CH199181A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates der 2,6-Dioxypyridin-4-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Derivates der 2,6-Dioxypyridin-4-carbonsäure.

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CH199181A
CH199181A CH199181DA CH199181A CH 199181 A CH199181 A CH 199181A CH 199181D A CH199181D A CH 199181DA CH 199181 A CH199181 A CH 199181A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines Derivates der     2,6-Dioaypyridin-4-carbonsäure.       Es wurde gefunden, dass man Verbindun  gen der allgemeinen     Formel     
EMI0001.0003     
         Ibezw.,der        tautomeren    Form  
EMI0001.0006     
    in der X     substituierte    oder nicht     substituierte          Kohlenwasserstoffreste,    wie     Alkyl-,        Aralkyl-          oder        Cycloalkylreste        usw.,    bedeutet,     erhalten     kann, wenn man 2.

       6-DiogypyTidin-4-carbon-          säure    oder auch deren     Ester    mit Alkohol  gruppen enthaltenden     Verbindungen    zur Um  setzung bringt. Die Umsetzung wird     zweck-          mässig    durch Zusatz eines Kondensationsmit  tels, wie     Thionyl.chlorid,        Schwefelsäure,            Überchlorsäure,        Phosphorsäure,        ferner    orga  nischen     iSulfonsäuren        wie        @Sulfoessigsäure,          Methionsäure,

      Benzol- oder     Toluolsulfonsäu-          ren,        Naphtalinsulfonsäuren,        und    andere ein  geleitet     und.        beschleunigt.    Die hierbei ge  bildeten     Ätherester        sind,    wie sich     zeigte,     in den     meisten;

          organischen.        Lösungs-          mitteln    sehr leicht löslich und lassen sich  auf     Grund    dieser Eigenschaft nach be  kannten Verfahren von     geringen    Mengen un  verändertem     Ausgangsmaterial    und den  gleichzeitig     gebildeten,    nicht     verätherten          Estern    abtrennen. Die freien     Äthfäuren    ge  winnt man in     einfacher        Weise    durch     Venei-          fung    dieser Ätherester.  



  Es ist bereits bekannt     (Beilstein,        Handb.     d. Organ. Chemie,     Bd.        XXXI,    4.     Aufl.        193-5,          5.257),    dass beim Behandeln von     Citrazin-          säure    mit Methanol in     Gegenwart        eines        Kon-          densationsmittels,    nämlich     Salzsäure,        2.6-          Diogypyridin-4-carbonsäure-methylester    ent  steht;

   doch ist es nicht möglich, mit diesem       Kondensationsmittel    zugleich auch eine     Ver-          ätherung        einer        Hydrogylgruppe    zu erreichen.           Diesem    Verhalten der     Salzsäure    gegenüber  nehmen also die     beanspruchten    Kondensa  tionsmittel infolge ihrer     veräthernden    Wir  kung eine im Hinblick auf die vorliegenden  Verbindungen neue und besondere Stellung  ein.  



  Die nach vorliegendem Verfahren erhalte  nen Monoäther von 2 .     6-Dioxypyridin-4-car-          bonsäuren        bezw.    deren     Estern        stellen    eine  Klasse neuartiger     Pyrindinabkömmlinge    dar,  die als     Zwischenprodukte    zur     Darstellung     pharmazeutischer Präparate Verwendung fin  den sollen.  



       Gegenstand    vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur     Darstellung    des als Zwischen  produkt zur     Darstellung    pharmazeutischer  Präparate verwendbaren,     bisher    noch nicht       bekannten        ?-Oxy-6-i6oa.myloxypyridin-4-car-          bonsäure-isoamvlesters.    Das Verfahren ist       dadurch    gekennzeichnet, dass man den     2.6-          Dioxypyridin-4-carbonsä.ureisoamylester    mit       Isoamylalkohol        veräthert.     



       VorteilhaIterweise    verwendet man einen       Isoamylester    der     Pyridincarbonsäure,    der in  Anwesenheit des zur     Verätherung    dienenden       Isoamylalkohols    durch     Veresterung    mit     Iso-          amylalkohol        (CHA:    . CH .     CHz    .     CHz    .

   OH er  halten wurde, d. h. man führt die     Veräthe-          rung    vorteilhaft     unmittelbar    nach der     Ver-          esterung    durch.     Vorteilhaft        arbeitet    man in       Anwesenheit    von     Kondensationsmitteln,    wie       Schwefelsäure,        Überchlorsäure,        Thionylchlo-          rid    usw.  



       Beispiel:     Erhitzt man 15,5 Teile     2.6-Dioxypyri-          din-4-carbonsäure    mit     etwa    100 Teilen     Iso-          amy        lalkohol    und 2 Teilen     Überchlorsäure    auf  <B>130'</B> am     Rückflusskühler    und     leitet    hierbei  einen     indifferenten        Gasstrom,    z. B.

   Kohlen  säure oder Stickstoff, so ein, dass in sehr  langsamem Zeitmass ein Gemisch von     Iso-          amylalkohol    und     Wasser        abdestilliert,    so  wird fast die     gesamte    Säure in den     2-Oxy-6-          isoamyloxy    -     pyridin    - 4     -carbonsäure    -     isoamyl-          ester    verwandelt.

   Der Kolbeninhalt     wird     nach dem     Erkalten    mehrfach mit Wasser  ausgewaschen     und    der     überschüssige    Alkohol    mit     Wasserdampf        abdestilliert.    Der Äther  ester wird dann mit     Soda    und Äther abge  trennt. Er schmilzt bei<B>82'.</B> Die     zugehörige     freie Säure schmilzt bei 258       (unter        Zers.).     



       Bei        dieser        Arbeitsweise    tritt die     Vereste-          rung        stets    vor der     Verätherung    ein. Bei vor  zeitigem     Unterbrechen    der Reaktion kann  man im Gemisch     stets    nur die als Ausgangs  stoff     verwendete        iSäure,    die     veresterte    -Säure  und den     Atherester,    niemals     aber    die Äther  säure     feststellen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Deriva- tes der 2. 6-DRoxypyridin-4-carbonsäure, da durch gekennzeichnet, dass man den 2. 6-Di- oxypyridin - 4 - carbonsäure - isoamylester mit Isoamylalkohol veräthert. Der so erhältliche 2-Oxy-6-isoamyloxy- pyridin-4-carbonsäure-isoamylester schmilzt bei 82 .
    UNTERANSPRVCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines Kondensationsmittels durchführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationsmittel Schwe felsäure verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationsmittel Über- chlorsäure verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationsmittel Thionyl- chlorid verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB man 2. 6-Dioxypyri- din-4-earbonsäure-isoamylester verwendet, der erhalten wurde durch Veresterung der Carbonsäure mit Isoamylalkohol in An wesenheit des zur Verätherung erforder lichen Isoamylalkohols.
CH199181D 1936-03-23 1937-03-22 Verfahren zur Darstellung eines Derivates der 2,6-Dioxypyridin-4-carbonsäure. CH199181A (de)

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