CH196833A - Anordnung zur Änderung der Bandbreite eines Bandfilters durch gleichzeitige Kopplungs- und Dämpfungsänderung. - Google Patents

Anordnung zur Änderung der Bandbreite eines Bandfilters durch gleichzeitige Kopplungs- und Dämpfungsänderung.

Info

Publication number
CH196833A
CH196833A CH196833DA CH196833A CH 196833 A CH196833 A CH 196833A CH 196833D A CH196833D A CH 196833DA CH 196833 A CH196833 A CH 196833A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
coupling
filter
changing
winding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer D Telefunken
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Publication of CH196833A publication Critical patent/CH196833A/de

Links

Landscapes

  • Filters And Equalizers (AREA)

Description


  Anordnung zur Änderung der Bandbreite eines Bandfilters durch gleichzeitige       ltopplungs-    und     Dämpfungsänderung.       Bei den neueren Empfängern sieht man  einen Bedienungsgriff vor, mit dem man  wahlweise auf gute Wiedergabe oder gute  Trennschärfe einstellen kann. Um bei der  Einstellung auf gute Wiedergabe nicht zu  viel an Trennschärfe zu verlieren,     ändert    man  zweckmässig nicht nur die Dämpfung, son  dern gleichzeitig die Kopplung und die  Dämpfung.

   Eine     Dämpfungserhöhung    bei  grösserer Kopplung ist vorteilhaft, weil man  auf diese Weise eine zu starke     Einsattelung     der Resonanzkurve     vermeidet.    Die     Dämp-          fungsänderung    hat man bisher durch Ein  schalten eines Widerstandes, Verändern eines  Widerstandes oder durch Verschieben einer  dämpfenden Zusatzwicklung vorgenommen.  Es ist auch bekannt, die Schaltelemente, die  zur Änderung der Kopplung dienen, mit den  zur     Dämpfungsänderung    dienenden mecha  nisch so zu kuppeln, dass die Verstellung beider  durch einen einzigen Bedienungsknopf mög  lich ist.

      Nach der     Erfindung    wird bei einer An  ordnung zur Änderung der Bandbreite eines  Bandfilters eine     Dämpfungswicklung    (die  ein- oder     mehrwindig    sein kann) in der Weise  und für die jeweilige     Abstimmfrequenz    des  Filters feststehend angeordnet, dass die Kopp  lung der     lageveränderlichere    Filterspule mit  der     Dämpfungswicklung    dann fester wird,  wenn die Kopplung mit der andern Filter  spule zunimmt.  



  Anhand der     Abbildungen    werden Aus  führungsbeispiele der     Erfindung    nachstehend  näher erklärt. In     Fig.    1 sind zwei Spulen in  entkoppeltem Zustande und in     Fig.    2 in fest  gekoppeltem Zustande dargestellt. Die     Dämp-          fungswicklung,    im vorliegenden Falle eine  einzige Windung, ist mit     R    bezeichnet. In       Fig.    3 ist eine Seitenansicht der     Fig.    2 dar  gestellt, in der auch der     Dämpfungswider-          stand    W zu erkennen ist.

   In     Fig.    1 wirkt der  Ring     R    nicht dämpfend auf die drehbare  (untere) Spule, da     Spulenachse    und Ring-           achse    senkrecht     aufeinanderstehen.    In     Fig.        -?     fallen dagegen die Achsen zusammen, so     da.ss     eine Dämpfung auftritt.  



  In     Fig.    4 ist das     Bandfilter    in einen Ab  schirmzylinder eingebaut.     1)er        I_>ä.znp@ans-          ring        1z    ist     mittels        zweier        Stangen        St    an der  Isolierplatte     I'l    befestigt, die     nucli    als     Träger     für die obere Spule und die     drehbare        untere     Spule dient.  



  Die Spulen sind     unsymmetrisch    im Ab  schirmzylinder angeordnet, d. h. die     Spulen-          mittelpunkte    liegen nicht in der     _lchse    des  selben, womit noch ein besonderer     Zweck    er  zielt werden soll. Bevor dieser erklärt wird,  muss folgendes vorausgesetzt werden:  Je loser in     Fig.    1 die     Kopphing    der       Dämpfitngswindungfinit    der drehbaren Spule  ist, um so kleiner muss der eingeschaltete       Widerstand        Il"    sein, uni die gewünschte  Dämpfung zu erzielen.

   Da dann das     @'er-          hältnis    der Selbstinduktion zum     ohnischen     Widerstand der     Llämpfungswindung    mit loser  werdender Kopplung grösser wird, tritt eine  grössere Verstimmung der drehbaren Spule  ein.

   Es ist also am günstigsten, die Kopplung  der     Dämpfungswindung    fest zu machen und  den     Dämpfungswiderstand    gross zu     wählen.     Dies lässt sich aber praktisch nur bis zu einem  gewissen Grade durchführen, da die     drehbare     Spule einen gewissen     Rauei        beansprucht    und  deshalb die     Dämpfungswindung        geniigen        il     weit entfernt sein muss.     Aus    diesem     (lrunde     tritt also noch eine gewisse Verstimmung ein.

    und zwar nimmt bei grösserer Kopplung die       Selbstinduktion    der drehbaren Spule ab.  



  Hier macht sich eine andere     Erscheiniuig          günstig        bemerkbar.    Bei der Anordnung     nach          Fig.        =1,    ohne einen     Dämpfungsring,        einuni     nämlich für den Fall, dass die Spulen in der  Mitte des     Abschirmzylinders        angeordnet    sind.  die     Selbstinduktion    der     drehbaren        Spule        l,,1     festerer     Kopplung    mit der andern     Spule    zu.

    da dann die     Kurzsclilussströni(-    in der     Ab-          schirmung    einen längeren Weg     znriiekli#@;en     müssen. Uni diese Zunahme der     Selbstinduk-          tion    zu     verhindern,    wird     zweckmüssig    die  drehbare Spule derart angeordnet. dass     hei       festerer Kopplung mit der andern Spule auch  die     Kopplung        finit    der Abschirmung fester  wird, so     (lass    die Selbstinduktion erhalten  Blei     bt.     



  Wenn ein     Dämpftingsring    R vorgesehen  ist,     wird    die     drehbare    Spule nicht so stark       unsymmetrisch    angeordnet, da bei     festerer     Kopplung der     drehbaren    Spule mit dem  1)ä     mpfungsring    die Zunahme der Selbstin  duktion der drehbaren Spule infolge der grö  sseren     Strombahn    in der     Abschirmung    zum  Teil wieder     ausgeglichen    wird.  



  An Stelle einer     aperiodiselien        Dämpfungs-          wicklunb        kann    auch eine auf die     Resonanz-          frequenz    der einzelnen     Bandfilterkreise        ab-          gestinimte.    in dein erforderlichen Masse     ge-          dämpft.eWicklung    verwendet werden. In die  sein halle tritt keine Verstimmung auf, son  dern     mir    eine Dämpfung.  



       1)ie    beschriebene     Bandbreiteregelung    ist  nicht nur auf festabgestimmte Bandfilter an  wendbar, sondern auch auf solche mit     ver-          änderlicliet        Abstimmung,    zum Beispiel für       Eingangsbandfilter    von Empfängern. Um bei  verschiedenen     Filter-Ahstimmfrequenzen    das       rielitige    Mass an     Diiinpfung        zii    erzielen, kann  der     Dämpfungsring    in     Abhängigkeit    von der       :1i)stitnniiing    bewegt werden.

   Es ist auch       niöglicli,    den     I)iimlifungswiderstand        Tb'    in       Alütiingigkeit    von der     Abslimmung    zu     ver-          lindern.     



  Es sei noch     erwähnt,    dass die dargestellte       ,lnordnung    der     Filterspulen    nicht notwendig       i,inzitbalt.en    ist, sondern dass die Achsen auch       Pille        andere    Lage zueinander haben können.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> EMI0002.0124 .lnordnuug <SEP> zur <SEP> rlnderung <SEP> der <SEP> Bandbreite <tb> <B>-]lies</B> <SEP> Bandfilters <SEP> durch <SEP> gleichzeitige <SEP> Kopp tiiiigs- <SEP> und <SEP> 1)iitnpfungsün(lerung, <SEP> dadurch <SEP> ge icennzeichnet, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> I),impfungswicklung <tb> in <SEP> der <SEP> Weise <SEP> und <SEP> für <SEP> die <SEP> ,jeweilige <SEP> Abstimm fre(Iuenz <SEP> des <SEP> Filters <SEP> feststehend <SEP> angeordnet <tb> ist, <SEP> daiss <SEP> die <SEP> Kopplung <SEP> der <SEP> lageveränderlichen <tb> Filterspule <SEP> inil <SEP> der <SEP> 1)iitnpfungswiclzlung <SEP> darin <tb> fester <SEP> wird. <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Kopplung <SEP> mit <SEP> der <SEP> an dern <SEP> Filterspule <SEP> zunimmt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungswick- lung auf die Resonanzfrequenz der einzel nen Bandfilterkreise abgestimmt ist. ?. Anordnung nach Patentanspruch für ver-. änderlich abstimmbare Bandfilter, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellung der Dämpfungswicklung in Abhängigkeit von der Abstimmung selbsttätig verändert wird. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch für ver änderlich abstimmbare Bandfilter, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse eines in die Dämpfungswicklung eingeschalteten ohmsehen Widerstandes in Abhängigkeit von der Abstimmung selbsttätig verändert wird. 4. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lageveränderliche Filterspule zur Aufrechterhaltung ihrer Selbstinduktion soweit unsymmetrisch im Abschirmgehäuse angeordnet ist, dass die Dämpfungswicklung in einer die Lage veränderung gerade nicht hindernden Ent fernung von der lageveränderlichen Filter spule angebracht ist.
CH196833D 1936-01-25 1937-01-11 Anordnung zur Änderung der Bandbreite eines Bandfilters durch gleichzeitige Kopplungs- und Dämpfungsänderung. CH196833A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE196833X 1936-01-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH196833A true CH196833A (de) 1938-03-31

Family

ID=5756038

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH196833D CH196833A (de) 1936-01-25 1937-01-11 Anordnung zur Änderung der Bandbreite eines Bandfilters durch gleichzeitige Kopplungs- und Dämpfungsänderung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH196833A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH196833A (de) Anordnung zur Änderung der Bandbreite eines Bandfilters durch gleichzeitige Kopplungs- und Dämpfungsänderung.
AT152667B (de) Anordnung zur Änderung der Bandbreite eines Bandfilters durch gleichzeitige Kopplungs- und Dämpfungsänderung.
DE647373C (de) Anordnung zur AEnderung der Bandbreite eines Bandfilters
DE710905C (de) Hochfrequenzeisenkernvariometer
DE665528C (de) Hochfrequenzariometer mit Eisenkern
DE736145C (de) Zur Abstimmung von Antennenkreisen mit verschiedenen Blindwiderstaenden ueber einen Frequenzbereich einstellbare Wicklungsanordnung
DE719146C (de) Bandfilteranordnung mit veraenderlicher Bandbreite
AT160823B (de) Schaltanordnung zur Regelung der Bandbreite von Bandfiltern u. dgl., insbesondere von Überlagerungsempfängern.
DE1537987B2 (de) Schaltungsanordnung zur Unterdrückung des Tonträgers im Zwischenfrequenzteil eines Fernsehempfängers
DE917551C (de) Kontaktfreie Kanal- oder Bereichumschaltung fuer ultrakurze elektrische Wellen
DE861876C (de) Einrichtung zur Regelung der Lautstaerke und der Rueckkopplung bei UEberlagerungsempfaengern
AT157536B (de) Einrichtung zur stetigen Regelung der Bandbreite.
DE676488C (de) Schaltung zur UEberbrueckung von Netzteilen
DE750216C (de) Dreikreisiges Hochfrequenz-Bandfilter mit veraenderbarer Bandbreite
DE1537987C3 (de) Schaltungsanordnung zur Unterdrückung des Tonträgers im Zwischenfrequenzteil eines Fernsehempfängers
DE857834C (de) Bandsperre mit Schwingkristallen in Brueckenschaltung oder in einer aequivalenten Schaltung
DE948067C (de) Spule mit Hochfrequenzkern
AT133701B (de) Schaltungseinrichtung für Bandfilter.
DE702010C (de) Superhetempfaenger
AT228846B (de) Elektromechanisches Bandfilter
AT124080B (de) Anordnung bei Kupplungstransformatoren, insbesondere für Niederfrequenzverstärker.
DE668823C (de) Kopplungsspule fuer Hochfrequenznachrichtengeraete
AT148541B (de) Einrichtung zur Kopplung von Schwingungskreisen.
AT157791B (de) Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern.
AT138900B (de) Kopplungstransformator für Radio-Zwecke.