AT248763B - Reibradfeuerzeug mit Flüssiggasbehälter - Google Patents

Reibradfeuerzeug mit Flüssiggasbehälter

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AT248763B
AT248763B AT726164A AT726164A AT248763B AT 248763 B AT248763 B AT 248763B AT 726164 A AT726164 A AT 726164A AT 726164 A AT726164 A AT 726164A AT 248763 B AT248763 B AT 248763B
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Austria
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friction wheel
lighter
flint
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control lever
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AT726164A
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Ernst Kluss
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Ernst Kluss
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Description


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  Reibradfeuerzeug mit Flüssiggasbehälter 
Die Erfindung betrifft ein Reibradfeuerzeug mit Flüssiggasbehälter, dessen   Ausströmdüse   ein Ab- schlussorgan aufweist, das von einem Ende eines Steuerhebels betätigbar ist, wobei im Feuerzeuggehäuse der aus Reibrad, Reibradlagerung, Zündstein, Zündsteinrohr und Zündsteinfeder bestehende Zündmecha- nismus angeordnet ist, und beim Drehen des Reibrades zumindest Teile des Zündmechanismus zur Betä- tigung des Steuerhebels verstellt werden. 



   Es sind bereits Feuerzeuge dieser Art bekannt, bei welchen entweder der ganze oder ein Teil des Zündmechanismus verschwenkbar zu dem Zwecke angeordnet ist, um durch die Verschwenkbewegung des Zündmechanismus, die durch die Betätigung des Reibrädchens ausgelöst wird, den Steuerhebel zum Verstellen des Abschlussorgans in der Brennstoffdüse des Brennstoffbehälters für die Zündung des Flüssiggases zu betätigen. 



   Bei den bisher bekannten Feuerzeugen dieser Art steht entweder der Zündmechanismus vom Feuerzeuggehäusebzw. Brennstofftank sperrig ab, wodurch beim Tragen des Feuerzeuges in der Tasche ein ungewolltes Öffnen des Gasventiles leicht möglich ist, oder es ist die Führung der Zündsteinfeder unterbrochen, so dass diese beijeder Zündbewegung leicht abgeknickt und in ihrer eigentlichen Funktion gestört ist. 



   Ferner ist ein Feuerzeug bekannt, bei dem ein gesonderter, gefederter, in der Feuerzeuglängsrichtung verschiebbarer, Drücker zum Anheben des Dochtkappenhebels auch den Zündmechanismus sowie den Steuerhebel zum Offnen des Ventils in der Ausströmdüse betätigt. Bei diesem Feuerzeug muss der Steuerhebel das Zündsteinrohr umgreifen, wodurch er kompliziert im Aufbau und seine Montage erschwert wird. Weiters ist der Drücker selbst ein zusätzlicher Teil des Feuerzeuges, der dessen Herstellung aufwendiger macht. 



     Bei einem ändern   bekannten Gasfeuerzeug ist nicht der Zündmechanismus zum Betätigen des Steuer-   hebelsherangezogen,   sondern eine gefederte, verschiebbare Bodenkappe, die mit einer den Brennstoffbehälter durchsetzenden Steuerstange verbunden ist, welche bei Druck auf die Bodenkappe den Steuerhebel zum Öffnen der Brennerdüse betätigt. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, dass für das Zünden des   Gases zwei Vorgänge notwendig   sind, nämlich die Bodenkappe zu drücken und das Reibrädchen zu drehen, was umständlich ist. Ausserdem muss die Bodenkappe so lange gedrückt werden, bis die Flamme nicht mehr gebraucht wird. 



   Um diese Mängel zu beseitigen, sind bei einem   einleitend beschriebenen Feuerzeug gemäss derEr-   findung vom Zündmechanismus mindestens das Reibrad samt seiner Lagerung und das Zündsteinrohr, die eine bauliche Einheit bilden, im Feuerzeuggehäuse in axialer Richtung des Zündsteinrohres verschiebbar angeordnet, wobei das andere Ende des Steuerhebels in die Bewegungsbahn eines Teiles der verschiebbaren baulichen Einheit ragt. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung bleibt der gesamte Zündmechanismus im Rahmen des Feuerzeuggehäuses und nimmt keine Sonderlage ein. Die Ausführungsmöglichkeit des Feuerzeuges mit axial   verschiebbarem Zündmechanismus ist   sehr einfach im Aufbau und kann verschieden erfolgen. Es kann für das Zurückführen der verschiebbaren Einheit eine eigene Rückführfeder vorgesehen sein, oder diese Funk-   tion kann die Zündsteinfeder selbst   ausführen. Im letzteren Falle erhält die Zündsteinfeder beim Betätigen 

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 des Reibrädchens eine zusätzliche Spannung, wodurch die Funkengarbe vergrössert wird. 



   In den Zeichnungen sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele eines Feuerzeugesveranschaulicht. 
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 mit gesonderter   Rückführfeder   und die Fig. 3 im Mittelschnitt und Fig. 4 in Seitenansicht gemäss Pfeil P ein anderes Feuerzeug, bei dem die Zündsteinfeder die Rückführung der verschiebbaren Teile besorgt. 



   Das Feuerzeuggehäuse besteht aus zwei Hälften 1 und 2, die je aus einem im   Preys- odeur   Spritz- gussverfahren hergestellten Teil angefertigt und mittels zwei Schrauben 3 verbunden sind. In den zueinander gekehrtenseiten der beiden Hälften des Feuerzeuggehäuses sind Ausnehmungen vorgesehen, in die die Teile des Feuerzeuges vor dem Zusammenschrauben eingelegt werden. Von unten ist   in das G e   häuse der Brennstoffbehälter 4 einschiebbar, der von der Schraube 5 im Gehäuse gesichert ist. Der Brennstoffbehälter 4 für Flüssiggas weist die Ausströmdüse 6 und den Verstellschieber 7   für dasab-   schlussventil auf, das in der Düse 6 angeordnet ist. Der Verstellschieber 7 wird vom Steuerhebel 8   miteinemEnde unterfasst, unterderAnnahme, dassdas   Ventil beim Anheben desVentilkörpers öffnet.

   Der Steuerhebel 8 besteht in an sich bekannter Weise aus einem Winkelstück, ist um einen im Gehäuse vorgesehenen Bolzen 9 schwenkbar und das andere Ende weist eine gegen das Zündsteinrohr 10 gerichteteAusbuchtung, eine Verdickung 11 od. dgl. auf. Das Zündsteinrohr 10   istinseinerGehäuse-   lagerung 12 axial verschiebbar geführt, trägt oben die oben die Reibradlagerung 13 und das Reibrad 14 und enthältinbekannter Weise den Zündstein und die Zündsteinfeder, die unten gegen die Schraube 15   im'     Zündsteinrohr abgestützt ist.   Auf dem Zündsteinrohr 10 ist ein Anschlag 16 vorgesehen, der auf der zum Steuerhebel 8 gerichteten Seite eine Keilfläche aufweist, die mit der Verdickung 11 zusammenwirkt. GegendenAnschlag 16 stützt sich die auf das Zündsteinrohr 10 aufgeschobene Rückführfeder 17 ab.

   Das Gehäuse besitzt für die Unterbringung der Rückführfeder 17 und des Anschlages 16   eineAusnehmung   18,   gegenderenStirnflächensicheinerseitsderAnschlag   16 und anderseits   dasandereEndederRucktührieder 1/abstutzt. Die Reibradlagerung   13 trägteinennach aussen gerichteten Drücker 13a, auf den der Fingerdruck ruht, der das Reibrad betätigt hat und den   Zündmecha-   msmusnahc unten hält, damit dabei der durch den Anschlag 16 verschwenkte Steuerhebel   b   tur das Brennen der Flamme das Abschlussventil in der Düse 6 offenhält. Beim Aufhören des Fingerdruckes auf den Drücker 13a führt die Rückholfeder 17 den Zündmechanismus nach oben, der Steuerhebel 8 wird vom Anschlag 16 entlastet und die (nicht dargestellte) Feder des Abschlussventils schliesst dasselbe. 



  Damit das Zündsteinrohr 10 und auch das Reibrad 14 seine Lage zum Brennstoffbehälter beibehält,   sind die beidenLagerschilde   13b   derReibradlagerung   13   aussenanPlanflächen   19 der oberen Ausnehmung des Feuerzeuggehäuses seitlich   geführt.   



   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 besteht das Feuerzeuggehäuse 21 einstückig aus einem im Press- oder Spritzgussverfahren hergestellten Teil. In einer Ausnehmung 22, die vorzugsweise entsprechend dem Brennstofftank 4 geformt ist, ist dieser von unten einschiebbar und von einer Schraube 5 gehalten. Die Brennstoffdüse 6 und der Verstellschieber 7 sind in gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 vorgesehen. Die Brennerdüse 6 ragt durch eine Öffnung in eine obere Ausnehmung 23   des Gehäuses   21,   diedie beiden gegenüberliegenden Planflächen   19 zur Führung der Lagerschilde 13b der Reibradlagerung 13 aufweist und in welch letzterer das Reibrad 14 gelagert ist. Die Reibradlagerung 13 ist fest mit dem Zündsteinrohr 10 verbunden, das in einer Sackbohrung 24 des Gehäuses 21 axial verschiebbar geführt ist.

   Gegen den Boden der Sackbohrung 24 stützt sich die Zündsteinfeder 25 ab, und führt die aus dem Reibrad, dessen Lagerung und dem Zündsteinrohr bestehende verschiebbare Einheit des Zündmechanismus nach dem Verschieben beim Betätigen des Reibrades in die Ausgangslage zurück. Zur Abstützung der verschiebbaren Einheit des Zündmechanismus ist das Gehäuse von einem herausziehbaren Stift 16 durchsetzt, gegen den die Lagerung 13 des Reibrades mit einem Ansatz anliegt. Der Stift 16 weist zweckmässig auf einer Seite einen Kopf 26a zumleichteren Erfassen auf. DieserKopf liegt normal versenkt in einer Ausnehmung des Feuerzeuggehäuses. Vorzugsweise kann als Ansatz für die Abstützung der Lagerung am Stift der abstehende Drücker 13a dienen.

   Selbstverständlich könnte auf der dem Drücker 13a gegenüberliegenden Seite der Lagerung 13   einzusätzlicherAnsatz vorgesehensein,   der sich gegen einen das Gehäuse an dieser Stelle durchsetzenden   Stift abstützt, In der Ausnehmung   23   istanderdurchtrittsöffnung   der Brennerdüse eine vorstehende Kante 27 vorgesehen,   die als Kippkante für den   als ebenes Plättchen ausgebildeten Steuerhebel 28 dient, der mit einem Ende den Verstellschieber 7   und mit dem gegenüberliegenden Ende einen Vorsprung der   Reibradlagerung 13 unterfasst,   so dass beim Niederdrücken der verschiebbaren Einheit   10,13, 14 der Steuerhebel 28   über die Kippkante   27 versch wenkt wird, wobei er das Abschlussventil in der Brennerdüse 4 anhebt.

   

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   Auch bei diesem Feuerzeug wird beim Betätigen des Reibrades mit dem Finger ein Druck in axialer Richtung auf die Zündsteinfeder ausgeübt, so dass sich die Reibradlagerung nach abwärts bewegt und den Steuerhebel 28 für das Öffnen des Abschlussventils in der Brennerdüse verstellt, wobei der Finger auf 
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 feder 25 über den Zündstein und das Reibrad dessen Lagerung an, und der Steuerhebel wird von der Feder im Abschlussventil der Brennerdüse in seine Ausgangslage zurückgeführt. 



   Bei beiden Ausführungsbeispielen ist angenommen, dass das Abschlussventil in der Brennerdüse beim   Anhebendes   Verstellschiebers 7 geöffnet wird. Wird in der Brennerdüse ein Abschlussventil verwendet, das bei Druck auf den Verstellhebel in der Richtung   zum Brenflstoffbehälter öffnet,   dann braucht als Steuerhebel mit der verschiebbaren Einheit des Zündmechanismus nur ein Finger, Arm od. dgl. verbunden sein, der gegen den Verstellschieber anliegt, so dass beim Betätigen und Verschieben des Zündmechanismus der Verstellschieber 7 zum Öffnen des Ventiles niedergedrückt wird. 



   Die Erfindung ist selbstverständlich auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt ; sie könnte ohne weiters auch auf Feuerzeuge angewendet werden, bei welchen der Brennstoffbehälter nicht auswechselbar, sondern fix im Feuerzeuggehäuse vorgesehen ist, wobei im Boden ein Füllventil und oben in an sich bekannter Weise die Brennerdüse angeordnet ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   ReibradfeuerzeugmitFlüssiggasbehälter,   dessen   AusströmdüseeinAbschlussorgan   aufweist, das von einem Ende eines Steuerhebels betätigbar ist, wobei im Feuerzeuggehäuse der aus Reibrad, Reibradlage- rung, Zündstein, Zündsteinrohr und Zündsteinfeder bestehende Zündmechanismus angeordnet ist, und beim Drehen des Reibrades zumindest Teile des Zündmechanismus zur Betätigung des Steuerhebels ver- 
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 häuse in axialer Richtung des Zündsteinrohres verschiebbar angeordnet sind, wobei das andere Ende des
Steuerhebels (8,28) in die Bewegungsbahn eines Teiles (13,16) der verschiebbaren baulichen Einheit ragt.

Claims (1)

  1. 2. Reibradfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am verschiebbaren Zündsteinrohr (10) ein Anschlag (16) mit einer Keilfläche vorgesehen ist, und der Steuerhebel (8) in an sich bekannter Weise aus einem schwenkbaren, winkelförmigen Hebelstück besteht, das an seinem mit dem Anschlag (16) zusammenwirkenden Ende eine Ausbuchtung, Verdickung (11) od. dgl. aufweist.
    3. ReibradfeuerzeugnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Zündsteinrohr (10) die Rückführfeder (17) aufgeschoben ist, die sich gegen den Anschlag (16) des Zündsteinrohres (10) und gegen eine Wand einer Ausnehmung (18) des Feuerzeuggehäuses abstützt, in der die Rückführfeder (17) angeordnet ist.
    4. ReibradfeuerzeugnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dassdasZündsteinrohr (lO) in einer Sackbohrung (24) des Feuerzeuggehäuses geführt und die gleichzeitig als Rückführfeder dienende Zündsteinfeder (25) gegen den Boden der Sackbohrung (25) abgestützt ist, wobei zur Abstützung der ver- schiebbaren Einheit (10, 13,14) in entgegengesetzter Richtung ein Stift (26) im Feuerzeuggehäuse gelagert ist, gegen den die Lagerung (13) des Reibrades (14) mit einem Ansatz (13a) anliegt.
    5. Reibradfeuerzeug nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, dass in der oberen Ausnehmung (23) des Feuerzeuggehäuses an der Durchtrittsöffnung der Brennerdüse eine vorstehende Kante (27) als Kippkante für den als ebenes Plättchen ausgebildeten Steuerhebel (28) vorgesehen ist, der mit einem Ende in an sich bekannter Weise den Verstellschieber (7) des Abschlussventiles in der Brennerdüse (6) und mit dem andern Ende einen Vorsprung der Reibradlagerung (13) unterfasst. EMI3.3 nach den Ansprüchen 1 bis 5, da dur c h ge k e n n z ei c h n e t, dass die bei-denLagerschilde (13b) der Reibradlagerung (13) aussen an Planflächen (19) einer A usnehmung (23) des Feuer- zeuggehäuses (1, 2 bzw. 21) seitlich geführt sind.
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