CH190832A - Sicherheitsvorrichtung an gasbeheizten Apparaten zur Verhinderung des Ausströmens von grossen Abgasmengen in den Aufstellungsraum der Apparate. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an gasbeheizten Apparaten zur Verhinderung des Ausströmens von grossen Abgasmengen in den Aufstellungsraum der Apparate.

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CH190832A
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CH
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gas
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A-G Merker Cie
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Merker & Cie A G
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description


  Sicherheitsvorrichtung an gasbeheizten Apparaten zur Verhinderung des Ausströmens  von grossen Abgasmengen in den Aufstellungsraum der Apparate.    Es sind Sicherheitsvorrichtungen an gas  beheizten Apparaten zur Verhinderung des  Ausströmens von grossen     Abgasmengen    in  den Aufstellungsraum der Apparate bekannt.  bei denen die in den Aufstellungsraum  strömenden Abgase zwei     Lötstellen    treffen,  wobei die eine     Lötstelle    mehr erwärmt wird  als die andere. Dadurch     entsteht    ein elek  trischer     ;Strom,    mit dessen Hilfe die Gaszu  fuhr     abgestellt    wird.

   Ferner sind Vorrich  tungen bekannt, bei denen die rückströmen  den Abgase einen     Thermostat    bestreichen.       Dieser    öffnet ein Wasserventil, wodurch von  der Leitung her Wasser über die Membran  kammer der Batterie gelangt und das Ventil       schliesst.    Diese Vorrichtungen     haben    alle den  Nachteil, dass sie     teuer    herzustellen sind,  ferner, dass bei der     elektrischen    Lösung eine       Spezialbatterie        notwendig    ist.  



  Zweck vorliegender     Erfindung    ist, diese  Nachteile zu beheben.  



  In der Zeichnung ist eine     beispielsweise     Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des schematisch     dargestellt.    Es     zeigt            Fig.    1 eine     Gesamtanordnung    der Vor  richtung,     während          Fig.    2 einen     Schnitt        ,derselben        darstellt.     Die Vorrichtung besitzt in einem an die       Gasleitung    7 anzuschliessenden Gehäuse 6  eine Gaskammer 20, die über ein     mittels          ,

  Membrane    gesteuertes     Hauptgasventil    21 mit  der zum Brenner B führenden     Leitung    23  verbunden ist. Von der Leitung 23 zweigt  eine mit Düse 17 versehene     Leitung    18 ab.  Diese führt durch das Rohr 5 in das.     Gehäuse     4 des Fühlers. Dieses Gehäuse ist mit     einer          Bimetallscheibe    8 abgeschlossen. An der  Scheibe 8 sitzt ein     Ventilkörper    9 eines       Steuerventils.    Dieser sitzt auf dem Sitz 9a  und schliesst die Mündung der Leitung 5 ab.

    Das Gehäuse 4 besitzt eine Bohrung 10,     wel-          chd    den Raum unterhalb der Membrane 8  über die Leitung 25 mit dem     Brenner    B oder  mit dem Aussenraum verbindet. Die Leitung  25 führt im     ersteren    Fall direkt unter die  Zündflamme des Brenners B. Von der Lei  tung 18     führt    eine Zweigleitung 19 in den  Raum 11     cc,    der unter der biegsamen Mein-           brane    11 liegt. Mit der Membrane 11 ist der       Ventilkörper    22     fest    verbunden, der zu  sammen mit dem     Ventilsitz    21 den Gas  durchlass von der Leitung 7 nach der Lei  tung 28 regelt.

   Oberhalb der Membrane 11  ist eine Platte 12 befestigt, die beim Hoch  gehen der Membrane 11 gegen das Gewicht  13 anstösst, und dieses anhebt. In der Lei  tung 18 ist ein mit Druckknopf 14 verstell  bares Ventil 16 vorgesehen. Eine Feder 15  ist bestrebt, das Ventil 16 in der Schliesslage  zu halten. Die Leitung 5 führt nach oben in  den     Zugunterbrecher    1, an welchem die Ab  zugsleitung für die heissen Gase angeschlos  sen ist. Die vom Brenner     .B    hochsteigenden  heissen Gase werden durch einen Stutzen 3  unter die     Rück.stauscheibe    2 geführt. Die  Gase steigen nach der Ablenkung an der  Scheibe 2 durch den     Zugunterbrecher    1 nach  oben.  



  Die beschriebene     Vorrichtung    arbeitet  wie folgt:  Um den Apparat in Betrieb zu setzen,  drückt man auf den Knopf 14 in     Fig.    2. Da  durch gelangt Gas vom Raum 20 durch den  Kanal 18 und das Rohr 5 vor den Ventil  körper 9. Der Ventilkörper 9 sitzt in kaltem  Zustande auf dem Ventilsitz 9a auf und ver  schliesst damit das Rohr 5. Zu gleicher Zeit       dringt    Gas durch Kanal 19 in die Kammer       lla        und    wölbt die     Membrane    11 nach oben,  wobei die Gewichte 12 und 13 gehoben wer  den. Dadurch     wird    das Ventil 21 von seinem  Sitze abgehoben. Ferner gelangt Gas durch  Kanal 18 und Düse 17 in die Leitung 23.

   Die  Leitung 23 ist mit dem Brenner B verbun  den. Der Druckknopf 14 kann     nun    losgelas  sen werden. Ventil 16 wird dann -durch Fe  der 15     geschlossen.     



  Können     aus    irgend einem Grunde die Ab  gase nicht mehr durchs Kamin abziehen, so  treten diese     heissen    Abgase durch den Zug  unterbrecher 1 in den Raum, in dem der  Apparat     aufgestellt        ist    aus und treffen dabei  auf den Fühler 4.

   Dadurch wird die Bi  metallscheibe 8     erwärmt,    sie wölbt sich nach       auswärts,    der     Ventilkörper    9 des ;Steuer  ventils hebt sich vom .Sitze ab, und das in    der Leitung 5 und im Raum 11a befindliche  Gas tritt durch das Ventil 9, 9a aus und ge  langt .durch Bohrung 10     und    die Leitung 25  unter die     Zündflamme        des    Brenners     .B,    oder  eventuell in den Aussenraum. In diesem Mo  ment drückt das     Gewicht    12 .die Membrane  11 nach     unten    und das Ventil 21 schliesst  sich.

   Die Gaszufuhr zum Brenner ist damit  vollständig     abgesperrt;    auch zum Steuer  ventil 9, 9a kann kein Gas mehr gelangen  solange     Ventil    9, 9a offen ist, das heisst so  lange die     Abgase    nicht richtig fortgehen,  kann der ganze Apparat nicht mehr in  Funktion gesetzt     werden.     



  Die beschriebene     Vorrichtung    kann zu  gleich als     Gasdruckregler        verwendet    werden.  Steigt z. B der     Gasdruck    in der     Zuleitung    7  und damit im Raum 20 während des Be  triebes des     Apparates    an, so wird der erhöhte       Gasdruck    durch Düse 17, Kanal 18 und 19  in die Kammer     lla    weiter geleitet.

   Die  Membrane 11 wölbt sich mehr nach auf  wärts, wobei sich der Ventilteller 22 immer  mehr dem Gehäuse     nähert.    Dadurch wird  der     Gasdurehgang    von Raum 20 zu Raum  23 gedrosselt; es stellt sich somit im Raum  23 ein konstanter     Gasdruck    ein.  



       Statt    der     Bimetallseheibe    8 kann ein an  deres wärmeempfindliches Organ     verwendet     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung an gasbeheizten Apparaten zur Verhinderung des Ausströ mens von grossen Abgasmengen in den Auf stellungsraum der Apparate, dadurch ge kennzeichnet, dass ein wärmeempfindliches Organ im Zugunterbrecher eingebaut ist, das ein Steuerventil beherrscht, das seinerseits ein Hauptgasventil betätigt, das Ganze derart, dass bei Erwärmung,des wärmeempfindlichen Organes das Steuerventil geöffnet wird,
    wo durch der Zufluss von Gas sowohl zum Bren ner, als auch zum Steuerventil gesperrt wird. UNTERAN SPRüCHE 1. Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Organ aus einer Bimettallscheibe (8) besteht, wobei in warmem Zustand derselben das Haupt gasventil geschlossen ist, in kaltem Zu stand derselben aber das Hauptgasventil offen ist. 2.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner durch eine Gasleitung (25) direkt mit dem wärmeempfindlichen Organ ver bunden ist. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Ventilteller des Hauptgasventils tragende Stift mit einer Membrane ver bunden ist und einen zweiten Teller trägt, wobei der Teller des Hauptgas ventils einen vollständigen Gasabschluss bewirkt,
    während der andere Teller eine Gasdruckregelung gestattet. 4. Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gasleitung (25) vorgesehen ist, die vom Steuerventil (9, 9a) direkt unter die Zündflamme des Brenners geführt ist.
CH190832D 1936-08-17 1936-08-17 Sicherheitsvorrichtung an gasbeheizten Apparaten zur Verhinderung des Ausströmens von grossen Abgasmengen in den Aufstellungsraum der Apparate. CH190832A (de)

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CH190832D CH190832A (de) 1936-08-17 1936-08-17 Sicherheitsvorrichtung an gasbeheizten Apparaten zur Verhinderung des Ausströmens von grossen Abgasmengen in den Aufstellungsraum der Apparate.

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