CH199232A - Druckeinrichtung an Waagen. - Google Patents

Druckeinrichtung an Waagen.

Info

Publication number
CH199232A
CH199232A CH199232DA CH199232A CH 199232 A CH199232 A CH 199232A CH 199232D A CH199232D A CH 199232DA CH 199232 A CH199232 A CH 199232A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
buttons
printing device
disc
rack
button
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Kraut
Original Assignee
Wilhelm Kraut
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Kraut filed Critical Wilhelm Kraut
Publication of CH199232A publication Critical patent/CH199232A/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


  Druckeinrichtung an Waagen.    Die Erfindung bezieht sich auf Waagen,  speziell auf solche, bei denen das Ergebnis  jeder     Wägung    durch eine Druckvorrichtung  fixiert wird, so dass keine Irrtümer möglich  sind.  



  Bei Waagen mit umlaufenden Zeigern,  wie sie meistens in Gebrauch sind, sind be  reits Druckeinrichtungen bekannt, bei denen  die Zeigerachse eine Trommel oder Scheibe  in entsprechende Drehung versetzt, auf  welcher erhaben die Teilstriche und     Zahlen     einer Skala angebracht sind.

   Nach jeder     Wä-          gung    wird ein Papierstreifen oder     dergl.    an  einer der normalen Nullstellung entsprechen  den Stelle gegen die Scheibe gedrückt und so  ein Abdruck in Form eines Skalenausschnit  tes     herbeigeführt,    das heisst es wird nicht  nur die eine der     Wägung    entsprechende Ge  wichtszahl abgedruckt, sondern es erscheinen  auf dem Papierstreifen oder     dergl.    auch die  benachbarten Gewichtszahlen in ziemlich  kleinen Ziffern, und ferner muss noch eine  besondere Marke in Form eines Pfeils, Stri-         ches    oder     dergl.    abgedruckt werden,

   um die  der     Wägung    entsprechende Zahl aus der im  Abdruck     erscheinenden    Zahlenreihe beson  ders herauszuheben. Es dürfte verständlich  sein, dass sich bei einer solchen Einrichtung  verschiedene     Übelstände    ergeben.  



  Es ist deshalb bereits versucht worden,  Druckeinrichtungen zu bauen, die     einen        rieh,-,          tigen    Typendruck ergeben, bei denen also nur  eine dem     Wägeergebnis    entsprechende Zahl  gedruckt wird. Die bekanntesten Einrich  tungen dieser     Art    beruhen auf dem Nach  laufprinzip, das     heisst    die Einstellorgane für  den im wesentlichen aus     Typenrädern    be  stehenden Druckapparat werden dem     Waa-          genzeiger        nachgeführt    und nach erfolgtem  Druck wieder zurückgestellt.

   Diese Vorrich  tungen sind stets sehr kompliziert und dem  zufolge     verhältnismässig    teuer. Ferner be  nötigen sie zum Druck eine     verhältnismässig     lange Zeit, so dass die Anzahl der im Laufe  einer bestimmten Zeit, z. B.     einer        Stunde,          auszuführenden        Wägungen    nur     gering    ist.

        Im wesentlichen den gleichen Fehler der  grossen Zeitbeanspruchung für jeden Druck  weisen auch die Vorrichtungen auf, bei  denen auf dem Umfange einer Trommel oder  einer verhältnismässig dicken Scheibe Er  höhungen,     Einfräsungen    oder zylinder  förmige Körper angebracht sind, die nach  Gewichtseinheiten unterteilt sind. Der jeder       Wägung    entsprechende     Gewichtswert    wird  dann in radialer Richtung abgetastet.

   Hier  bei ergibt sich aber vor allem der Nachteil,  dass durch die radial an die Trommel oder  Scheibe heranzuführenden     Abtastorgane    die  Drehachse einseitig belastet wird, so dass sich  leicht     Ungenauigkeiten    infolge einseitiger       Abnutzung    der Lager oder Verbiegung der  Achse oder Welle ergeben. Ausserdem haben  diese Scheiben oder Trommeln ein verhält  nismässig hohes Gewicht, demzufolge eine  grosse Masse und dementsprechende Trägheit,  so dass auch hier die Schnelligkeit der     Wä-          gungen    nicht merkbar erhöht werden kann.

    In dieser Beziehung schaffen auch die Vor  richtungen keine Abhilfe, bei denen die ab  zutastenden Erhöhungen oder     dergl.    in,  axialer     Riehtung,    also parallel zur Dreh  achse der Trommel oder Scheibe, angeordnet  sind.  



  Alle diese Mängel der bekannten Vorrich  tungen können dank der Erfindung beseitigt   -erden, deren Wesen darin besteht, dass die  in Übereinstimmung mit der Zeigerwelle ge  drehte Scheibe mit nach     Gewichtseinheiten     unterteilten, durch Ausschnitte aus der  Scheibe gebildeten Abstufungen versehen ist,  die durch ebenfalls stufenartige, parallel zur  Scheibenachse bewegte, mit Typenrädern ver  bundene Taster abgetastet werden, während  gleichzeitig mit dem Abtasten eine entgegen  gesetzt zur     Tastbewegung    bewegte, auf der  Scheibe einen Gegendruck zum     Tasterdruck     erzeugende     Gegendruckvorrichtung    zur Wir  kung kommt.  



  Mit Vorteil wird ferner eine etwa in  Form eines blattförmigen Fingers ausgebil  dete Fixiervorrichtung für die Scheibe vor  gesehen, so dass praktisch jede beliebige  Scheibenstellung genau festgelegt werden    kann. Dabei kann der     Fixierfinger    in ent  sprechend geformte Nuten oder Rillen der  Scheibe eingreifen. Auf diese     Weise    kann der  Fixierfinger auch die Scheibe für die Dauer  des     Druckvorganges    gegen Verdrehung  sichern, während das bei an sich bekannten  Feststellvorrichtungen nicht der Fall ist.  



  Die Erfindung kann auch bei mit. Zusatz  gewichten arbeitenden Waagen angewendet  werden, derart, dass, wenn ein solches Zu  satzgewicht eingeschaltet wird, auch die  Typenräder entsprechend vorgerückt werden  und dann bei der     Wägung    der entsprechende  Abdruck ermöglicht wird.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht eines       Druckapparates    gemäss der Erfindung an  einer nur schematisch angedeuteten Waage;       Fig.    2 zeigt eine Ansicht von oben auf  den     Druckapparat    samt Waage;       Fig.    3 zeigt eine     Draufsicht    auf einen  Taster;

         Fig.    4 zeigt eine Ansicht der     Abtast-          scheibe        mit        Ausschnitten    für die Taster, die  die Druckräder     einstellen;          Fig.    5 zeigt die Form einer Fixierstelle  in grösserem     Massstabe;          Fig.    6 zeigt einen Feststelltaster im Ein  griff in einer Fixierstelle;       Fig.    7 zeigt einen     senkrechten    Längs  schnitt durch die Vorrichtung bei Benutzung  von Zusatzgewichten, beispielsweise darge  stellt für zwei     Zusatzgewichte.    Beide Zu  satzgewichte sind zugeschaltet:

         Fig.    8 zeigt eine Ansicht der Einzelheit  nach     Fig.    7 von oben.  



  Neben den Ausschnitten 5 sind, wie es  sich besonders deutlich aus     Fig.    4 ergibt,  in Form von Nuten oder Rillen Fixierstellen  16 in die Scheibe 4 eingefräst, und zwar in  einer der Teilung der Skala     entsprechenden     Anzahl. Diese Rillen oder Nuten 16 werden  am einfachsten mit Hilfe eines     Fräsers    17  hergestellt, wie es in der     Fig.    5 in Vorder  ansicht     und    Seitenansicht schematisch ange  deutet ist. Der Spitzenwinkel des     Fräsers     muss sich nach der     Skaleneinteilung    richten.

        Wie es sich nun insbesondere deutlich  aus den     Fig.    1 und 2 ergibt, sind in einer  Ebene, die     etwa    waagrecht durch die Dreh  achse 1 der Scheibe 4 gehen kann, parallel  zur Scheibendrehachse Taster 12, 12', 12"  beweglich angeordnet.

   Diese Taster 12, 12',  12" stehen unter der Wirkung von Zugfedern  13, welche das Bestreben haben, sie nach  vorn gegen die Scheibe 4 zu ziehen, bis, je  nach der Stellung der Scheibe 4, an den  vordern Enden der Taster 12, 12' 12" ange  brachte     Abstufungen    -     vergl.    1 bis 9 in       Fig.    3 - zur Anlage an den durch entspre  chende Ausschnitte 5 und 6     aus    der     Scheibe     4     gebildeten    Abstufungen 7, 8, 9 der Scheibe  4 kommen.

   Die Abstufungen 7 für den  Taster 12' befinden sich am Aussenrand der  Scheibe 4, die     Abstufungen    8 am .äussern  Rand der     Ausschnitte    5 und die Abstufungen  9 am     innern    Rand der letzteren. Die Aus  schnitte 5 werden jeweils von den beiden  Tastern 12 und 12"     ausgefühlt.    Die Taster  12, 12', 12" sind mit ihren     hintern    Enden  an Zahnstangen 19, 19', 19" angeschlossen,  welche mit Zahnrädern 20 in Eingriff stehen,  die mit Typenrädern 29 verbunden sind, so  dass also je nach dem Mass der     Vorbewegung     der Taster 12, 12', 12" die Typenräder 29  eingestellt werden.

   Im Wege der Taster 12,  12', 12" ist ferner ein Anschlagglied 39 an  geordnet, welches die Taster in der Ruhe  stellung in der hintern Stellung (Fix. 1) fest  hält, so dass also dann die Federn 13 nicht  zur Wirkung kommen können. Dieses An  schlagglied 39 ist an einer Zahnstange 40  befestigt, die von einem mit einer Hand  kurbel 11 gekuppelten Zahnrad 41 bewegt  werden kann. An der Welle dieses Zahn  rades 41 und der Handkurbel 11 ist ferner  ein     Steuernocken    42 angebracht, gegen den  unter Zwischenschaltung einer Rolle 43 der  eine Arm 44 eines zweiarmigen Hebels an  liegt, dessen anderer Arm 45 die Druck  platte 46 trägt, die gegen die Typenräder 29  gedrückt wird, wenn sich der Hebel 44, 45  unter Wirkung des Steuernockens 42     ver-          schwenkt.     



  Ebenfalls in der gleichen Richtung wie    die Taster 12, 12', 12" bewegt sich ferner  bei der Drehung der Handkurbel 11 ein  Fixierstift 15 nach vorn gegen die Scheibe  4 und greift dann, wie in     Fig.    6 angedeutet,  in eine der Nuten oder Rillen 16 ein,     um     die     Scheibe    4     in    der der     Wägung    entspre  chenden Stellung zu     fixieren,    so dass eine  Bewegung während des     Abtastens    nicht mög  lich ist. Dieser Fixierstift 15 ist blattförmig  ausgebildet (Fix. 6) und am vordern Ende  so abgeschrägt, dass er genau in die Rillen  16     hineinpasst.     



  Ferner werden bei der Drehung der Hand  kurbel 11 über ein nicht gezeichnetes Zwi  schengetriebe Rollen 14' einer Gegenhaltevor  richtung 14 gegen die den Tastern abge  wandte Seite der Scheibe 4 gezogen, und  zwar liegen diese Rollen 14' möglichst nahe  jener Stelle der Scheibe gegenüber, bei wel  cher die Taster 12, 12', 12" an der Scheibe 4  jeweils zur Anlage kommen. Weiter ist dabei  dafür gesorgt, dass die     Gegenhaltevorrichtung     14 erst dann in Wirkung tritt, wenn der  Fixierstift 15 die     Scheibe    4 fixiert hat.  



  Die Wirkungsweise dieser     Einrichtung     ist folgende:  Wenn bei einer     Wägung    der Zeiger 3 der  Waage ausgeschlagen ist, dann hat sich auch  die Scheibe 4 entsprechend gedreht. Dann  wird die Handkurbel 11 aus der Stellung ge  mäss     Fig.    1 nach unten gedreht, bis sie die  in     Fig.    1 durch eine strichpunktierte Linie  angedeutete andere     Endstellung    erreicht.

    Diese Kurbeldrehung bewirkt nun, dass die  Zahnstange 40 nach vorn bewegt wird, so dass  zuerst der     Fixierstift    15 in die der Scheiben  stellung entsprechende Fixierstelle 16 ein  greift; gleichzeitig wird über das nicht ge  zeichnete Zwischengetriebe die Gegenhalte  vorrichtung 14 gegen die den Tastern ab  gewandte Seite der Scheibe 4 gezogen und  kommt kurz nach dem     Fixierstift    zur festen  Anlage gegen die Scheibe 4.

   Durch das Vor  wärtsbewegen der Zahnstange 40 wird auch  der Anschlag 39 aus dem Wege der Taster  12, 12'     und    12" nach vorn bewegt, so dass       nunmehr    die Federn 13 diese Taster so weit  nach vorn ziehen können, bis die Abstufun-      gen der Taster 12, 12', 12" durch die Ab  stufungen 7, 8, 9 der Scheibe 4 angehalten  werden, was im gleichen Moment geschieht,  in dem auch die Vorrichtung 14 zur Anlage  an der Scheibe kommt. Entsprechend dem  so bestimmten Mass der Vorwärtsbewegung  der Taster 12, 12', 12" verschieben sich auch  die mit ihnen verbundenen Zahnstangen 19  nach vorn, se dass die Zahnräder 20 und die  Typenräder 29     entsprechend    weit gedreht  werden.

   In der nach unten gerichteten     End-          stellung    der Handkurbel 11 wird durch den  Nocken 42 der Hebel 44, 45 so     verschwenkt,     dass die Druckplatte 46 gegen die Typen  räder 29 gepresst wird, so dass der Abdruck  des von den Typenrädern angegebenen       Wiegeergebnisses    erfolgt.  



  Dann wird die Handkurbel 11 wieder in  die in     Fig.    1 angegebene     Anfangsstellung     zurückbewegt, wodurch alle Teile wieder in  ihre Ruhelage zurückkehren.  



  Dadurch, dass die Scheibe 4 aus     leichtem     und dünnem Material hergestellt wird, dass  sie ferner die Ausschnitte 5, 6 und schliess  lich auch die ausgefrästen Fixiernuten 16  aufweist, ist diese Scheibe sehr leicht. Sie  kann also sich ohne Schwierigkeit schnell  mit dem     Waagenzeiger    drehen, das     Ausfüh-          len    durch die Taster 12, 12', 12" kann schnell  erfolgen, und die Teile können ebenfalls  schnell in ihre Anfangsstellung     zurück-          kehren,    so dass die Waage dann für eine neue       Wägung    bereit ist.

   Die besonders leichte  Ausbildung der Scheibe wird auch durch die  besondere Anordnung der Fixierstifte und  der Gegenhaltevorrichtung bedingt und be  günstigt, und es wird auf diese     Weise    ferner  erreicht, dass weder die Scheibe 4 noch ihre  Lagerung irgendwelchen     starken    Beanspru  chungen     ausgesetzt    wird, durch welche die  Genauigkeit der     Wägung        beeinträchtigt     würde.  



  Wenn eine solche Waage mit Zusatz  gewichten ausgerüstet ist, die je nach Be  darf ab- und zugeschaltet werden können, um  den     Wägebereich    zu verändern, dann kann  die folgende Zusatzeinrichtung vorgesehen    werden, um entsprechend den Zusatzgewich  ten die Typenräder     einzustellen.     



  Der     Taster    12', welcher die Hunderter  des     Gewichts    einstellt (der     Taster    12" stellt  die Zehner und der     Taster    12 die Einer der  Gewichtsskala ein), ist nicht mehr mit der       zugehörigen    Zahnstange 19' unmittelbar ge  kuppelt, sondern diese Zahnstange, welche  in das Zahnrad 20 eingreift, liegt neben  dem     Taster    12'     (Fig.    8).

   Die     Zahnstange    19'  ist am vordern, vor der Scheibe 4 liegenden  Ende mit einer nach unten gerichteten Nase  25 versehen, gegen die mit einer Rolle 27  ein Winkelhebel 24 anliegt, dessen anderes  Ende über die Stange 23 mit der nicht ge  zeichneten Schaltung für die Zusatzgewichte  in Verbindung steht. Es     ist    hier angenom  men, dass zwei     Zusatzgewichte    zugeschaltet  werden können, und die in     Fig:    7 angegebene  Stellung     entspricht    den sich bei     Zuschaltung     beider Gewichte ergebenden Verhältnissen.

    Ist nur ein Gewicht zugeschaltet, dann steht  die Rolle 27 in der Stellung     II,    bei Ab  schaltung beider Zusatzgewichte in der Stel  lung     III.    Eine zwischen der     Zahnstange    19'  und der Wand 35 des     Waagengehäuses    2 ge  spannte Feder 26 hält die Nase 25 der Zahn  stange 19' stets in Anlage an der Rolle 27.  Je nachdem also, ob und welche Gewichte  zugeschaltet     sind,    wird die Zahnstange 19'  entsprechend eingestellt, und damit das zu  gehörige Typenrad 29 auf den entsprechen  den Wert     voreingestellt,    gleichgültig, ob eine       Wägung    erfolgt oder nicht.

   Bei der     Wägung     wird dann durch den Taster 12' das gemäss  der Scheibendrehung noch ermittelte weitere  Gewicht der     Voreinstellung    zugefügt und so  mit das     richtige    Ergebnis abgedruckt, und  zwar in folgender Weise:  In der Zahnstange 19' ist um einen waag  rechten Zapfen 30 schwenkbar     ein        doppel-          armiger    Hebel 31 gelagert, der am hintern  Ende mit drei Nasen 36, 36 ', 36" versehen  ist. Am vordern Ende sind zwei nach unten  gerichtete Nasen 32, 32' vorgesehen.

   Durch  eine am     vordern    Ende     angreifende,    an der       Zahnstange    19'     befestigte    Feder 38 wird das  vordere Ende des Hebels 31 nachgiebig nach      unten gedrückt. Im Wege der vordern Nasen  32, 32' ist an der Gehäusewand 35 eine     unter     Wirkung einer Feder 34 stehende Klinke 33  angebracht, und im Wege der hintern Nasen  36, 36 ', 36" liegt ein am Taster 12' be  festigter     Mitnehmer    37.  



  Wenn sich die Teile in der in den     Fig.    7  und 8 angegebenen Stellung befinden, wenn  also beide Zusatzgewichte zugeschaltet sind,  dann wird bei der     Wägung        bezw.    bei der  Drehung der hier nicht besonders gezeich  neten Handkurbel 11 der Anschlag 39 nach  vorn verschoben und somit der Taster 12'  (zusammen mit den übrigen Tastern) frei  gegeben, so dass ihn die Feder 13 nach vorn  gegen die Scheibe 4 zieht, bis seine Anlage  an einer der Abstufungen 7 erfolgt. Bei die  ser Vorwärtsbewegung legt sich der     Mitneh-          mer    37 gegen die Nase 36 an dem Hebel 31  und bewegt auf diese Weise die Zahnstange  19' nach vorn.

   Somit erhält das entspre  chende, bereits vorgestellte Typenrad 29 eine  weitere Drehung, das heisst das von dem  Taster 12' noch     ermittelte    Gewicht wird dem       voreingestellten    Betrag der Zusatzgewichte  hinzugezählt.  



  Wenn nur ein     Zusatzgewicht    zugeschal  tet wird, die Rolle 27 sich also in die Stel  lung     II    bewegt, dann wird durch die Feder  26 auch die Zahnstange 19' nach hinten ge  zogen. Dabei stösst dann die Nase 32 gegen  die Klinke 33, und infolge der     Abschrägung     an der Nase 32 wird der vordere     Arm    des  Hebels 31 um den Zapfen 30 nach oben ge  schwenkt, so dass die Nase 36 am     hintern     Ende des Hebels 31 unter dem     Mitnehmer    37  hindurchgehen kann.

   Durch die Feder 38  wird dann wieder die Normalstellung herbei  geführt, und bei einer     nachherigen        Wägung     greift dann der Taster 12' mit seinem Mit  nehmer 37 an der Nase 36' an. Durch die  Rückverschiebung der Zahnstange 19' wird  auch das entsprechende Typenrad 29 ent  sprechend zurückgedreht. Der gleiche Vor  gang ergibt sich, wenn beide Zusatzgewichte  abgeschaltet werden, so dass sich dann die  Rolle 27 in' die Stellung     III    bewegt und die  Zahnstange 19' ganz zurückgestellt wird.

      Wenn nun aus dieser Stellung durch Zu  schalten von Zusatzgewichten die Zahn  stange 19' wieder nach vorn bewegt wird,  dann gleiten die Nasen 36'     bezw.    36 an der  Schrägfläche des     Mitnehmers    entlang und  drücken das hintere Ende des Hebels 31 nach  unten, während die vordern Nasen 32'     bezw.     32 über die Klinke 33 hinweggeschoben wer  den, diese nach unten     drückend.     



  Es ergibt sich also auf diese Weise stets  ein sicheres Einstellen der Typenräder ent  sprechend der     Zuschaltung    oder Abschal  tung der     Zusatzgewichte,    so dass der Taster  12' an sich in genau gleicher Weise, wie oben  beschrieben, die Einstellung des zugehörigen  Typenrades vornehmen kann. Der Druck  erfolgt in gleicher     Weise    und mit den glei  chen Mitteln wie oben auseinandergesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckeinrichtung an Waagen mit Typen druck, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Übereinstimmung mit der Zeigerwelle der Waage gedrehte Scheibe mit nach Gewichts einheiten unterteilten, durch Ausschnitte, aus der Scheibe gebildeten Abstufungen ver sehen ist, die durch ebenfalls stufenartig ab gesetzte, parallel zur Scheibenachse bewegte, mit den Typenrädern verbundene Taster ab getastet werden, während gleichzeitig mit dem Abtasten eine in entgegengesetzter Rich tung wie die Taster bewegte,
    auf die Scheibe einen Gegendruck zum Tastdruck erzeugende Gegendruckvorrichtung an der Scheibe zur Wirkung kommt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Druckeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlos senen Ausschnitte der Scheibe sowohl am innern, als auch am äussern Rande mit Abstufungen versehen sind, so dass zwei Taster mit einem Ausschnitt zusammen arbeiten können. 2.
    Druckeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe neben den Ausschnitten Fixierrillen auf weist, deren Anzahl der Teilung der Ge- wichtsskala entspricht, und in welche ein in gleicher Richtung wie die Taster be wegter Fixierfinger eingreifen kann. 3. Druckeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixier finger eine den Tastern voreilende Bewe gung erhält. 4.
    Druckeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Gegen druckvorrichtung Rollen aufweist, die jeweils auf der andern Seite wie die Taster an der Scheibe in nächster Nähe der von den Tastern abgetasteten Scheibenstellen zur Anlage gebracht werden, kurz nach dem ein Fixierstift die Scheibe festgestellt hat. 5.
    Druckeinrichtung nach Patentanspruch, an Waagen mit zu- und abschaltbaren Zu satzgewichten, dadurch gekennzeichnet, daB der Taster, in dessen Bereich die ab- und zuschaltbaren Gewichte liegen, mit einer zum zugehörigen Typenrade führen den Zahnstange derart lose verbunden ist, daB eine Bewegung des Tasters eine Mitnahme der Zahnstange und des Typen rades bewirkt, daB aber die Zahnstange und das Typenrad ohne Beeinflussung des Tasters ihrerseits von dem Schaltmecha nismus für die Zusatzgewichte bewegt werden können.
    6. Druckeinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Zahn stange mit dem Schaltmechanismus für die Zusatzgewichte über einen an ihr lose anliegenden Winkelhebel in Verbindung steht und im Wege eines am Taster an gebrachten Mitnehmers mit ausschwenk baren Nasen versehen ist. 7. Druckeinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nasen im Wege des Tastenmitnehmers an einem unter Federwirkung stehenden schwenk baren Teil der Zahnstange angebracht sind.
CH199232D 1936-11-23 1937-08-02 Druckeinrichtung an Waagen. CH199232A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE199232X 1936-11-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH199232A true CH199232A (de) 1938-08-15

Family

ID=5757438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH199232D CH199232A (de) 1936-11-23 1937-08-02 Druckeinrichtung an Waagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH199232A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH382477A (de) Zähleinrichtung
DE1129332B (de) Druckeinrichtung
CH199232A (de) Druckeinrichtung an Waagen.
DE968290C (de) Zeileneinstell- und Zeilenschaltvorrichtung fuer Registrierkassen, Buchungs- oder aehnliche Maschinen
DE711246C (de) Zeilenmessvorrichtung einer Maschine zum Lochen von Registerstreifen fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
AT158613B (de) Druckeinrichtung für Waagen.
CH354794A (de) Vorrichtung an Druck- oder Schreibmaschinen zur relativen Verstellung eines Anschlagelementes in bezug auf die Typen
DE2243922A1 (de) Belegfoerder- und zeileneinstelleinrichtung fuer registrierkassen oder aehnliche buchungsmaschinen
DE924717C (de) Rechenmaschine mit Druckwerk
DE726356C (de) Anzeige- oder Druckwerk fuer Waagen
DE918715C (de) Vorrichtung an Neigungswaagen
DE469294C (de) Rechenvorrichtung mit Druckvorrichtung, Einstell- und Kontrollgliedern
DE662891C (de) Laufgewicht mit Nockenwelle, die einen mit den Kerben des Laufgewichtsbalkens zusammenarbeitenden Einfallzahn beeinflusst
DE685870C (de) Numerier- und Anzeigewerk fuer Rechenmaschinen, Buchfuehrungsmaschinen, Registrierkassen u. dgl.
DE572387C (de) Additionsmaschine
DE963479C (de) Scheckstempler mit Addierwerk
DE951595C (de) Auswaehl- und Foerdereinrichtung fuer belegausgebende Registrierkassen und aehnliche Buchungsmaschinen
DE946013C (de) Vorrichtung an Waagen zum Einstellen eines Druck-, Anzeige- oder aehnlichen Werkes
DE903277C (de) Neigungswaage oder Schaltgewichtsneigungswaage mit einem die Gewichtswerte verwogener Gueter angebenden Ziffernrollenwerk
DE163064C (de)
DE746268C (de) Schreibrechenmaschine, Rechenmaschine o.dgl. mit selbsttaetiger Summenvorrichtung
DE396052C (de) Tasten- oder Hebelregistrierkasse
DE720984C (de) Zur UEbertragung der Gewichtsanzeige einer Waage auf ein Anzeige-, Registrier-, Druck- oder aehnliches Werk dienende Vorrichtung
AT144351B (de) Registrierkasse.
DE565568C (de) Rechenmaschine