CH187643A - Jauche-Rührer. - Google Patents

Jauche-Rührer.

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CH187643A
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CH
Switzerland
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manure
stirrer
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liquid manure
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Inventor
Arx Franz Von
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Arx Franz Von
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/02Storage places for manure, e.g. cisterns for liquid manure; Installations for fermenting manure
    • A01C3/026Storage places for manure, e.g. cisterns for liquid manure; Installations for fermenting manure with mixing or agitating devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/44Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description


  



     Jauche-Riihrer.   



   Die Erfindung   betrifft einen Jauohe-    rührer, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er einen an einer StoBstange befestigten Rahmen besitzt, innerhalb welehem wenigstens eine Klappe schwenkbar angeordnet und der Rahmen derart mit einem dem ausschwen   kenden Ende der Klappe entsprechenden An-    schlag versehen ist, dass beim Verschieben des R hrers in der einen Richtung die Klappe sich mit ihrem freien Ende diesem Anschlag anlegt und so mit dem Rahmen eine Wand bildet, während beim Bewegen des Rührers in entgegengesetzter Richtung der Durchgang durch den Rahmen durch Ausschwenken der Klappe freigegeben wird, so da? die Jauche in der ihr vorher durch den. geschlossenen Rührer   erteilten    Bewegungsrichtung durch die Rahmen¯ffnung hindurchstromen kann.



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Verbindung mit einem An   triebswerk und als Handrührer ausgebildet,    beispielsweise dargestellt ; es zeigt :
Fig. 1 eine Seitenansicht desselben in Verbindung mit einem Antriebswerk, Fig.2 einen GrundriB zu Fig.   1,    Fig.   3    eine Ein  zelheit    in Vorderansicht, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 3, Fig. 5 einen Teil der Fig.1 von rechts nach links gesehen, Fig.   6    eine Seitenansicht eines   als Hand-    ruhrer ausgebildeten Jaucher hrers, Fig. 7 einen Grundri? zur Fig. 6, Fig. 8   eine Vorder-    ansicht des   Handrührers    und Fig. 9 eine Variante des Jauoherührers in Vorderansicht.



   Bei dem   Ausfuhrungsbeispiel    nach Fig.   1    bis 5 ist die   Deeke    der   Jauchegrube    2 mit einer   im Grundri? rechteckigen @ @      brechung    3 versehen, welche bei. gebrauch zum Beispiel durch einen nicht   de.    gestellten Deckel abgedeckt werden kann.



  Dieser Durchbrechung schliesst sich die Seitenwand 4 der   Jauchegrube an.    5 ist eine    die Grube überquerende Stallwand, a, n deren    Aussenseite zwei aus   U-Eisen hergestellte,    gegen die Durchbrechung 3 hin geriohtete Pfosten 6 befestigt sind. Diesen ist ein Rahmen 7 mittels einer Aohse 8 schwenkbar an gegliedert, der durch   eine Stiitze    9 in ver   schiedenen Schräglagen einigestellt werden    kann, indem die Stütze mittels der Schwenkachse   10    schwenkbar im Rahmen 7 befestigt   ist und anderends mittels der Arme    11 wechselweise in Rasten 12 der Pfosten 6 abgestützt werden kann.

   Um den Rahmen in verschiedenen   Hbhenlagen    anbringen zu können, sind mehrere, zur Aufnahme der Achse 8 dienende Bohrungen 13 an den Pfosten 6 vorgesehen. Der Rahmen 7 besitzt gegen das obere Ende hin eine Traverse 14 und trägt eine in den Lagern. 15 gelagerte Welle 16, auf welcher einerends eine Antriebsscheibe 17 und   anderends    ein Zahnrad   18    befestigt ist, welch letzteres mit dem Zahnrad 19 in Eingriff steht, das fest auf der in den Lagern 20 drehbar gelagerten Welle 21   sit. zt.    Die Lager 15 und 20 sind auf den Längsteilen des Rahmens 7 befestigt.



   Der Rührer selbst besteht aus einem Rahmen 24, der mit einer als   Eurbelstange    ausgebildeten   StoBstange 213 Idem Kurbel-    zapfen 22 des Zahnrades 19 angelenkt ist, wobei die Verstrebungen 25, 26 zur Sicherung des Rahmens 24 der Sto?stange 23 gegenüber dienen. Innerhalb des Rahmens 24 ist eine Klappe 27 an ihrem obern Ende mittels einer nach der Breite des Rahmens verlaufenden Achse 28 schwenkbar gelagert.



  Eine Anschlagleiste 29 am untern Ende der Rahmenoffnung gestattet der Klappe, nur in einer Richtung aus der Schliesslage auszuschwingen. Der obere Rahmenschenkel 24' ist mit nach oben gerichteten Zinken 30 aus  gerüstet,    durch   welche'dite    Oberschicht der Jauche   zerkleinert und langfaserige    Verunreinigungen, wie Stroh,   Zweige und der-    gleichen, gesammelt werden.



   Zwecks Verwendung des Rührers in Verbindung   mit dem Rührwerk gemäB    Darstellung wird das Zahnrad 19 von der Antriebsscheibe 17 aus in Richtung des Pfeils P (Fig. 1) in Umdrehung gesetzt. Wird nun der Rührer mittels der StoBstange 23 gegen das Zahnrad 19   hingezogen,    so legt sich die Klappe 27 unter Wirkung der Jauche dem Anschlag 29 an. Der Durchgang durch den Rahmen 24 ist also geschlossen, und es bildet die Klappe mit dem Rahmen eine Wand, durch welche die Jauche im   Jauchebehälter    stets in der gleichen Richtung   gestoBen    wird und so nach und nach in eine den Pfeilen P' (Fig. 2)   entsprechende Kreiselbewegung    erlangt.

   Bewegt sich der Rührer in   entgegen-      gesetzter    Richtung, so schwingt unter Wirkung der dem Rührer entgegenstromenden Jauche die Klappe 27 in etwa die in der Fig.   1    strichpunktiert dargestellte, annähernd horizontale Lage aus. Es bildet dabei der R hrer kein wesentliches Hindernis für den Kreisellauf der Jauche, indem sich diesem im wesentlichen nur der Rahmen 24 ent  gegenstellt, während die Ja. uche in    der Hauptsache durch die Rahmenöffnung und neben dem Rahmen vorbeiflieBt, wobei sich dabei Wirbelströme ergeben, die ein intensives Mischen der dicker-und dünner  flüssigen Jaucheschichten    bewirken.



   Beim   Hin-und      Herschieben    des Rührers wird dieser dem Boden, des Jauchetroges aufliegen. Es ist aber auch vorgesehen, mittels eines weiteren, in der Zeichnung nicht dar   gestellten Anschlages die Sohwenkbahn der    Klappe 27 so zu   beschranken,    da? sie beim Durchgang der Jauche durch den Rahmen des R hrers eine solche Lage   einnimmt, daB    der Rührer durch Einwirkung der durch den Rahmen   flieBenden    Jauche auf die so eingestellte Klappe angehoben wird und schwimmt. Dies hat den Vorteil,   dans dite      dickflüssigeren    obern und untern Jaucheschichten nur in einer Richtung gefördert werden müssen, wodurch anfänglich weniger   Kraft benotigt wird.   



   Bei dem   als Handrührer ausgebildeten      Jaucheriihrer    nach Fig. 6 bis 8 ist der mit der Klappe 21 versehene, oben die Zinken 32   tragende Rührerrahmen 33 von    den Enden   34    der Tragarme 35 umklammert, die mittels Mutterbolzen 36 an ! den Rahmenseitenteilen   befestigt sind. Anderends sind diese    Tragarme eine Gabel bildend an einer H lse 37 befestigt, die zur Aufnahme einer als Stiel 38 ausgebildeten StoBstange dient. 39 ist eiu im Rahmen 33 auf der Seite der Stossstange angebrachter Anschlag.



   Beim Rühren der Jauche von Hand wird   nun beim Vorstossen die Klappe 31 dem    Anschlag 39 angedrückt, so dass die Klappe mit dem Rahmen eine Wand bildet und die vor ihr liegende Jauche nach vorn stosst, wahrend beim Zurückziehen des Rührers die Klappe unter Wirkung der durch das Vor  @to?en    des R hrers in   gleichem Sinne in Be-    wegung versetzten Jauche nach oben ausschwingt und den Durchgang für die Jauche freigibt.   Dadureh    wird der Widerstand beim Zurückziehen des Rührers wesentlich verringert, durch die Rahmenteile aber Wirbelströme erzeugt, die ein vollstÏndiges Mischen der dichteren Jaucheschichten   mit den leieht-      flüssigeren    bewirken.



   In der Fig. 9 ist noch eine Variante des Jaucherührers dargestellt, die darin besteht, dass die Klappe zweiteilig ist, indem eine obere Klappe 40 und eine untere 41  bereinander im Rahmen 42 schwenkbar   angeord-    net sind. Die Unterteilung der Klappe   könate    auch in senkrechter Richtung erfolgen. Diese Unterteilungen sind zweckmässig bei Rahmen mit grösseren Dimensionen. Die Klappen könnten auch in der Mitte oder an ihrem untem Ende schwenkbar im Rahmen befestigt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Jaucherührer, dadurch gekennzeichnet, dass er einen an einer Stossstange befestigten Rahmen besitzt, innerhalb welchem wenigstens eine Klappe schwenkbar angeordnet und der Rahmen derart mit einem dem ausschwenkenden Ende der Klappe entsprechenden Anschlag versehen ist, dass beim Verschieben des R hrers in der einen Richtung die Klappe sich mit ihrem freien Ende diesem Ansehlag anlegt und so mit dem Rahmen eine Wand bildet, während beim Bewegen des R hrers in entgegengesetzter Richtung der Durchgang durch den Rahmen durch Ausschwenken der Klappe freigegeben wird und so die Jauche in der ihr vorher durch den geschlossenen Rührer erteilten Bewegungsrichtung durch die Rahmen offnung hindurohströmen kann.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Jaucherührer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB der obere Rahmensohenkel mit nach oben gerichte- ten Zinken ausgerüstet ist.
    2. Jauoherührer nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Rahmen einen Anschlag besitzt, durch den die Klappe bei ihrem Ausschwingen unter Wirkung der durch den geöffneten Rah men hindurchstromenden Jauche in einer solchen Lage angehalten wird, Idass unter Wirkung der den Rahmen durchströmen- den Jauche auf die Klappe der R hrer angehoben wird.
    3. Jaucherührer nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass mehrere lUlap- pen im Rahmen übereinander schwenkbar angeordnet sind.
    4. Jaucherührer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Klap- pen im Rahmen nebeneinander angeordnet sind.
    5. Jaucherührer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stossstange zu einem Stiel ausgebildet ist.
    6. Jaucherührer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB das dem Rah men abgekehrte Ende der Stossstange als Eurbelstange ausgebildet ist, welche mit einer Antriebvorrichtung in Verbindung steht.
    7. Jaucher hrer nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da? die Antriebvorrichtung auf einem wegnehmbaren Rahmen angeordnet ist.
    8. Jaucherührer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der wegnehmbare Rah men der Antriebvorrichtung in seiner Ge- brauchslage in bezug auf Höhen-und Schräglage verstellbar aufgehängt ist.
CH187643D 1936-04-15 1936-04-15 Jauche-Rührer. CH187643A (de)

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