CH192166A - Wagenschaltmechanismus einer Schreibmaschine. - Google Patents

Wagenschaltmechanismus einer Schreibmaschine.

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CH192166A
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  Wagenschaltmechanismus einer Schreibmaschine.    Bei den bekannten Schreibmaschinen  wirkt ein aus zwei oder mehreren, in der  Bewegungsrichtung der Wagenschaltzahn  stange nebeneinander, vorzugsweise beider  seits der Typenanschlagstelle angeordneten,  starr miteinander verbundenen Schaltglie  dern bestehender Wagenschaltmechanismus  mit der Wagenschaltzahnstange zusammen,  jedoch ist die Bauart dieses bekannten Wa  gensehaltmechanismus derart getroffen, dass  der Abstand zwischen dessen Schaltgliedern  nur der Entfernung zwischen nicht wesent  lich weit voneinanderliegenden Zahnstangen  lücken entspricht, wobei die Länge der Wa  genschaltzahnstange bezw. des Wagens der  Schreibmaschine keine Berücksichtigung fin  det.

   Daher müssen der Wagen mit der  Schreibwalze und die Wagenschaltzahn  stange ungefähr gleich lang sein, um die  ganze Länge der Schreibwalze ausnützen zu  können. Soll in der Schreibmaschine eine  längere Schreibwalze Verwendung finden, so  ist nicht nur die Schreibwalze, sondern auch    der Wagen samt seiner Wagenschaltzahn  stange auszutauschen. Daher ist ein Lager  von Wagen und Wagensebaltzahnstangen von  verschiedenen längen erforderlich, um  mit derselben Schreibmaschine verschiedene  Schreibarten auszuführen, wie das Schreiben  von Briefen, Schreiben von Tabellen und  ähnlichen Schreibarbeiten, für das gewöhn  lich Schreibseiten von grösserer Breite als  dem gewöhnlichen Briefpapier entspricht,  erforderlich sind, das Tippen von Eintragun  gen auf Buchhaltungsblättern usw.  



  Die Erfindung bezieht sich auf einen  Wagenschaltmechanismus einer Schreibma  schine der eingangs erwähnten bekannten  Bauart, d. h. der Wagenschaltmechanismus  weist in der Bewegungsrichtung der Wagen  schaltzahnstange nebeneinander angeordnete,       mit        d.er        Wagenschaltzahnstange    zusammen  wirkende, starr miteinander verbundene  Schaltglieder auf,     und,das    wesentliche Merk  mal der     Erfindung    besteht .darin, dass die       äussersten        Schaltglieder        mindestens    so     weit         voneinander entfernt sind, als der Differenz  aus ganzem Schaltweg des,

       Wagens    und  Zahnstangenlänge entspricht. Infolge dieser  besonderen Bauart des Wagenschaltmecha  nismus kann die Wagenschaltzahnstange be  deutend kürzer als der Schreibwalzenwagen       ausgebildet    sein und trotzdem     kann        beim     Schreiben die ganze Länge der Schreibwalze  ausgenützt werden, so dass auf der Schreib  maschine sowohl Briefe von verhältnismässig  geringer     Breite,    wie auch Tabellen oder der  gleichen von ganz bedeutender Breite ge  schrieben werden können, ohne dass ein Aus  wechseln des Wagens und der Wagenschalt  zahnstange erforderlich ist.

   Die vorliegende  Erfindung eignet sich besonders für Schreib  maschinen mit einer aus ineinander ver  schiebbaren Teilen bestehenden Schreib  walze, die auf die gewünschte Länge ausein  anderziehbar ist.  



  Eine mit dem erfindungsgemässen Schalt  mechanismus ausgestattete Schreibmaschine       eignet        sich        insbesondere        als        tragbare     maschine, da bei zusammengeschobener  Schreibwalze die Schreibmaschine sehr wenig  Raum einnimmt, während bei     auseinander-          gezogenerSchreibwalze,    und zwar ohne Aus  wechseln der Wagenschaltzahnstange, auf  der Schreibmaschine Arbeiten von bedeuten  der Breite durchgeführt werden können, da  infolge der besonderen Anordnung der Schalt  glieder des Wagenschaltmechanismus, sowie  der Rückstellzähne der Rückstelleinrichtung,

         mindestens    immer ein Schaltglied und ein  Rückstellzahn mit der Wagenschaltzahn  stange zusammenwirken kann.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in beispielsweiser Ausführungs  form veranschaulicht, und zwar stellt Fig. 1  die Schreibmaschine als Ganzes in Drauf  sicht dar, wobei einige Teile als zur Erläu  terung des Erfindungsgegenstandes nicht er  forderlich, weggelassen wurden. Die Fig. 2  und 4 sind Seitenansichten des Fortschalt  mechanismus in zwei verschiedenen Stellun  gen, Fig. 3 veranschaulicht in Draufsicht  den Fortschaltmechanismus in der in Fig. 4    gezeichneten Stellung. Fig. 5 veranschaulicht  die Rückstell- und Fortschaltmechanismen in  Vorderansicht. Die Fig. 6 und 7 stellen die  in Fig. 5 veranschaulichten Mechanismen in  zwei verschiedenen Stellungen dar.  



  Gemäss dem in den Fig. 1 bis 4 darge  stellten Ausführungsbeispiel ist an dem die  Schreibwalze tragenden Wagen 1 eine Zahn  stange 2 befestigt, die bedeutend kürzer ist  als die Schreibwalze. Die Schreibwalze ist  teleskopartig ausgebildet, so dass sie durch  Auseinanderziehen ihrer Teile weit über die  Wagenbreite hinaus verlängerbar ist; sie ist  in zusammengeschobener Lage dargestellt.  Mit der Zahnstange 2 wirkt der Fortsehalt  mechanismus zusammen. Dieser besteht aus  einer in der Längsrichtung der Zahnstange  2 nicht beweglichen, mit mehreren Sperr  zähnen 3 (im dargestellten Ausführungs  beispiel sind zwei Sperrzähne, die natur  gemäss selbst die äussersten sind, angeordnet)  versehenen Sperrplatte 4 und einer über der  letzteren angeordneten, in der Längsrich  tung der Zahnstange 2 um einen.

   Zahn der  letzteren     verschiebbaren,    mit mehreren Fort  schaltzähnen 5     ausgestatteten        Schaltplatte    6  (in     der    Zeichnung     sind    zwei     Fortschaltzähne     veranschaulicht). Die     :Schaltplatte    6 besitzt  Schlitze 7, in welche je ein -an der Sperr  platte 4 befestigter Zapfen 8 eingreift.

   Diese       Schlitze    7 sind so     bemessen,    dass -deren Länge  im     wesentlichen    einer     Zahnteilung    der     Zahn-          -stange    2     plus    dem     Durchmess    er des Zapfens  8 entspricht, während die .Schlitzbreite genü  gendgross,     ist,    um das Abziehen der     Fort-          schaltplatte    6- und     daher    das     Ausrücken    der  Schaltzähne 5 vom     Eingriff    mit der Zahn  stange 2 zu ermöglichen.

   Von     der,die    Fort  schaltplatte 6 tragenden     Sperrplatte    4 reichen  zwei Arme 9 nach     vorne    gegen die Tastatur  der Schreibmaschine. Die     freien    Enden. die  ser beiden Arme 9 sind     miteinander    durch  eine     Justierleiste    10 verbunden und ferner       sind    die     beiden'    Arme 9 mittels     Schwenk-          zapfenlagern    11     schwenkbar    am     Rahmen    12  der     Schreibmaschine    aasgelenkt.

   Am Rahmen  12 der     .Schreibmaschine        ist    bei 13 der     Frei-          lauftastexuhebel    14     aasgelenkt,        äu        dessen    ge-      schlitzten Ende ein an der Fortschaltplatte  6 befestigter Zapfen 15 eingreift. Mit 16  sind die Farbbandrollen bezeichnet.  



  In der in den Fig. 1 und 2 veranschau  lichten Stellung greifen die Schaltzähne 5  der beweglichen Fortschaltplatte 6 in Zähne  der Zahnstange 2, während die Sperrzähne 3  der     Sperrplatte    4 sich     ausser    Eingriff mit  der Zahnstange 2 befinden (Fig. 2).  



  Soll     nun    der     Schreibmaschinenwagen    um  eine Spatie, d. h. um einen Zahn der Zahn  stange 2 fortgeschaltet werden, so wird der  Tastenhebel 17, der während seiner Abwärts  bewegung mit der Justierleiste 10 zusammen  wirkt, diese daher nach abwärts drängen,  wodurch die Arme 9 in ihren Lagern 11     ver-          schwenkt    unddaher die Sperrplatte 4 samt  der Fortschaltplatte 6 nach aufwärts     ver-          schwenkt    werden. Auf diese Weise gelangen  die Schaltzähne 5 ausser Eingriff mit der  Zahnstange 2, während die Sperrzähne 3 in  die     Zahnstange    2 eingerückt wurden. Diese  Stellung ist in den Fig. 3 und 4 veranschau  licht.

   Zu beachten ist, dass der zwischen der  Unterseite der Schaltzähne 5 und der Ober  seite der Sperrzähne 3 verbleibende Zwi  schenraum kleiner ist, als der     Stärke    der  Zahnstange 2 entspricht, damit in dieser, die  Fortschaltung vorbereitenden Stellung immer  ein Zahneingriff zwischen Zahnstange 5 und  Fortschaltmeehanimus stattfindet, so dass der  Wagen sich noch nicht vorbewegen kann.  Während dieses Ausrückens der Fortschalt  platte 6 und des Einrückens der Sperrplatte  4 kommen Federn 18 und 19 zur Wirkung  und ziehen die bewegliche Fortschaltplatte 6  in der Pfeilrichtung 20 (Fig. 3).

   Diese Be  wegung der Fortschaltplatte 6 gegenüber der       Sperrplatte    4     entspricht    einer Zahnteilung  der Zahnstange 2, da sie durch Zusammen  wirken der Zapfen 8 der     Sperrplatte    4 mit  den Wänden der Schlitze 7 der Fortschalt  platte 6 begrenzt ist. Ein Ende der Feder 18  ist an dem Zapfen 8 und das andere Feder  ende an der Fortschaltplatte 6 befestigt,  während das eine Ende der Feder 19 an  einem Fortsatz 21 der Sperrplatte 4, das an-    dere Ende dieser Feder hingegen an der  Fortschaltplatte 6 befestigt Ist.  



  Wird nun der Tastenhebel 17 losgelas  sen, so wird er auf bekannte Weise durch  eine Feder, Motor oder ähnlichen Einrich  tung hochgezogen, wobei er sich um die  Drehzapfenlagerung 22 verschwenkt. Wäh  rend seines Hochganges löst sich der Tasten  hebel 17 von der Justierleiste 10, wodurch  die letztere, durch Federwirkung, Motor oder  eine ähnliche Einrichtung hochgezogen, sich  um die Schwenkzapfenlager 11 verschwenkt.  Infolgedessen werden die Sperrplatte 4 und  die Fortschaltplatte 6 nach abwärts     ver-          schwenkt,    wobei sich die Sperrzähne 3 ausser  und die Schaltzähne 5 in Eingriff mit der  Zahnstange 2 bewegen. Wie bereits erwähnt,  ist der Abstand der Sperrzähne, 3 von den  Schaltzähnen 5 derart bemessen, dass für  einen Augenblick beide Zahnarten 3 und 5  in die Zahnstange 2 eingreifen.

   Daher kön  nen die Zahnstange und damit der Wägen  der Schreibmaschine zunächst nicht in der  Pfeilrichtung 24 (Fig. 1) vorschnellen. Bei  Fortsetzung des Abwärtsschwenkens der  Sperrplatte 4 und der Fortschaltplatte 6 ge  langen nun die Sperrzähne 3 ganz ausser Ein  griff mit der Zahnstange 2, während die  Schaltzähne 5 in die Zahnlücken der Zahn  stange 2 ganz eintreten. In diesem Augen  blick kommt der     bekannte        Wagenvorsehub-          mechanismus    (nicht dargestellt) zur Wir  kung und zieht den Wagen, sowie die in die  Zahnstange 2 eingreifende Fortschaltplatte 6  in der Richtung des Pfeils 24.

   Diese Bewe  gung ist jedoch nur auf die     Fortschaltung     um einen     Zahn    der Zahnstange 2     begrenzt,     da die auf der     feststehenden        Sperrplatte    4       angeordneten,,    in     die    Schlitze 7 der Fort  schaltplatte     6_    eingreifenden     Zapfen    8 nur  ein Verschieben der     Fortschaltplatte    6 um  einen Zahn der     Zahnstange    zulassen.

   Der       Fortschaltmechanismus    nimmt nunmehr wie  der     ,die    in den     Fig.    1 und 2,     veranschaulichte     Stellung ein, jedoch hat sich .der Wagen       gegenüber    der     letzten.        Schaltstellung    um  einen     Zahn    der     Zahnstange    2 in     der    Rich  tung     iles        Pfeile    214     fortbewegt        -und    die     Zahne         3 und 5 des Fortschaltmechanismus greifen  jetzt in den nächsten hintern Zahn der Zahn  

  stange ein.  



  Die Fortschaltung des Wagens in der  Richtung des Pfeils 24 kann so lange fort  gesetzt werden, bis der in der Zeichnung von  der durch den Zapfen 15 der Fortschaltplatte  6 gehenden Schreibmaschinenmitte links lie  gende Zahn 5 der Fortschaltplatte 6 in die  am rechten Ende der Zahnstange 2 sich be  findende Zahnlücke 25 eingreift. In diesem  Falle liegt     das    rechte Ende der auseinander  gezogenen Schreibwalze noch immer rechts  von der     Schreibmaschinenmitte,    da ja die  Typen in der     Mitte    der Schreibmaschine zum  Anschlag kommen.  



  Soll der Wagen zum Freilaufen freige  geben werden, so wird der Freilauftasten  hebel 14 um seinen Drehzapfen 13     ver-          schwenkt,    wodurch die Fortschaltplatte 6  mittels des in den Schlitz des Hebels 14 ein  greifenden Zapfens 15 gegen die Tastatur  der Schreibmaschine gezogen wird und die  Schaltzähne 5 der Fortschaltplatte 6 von der  Zahnstange 2 abgezogen werden. Die Zahn  stange ist nun freigegeben und wird samt  dem Wagen in bekannter Weise durch eine  Zugfeder oder     eine    ähnliche     Einrichtung     (nicht dargestellt) in der Pfeilrichtung 24  so lange bewegt, bis ihre Bewegung durch  einen Anschlag gehemmt wird.

   Wird nun  der Freilaufhebel 14 losgelassen, so ziehen  die Federn 18, 19 die Fortschaltplatte 6 wie  der in ihre ursprüngliche Lage zurück und  diese sperrt wieder den Wagen. Bei Zeilen  anfang liegt das linke Ende der auseinander  gezogenen Schreibwalze links von der  Schreibmaschinenmitte, damit die Typen  in der Mitte der Schreibmaschine zum An  schlag kommen, jedoch greift der von  der Schreibmaschinenmitte rechts liegende  Schaltzahn 5 in die am linken Ende der  Zahnstange sich befindende Zahnlücke 26  der letzteren ein.  



  Der     erfindungsgemässe    Schaltmechanis  mus eignet sich insbesonders für     Reise-          sehreibniaschinen,    die auf einen kleinen  Raum verpackt werden sollen, deren Schreib-    walze beim Schreiben die bei normalen  Schreibmaschinen übliche Länge aufweist.  Schreibmaschinen mit in ihren Längen ver  änderbarer Schreibwalze und Wagen sind an  sich bereits bekannt.  



  Je weiter sieh die Zähne des Fortschalt  mechanismus 3, 5 links und 3, 5 rechts von  der Mitte der Schreibmaschine befinden,  desto länger kann der zahnstangenlose Teil  der Sehreibwalze über die Zahnstange 2 hin  ausragen. Wesentlich ist, dass die äussersten  Schaltglieder mindestens so weit voneinander  entfernt sind, als der Differenz aus ganzem  Schaltweg des Wagens und Zahnstangen  länge entspricht.  



  Der in denn Fig. 5, 6 und 7 dargestellte  Rückstellmechanismus besteht aus einer mit  Zähnen 30 ausgestatteten Rückstellschiene  31, deren Schlitze 32, 33 von am Rahmen 12  der Schreibmaschine befestigten Zapfen 34,  35 durchsetzt werden. Die Rückstellschiene  31 steht unter der Wirkung einer Zugfeder  36, deren eines Ende an der Rückstellschiene  und deren anderes Ende am Rahmen 12 der  Schreibmaschine angreift. Diese Zugfeder  hat das Bestreben, die Rückstellschiene im  mer in der Fortschaltrichtung im Sinne des       Pfeils    24 zu ziehen, diese Bewegung ist durch  das Zusammenwirken der Zapfen 34, 35 mit  den Wänden der Rückstellschienenschlitze 32  bezw. 33 begrenzt.

   An der Rückstellechiene  31 ist bei 37 ein Rückstellhebel 38 ange  lenkt, dessen freies Ende mit einer Schräg  rast 39, versehen ist, in welche d er Zapfen 40  einer mit dem Rückstelltastenhebel (nicht  dargestellt) verbundenen Schiene 41 ein  greift. Der Zapfen     35    durchsetzt auch einen  Langschlitz 42     des        Rückstellhebels    38 und  an dem     letzteren    ist das eine Ende einer Zug  feder     4.3'        befestigt,    deren anderes Ende am  Rahmen 12,     angreift.     



  Soll nun der     Wagen,    um einen Zahn der  Zahnstange '2 zurückgezogen, d. h. in der       Richtung    des.     Pfeils    23     (Fig.    7) bewegt wer  den. so     wird    die     Rüakstelltaste    (nicht darge  stellt)     herabgedrückt    und dadurch der Zap  fen 40 der Schiene 41 aus der in     Fig.    7     ver-          anschauliehten        Stellung    in der     Richtung        des         Pfeils 23 (Fig. 7) verschoben.

   Bierbei glei  tet der Zapfen 40 auf der Schrägrast 39 des  Rückstellhebels 38 und verschwenkt diesen  um den Zapfen 35 so lange in der Richtung  gegen die Tastatur der Schreibmaschine, bis  der Zapfen 40 mit dem Anschlagende 44 des  Rückstellhebels 38 zusammenwirkt. Gleich  zeitig wurde infolge der gelenkigen Verbin  dung (Drehzapfen 3 7) des Rückstellhebels  38 mit der Rückstellschiene 31, die letztere  in der Richtung der Zahnstange 2 bewegt,  wobei die Rückstellschienenzähne 30, 30 in  Zahnlücken der Zahnstange eintreten.

   Durch  weiteres Niederdrücken der Rückstelltaste  wird nun der     Rückstellhebel    38 durch das  Zusammenwirken von dessen Anschlagende  44 mit dem Zapfen 40 der Schiene 41 in der  Richtung des Pfeils 23 (Fig. 7) gezogen, wo  durch die in die Zahnstange 2 eingreifenden  Zähne 30, 30 diese in der Pfeilrichtung 23  bewegen. Die Rückstellbewegung ist durch  das Zusammenwirken der Zapfen 34, 35 mit  den linksseitigen Wänden der Rückstell  schienenschlitze 32, 33 begrenzt. Während  dieser Rückbewegung der Zahnstange 2 wird  die bewegliche Fortschaltplatte 6 gegen die  Tastatur der Schreibmaschine zu ausweichen,  wobei die Schaltzähne 5 ausser Eingriff mit  der     Zahnstange    2 gelangen.

   Gelangen     nun     die Schaltzähne 5 in eine Flucht mit den be  nachbarten Zahnlücken     der    Zahnstange 2, so  kommen die Federn 18, 19 der beweglichen  F ortschaltplatte 6 zur Wirkung und die  Schaltzähne klinken in die nächsten Zahn  lücken der Zahnstange 2 ein. Auf diese Weise  kann die     Zahnstange    2 und daher der Wagen  immer nur um einen Zahn rückgeschaltet  werden.

   Wird nun die Rückstelltaste losge  lassen, so kehren sämtliche Teile des Rück  stellmechanismus in die in Fig. 7     veran-          sehaulichte    Stellung zurück, d. h. die Zug  feder 43 zieht den Rückstellhebel 38 und  dadurch die Rüekstellschiene 31 von der  Zahnstange 2 ab, so dass nunmehr die letz  tere nur durch die Schaltzähne 5 der Fort  schaltplatte 6 gegen Vorlauf in der Pfeil  richtung 24 gesichert ist. Betreffend die ge  genseitige Entfernung der Rückstellzähne    30, 80 gilt das gleiche wie für die Fort  schaltzähne 5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wagenschaltmechanismus einer Schreib maschine, mit in der Bewegungsrichtung der Wagenschaltzahnstange nebeneinander ange ordneten, mit der Wagenschaltzahnstange zu sammenwirkenden, starr miteinander verbun denen Schaltgliedern, dadurch gekennzeich net, dass die äussersten Schaltglieder minde stens so weit voneinander entfernt sind, als der Differenz aus ganzem Schaltweg des Wagens und Zahnstangenlänge entspricht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wagenschaltmechanismus nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltglieder aus voneinander unab hängig wirksamen Sperrzähnen bestehen, die miteinander durch eine Leiste ver bunden sind. 2.
    Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer am Rahmen der Schreibma schine angelenkten, auf- und abwärts schwenkbaren Sperrleiste (4) mit in der Bewegungsrichtung der Zahnstange (2) nebeneinander angeordneten Sperrzähnen (3) und einer mit der Sperrleiste (4) ver bundenen, auf letzterer in der Bewe- gungs.richtung der Zahnstange (2) hin- und herverschiebbaren Schaltleiste (6) mit in der Bewegungsrichtung der Zahn stange nebeneinanderliegenden Schalt zähnen (5) besteht.
    3. Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Schaltzähnen (5) und den Sperrzähnen (3<B>)</B> kleiner ist, als der Stärke der Zahnstange (2) ent spricht.
    4. Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sperrleiste (4) Zapfen (8) befe stigt sind, die durch in .der Schaltleiste (6) vorgesehene Schlitze (i) ragen, deren Länge dem Abstand zwischen zwei be- nachbarten Zähnen der Zahnstange (2) mehr dem Durchmesser der Zapfen (8) entspricht. 5.
    Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 4, gekennzeichnet durch an der Schaltleiste (6), sowie an der Sperrleiste (4) angreifende Federn (18, 19), welche das Bestreben haben, die in der Bewe gungsrichtung der Zahnstange (2) ver schiebbare Schaltleiste (6) in ihre An fangsstellung zurückzuführen. 6. Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Schaltleiste (6) vorgesehenen Schlitze (7) genügend breit sind, um das Abziehen der Schaltleiste (6) in einem solchen Ausmass zu ermöglichen, dass deren Schaltzähne (5) ausser Eingriff mit der Zahnstange (2) gelangen und da durch die letztere freigeben. 7.
    Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 6, gekennzeichnet durch einen auf die Schaltleiste (6) wirkenden Freilauf hebel (14) zum Abziehen der ersteren von der Zahnstange (2). B. Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 7, gekennzeichnet durch eine in der Bewegungsrichtung der Wagen schaltzahnstange (2) verschiebbare, in letztere einrückbare, von der Wagen schaltzahnstange (2) abziehbare Rück stelleinrichtung. 9. Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstelleinrichtung aus einer Rück- stelleiste (31) mit an dieser befestigten Rückstellzähnen (3U) besteht. 10.
    Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen der Schreibmaschine Zapfen (34, 35) befestigt sind, die durch in der Rückstelleiste (31) vorgesehene Schlitze (32, 33) ragen, deren Länge genügend gross ist, um das Rückstellen der Zahn stange (2) um einen Zahn zu gewähr leisten, und die genügend breit sind, um das Abziehen der Rückstelleiste in einem solchen Ausmass zu ermöglichen, dass deren Rückstellzähne (30) ausser Eingriff mit der Zahnstange (2) gelangen. 11.
    Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 10, gekennzeichnet durch einen an der Rückstelleiste (31 bei 37) ange lenkten, um den einen der Zapfen (35) schwenkbaren Rückstellhebel (38) mit Schrägrast (39), mit welcher eine mit dem Rückstelltastenhebel der Schreib maschine verbundene Betätigungsschiene (41) zusammenwirkt. 12. Wagenschaltmechanismus nach Unteran spruch 1.1, gekennzeichnet durch eine an der Rückstelleiste (31) angreifende, mit dem Rahmen der Schreibmaschine ver bundene Zugfeder (36), welche das Be streben hat, die Rückstelleiste (3.1) in die Fortschaltriehtung der Zahnstange (2) zu ziehen.
CH192166D 1935-07-05 1936-07-04 Wagenschaltmechanismus einer Schreibmaschine. CH192166A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073007B (de) * 1953-06-04 1960-01-14 IBM Deutschland Internationale Buro-Maschmen Gesellschaft mbH Sm delfingen (Wurtt) I Schrittschaltvorrichtung fur Schreib wagen von Schreibmaschinen

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