CH200831A - Gasbeheiztes Gerät mit Sicherheitseinrichtung. - Google Patents

Gasbeheiztes Gerät mit Sicherheitseinrichtung.

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CH200831A
CH200831A CH200831DA CH200831A CH 200831 A CH200831 A CH 200831A CH 200831D A CH200831D A CH 200831DA CH 200831 A CH200831 A CH 200831A
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CH
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pawl
valve
membrane
gas
burning
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Inventor
A-G Junker Ruh
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Junker & Ruh Ag
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Description


  Gasbeheiztes Gerät mit Sicherheitseinrichtung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein gasbeheiztes Gerät mit einer Sicherheits  einrichtung, welche eine unter dem Einfluss  einer Zündflamme stehende Membran auf  weist. Eine wesentliche an derartige Ein  richtungen zu stellende Forderung ist, dass  sie bei einfachem Aufbau unter allen Bedin  gungen einwandfrei     funktionieren:    Diese  Forderung kann bei Verwendung eines gas  beheizten Gerätes gemäss der Erfindung er  füllt werden, bei welchem die Sicherheitsein  richtung mit einem Halteorgan versehen ist,  welches unabhängig vom Gasdruck, rein me  chanisch, durch die Membran betätigt wird  und einen die Gaszufuhr zum Brenner beherr  schenden     Ventilabschlusskörper    bei brennen  der Zündflamme in seiner maximalen Öff  nungslage festhält.  



  Als Halteorgan wird     zweckmässigerweise     eine Sperrklinke verwendet, die schwenkbar  gelagert ist und den     Ventilabschlusskörper          untergreifen    kann, sobald derselbe die maxi  male Öffnungslage erreicht hat. Zweck-         mässigerweise    erfolgt die Betätigung der  Sperrklinke durch einen mit der Membran  verbundenen Stab.  



  Die     Erfindung    wird im     nachstehenden     an Hand     beiliegender    Zeichnung, die einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt, erläutert.  



       Fig.    1 ist ein     Schnitt    durch einen Teil  eines gasbeheizten Gerätes mit einer auf  gesetzten Sicherheitseinrichtung;       Fig.    2 zeigt dieselbe Sicherheitseinrich  tung ebenfalls im Schnitt bei     brennender     Zündflamme und     geöffnetem.        Ventil;          Fig.    3 zeigt ein Detail     einer    weiteren  Ausführungsform im Schnitt und ebenfalls  bei geöffnetem     Ventil;

            Fig.    4 und 5 stellen schematisch eine  weitere     Ausführungsform    im Schnitt dar,  und zwar bei geschlossenem     bezw.    bei geöff  netem Ventil;       Fig.    6 und 7 zeigen     eine    letzte Ausfüh  rungsform     in    zwei verschiedenen Stellungen      eines     zweiten    in den     Ventilabschlusskörper     eingebauten     Ventils.     



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1  bezeichnet 11 das Gehäuse eines an sich be  kannten gasbeheizten Gerätes, an welchem  ein Stutzen 12 mit Mündung 13 angesetzt       ist.    Die Gaszufuhr erfolgt in Richtung des  Pfeils 1 durch den Stutzen 14 und über Ven  til 2, 19 in die Kammer 15. Die Verstellung  des Ventils erfolgt in an sich bekannter  Weise durch Betätigung eines Stössels 1, des  sen     vorderes        keilartig        ausgebildetes    Ende 16  gegen den Ventilstab 17 anliegt.

   Ventilstab  17 ist in     einer    vertikalen Führung 18 ge  führt und wird bei Verstellung des Stössels  1 auf- und     abbewegt    und dadurch das     Ventil     2, 19 mehr oder weniger geöffnet. Der     Ven-          tilabschlusskörper    19 ist mit einem Schaft 20  versehen, der einen Kopf     .3    und einen Hals 4  aufweist. Auf das Gehäuse 11 ist die Sicher  heitseinrichtung aufgesetzt     und    mittels  Schrauben 21 befestigt.

   Die Sicherheitsein  richtung weist eine Membran 6 auf, welche  über dem Stutzen 12 derart angeordnet ist,  dass sie     unter    dem Einfluss einer durch die  Mündung 13 austretenden     Zündflamme    er  wärmt werden kann. Die     Membran    6 ist mit  tels     Überwurfmutter    22 am Stutzen 23 be  festigt, welch letzterer in das     Gussstüek    24  eingeschraubt     ist.    Durch eine zentrale Aus  nehmung 25 im Stutzen 23 und durch eine  entsprechende     Offnung    im     Gussstück    24 ver  läuft ein Stab 7, dessen Kopf 26 auf der  Aussenseite der Membran anliegt.

   Zwischen  einem den Stab 7 durchsetzenden Stift 27  und einer auf der Membran aufliegenden     Un-          terlagscheibe    28 ist eine Feder 29 angeordnet,  welche den Stab 7 mit der Membran 6 in  Eingriff hält. Im     Gussstück    24 ist um einen  Bolzen 30 das als     Sperrklinke    ausgebildete  Halteorgan 5 drehbar gelagert.

   Die Aus  bildung und Lagerung der Sperrklinke 5 ist  derart, dass sie bei nach links     (Fig.    1) ge  wölbter Membran 6 und vollständig ange  hobenem     Ventilabschlusskörper    19 den Kopf  3     untergreifen    und damit den     Ventilabschluss-          körper    in der Lage der maximalen Öffnung  festhalten kann.

   Bei der in     Fig.    1 dargestell-         ten        Ausführungsform    erfolgt der Eingriff  der Sperrklinke 5 in den     Ventilabschluss-          körper    19 lediglich infolge des Eigengewich  tes der Sperrklinke 5; es könnte jedoch auch  eine Feder vorgesehen sein, welche den Ein  griff der Sperrklinke 5 zusätzlich sichern  würde.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen       Ausführungsform    gemäss den     Fig.    1 und 2  ist folgende:  Durch     Verstellung    des     Stössels    1 wird der       Ventilabschlusskörper    19 angehoben. Es kann  Gas aus dem     Stutzen    14 in die Kammer 15  übertreten und das aus der Mündung 13 aus  tretende     Gas    entzündet werden.

   Beim wei  teren Eindrücken des     Stössels    1 hebt sich der       Ventilabschlusskörper    19; sobald er nach       Fig.    2 ganz hinausgedrückt ist, greift die  Sperrklinke 5 infolge ihres Eigengewichtes  unter den Kopf 3, da die Membran 6 sich  unter Einwirkung der Zündflamme durch  gebogen und der Stab 7 die Sperrklinke 5  freigegeben hat. Würde die Zündflamme  nicht brennen, so könnte die Sperrklinke 5  nicht wirken und der Ventilteller würde wie  der     herunterfallen    und das Ventil schliessen.

    Die Hubhöhe des     Ventilabschlusskörpers    wird  lediglich durch die Form des     Stössels    1 be  dingt und kann     dementsprechend    unabhängig  von der Membran 6 und der Klinke 5 ge  wählt werden. Wird die Zündflamme ge  löscht, so geht die     Membran    in die in     Fig.    1  gezeigte Lage zurück und löst dabei mit dem  Stab 7 die Sperrklinke 5 aus, indem dieselbe  um den Bolzen 30 im     Gegenuhrzeigersinn          verschwenkt    wird. Der     Ventilabschlusskörper,     der dabei in der Führung 18 geführt ist, fällt  herunter und schliesst das Ventil.

   Die Brenn  stoffzufuhr ist damit     unterbrochen.    Stab 7  ist mit seinem der Membran entgegengesetz  ten Ende, vor der Sperrklinke, nur lose auf  gelegt, so dass er sich frei bewegen kann. Ein  festes     Lager    oder gar eine Stopfbüchse ist  hier nicht nötig.  



  Die     Ausführungsform    gemäss     Fig.    3 un  terscheidet sich von der vorstehend beschrie  benen lediglich     in    einer     andern    Lagerung der      Sperrklinke 5. Bei dieser Ausführungsform  ist in das     Gussstück    24 eine mit einem Bol  zen 8 versehene Schraube 9 eingeschraubt.  Bolzen 8     iIntergreift    ein entsprechend ge  formtes Kopfstück 31 der Sperrklinke 5, die  auf dem Bolzen 8 pendelnd gelagert     ist.     Durch Drehen der Schraube 9 kann die La  gerung der Sperrklinke 5 verstellt werden.  Die Wirkungsweise ist im übrigen dieselbe  wie die soeben beschriebene, so dass hierauf  nicht nochmals eingegangen werden muss.  



  Die Ausführungsform gemäss den     Fig.    4  und 5 zeigt eine weitere Ausbildung der  Sperrklinke. Die Ausbildung der Membran  und die Lagerung des Stabes 7 ist gleich wie  in     Fig.    1 und 2 und deshalb nur schematisch  angedeutet. Die um den Bolzen 30 schwenk  bar gelagerte Sperrklinke 5 ist bei dieser  Ausführungsform an ihrem untern Ende mit  einer Nase 10 versehen. Der Ventilkörper  19 trägt auf seiner der Sperrklinke zuge  kehrten Seite einen zylindrischen Ansatz 32,  in welchem eine     achsiale    Bohrung 33 und  unterhalb derselben eine     Ausnehmung    34 von  grösserem Durchmesser angeordnet ist.

   In  seiner maximalen     Offenlage    wird der     Ventil-          abschlusskörper    19 durch die in die     Ausneh-          mung    34 eintretende und den ringförmigen  Ansatz 35 untergreifende Nase 10 gehalten.  Auf der der Nase 10 entgegengesetzten Seite  der Klinke 5 ist eine     Ausnehmung    36 vor  gesehen, welche den     Ventilabschlusskörper     19 auf dem Ventilsitz hält, solange die Zünd  flamme nicht brennt. Bringt man nun     eine     offene Flamme, z.

   B. ein brennendes Zünd  holz, in die Nähe der Membran, so wird die  Membran durch die Wärme des brennenden  Zündholzes ausgebogen und es bewegt sich  Stab 7 nach links, wodurch die     Ausnehmung     36 den     Ventilabschlusskörper    19 freigibt.,  worauf Stössel 1 verstellt werden und die  Nase 10 die     Ringfläche    35     untergreifen    kann.  Die Membran bleibt nun unter dem Einfluss  der von dem brennenden Zündholz stammen  den Wärme ausgebogen. Das Gas kann nun  zum Stutzen 12 gelangen und die Zünd  flamme sich entzünden. Im übrigen ist auch  bei dieser Ausführungsform die Wirkungs-    weise dieselbe wie mit Bezug auf die     Fig.    1       und    2 beschrieben.  



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen eine weitere Aus  führungsform im     Querschnitt.    Das Halte  organ 5 kann dabei gemäss einer der in den       Fig.    1 bis 3 dargestellten Ausführungs  formen ausgebildet sein, desgleichen die  Membran 6 und Stab 7. Diese Teile sind des  halb nicht nochmals gesondert dargestellt.  Bei dieser Ausführungsform besteht die Be  sonderheit lediglich darin, dass in     einem    zy  lindrischen Ansatz 37 des     Ventilkörpers    19  eine     achsiale    Bohrung 38 vorgesehen ist,  deren oberes Ende bei 39 als     Ventilsitz    für  den Ventilkörper 11 ausgebildet ist.

   Dieser  Letztere ist mit     einem    Stab 40     verbunden,    der  nach unten ragt und über dem Stab 17 endet.  Im zylindrischen Ansatz 37 ist eine     Aus-          nehmung    4 vorgesehen, in welche zum Bei  spiel die Sperrklinke eintreten kann.  



  Bei Verstellung des Stössels 1 wird zu  erst Stab 40     und    Ventilkörper 11 angehoben,  wodurch Gas für die Zündflamme zugeführt  werden     kann.    Erst nachher wird der     Ventil-          abschlusskörper    19 angehoben     und    gibt den  Weg für die gesamte Gaszufuhr frei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasbeheiztes Gerät mit einer Sicherheits einrichtung, welche eine unter dem Einfluss einer Zündflamme stehende Membran auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Si cherheitseinrichtung mit einem Halteorgan versehen ist, welches -unabhängig vom Gas druck, rein mechanisch, durch die Membran betätigt wird und einen die Gaszufuhr zum Brenner beherrschenden Ventilabschlusskörper bei brennender Zündflamme in seiner maxi malen Öffnungslage festhält. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Halteorgan eine in den Ventilabschlusskörper eingreifende Sperrklinke vorgesehen ist. 2. Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke derart gelagert und ausgebil- det ist, dass sie bei brennender Zünd flamme durch ihr Eigengewicht in Ein griff mit dem Ventilabschlusskörper ge halten wird. 3.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf die Sperrklinke einwirkende Fe der derart vorgesehen ist, dass die Sperr klinke bei brennender Zündflamme in Ein griff mit dem Ventilabschlusskörper ge halten wird. 4. Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager der Sperrklinke einstellbar ist.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigung des Halteorganes durch die Membran unter Vermittlung eines mit Membran und Halteorgan verbundenen Stabes erfolgt.
    ss. Gerät nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke derart ausgebildet ist, dass sie bei nichtbrennender Zündflamme den Ven- tilabschlusskörper in seiner geschlossenen Lage sichert.
    7. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Abschlusskörper des Hauptventils ein Hilfsventil mit Gas- durchlass für die Zündflamme angebracht ist. B. Gerät nach Patentanspruch und Unteran- spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsventil derart ausgebildet ist, dass es vor dem Offnen des Hauptventils geöffnet wird.
CH200831D 1937-02-05 1937-11-22 Gasbeheiztes Gerät mit Sicherheitseinrichtung. CH200831A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930441C (de) * 1941-05-07 1955-07-18 Junker & Ruh A G Sicherheitsvorrichtung fuer gasbeheizte Geraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE930441C (de) * 1941-05-07 1955-07-18 Junker & Ruh A G Sicherheitsvorrichtung fuer gasbeheizte Geraete

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