeschlagen, mehrere Motoren zu verwen  den und diese in die Antriebsräder einzu  bauen oder zu beiden Seiten aussen am Rah  men zu befestigen, wobei dann jeder Motor  mit den Treibrädern einer     Wagenseite    gekup  pelt ist. Dem seitlichen Raumbedarf der       Elektro-Motoren    kann dabei auf einfache  Weise durch entsprechende Sitzanordnung  Rechnung getragen werden. Die Verwendung  dieser Lösungen hat aber verschiedene Nach  teile.

   Die Einrichtung wird durch die Be  nutzung von mehreren Motoren teuer, auch  kann dabei das     Strom-Rückgewinnungsprinzip     nicht in Anwendung gelangen, da die Schal  tung zu kompliziert und empfindlich würde.  



  Bei der erfindungsgemässen Anordnung  werden diese Schwierigkeiten nun dadurch  behoben, dass ein einziger Elektromotor an  gewendet wird, der seitlich im Fahrgestell  unter den Sitzen angeordnet ist. Der Antrieb  der Triebräder erfolgt dabei mittels Kardan  welle und Differential.  



  Dank dieser Ausbildung besteht die Mög  lichkeit, den Boden des mittleren Laufganges      und der Plattform in gewünschter Weise so  tief wie durch den minimalen freien Abstand  von der Strasse bedingt anzuordnen. Hierbei  kann der Antrieb der Kardanwelle entweder  direkt oder über eine kurze Zwischenwelle  mit Kegelrädern erfolgen.  



  Als Gewichtsausgleich gegenüber der  durch den Elektromotor sich ergebenden ein  seitigen Belastung können alle Hilfsapparate,  wie     Bremsiuftkompressor    mit Antriebsmotor,  Lichtmaschine und gegebenenfalls Batterien  auf die andere Wagenseite verlegt werden.  Das Differential kann auch auf eine Seite  der Treibachse     verseboben    sein und durch  eine schräge Kardanwelle mit dem Motor  direkt in Verbindung stehen. Zweckmässig  werden dabei     Vorgelege    direkt an die Räder  angebaut, so dass, wie an sich bekannt, Dif  ferential und der mittlere Teil des     Achsan-          triebagehäuses    gegenüber den Radnaben tiefer  gelegt werden können.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 als erste Ausführungsform das  Fahrgestell eines     Vierrad-Wagens    in Drauf  sicht,       Fig.    2 einen Querschnitt desselben nach  Linie     II---II    in     Fig.    1,       Fig.    3 als zweite     Ausführungsform    den  Antriebsteil des Fahrgestelles eines Sechsrad  Wagens, und       Fig.    4 einen Querschnitt nach Linie     IV-          IV    in     Fig.    3 ;

         Fig.    5 zeigt eine Variante der in     Fig.    1  und 2 veranschaulichten Antriebsanordnung.  Bei der in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsform eines Vierradwagens ist  seitlich aussen am Rahmen 1 unterhalb der  Sitze der     Antriebs-Elektromotor    2 angebracht,  der     züm    Antrieb der     Treibradachse    3 mit den  Doppelrädern 4 und 5 dient. In der Achse  sind     Vorgelege    6 und 6' eingebaut, so dass  der mittlere Teil 3' des Achsgehäuses     abge-          kröpft    mit dem Differential 7 tiefer zu liegen  kommt.

   Durch diese Massnahmen ist es mög  lich, den Boden 9 des mittleren Laufganges  ausserordentlich tief zu legen. Der Motor treibt         dabei    die     Kardanwelle    10     über    die     kurze     Querwelle 11- an; welche mit den Kegelrad  paaren 12 und 13 in dem Gehäuse 14 unter  gebracht ist.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    3 und 4       betrifft        einen     Die . Trieb  achsen 15 und 16 sind im     wesentlichen    gleich  ausgebildet wie im ersten     Beispiel    beschrie  ben, und werden zusammen durch die Kar  danwelle 17 und die     Verbindungswelle    18  angetrieben.

   Das Gehäuse des unter den  Sitzen angeordneten Elektromotors 19 ist in  diesem Falle mit dem Gehäuse 20 der Quer  welle starr     verbunden:    Durch diese Konstruk  tion wird leichte Austauschbarkeit des An-'       triebawerkes    erreicht,     wobei    noch die Mög  lichkeit gegeben ist, diesen Motor- und       Zwischengetriebeblock    kur Dämpfung von  Geräusch und     Vibrationen    federnd im Fahr  zeugrahmen     aufzuhängen.     



  Die     Fig:    5 zeigt eine Variante der Aus  führungsform nach     Fig.    l und 2. Im     Treib-          achsgehäuse    21 ist das Differential 22 auf  die eine Seite verlegt und steht mit dem  aussen am Rahmen angebrachten Motor 23  durch die schräge     Kardanwelle    24 in Ver  bindung.  



  Bei allen Ausführungsformen     sind    auf der  dem Motor     gegenüberliegenden    Seite des  Rahmens Hilfsapparate     den    Fahrzeuges im  Kasten<B>25</B> untergebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisches Strassenfahrzeug für Peraonen- beförderung; mit einem einzigen, die Trieb achsen mittels Kardanwelle und Differential antreibenden Elektromotor, dadurch gekenn zeichnet, dass der Elektromotor seitlich im Fahrgestell unter den Sitzen angeordnet ist. UNTERANSPüM 1. Strassenfabrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,. dass der Elektro motor die Kardanwelle direkt antreibt.
    2: Strassenfahrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kardan welle vom Motor aus durch eine quer zur Fahrrichtung liegende Zwischenwelle ver- mittelst zweier gegelradpaare angetrieben wird. 3. Strassenfahrzeug gemäss Patentanspruch, und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein die Zwischenwelle und die Kegelräder umschliessendes Gehäuse starr mit dem Motorgehäuse verbunden ist, und das ganze Aggregat federnd im Wagen aufgehängt ist. 4.
    Strassenfahrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die An triebsräder Vorgelege angebaut sind, so dass das Achsgehäuse der Triebachse nach unten angekröpft ist. 5. Strassenfahrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere von der gleichen Kardanwelle angetriebene Triebachsen hintereinander angeordnet sind. 6. Strassenfahrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Diffe rential im Achsgehäuse gegen die Motor seite aus der Wagenmitte verschoben ist. 7. Strassenfahrzeug gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Motor direkt durch eine schräg zur Fahrzeuglängsachse liegende Kardanwelle mit dem Differential in Ver bindung steht.
CH200879D 1938-01-26 1938-01-26 Elektrisches Strassenfahrzeug für Personenbeförderung. CH200879A (de)

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CH200879D CH200879A (de) 1938-01-26 1938-01-26 Elektrisches Strassenfahrzeug für Personenbeförderung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023111828A1 (de) * 2023-05-05 2024-11-07 Daimler Truck AG Baukastensystem für mehrere Bauvarianten einer elektrischen Antriebsachse für ein Nutzfahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023111828A1 (de) * 2023-05-05 2024-11-07 Daimler Truck AG Baukastensystem für mehrere Bauvarianten einer elektrischen Antriebsachse für ein Nutzfahrzeug

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