DE695834C - Membranregler fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Membranregler fuer Brennkraftmaschinen

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DE695834C
DE695834C DE1936M0135785 DEM0135785D DE695834C DE 695834 C DE695834 C DE 695834C DE 1936M0135785 DE1936M0135785 DE 1936M0135785 DE M0135785 D DEM0135785 D DE M0135785D DE 695834 C DE695834 C DE 695834C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0202Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
    • F02D2700/0215Controlling the fuel supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Membranregler für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft einen Membranregler bekannter Art für Brennkraftmaschinen'zum Entspannen und Regeln von Flüssiggas oder hochverdichtetem Treibgas in Abhängigkeit von dem in der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine herrschenden Druck, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
  • Bei den bisher bekannten Membranreglern erfolgt die Entspannung in .zwei Stufen über zwei Ventile und zwei Membranen. Hierbei sind beide Ventile durch je eine starke Feder belastet, um auch den im Ruhezustand erforderlichen zuverlässigen Ventilabschluß gegen den hohen Vorratsdruck im Treibmittelbehälter zu erreichen. Diese Membranregler haben nur eine geringe Empfindlichkeit.
  • Für mit Flüssiggas oder hochverdichtetem Treibgas arbeitende Brennkraftmaschinen hat man ferner Membranregler vorgeschlagen, bei denen die Entspannung des Gases über nur ein Ventil erfolgt. Neben der diesem Ventil zugeordneten federbelasteten Regelmembran ist noch eine Zusatzmembran vorhanden, deren Feder bei Stillstand der Maschine die von der Regelmembran ausgeübte Abschlußkraft verstärkt. Während des Laufens wird die zusätzliche Schließkraft dadurch aufgehoben, daß die Zusatzmembran durch den Unterdruck im Ansaugrohr angehoben wird.
  • Der bekannte Membranregler zeigt eine im Verhältnis zur Regelmembran kleine Zusatzmembran, bei der unter manchen Betriebsbedingungen die verringerte Ansaugwirkung nicht ausreicht, uni die Vorrichtung in Tätigkeit zu halten. Die Zusatzmembran ist über der Regelmembran angeordnet, zwischen beiden befindet sich ein Hebelgestänge, durch welches die Kraft der Zusatzmembran über die Regelmembran auf das Ventil übertragen wird. Dieses Hebelgestänge ist mit der Drosselklappe in Verbindung gebracht, und zwar durch Verlängerung eines der Zwischenhebel bis in den Bereich eines auf einen Drehzapfen der Drossel fest aufgesetzten Nockens. Letzterer hebt bei Vollgas und langsamem Lauf den Zwischenhebel von dem Gestänge der Regelmembran ab, so daß diese wieder arbeiten kann.
  • Eine solche Lösung der Aufgabe befriedigt nicht, da bei Stillstand der Maschine die zusätzliche Abschlußkraft nur wirkt, wenn die Drosselklappe in die Nähe der Schließstellung gestellt oder ganz offen ist. Andererseits ist es beim Ingangsetzen der Maschine erforderlich, daß die Drossel so weit geöffnet wird, daß durch den auf der Drosselachse angeordneten Nocken der Zwischenhebel von der Regelmembran abgehoben wird.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Mängel -dadurch beseitigt, daß in dem durch eine Regelmembran mit einstellbarer Belastungsfeder abgeschlossenen Niederdruckraum, dessen Gasabzugrohr vor der Drosselklappe in die Ansaugleitung des Motors mündet, ein in bekannter Weise als entlastetes Doppelsitzventil ausgebildetes und mit dem einen durch eine Schließfeder belasteten Ende seiner Spindel auf die Regelmembran sich stützendes Entspannungsventil angeordnet ist, auf dessen anderes Spindelende eine zweite Membran drückt, die durch eine starke Sperrfeder belastet und sowohl selbsttätig durch den Unterdruck hinter der Drosselklappe wie a,'uch-' jederzeit von Hand bzw. mechanisch abhebe bar ist: Die Einrichtung zum Entspannen und Regeln ist hierbei vollkommen von der Einrichtung zum Absperren in der Ruhe gegen den hohen Vorratsdruck getrennt.
  • Da ein entlastetes Doppelsitzventil verwendet wird, braucht die Feder zum Schließen des Ventils nur schwach zu sein, und die Regelmembran wird daher durch diese Feder über das eine Ventilspindelende kaumbelastet, so daß auch die von außen auf die Regelmembran wirkende eigentliche Belastungsfeder nicht allzu stark wird. Die Regelmembran kann dabei verhältnismäßig groß gehalten sein. Infolgedessen ergibt sich eine hohe Empfindlichkeit und eine große Genauigkeit des Arbeitens der Einrichtung.
  • Für die sichere Absperrung des Entspannungsventils in der Ruhe gegen den hohen Druck des Treibmittelvorrats ist die leichte Ventilschließfeder nur von geringer Bedeutung, vielmehr wird der Abschluß im wesentlichen von der durch eine kräftige Sperrfeder belasteten zweiten Membran bewirkt.
  • Der Stärke der Sperrfeder entspricht beim Gegenstande der Erfindung auch die Größe der zugehörigen Membran, jedoch ergeben sich damit keine ungünstigen Bauverhältnisse, sondern die vollständige Entlastung des Entspannungsventils führt auch hier zu einer weniger starken Feder, als sie sonst angewendet werden müßte. Infolgedessen können vorzugsweise die Regelmembran und die Sperrmembran voll etwa gleicher Größe sein, um zu erreichen, daß für den ganzen Arbeitsbereich der Regelmembran der Unterdruck der Ansaugleitung auch dazu genügt, die Sperrmembran ausreichend anzuheben, um das Entspannungsventil frei spielen zu lassen. Hemmungen durch Reibungswiderstände sind kaum vorhanden! --da beide Membranen sich lediglich kraftschlüssig gegen das obere und untere Ende der Ventilspindel legen.
  • Der neue Membranregler arbeitet im ganzen normalen Leistungsbereich der Brennkraftmaschine selbsttätig, und es ist lediglich für Sonderfälle erforderlich; die Möglichkeit vorzusehen, die Sperrmembran jederzeit auch von Hand, z. B. über ein Gestänge, abzuheben.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung in einem senkrechten Schnitt dargestellt.
  • In dem Niederdruckraum l!, der oben durch einen Aufsatz i und unten durch die Regelmembran )z abgeschlossen ist, sitzt an einem die Gaszuleitung a fortsetzenden Wandstutzen a' das Gehäuse c eines Doppelsitzventils, dessen Sitze d und Teller f so angeordnet sind, Aaß eine völlige, Entlastung gegenüber dem .hohen Treibgasdruck eintritt. Die mit ihrem -.oberen Ende durch den Boden des Aufsatzes i `gesteckte Ventilspindel e ist unten durch eine leichte Schließfeder g .belastet, unterhalb deren sie sich auf die Regelmembran h stützt, die von einem zur Außenluft offenen Gehäuse L abgeschlossen sein kann, in dem sich eine etwa durch eine Stellschraube n regelbare Belastungsfeder m befindet, die die Membran gegen das untere Ende der Ventilspindel e drückt.
  • Der Aufsatz i, dessen unterer Raum gleichfalls mit der Außenluft in Verbindung steht, trägt als unteren Abschluß einer Kappe r eine zweite Membran q, die durch eine kräftige Feder s belastet ist. Die Membran q drückt auf das obere Ende der Ventilspindel e und hält das Doppelsitzventil f, f gegen den vom Treibgasbehälter her wirkenden hohen Gasdruck geschlossen. Das Innere der geschlossenen Kappe r steht durch eine Rohrleitung v mit dem Ansaugrohr z der Brennkraftmaschine in .Verbindung, und zwar mündet die Leitung v hinter der Drosselklappe x ein, während vor der Drosselklappe, zweckmäßig zwischen ihr und der Luftdüse y, die Leitung b zur Einführung des im Niederdruckraum 1a entspannten Gases in das Ansaugrohr z mündet.
  • Als Hilfsmittel, die ein jederzeitiges Aufheben der Wirkung der Sperrmembran q auf die Ventilspindel e ermöglichen, sind°bei dem gezeichneten Beispiel ein im Aufsatz i liegender, durch einen Schlitz desselben nach vorn herausragender Hebel is und ein außen befestigter Schwenkarm w vorgesehen, der durch eine Stange t beispielsweise mit dem Drosselgestänge verbunden sein kann.
  • Beim Anlassen der Brennkraftmaschme wird in der Ansaugleitung z hinter der Drosselklappe x ein starker Unterdruck erzeugt, der durch die Leitung v auf die Sperrmembran q wirkt, sie von der Ventilspindel e abhebt und diese dadurch für ihre Regelbewegungen freigibt. Mit dem Öffnen der Drossel x bildet sich auch vor ihr ein Unterdruck, dessen Größe von der Drehzahl der Maschine abhängt. Er pflanzt sich über die Leitung b in den Niederdruckraum h fort und gestattet je nach seiner Größe dem Doppelsitzventil f; f einen wechselnden Hub, der den Entspannungsgrad des Treibgases bestimmt.
  • Bei Vollast und langsamem Gang vermindert sich in der Ansaugleitung z der Unterdruck hinter der Drossel x beträchtlich. We- i gen der vollständigen Entlastung des Doppelsitzventils f, f vermag aber die Membran q auch noch bei geringem Unterdruck die Sperrung offen zu halten. Nur wenn bei voll geöffneter Drosselklappe die Belastung der Brennkraftmaschine übermäßig gesteigert wird, so daß die Drehzahl sinkt und damit der Unterdruck im Ansaugrohr zu gering wird, kann es erforderlich werden, die Sperrmernbran q von Hand abzuheben.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH: Membranregler für Brennkraftmaschinen zum Entspannen und Regeln von Flüssiggas oder hochverdichtetem Treibgas in Abhängigkeit von deni in der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine herrschenden Druck, insbesondere für Kraftfahrzeuge; dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch eine Regelmembran (h) mit einstellbarer Belastungsfeder (m) abgeschlossenen Niederdruckraum (h), dessen Gasabzugrohr (b) vor der Drosselklappe (x) in die Ansaugleitung (z) des Motors mündet, ein als entlastetes Doppelsitzventil (f, f) ausgebildetes und mit dem einen durch eine Schließfeder (g) belasteten Ende seiner Spindel (e) auf die Regelmembran (k) sich stützendes Entspannungsventil (c) angeordnet ist, auf dessen anderes Spindelende eine zweite Membran "(q) drückt, die durch eine starke Sperrfeder (s) belastet und sowohl selbsttätig durch den Unterdruck hinter der Drosselklappe (x) wie auch jederzeit von Hand bzw. mechanisch abhebbar ist.
DE1936M0135785 1936-09-24 1936-09-24 Membranregler fuer Brennkraftmaschinen Expired DE695834C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911559C (de) * 1943-03-17 1954-05-17 Aral Ag B V Mengenregelvorrichtung fuer Treibgas
DE1021637B (de) * 1954-03-29 1957-12-27 Botto Meccanica Di Prec E S R Druckvergaser fuer Brennkraftmaschinen mit verfluessigtem Petroleumgas
DE1120210B (de) * 1957-11-15 1961-12-21 Iae N N A M Ia N V Membrangesteuerte Druckregelvorrichtung zur Speisung der Ansaugleitung von Brennkraftmaschinen mit Fluessiggas, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911559C (de) * 1943-03-17 1954-05-17 Aral Ag B V Mengenregelvorrichtung fuer Treibgas
DE1021637B (de) * 1954-03-29 1957-12-27 Botto Meccanica Di Prec E S R Druckvergaser fuer Brennkraftmaschinen mit verfluessigtem Petroleumgas
DE1120210B (de) * 1957-11-15 1961-12-21 Iae N N A M Ia N V Membrangesteuerte Druckregelvorrichtung zur Speisung der Ansaugleitung von Brennkraftmaschinen mit Fluessiggas, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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