AT157791B - Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern. - Google Patents

Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern.

Info

Publication number
AT157791B
AT157791B AT157791DA AT157791B AT 157791 B AT157791 B AT 157791B AT 157791D A AT157791D A AT 157791DA AT 157791 B AT157791 B AT 157791B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coupling
arrangement
bandwidth
receivers
circuit
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Ing Jobst
Original Assignee
Ingenieur Nikolaus Eltz Radiot
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ingenieur Nikolaus Eltz Radiot filed Critical Ingenieur Nikolaus Eltz Radiot
Application granted granted Critical
Publication of AT157791B publication Critical patent/AT157791B/de

Links

Landscapes

  • Filters And Equalizers (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Je nach dem Kopplungsgrad des Hilfskreises mit den beiden Filterkreisen lässt sich entweder lediglich eine Verbreiterung des Scheitels der Resonanzkurve oder Zweiwelligkeit oder es lassen sich unter kritischen Bedingungen Kurven nach Fig. 4 erzielen. Die Hervorhebung der Seitenbänder geschieht auch in diesem Fall durch Auftreten von Koppelwellen im Gegensatz zu bekannten
Anordnungen, bei denen das Anheben benachbarter Frequenzen durch Kreise erfolgt, die auf wesentlich von den Empfangsfrequenzen verschiedenen Frequenzen abgestimmt sind (britisches
Patent Nr. 378662). 



   Eine andere bekannte Anordnung benutzt eine Änderung der Kopplung, wodurch bei fester werdender Kopplung über den kritischen Wert Zweiwelligkeit eintreten müsste. Es kann hiezu die
Schaltung nach Fig. 1 verwendet werden, wobei der Widerstand 3 weggelassen wird und die Kopplung der Spule   1,   2 variabel ausgeführt wird. 



   Wird die Bandbreitenregulierung dadurch erzielt, dass   lediglieh   der Kopplungsgrad induktiv geändert wird, so tritt bei geeigneter Ausführung keine Verstimmung über den Regelbereich auf. 



  Wird jedoch noch eine Dämpfung verwendet, so ändert sich nach der Resonanzgleiehung die Frequenz über den Regelbereich. 



   Erfindungsgemäss wird diese Verstimmung ausgenutzt, um eine zusätzliche Bandfilterwirkung zu erzielen. Hiezu ist erforderlich, dass z. B. das erste Bandfilter bei zunehmender Bandbreite sich gegen die höheren Frequenzen, das zweite Bandfilter dagegen sieh gegen die niederen Frequenzen verstimmt. 



   Hiezu ist die Schaltung nach den Figuren geeignet. 



   Erhalten die Koppelspulen 2 sehr geringe Windungszahlen. z. B. ein Prozent der Bandfilterspulen 1 für eine Zwischenfrequenz von 130 kHz, so ergibt sich bei Kurzschluss des Widerstandes 3 eine zusätzliche Bandfilterwirkung ; werden im extremen Falle die Koppelspulen 2 identisch mit den Bandfilterspulen   1,   so ergibt sich bei Kurzschluss des Widerstandes 3 eine Resonanzkurve, die der eines einfachen Kreises mit halbem Kreiswiderstand, halber Selbstinduktion und doppelter Kapazität entspricht, also der Resonanzkurve eines Einzelkreises. Dazwischen ergeben sich Zwisehenwerte. Bei den   üblichen     Zwischenfrequenzen   und Kreisdimensionen wird die Kurve des Einzelkreises praktisch bereits bei einer Windungszahl der Koppelspule erreicht, die wenige Prozente der Gesamtwindungszahl eines Filterkreises beträgt.

   Die Herausführung einer Spule mit relativ kleiner Windungszahl ergibt den Vorteil, dass geringe Kapazitätsänderungen im Regelkreis 2,3, 2 praktisch keine Verstimmung der abgestimmten Filterkreise hervorrufen. 



   Die Regelung mit der beschriebenen Anordnung geht wie folgt vor sieh. Bei Stellung des Regelwiderstandes 3 auf unendlich zeigt das Filter die grösste Selektion (Fig. 2, Kurve   1).   In den Kurven der Fig. 2 und 4 bedeuten die Abszissen Frequenzen t und die Ordinaten Spannungen in Volt. Wird der Widerstand 3 langsam eingedreht, so tritt über den Regelwiderstand 3 eine zusätzliche Kopplung ein, gleichzeitig werden die Filterkreise 1 gedämpft, bis bei einem bestimmten Wert des Widerstandes 3 das Minimum der Verstärkung erreicht ist (Fig. 2, Kurve 2). Bis zu diesem Punkte wirkt die Anordnung so, als ob die Filterspulen stärker gedämpft und fester gekoppelt würden.

   Wird der Regelwiderstand 3 weiter gegen den   Kurzschlusspunkt   bewegt, so nimmt die Verstärkung wieder etwas zu und die Selektionskurve nähert sich je nach dem Kopplungsgrad der Koppelspulen mehr oder weniger der eines einfachen Kreises (Fig. 2, Kurve 3). Wird die selektivste Filterkopplung etwas loser als die kritische Kopplung gewählt, so ändert sich die allgemeine Tonlage bei Betätigung des Reglers nicht wesentlich, dagegen werden die höheren Frequenzen hörbar und die Selektion des Empfängers sinkt. Durch die Kopplungs- änderung beim Regelvorgang tritt eine geringe Verstimmung des Filters ein, und es beträgt bei einer Zwischenfrequenz von etwa 130 kHz die Maximalabweichung etwa 1 kHz.

   Bei rein induktiv oder rein kapazitiv gekoppelten Filtern kann dieser Fehler bei Vorhandensein mehrerer Bandfilter im Empfänger erfindungsgemäss dadurch eliminiert werden, dass der Richtungssinn der Koppelspulen, z. B. bei allen geradzahligen Filtern vertauscht wird (Fig. 7). Dadurch ergibt sich ausserdem, falls die Filter bei der selektivsten Stellung des Empfängers abgestimmt wurden, eine weitere Verbreiterung des Frequenzbandes bei kurzgeschlossenem Regelwiderstand und eine zusätzliche Bandfilterwirkung. 



   Die mit obiger Anordnung erzielbare Verbreiterung des Frequenzbandes ist eine feste   Grösse   und kann nicht beliebig geändert werden, es sei denn, dass statt der Zweifach der Zweifachfilter in analoger Weise   Mehrfachfilter   verwendet werden. Dieser Weg ist jedoch häufig nicht gangbar. Die Wiedergabe eines Empfängers,   die eine gute Kompromisslosung zwischen   guter Selektivität bei 
 EMI2.2 
 ist nach Messungen von   ausgeführten   Empfängertypen derart, dass eine Frequenz von 3000 Hertz noch mit etwa   100   der Spannung, die eine Frequenz von 400 Hertz liefert, am Ausgang des Verstärkers 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


AT157791D 1936-06-06 1935-06-01 Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern. AT157791B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT160036T 1936-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157791B true AT157791B (de) 1940-01-25

Family

ID=29408534

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157791D AT157791B (de) 1936-06-06 1935-06-01 Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern.
AT160032D AT160032B (de) 1936-06-06 1935-08-09 Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern.
AT160036D AT160036B (de) 1936-06-06 1936-06-06 Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfägern.

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT160032D AT160032B (de) 1936-06-06 1935-08-09 Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern.
AT160036D AT160036B (de) 1936-06-06 1936-06-06 Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfägern.

Country Status (1)

Country Link
AT (3) AT157791B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT160032B (de) 1941-01-10
AT160036B (de) 1941-01-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT157791B (de) Anordnung zur Regelung der Bandbreite in Empfängern.
DE706236C (de) Einrichtung zur AEnderung der Kopplung zweier abgestimmter Stromkreise
AT143765B (de) Röhrenverstärker.
DE1591437A1 (de) Kopplungsschaltung fuer einen Breitband-Transistorverstaerker
DE606151C (de) Schaltung zur Stoerwellenbeseitigung
DE738825C (de) Verfahren zur selbsttaetigen Scharfabstimmung von elektrischen Schwingungskreisen
DE821662C (de) Diskriminatorschaltung fuer sehr kurze Wellen
DE684956C (de) Abstimmbares Kopplungsglied fuer die Eingangskreise von Mischroehren von UEberlagerungsempfaengern
AT156665B (de) Anordnung zum Unterdrücken der Spiegelfrequenz bei Überlagerungsempfängern.
AT210474B (de) Transistorverstärker mit Bandbreiteregelung
DE711475C (de) Verstaerkerstufe mit zweikreisigem Bandfilter und regelbarer Bandbreite
AT143753B (de) Radioempfänger mit Rahmenantenne.
AT152675B (de) Rundfunkempfänger.
AT154792B (de) Hoch- oder Zwischenfrequenzverstärker.
AT157853B (de) Verstärkerschaltung zur Verminderung der nichtlinearen Verzerrung.
DE730036C (de) Vorrichtung zur automatischen Lautstaerkeregelung
AT139284B (de) Oszillatorkreis für Zwischenfrequenzüberlagerungsempfänger zur Erzielung einer konstanten Mittelfrequenz.
DE600243C (de) Hochfrequenzverstaerker mit zwei in Reihe geschalteten Verstaerkerroehren
AT144176B (de) Hochfrequenzkopplungselement.
DE676488C (de) Schaltung zur UEberbrueckung von Netzteilen
DE667548C (de) Mehrkreisiges Bandfilter mit Maximal- und Minimalpunkten in der Resonanzkurve
AT158228B (de) Anordnung zur Frequenzbeeinflussung eines Röhrenoszillators.
AT152099B (de) Hoch- oder Zwischenfrequenzverstärkerschaltung.
DE613127C (de) Kristallgesteuerter Schwingungserzeuger
AT141295B (de) Gleichrichterschaltung.