CH196318A - In ein Doppelbett oder Sofa verwandelbares Möbel. - Google Patents
In ein Doppelbett oder Sofa verwandelbares Möbel.Info
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Description
In ein Doppelbett oder Sofa verwandelbares Möbel. Die Erfindung betrifft ein Möbel, das mit wenigen Handgriffen in ein Deppel@bett oder Sofa verwandelt werden kann. Das Neue besteht .darin, dass beim Gebrauch als Sofa ungefähr rechtwinklig zu einem waag recht auf einem Grundgestell liegenden Sitz polster ein Rückenpolster mit der einen Längskante in einem Abteil des Grundge stelles versenkt ist,
und dass beim Gebrauch als Doppelbett das Grundgestell das Sitz polster und das ausgehobene, in die waag rechte Lage ungelegte Rückenpolster in zu einander symmetrischen Lagen aufnimmt. Dabei können zweckmässig .das Sitzpolster und das Rückenpolster durch seitlich ange brachte Schlitzlaschen miteinander verbun den sein. Es empfiehlt sich, die Schlitz laschen so lang zu machen, dass das Sitz polster für sich hochgestellt werden kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform ergibt sich dadurch, dass in den Sofaseitenteilen herausziehbare Schieber sitzen, die bei Be nutzung als Bett diese dann das Kopf- und Fussende bildenden Teile auf die volle Bett breite ergänzen. Dabei können zur Verbin dung der herausgezogenen Schieber mit den waagrecht liegenden Polsterteilen Bolzen vorgesehen sein, die durch Löcher in den Schiebern in Löcher der Polsterteile einge steckt werden..
Zur Unterbringung der Bol zen. bei Benutzung als Sofa können Löcher in .den .Seitenteilen vorgesehen sein, in die die Bolzen .gesteckt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigen: Fig. 1 und 2 die Vonder- und Seitenan sicht des Möbels als Sofa, Fig. 3 die :Stirnansicht .des als Bett um gestalteten Möbels, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Bettes nach Fi;g. 3, und Fig. 5 einen Bolzen.
Das Verwandlungsmöbelstück besteht in der Hauptsache aus drei Teilen, nämlich einem Sitzpolster a, einem Rückenpolster b und einem Grundgestell c. Das letztere ist nach unten mittels eines Bodens d abge schlossen und durch ein Längsbret:t e in zwei Abteile f und g geteilt, von denen das eine, nämlich f, zur Aufnahme von Bettzeug und das andere g zum Versenken der Längs kante b' des Rückenpolsters b dient.
Das Grundgestell c besitzt Seitenteile li. <I>zwi-</I> schen denen die beiden Polsterteile a. und 1i auf dem Grundgestell verschoben erden. Die Polsterteile a und b sind mittels Schlitz laschen i miteinander verbunden.
Bei der Verwendung des Möbels als Sofa (Fig. 1 und ?) steht das Rüchenpolster h nahezu senkrecht, wobei seine Längskante b' in das Abteil g des Grundgestelles c ver senkt ist. Das Sitzpolster n liegt wa < i;,reeht auf dem Grundgestell. Die Schlitzlaschen i sind so lang, da.ss das Sitzpolster a für sich in die in Fig. 2 eingezeichnete Stellung n2 hochgestellt werden kann.
Auf diese Meise wird das Abteil f zugänglich und das darin befindliche Bettzeug kann herausgenommen und das Sofa als Einbett benutzt werden, ohne da.ss das Rückenpolster b aus seiner Lage bewegt oder das mit dem Rücken polster an einer Wand stehende Sofa von der Wand abgerückt werden müsste. In Fig. 2 entspricht die kurzgestrichelte Stellung der Schlitzlasche i der hochgestellten Stellung n= des Sitzpolsters.
Um das Möbel auch als Doppelbett be nutzen zu können, sitzen in den beiden Sei tenteilen h je zwei nach den Seiten g und r herausziehba:reSchieber s.
Ihr Ausziehweg ist durch je eine in einem Schlitz tct der Schieber s laufende Anschlagschraube. die an den Teilen lr, befestigt :sind, so be grenzt, da.ss die .Schieber im herausgezogenen Zustande bei der Benutzung des Möbels als Doppelbett, die,dann da.s Fuss- und Kopfende des Bettes bildenden Sofaseitenteile auf die volle Bettbreite ergänzen.
Zur Umwandlung in ein Doppelbett werden die :Schieber s her ausgezogen, das Rückenpolster b wird aus dem Abteil g ausgehoben, in die waagrechte Lage niedergelegt und so weit nach der Mitte des Grundgestelles verschoben, da.ss es in die in dun Fig. 3 und 1 dargestellte Stel lung kommt.
Dabei wird auch das Sitz polster n so weit, verschoben, bis beide Pol sterteile a und b auf dem Grundgestell c sYmmetrisch liegen.
Die Schieber s weisen in den äussern un tern Ecken je ein Loch auf, denen entspre chende Löcher in rlei Polsterteilen n und h @egrnüberstehen. Zur Feotleg ung der Polster teile -erden diese mit den Schiebern s da durch verbunden. dass in die Löcher Bolzen f gesteckt werden, die zweckmässig aus Holz mit einem gedrehten Kopf hergestellt sind.
Durch diese Bolzen wird ein Herunterklap- pen der #iussern Liiii--skanteii der Polsterteile vermieden. Die Liicher in den Schiebern s und in den Pol.sterleilen a und h sind so an- creordnet. (1 < i13 die Polsterteile in der Bett mitte mit ihren Längskanten a' und b' dicht <RTI
ID="0002.0096"> aneinander liegen. Ein Auseinanderrutschen ist nicht möglich, weil die Anschlagschrau- heri r die weitere Auswärtsbe-,ve-;un,-, der tchieber .. hindern.
Zur Venvandlung des Doppelbettes in ein Sofa -erden die Bolzen f herausgezogen. t m sie dann bequem unterbringen zu können und ein Verlegen der Bolzen zu vermeiden, sind in den beiden Seitenteilen li unterhalb der Schieber s Löcher 2c angebracht. in die die Bolzen dann gesteckt -erden können.
Nach dein Herausziehen der Bolzen wird das Rük- lzf,npolster b so weit verschoben, bis es hoch- geschwenkt und mit seiner Längskante b' in das Abteil g versenkt werden kann.
Das Sitzpolster ca wird dabei .durch die Schlitz laschen mit zurückgezogen und braucht nur noch unter Umständen etwas an das Rücken polster herangeschoben zu -erden. Um das Bettzeug in dem Abteil f unterbringen zu können, wird das Sitzpolster a in die Stel lung a-' (Fig. 2) gebracht und dann wieder waagrecht niedergelegt.
Das beschriebene Möbel zeichnet sieh durch eine sehr einfache Handhabung und dadurch aus, dass zum Verwandeln aus dem einen Zustand in den andern keine zusätz lichen Teile erforderlich sind. Ausserdem bie tet es bei der Benutzung als Sofa tatsäohlich das Aussehen .eines solchen mit niedriger Rückenlehne, weil das Rückenpolster b teil weise in das Abteil g versenkt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: In ein Doppelbett oder Sofa verwandel- ba.res Möbel, :dadurch ,gekennzeichnet, dass beim Gebrauch als Sofa ungefähr rechtwink- lig zu einem waagrecht auf einem Grundge stell liegenden Sitzpolster ein Rückenpolster mit :der einen Längskante in einem Abteil des Grundgestelles versenkt .ist, und dass beim Gebrauch als Doppelbett das Grundge stell :das :Sitzpolster und das ausgehobene, in die waagrechte Lage umgelegte Rücken polster in zueinander symmetrischen Lagen aufnimmt. UNTERANSPRüCHE 1. Möbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, :dass :das :Sitzpolster und das Rückenpolster durch seitlich angebrachte Schlitzlaschen miteinander verbunden sind.\3. Möbel nach Patentanspruch und Unteren . spruch 1., dadurch gekennzeiehnet, dass die Schlitzlaschen so lang sind, dass da,e Sitzpolster für sich hochgestellt werden kann. 3. Möbel na-oh Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, :dadurch gekennzeich net, dass das Grundgestell durch Anord nung eines Bodens als gasten ausgebildet ist, der zur Aufnahme des Bettzeuges dienen kann.4. Möbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Sofaseitenteilen herausziehbare :Schieber sitzen, die bei Benutzung als Bett :diese dann das Kopf- und Fussende bildenden Teile auf die volle Bettbreite ergänzen. 5.Möbel nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, :dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung ,der herausgezogenen Schieber mit den waagrecht liegenden Polsterteilen Bolzen vorgesehen sind, die durch Löcher in den ,Schiebern in Löcher der Polster teile eingesteckt werden.6. Möbel nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeich net, :dass zur Unterbringung der Bolzen bei Benutzung als ,Sofa Löcher in den Seitenteilen vorgesehen sind, .in die die Bolzen gesteckt werden. 7.Möbel nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeich net, dass der Ausziehweg der Schieber durch Anschläge auf ein solches Mass be grenzt ist, dass die mittels der Bolzen mit den Schiebern verbundenen Polsterteile in der Bettmitte mit ihren Längskanten dicht aneinander liegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE196318X | 1936-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH196318A true CH196318A (de) | 1938-03-15 |
Family
ID=5754091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH196318D CH196318A (de) | 1936-06-15 | 1937-06-15 | In ein Doppelbett oder Sofa verwandelbares Möbel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196318A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975091C (de) * | 1950-07-04 | 1961-08-10 | Rudolf Steinborn | In eine Liegestatt verwandelbare Sitzcouch |
| US4521927A (en) * | 1982-09-03 | 1985-06-11 | Oswald Brunn | Davenport convertible to a double bed or a single bed |
-
1937
- 1937-06-15 CH CH196318D patent/CH196318A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975091C (de) * | 1950-07-04 | 1961-08-10 | Rudolf Steinborn | In eine Liegestatt verwandelbare Sitzcouch |
| US4521927A (en) * | 1982-09-03 | 1985-06-11 | Oswald Brunn | Davenport convertible to a double bed or a single bed |
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