CH200323A - Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Fischbändern. - Google Patents

Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Fischbändern.

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CH200323A
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CH
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tape
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English (en)
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Aktiengesell Grieshammer-Werke
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Grieshammer Werke Aktiengesell
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
    • B21D53/40Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


  Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von     Fischbändern.       Die Erfindung betrifft die Herstellung  von Fischbändern, wie sie bei Türen, Fen  stern oder     dergl.    zur Verwendung gelangen,  bei denen das eine Ende der Hülsen beider       Ir        ischbandteile    durch den Kopf eines in sie  eingerollten Bolzens verschlossen ist, der bei  dem einen Bandteil als in die Hülse des an  dern Bandteils     (Gegenbandteil)    eingreifender  Bolzen verlängert ist. Es ist wichtig, den  Bolzen in der     Einrollstelle    des ihn tragenden  Bandes     nicht    nur gegen axiale     Verschiebung,     sondern -auch gegen Verdrehung zu sichern.

    Dies geschieht bisher auf verschiedene Weise.  



  Bei der Erfindung handelt es sich um ein  Fischband, bei dem die je einen Bolzen tra  genden Bänder der beiden Bandteile am Ein  rollende wenigstens einen vorspringenden  Lappen aufweisen, der in eine     Ausnehmung     des Bolzens hineingedrängt ist, derart, dass  der Bolzen sowohl gegen     axiale        Verschiebun     als auch gegen Verdrehung gesichert, das  Einrollende völlig geschlossen und die Siche  rungsstelle nach aussen nicht sichtbar ist.

      Diese     Gestaltung    macht aber der fortlaufen  den     Massenherstellung    die grössten Schwierig  keiten, deren die     Erfindung    durch     ein    neues  Verfahren Herr     wird,    das die Herstellung der  beiden Bandteile unter     Zuhilfenahme    von       Bandstreifenmaterial    in Stangen- oder Rol  lenform für die Bänder beider Teile bis zum  verkaufsfähigen Erzeugnis auf     ein    und der  selben     Maschine    gestattet.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass beide Bandteile in der Weise herge  stellt werden,     dass'    ein Bandstreifen     zunächst     in seiner Längsrichtung unter zwei auf- und       abbewegte    Stempel bewegt und von ihm durch  den einen, als     Schneidwerkzeug    ausgebildeten  Stempel ein     Zuschnitt    so abgetrennt     wird,    dass  das Vorderende des     Bandstreifens    die Gestal  tung des Vorderendes des nächsten Zu  schnittes erhält, während zugleich die eine       Seitenkante    des Bandstreifens     beschnitten     wird,

   dass das beim vorherigen Arbeitsgange  mit dem genannten Lappen versehene Vorder-      ende des Zuschnittes durch den andern Stem  pel ungefähr rechtwinklig nach oben     vorge-          knickt    wird, dass dann der so bearbeitete und  abgetrennte Zuschnitt rechtwinklig zur Band  streifenbewegungsrichtung weiteren drei auf  einanderfolgenden Arbeitsstellen zugeführt  wird, wobei an der ersten dieser Arbeits  stellen das vordere Ende des Zuschnittes     so-          vveit    eingerollt wird, wie es für die Einfüh  rung des Bolzens quer zur     Vorschubrichtung     des Zuschnittes erforderlich ist,

   während an  der zweiten Arbeitsstelle der Bolzen von seit  wärts und oben her quer zur     Vorschubrich-          tung    in die     Einrollöffnung    eingeführt und  darauf der Lappen durch einen     abwärtsbeweg-          ten    Stempel auf die Grundfläche der genann  ten     Ausnehmung    des Bolzens gedrückt wird  und an der dritten Arbeitsstelle die     Einrol-          lung    vollendet wird, worauf, vorzugsweise an  einer weiteren Arbeitsstelle, der hintere Rand  des Bandes durch Quetschen mittels eines ge  gen die Senkrechte auf die Breitseite des  Bandes geneigt bewegten Stempels geschärft  wird.

   Das genannte     Vorknicken    kann zu glei  cher Zeit oder aber auch ein wenig früher     a15     das Abschneiden des Zuschnittes erfolgen.  Der Zuschnitt kann bei seinen verschiedenen  Arbeitsstellen und beim Transport zwischen  denselben von dem die     Einrollung    bewirken  den     Gesenk    getragen werden, das in diesem  Falle durch eine endlose Kette mitbewegt  wird. Der Bandstreifen selbst wird zweck  mässig vor dem Schneiden unter Verhinderung  seiner     Seitwärtsbewegung    mittels eines     Wider-          Lagers    durch ein     strählerartiges,    quer be  wegtes Werkzeug an seiner Oberfläche auf  gerauht, damit der Anstrich besser hält.

   Eine  Maschine zur Herstellung dieser beiden nur  durch die Länge des Bolzens unterschiedenen  Bandteile ist anhand dieser Verfahrensanga  ben ohne weiteres ausführbar, da sich die Be  wegungen aller erforderlichen Werkzeugteile  mit üblichen Mitteln von einer gemeinsamen  Antriebswelle ableiten lassen. Die Zuführung  des Bolzens kann durch eine geneigte Rinne  erfolgen, aus der jeweils der unterste Bolzen  durch eine ihn an beiden     Stirnenden    er  fassende Gabel     bezw.    Klammer entnommen    und in die noch offene     Einrollstelle    einge  führt wird.  



  Ein beispielsweises Verfahren wird im fol  genden anhand der Zeichnung eingehend be  schrieben.  



       Fig.    1 bis 3 zeigen den Vaterteil eines  Fischbandes respektive dessen Einzelteile in  Ansicht und Querschnitt, um dessen Herstel  lung es sich handelt. 1 ist der bandförmige  Zuschnitt mit am Stirnrande des Einrollendes  vorragenden Lappen 2. 3 ist ein Bolzen mit  Kopf 4 und kantigen, durch Abflachen er  zeugten     Ausnehmungen    5, die im Verein mit  den Lappen 2 die axiale Stellung sowie die  Drehstellung des Bolzens in dem durch Ein  rollen geschlossenen Teil Ja (Hülse)     sichern.     Der     Gegenbandteil    (Mutterteil)     unterscheidet     sich vom eben     erläutertem        Bandteil    nur da  durch, dass sein Bolzen um so viel kürzer ist,

    dass die Hülse des Bandteils für die Auf  nahme des vorragenden Teils des Bolzens 3  des gezeichneten Bandteils offenbleibt. Der  Kopf 4 ist zum Verschliessen des einen Stirn  endes der Hülse la bestimmt.  



  An der Arbeitsstelle I (Fix. 4) wird auf  dem Bandstreifen 6 unter Verhinderung einer       Seitwärtsbewegung    desselben durch Wider  Lager 7 mit Hilfe eines nicht dargestellten, in  Pfeilrichtung 8 vorgeschobenen,     strähler-          artigen    Werkzeuges in bestimmten Abstän  den eine     Aufrauhung    erzeugt, damit das Band  dort leichter die Farbe annimmt.

   Von der  Arbeitsstelle I gelangt der in seiner Längs  richtung     vorbewegte    Bandstreifen unter     (lie     auf- und     abbewegten    Stempel     .8'    und 9 an den       Arbeitsstellen        II    und     III.     



  An der Arbeitsstelle<B>11</B> werden durch den  als     Schneidwerkzeug    ausgebildeten Stempel<B>8</B>  drei Arbeiten durchgeführt. Erstens wird die  jenige Seitenkante, die später an der entspre  chenden Seitenkante des     Gegenbandteils    des  Fischbandes anliegen soll, beschnitten, zwei  tens werden die Lappen 2 am vordern Ende  angeschnitten, drittens wird durch eine andere       Schneidkante    des Stempels S der beim vor  herigen Arbeitsgange in der vorgenannten  Weise zugeschnittene     Zuschnitt    l in richtiger  Länge vom Streifen 6     abgetrennt;

           An der Arbeitsstelle     III    wird gleichzeitig  mit dem Abtrennen oder kurz vorher durch  Bewegen des Stempels 9 in der angegebenen  Pfeilrichtung das Vorderende des Zuschnittes  1 im     Gesenk    G ungefähr rechtwinklig nach  oben     vorgeknickt.     



  Nun verläuft die     Förderung    der abge  schnittenen und     vorgeknickten    Zuschnitte 1  rechtwinklig zur vorherigen Förderungsrich  tung, wobei zweckmässig das     Gesenk    G mit  befördert wird. Eine Vielzahl von solchen       Gesenken    G bilden in diesem Falle eine end  lose     Kette.     



  An der Arbeitsstelle IV wird zunächst  durch Verschieben eines Stempels 10 in der  Pfeilrichtung die offene Rolle la gebildet.  



       Nun    wird an der Arbeitsstelle V der Bol  zen 3 (Fix. 3), der bei 5 nach Art eines Drei  kants ausgenommen ist, quer zur     Vorschub-          riehtung    von     seitwärts    oben her in die Ein  rollstelle 1a eingeführt. Darauf werden durch  Abwärtsbewegung eines auf- und     abbewegten     Stempels 11 die Lappen 2 ganz in die     Aus-          nehmungen    5 hineingelegt, so dass sie auf  ihren Flächen aufliegen.  



  Alsdann wird an der Arbeitsstelle     V1     durch einen Stempel 12 die Rolle 1a völlig ge  schlossen. Nun ist die Sicherungsstelle nach  aussen nicht mehr sichtbar.  



  An der Arbeitsstelle     VII    wird schliesslich  der hintere Rand des den Bolzen 3     tragenden     Bandes 1 durch einen etwas geneigt zur Senk  rechten auf die Breitseiten des Bandes be  wegten Stempel 13 an der Stelle     1b    so breit  gequetscht und geschärft, dass man in bekann  ter Weise diesen Teil leichter in einen Auf  nahmeschlitz einer Tür oder     dergl.    einschla  gen kann. In gleicher Weise wie oben ange  geben erfolgt die Herstellung des Gegenband  teils, also des Mutterteils des Fischbandes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Fischbändern, bei denen das eine Ende der Hülsen beider Fischbandteile durch den .Kopf eines in sie eingerollten Bolzens ver- schlossen ist, der bei dem einen Bandteil als in die Hülse des andern Bandteils (Gegen bandteil) eingreifender Bolzen verlängert und gegen Drehung und axiale Verschiebung durch wenigstens einen am Stirnrande des Einrollendes des den Bolzen tragenden Bandes hervorragenden, in eine Ausnehung des Bol zens eingebogenen Lappen gesichert ist, unter Zuhilfenahme von Bandstreifenmaterial für die Bandteile,
    dadurch gekennzeichnet, dass beide Bandteile in der Weise hergestellt wer den, dass ein Bandstreifen (6) zunächst in seiner Längsrichtung unter zwei auf- und ab bewegte Stempel @(S, 9) bewegt und von ihm durch den einen, als Schneidwerkzeug ausge bildeten Stempel (S) ein Zuschnitt (1) so ab- getrennt wird, dass das Vorderende des Band streifens die Gestaltung des Vorderendes des nächsten Zuschnittes erhält,
    während zugleich die eine Seitenkante des Bandstreifens (6) be schnitten wird, dass das beim vorherigen Ar beitsgang mit dem oben genannten Lappen versehene vordere Ende des Zuschnittes (1) durch den andern Stempel (9) ungefähr recht winklig nach oben vorgeknickt wird, dass dann der so bearbeitete und abgetrennte Zu schnitt (1) rechtwinklig zur Bandstreifenbe- wegungsrichtung weiteren drei aufeinander folgenden Arbeitsstellen zugeführt wird,
    wo bei an der ersten dieser Arbeitsstellen das vor dere Ende des Zuschnittes soweit eingerollt wird, wie es für die Einführung des Bolzens (3) quer zur Vorschubrichtung des Zuschnittes erforderlich ist, während an der zweiten Ar beitsstelle der Bolzen (3) von seitwärts und oben her quer zur Vorschubrichtung in die Einrollöffnung eingeführt und darauf der Lappen durch einen abwärts bewegten Stem pel auf die Grundfläche der Ausnehmung des $olzens eingedrückt wird, und an der dritten Arbeitsstelle die Einrollung vollendet wird,
    so dass das Einrollende völlig geschlossen und die Sicherungsstelle nach aussen nicht mehr sichtbar ist, worauf der hintere Rand des den Bolzen tragenden Bandes durch Quet schen mittels eines gegen die Senkrechte auf die Breitseite des Bandes geneigt bewegten Stempels (13) geschärft -wird, UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt bei sei nen verschiedenen Arbeitsstellen (11I bis VII) und beim Transport zwischen den selben von dem die Einrollung bewirken den und bewegten Gesenk (G) getragen wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandstreifen an einer Arbeitsstelle (1) unter Verhinderung seiner Seitwärtsbewegung mittels eines Widerlagers (7) durch ein strählerartiges, quer bewegtes Werkzeug an seiner Ober- fläche aufgerauht wird.
CH200323D 1937-07-12 1937-07-12 Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Fischbändern. CH200323A (de)

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