CH187481A - Verfahren zur Verbindung vornehmlich bei der Gasmaskenherstellung gebrauchter Gummistoffe, insbesondere sogenannter Doubléstoffe. - Google Patents
Verfahren zur Verbindung vornehmlich bei der Gasmaskenherstellung gebrauchter Gummistoffe, insbesondere sogenannter Doubléstoffe.Info
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Description
Verfahren zur Verbindung vornehmlich bei der Gasmaskenherstellung gebrauchter Gummistoffe, insbesondere sogenannter Doub1estoffe. Es ist bekannt, zur Verbindung soge nannter Doublestoffe, insbesondere bei der Gasmaskenherstellung, diese Stoffe stumpf zusammenzusetzen, sie gegebenenfalls durch Nähte zu heften und sie dann durch auf vulkanisierte Streifen von Gummireparatur platten miteinander zu verbinden. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass die Gummi reparaturplatte sich schlecht mit der Stoff oberfläche verbindet und namentlich an ihren Rändern leicht losgelöst werden kann. Ein Loslösen von nur wenigen mm Breite genügt, um Anlass zu Undichtigkeiten zu geben. Dieser Nachteil soll erfindungsgemäss da durch behoben werden, dass zur Verbindung vornehmlich bei der Gasmaskenherstellung gebrauchter Guuumistoffe, insbesondere von sogenanuten Doubl6stoffen, zwischen die an geschärften Stosskanten ein Streifen aus un- vulkanisiertem Gummi gelegt wird, der mit den Stoffen durch eine oder mehrere einfache Nähte zusammengeheftet wird und dass darauf die überstehenden Enden des zwischen den Stosskanten befindlichen Streifens über die Stoffkanten zurückgebogen und die so ent standenen drei Schichten des Streifens an die Oberflächen und die Stosskanten der Stoffe anvulkanisiert werden. Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine nach dem Verfahren hergestellte Verbindung zweier Doublestoffstücke <I>a</I> und<I>b</I> dargestellt. Die Stossstellen der Stoffstücke sind derart angeschärft, dass sie schräg zur Stoffoberfläche aneinanderstossen. Zwischen die Stosskanten wird ein Streifen c von entsprechender Breite aus einer gewöhnlichen oder besonders pro filierten unvulkanisierten Gummiplatte ge legt und zusammen mit den Stoffstücken durch eine einfache, vorzugsweise mehrmals geführte Naht d geheftet (Fig. 2). Darauf werden die überstehenden Enden e, g über die ganten der Stoffstücke a, b gebogen, so dass der Gummistreifen im Querschnitt eine Z-förmige Gestalt annimmt. Das ganze wird dann unter besonders geformte Pressbacken gebracht und erhitzt, wodurch die drei Schichten<I>e, f, g</I> des zusammengelegten Gummistreifens an die Oberflächen und die Stosskanten der Stoffe a, b anvulkanisiert wer den (Fig. 2). Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass durch dieses Verfabren die eigentlichen Dichtflächen auf die Innenseite der Stossstellen verlegt werden, wo wegen der durch das Abschärfen rauhen und reinen Oberfläche eine besonders sichere Haftfähigkeit erreicht wird. Selbst ein Loslösen der aussen umgelegten Streifen lässt keine Undichtigkeiten auftreten, da die durch die Nadel geschlagenen Löcher von innen auch gedichtet sind und die äussern Streifen nur den Fadenschutz übernehmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbindung vornehmlich bei der Gasmaskenherstellung gebrauchter Gummistoffe, irisbesoridere sogenannterDouble- stoffe, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die angeschärften Stosskanten der Stoffe (a, b) ein Streifen (c) aus unvolkanisiertem Gummi gelegt, dieser mit den Stoffen <I>(a, b)</I> durch eine oder mehrere einfache Nähte (d) zu sammengeheftet wird und darauf die über stehenden Enden (e, g)des zwischen den Stosskanten befindlichen Streifens (c) über die Stoffkanten zurückgebogen und die so entstandenen drei Schichten<I>(e, f,</I> y) des Streifens (c) an die Oberflächen und die Stosskanten der Stoffe <I>(a, b)</I> anvulkanisiert werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE187481X | 1934-11-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187481A true CH187481A (de) | 1936-11-15 |
Family
ID=5720402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187481D CH187481A (de) | 1934-11-01 | 1935-09-12 | Verfahren zur Verbindung vornehmlich bei der Gasmaskenherstellung gebrauchter Gummistoffe, insbesondere sogenannter Doubléstoffe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187481A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104166B (de) * | 1955-08-08 | 1961-04-06 | Stahlgruber Gruber & Co Otto | Verfahren zum Verbinden von gummierten Gewebebahnen, insbesondere Foerderbaendern u.dgl. |
| DE1183669B (de) * | 1956-03-07 | 1964-12-17 | Hans Ziller | Verfahren und Klebefolie zum Instandsetzen von Gummifoerderbaendern mittels Kaltvulkanisation |
-
1935
- 1935-09-12 CH CH187481D patent/CH187481A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104166B (de) * | 1955-08-08 | 1961-04-06 | Stahlgruber Gruber & Co Otto | Verfahren zum Verbinden von gummierten Gewebebahnen, insbesondere Foerderbaendern u.dgl. |
| DE1183669B (de) * | 1956-03-07 | 1964-12-17 | Hans Ziller | Verfahren und Klebefolie zum Instandsetzen von Gummifoerderbaendern mittels Kaltvulkanisation |
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