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Die Erfindung betrifft ein Feuerzeug mit einem Piezoelement und einem zur Vermittlung eines Druckimpulses auf dieses unter Federwirkung schlagartig einwirkenden Hammers, zu dessen Betätigung ein durch Fingerdruck zu bewegender, in Normalstellung ein Gehäuse des Feuerzeuges zur Aussenkontur desselben ergänzender Auslöser dient, welcher, durch Schlitz und Bolzen geführt, sich bei Niederdrücken mit seinem hinteren Ende über die in der Normalstellung des Feuerzeuges gegebene Aussenkontur hinausbewegt.
Feuerzeuge mit Auslösern der vorbeschriebenen Art sind formschön und leicht zu betätigen und haben einfachen Aufbau. Das Problem dieser Feuerzeuge liegt in der Ausbildung des Zündmechanismus, welcher zur Erzielung einer ausreichenden Zündwirkung eine hohe Schlagintensität des Hammers erforderlich macht. Bei einem bekannten Feuerzeug, ist zur Lösung dieses Problems ein Mechanismus vorgesehen, bei welchem der Hammer oder das Piezoelement stets in der gemeinsamen Achse zueinander bewegt werden und einen Schlaghub aufüben, der im wesentlichen so gross wie die Verstellbewegung des Auslösers ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, durch andere Wahl des Bewegungsmechanismus die Schlagintensität gegenüber den bekannten Feuerzeugen bei kleinstmöglichen Abmessungen des Feuerzeuggehäuses und unter Wahrung der oben geschilderten Vorteile dieser Feuerzeuge noch weiter zu vergrössern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass bei einem Feuerzeug der eingangs erwähnten Art der Hammer schwenkbar gelagert ist und die ihn belastende Feder allenfalls unter Mitnahme des Hammers durch einen am Auslöser schwenkbar gelagerten Hebel gespannt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, in welchen die Fig. 1 bis 6 drei Ausführungsformen des erfindungsgemässen Gasfeuerzeuges mit verschiedenen Hebelmechanismen bei Abnahme einer seitlichen Gehäusewand jeweils in der Ruhestellung und bei niedergedrücktem Druckstück beispielsweise zeigen.
Allen Ausführungsformen gemeinsam ist ein um die lotrechte Längsmittelachse geteiltes Gehäuse --1-- aus Metall, Kunststoff, Spritzguss, Blech od. dgl., von welchem der eine Gehäuseteil zum Sichtbarmachen der inneren Einzelteile des Feuerzeuges abgehoben ist. In der seitlichen Breitwand jedes der beiden Gehäuseteile sind Vertiefungen in der Form der in sie einzusetzenden Bestandteile des Feuerzeuges vorgesehen, so dass die beiden
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üblicher Weise erfolgt.
Zur Erzeugung des Funkens ist im Gehäuse--l--ein piezoelektrisches Element --4-- vorgesehen, welches sich über eine Elektrode --5-- entlädt, für welche der Brenner oder ein anderer als Masse dienender Teil des Gehäuses die Gegenelektrode bildet. Die beiden Elektroden bilden zwischen sich eine Funkstrecke, in der ein überspringender Funke das aus dem Brenner austretende Gas entzündet.
Den oberen Abschluss des Feuerzeuges bildet ein Druckstück-6-, welches mit einem Längsschlitz - auf einem von der Seitenwand des Gehäuses--l--nach innen abstehenden Bolzen-8schwenkbar und in der Längsrichtung verschiebbar geführt ist. Zur Unterstützung der Längsführung des Druckstückes--6--dient ein Schlitz--9--am oberen Ende der rückwärtigen Schmalwand-10-des Feuerzeuggehäuses --1--, in welchem Schlitz das dem Brenner--3-abgekehrte Ende des Druckstückes --6-- sitzt. Das andere Ende des Druckstückes--6--dient als Kappe zur Abdeckung des Brenners in der Ruhelage des Feuerzeuges.
Die Lagerung und Führung des Druckstückes --6-- ist hiebei so ausgeführt, dass beim Niederdrücken desselben sein den Brenner --3-- abdeckendes Ende diesen nach oben freigibt.
Der Schlag auf das piezoelektrische Element--4--wird von einem Hebel --11-- ausgeübt, welcher bei-12-im Gehäuse-l-schwenkbar gelagert ist, unter dem Einfluss einer Schlagfeder-13-steht und von einem Hebel --14-- betätigt wird, der als Rast ausgebildet ist und mit einem Anschlag --15-- des Hebels--11--zusammenwirkt.
Bei der Ausführungsform des Feuerzeuges nach den Fig. l und 2 ist der Anschlag --15-- als seitlich abstehender Bolzen ausgebildet, welcher in der Schliessstellung des Druckstückes-6-in eine Rast--16-- in der Form einer Ausnehmung des Hebels --14-- eingreift, der seinerseits mit --17-- gemeinsam mit einem das Ventil des Brenners --3-- steuernden doppelarmigen Hebel --18-- gelagert ist und unter dem Einfluss einer Feder--19--steht, welche die Tendenz hat den Hebel --14-- nach unten und den Hebel --18-- vom Beschauer aus gesehen gegen den Uhrzeigersinn zu drehen.
Am Druckstück-6--ist ein Winkelhebel --20-- mit seinem einen Ende bei --21-- schwenkbar gelagert, welcher unter dem Einfluss einer Druckfeder--22--steht und mit seinem andern Ende bei --12-angelenkt ist. Der Hebel-20-trägt einen seitlich abstehenden Bolzen-23-, welcher die Feder-13abstützt und auf seinem Weg am Hebel --14-- auftrifft.
Die beschriebene Konstruktion arbeitet in folgender Weise : Beim Niederdrücken des Druckstückes --6-am Rücken seines dem Brenner --3-- abgekehrten Endes wird es an seinem vorderen Ende um den Bolzen --8-- verschwenkt. Gleichzeitig verschiebt sich das Druckstück nach hinten und tritt mit seinem rückwärtigen Ende, wie Fig. 2 zeigt aus dem Schlitz-9-des Gehäuses-l-heraus, wobei der Bolzen-8-- am vorderen Ende des Schlitzes --7-- zu liegen kommt. Während dieser Bewegung drückt das Druckstück --6--
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den Arm --18'-- des Hebels --18-- gegen die Kraft der Feder--19--nieder, wobei der Arm--18"-des Hebels--18--das Gasventil anhebt, so dass Gas durch den Brenner --3-- strömen kann.
Durch das Niedergehen des hinteren Endes des Druckstückes-6-wird der Winkelhebel --20-- um die Anlenkstelle --12-- im Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei er mit seinem Rücken--24--die Feder--22--und mit
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die Rast --16-- den Anschlag --15-- freigegeben hat, schnellt die inzwischen gespannte Feder-13den Hebel --11-- im Uhrzeigersinn um die Anlenkstelle--12--, so dass der Hebel--11--mit seinem
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Bei der Ausführungsform des Feuerzeuges nach Fig. 2 ist der Hebel--18--selbst als Feder ausgebildet, während der Hebel--14--bei--27--am Hebel--20--gelagert und als Winkelhebel ausgebildet ist, von welchem der eine Arm --14'-- an seinem freien Ende die nunmehr als Bolzen ausgebildete Rast --16-trägt, welche mit einem den Anschlag --15-- bildenden Absatz des Hebels--11--zusammenwirkt. Die den Hebel --14-- belastende Feder --19-- stützt sich einerseits an einem Anschlag--28--des Hebels - und anderseits am Arm-14"-mit der Tendenz ab, den Hebel --14-- entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen, wobei ein von einer Seitenwand des Gehäuses--l--nach innen abstehender Bolzen --29-- die Verdrehung steuert.
Die Funktion dieser Konstruktion ist ähnlich jener der zuvor
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--6-- wirdHebels --11-- in die in Fig. 4 dargestellte Stellung verschwenkt. Sobald jedoch der Hebel --14-- mit seinem Arm-14"-am Bolzen-29-anstosst, wird er durch das weitere Niederdrücken des Drückers-6-im Uhrzeigersinn um die Anlenkstelle--27--verschwenkt, wodurch die Rast--16--den Anschlag--15--
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22--,Anschlag --15-- eingreifen lässt.
Schliesslich zeigt die Konstruktion des Feuerzeuges nach den Fig. 5 und 6 eine der Konstruktion nach den Fig. 3 und 4 ähnliche Ausführungsform nur mit dem Unterschied, dass der Anlenkpunkt --27-- des Hebels --14-- nicht am Hebel--20--sondern unabhängig von diesem an einer Seitenwand des Gehäuses--l-- vorgesehen ist und der Bolzen --23-- ähnlich der Ausführungsform nach den Fig. l und 2 in die Bahn des
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Konstruktion ist ähnlich wie bei der Ausführung nach den Fig. l und 2, u.
zw. wird durch Niederdrücken des Drückers--6--die Schlagfeder--13--über den Anschlag--30--gespannt bis der Bolzen--23--am Hebel--14--ankommt und diesen sodann entgegen dem Uhrzeigersinne unter Spannung der Feder--19--
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--16-- befreitHebel-14-in Raststellung nach Fig. 5 zurückverschwenkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Feuerzeug mit einem Piezoelement und einem zur Vermittlung eines Druckimpulses auf dieses unter Federwirkung schlagartig einwirkenden Hammers, zu dessen Betätigung ein durch Finderdruck zu bewegender, in Normalstellung ein Gehäuse des Feuerzeuges zur Aussenkontur desselben ergänzender Auslöser dient, welcher, durch Schlitz und Bolzen geführt, sich bei Niederdrücken mit seinem hinteren Ende über die in der
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