DE657451C - Verfahren zur Darstellung von Monoaethern der 2, 6-Dioxypyridin-4-carbonsaeure und von deren Estern - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Monoaethern der 2, 6-Dioxypyridin-4-carbonsaeure und von deren Estern

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DE657451C
DE657451C DESCH109572D DESC109572D DE657451C DE 657451 C DE657451 C DE 657451C DE SCH109572 D DESCH109572 D DE SCH109572D DE SC109572 D DESC109572 D DE SC109572D DE 657451 C DE657451 C DE 657451C
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  • Verfahren zur Darstellung von Monoäthern der 2, 6-Dioxypyridin-4-carbonsäure und von deren Estern Es wurde gefunden, daß man Verbindungen der allgemeinen Formel bzw. der tautomeren Form in der X substituierte oder nichtsubstituierte Alkyl- oder Cycloalkylreste bedeutet, erhalten kann, wenn man 2, 6-Dioxypy ridin-q.-carbonsäure oder auch deren Ester mit aliphatischen oder cycloaliphatischen Alkoholen umsetzt. Die Umsetzung wird durch Zusatz eines Kondensationsmittels, wie Thionylchlorid, Schwefelsäure, Überchlorsäure, Phosphorsäure, ferner organischer Sulfonsäuren, wie Sulfonessigsäure, Methionsäure, Benzol- oder Toluolsulfonsäuren, Naphthalinsulfonsäure usw., eingeleitet und beschleunigt. Die hierbei gebildeten Ätherester sind in den meisten organischen Lösungsmitteln sehr leicht löslich und lassen sich auf Grund dieser Eigenschaft nach bekannten Verfahren von geringen Mengen unveränderter Ausgangsstoffe und den gleichzeitig entstehenden, nicht verätherten Estern abtrennen. Die freien Äthersäuren gewint man in einfacher Weise durch Verseifung dieser Ätherester.
  • Es ist bereits bekannt (B e i 1 s t e i n, Handb. d. organ. Chemie, Bd. XXII, q.. Aufl., i935, S.257), daß beim Behandeln von Citrazinsäure mit iMethanol in Gegenwart eines Kondensationsmittels, nämlich Salzsäure, z, 6-Dioxypyridin-q.-carbonsäuremethylester entsteht; doch ist es nicht möglich, mit diesem Kondensationsmittel zugleich auch eine Verätherung einer Hydroxylgruppe zu erreichen. Diesem Verhalten der Salzsäure gegenüber nehmen also die beanspruchten Kondensationsmittel infolge ihrer veräthernden Wirkung eine im Hinblick auf die vorliegenden Verbindungen neue und besondere Stellung ein.
  • Die nach vorliegendem Verfahren erhaltenen Monoäther von 2, 6-Dioxypyridin-q.-carbonsäure bzw. deren Estern stellen eine Klasse neuartiger Pyridinabkömmlinge dar, die als Zwischenprodukte zur Darstellung pharmazeutischer Präparate verwendet werden sollen. Beispiel r Zu roo Teilen Butylalkohol und 15,5 Teilen 2, 6-Dioxypyridin-q.-carbonsäure werden etwa 3o Teile Thionylchlorid gegeben. Dieses Gemisch wird dann so lange auf dem Wasserbade erhitzt, bis die Säure vollständig gelöst ist. Das Thionvlchlorid und der überschüssige Butylalkohol werden dann abdestilliert und der Rückstand mit "\Tatriumcarbonatlösung`;, und Äther durchgeschüttelt. Die Äther=s lösung enthält den 2-Oxy-6-butoxypyrielii" 4-carbonsäurebutylester, der nach Abdes Tieren des Äthers und Umkristallisieren Petroläther bei 6o bis 61° schmilzt. Beim Verseifen entsteht die freie Säure vorn F.252°. Beispiel 23,7 Teile 2, 6-Dioxypyridin-4-carbonsäurecyclohexylester vom F.218° werden in 75 Teilen Cyclohexanol mit 1o Teilen konzentrierter Schwefelsäure etwa eine Stunde am Rückflußkühler gekocht, worauf am absteigenden Kühler ein Teil ,des Umsetzungsgemisches, bestehend aus Cyclohexanol und Wasser, abdestilliert wird. Der Kolbeninhalt wird nach dem Erkalten mehrfach mit Wasser ausgewaschen und der überschüssige Alkohol mit Wasserdampf abdestilliert. Wie im Beispiel i wird dann der Ätherester mit Natriumcarbonat und Äther abgetrennt. Der ätherlösliche 2-Oxv-6-cyclohexyloxypyridin-q.-carbonsäurecyclohexylester schmilzt nach Umkristallisieren aus Petroläther bei 97° und die daraus durch Verseifung erhältliche freie Säure bei 223'. Beispiel 3 Erhitzt. man 15,5 Teile 2, 6-Dioxypyridin-4.-carbonsäure mit etwa 1 oo Teilen Isoamylalkohol und 2 Teilen Überchlorsäure auf 13o° am Rückflußkühler und leitet hierbei einen indifferenten Gasstrom, z. B. von Kohlensäure Bader Stickstoff, so ein, daß in sehr langsamem ;Zeitmaß ein Gemisch von Isoamylalkohol und t',#Vässer abdestilliert, so wird fast die gesamte äüre in den 2-Oxy-6-isoamyloxypyridüiarbonsäureisoamylester verwandelt, welcher ?B. in der in Beispiel 2 angegebenen Weise aus dem Umsetzungsgemisch abgetrennt wird. F. 82°. Die zugehörige freie Säure schmilzt bei 258° .(unter Zersetzung.
  • Auf gleiche Weise wurde noch der 2-Oxy-6-äthoxypyridin-q.-carbonsäureäthylester vom F.67° dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Monoäthern der 2, 6-Dioxypyridin-4-carbonsäure und von deren Estern, dadurch gekennzeichnet, daß man 2, 6-Dioxypyridin-4.-carbonsä ure-oder deren Ester mit einem aliphatischen oder cycloalipllatischen Alkohol in Gegenwart von solchen Kondensationsmitteln, welche eine Verätherung einer der phenolischen Hy droxylgruppen, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Veresterung der Carboxylgruppe, ermöglichen, wie Schwefelsäure, Phosphorsäure, Thionylchlorid, Überchlorsäure, ferner organischen Sulfonsäuren, wie Sulfonessigsäure, Methionsäure, Benzolsulfonsäure, Toluolsulfonsäuren, Naphthalinsulfonsäuren u. a., umsetzt und das Umsetzungsprodukt gegebenenfalls zur freien Carbonsäure verseift.
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