CH186484A - Sandstreuvorrichtung. - Google Patents
Sandstreuvorrichtung.Info
- Publication number
- CH186484A CH186484A CH186484DA CH186484A CH 186484 A CH186484 A CH 186484A CH 186484D A CH186484D A CH 186484DA CH 186484 A CH186484 A CH 186484A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- sand
- sieve
- spreading device
- cart
- dependent
- Prior art date
Links
- 239000004576 sand Substances 0.000 title claims description 34
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
- E01C19/201—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels
- E01C19/2015—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels solely reciprocating, swinging to-and-fro, jolting or vibrating, e.g. oscilating stirrers, shaking spreading shoots
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
Description
Sandstreuvorrichtung. Das Sandstreuen auf vereiste Trottoirs, Fusswegen etc. wird bis anhin mittels einer Schaufel oder eines Sandstreusiebes, wobei immer wieder aus einem nachzuziehenden Sandkarren Sand geschöpft werden muss, bewerkstelligt. Eine regelmässige Verteilung des Sandes ist mittels der Schaufel nicht möglich, während das Nachfüllen und Hin- und Herschwenken des Siebes mühsam ist. Bei beiden Methoden muss immer wieder der Weg bis zum Sandkarren zurückgelegt und letzterer von Zeit zu Zeit nachgezogen wer den, wodurch viel Zeit verloren geht.
Durch die vorliegende Erfindung soll nun eine Sandstreuvorrichtung geschaffen werden, welche ein gleichmässiges und kontinuierliches Sandstreuen auf grosse Strecken in verhält nismässig kurzer Zeit möglich macht.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der zu streuende Sand in einem Karren mit einem Sandbehälter mitgeführt wird, welcher unten eine abschliessbare Off nung für den Sandaustritt besitzt und mit einem den aus dem Behälter austretenden Sand auffangenden Sieb versehen ist, welches mit einer beim Fahren in Tätigkeit tretenden Rüttelvorrichtung in Verbindung steht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der Sandstreu-, vorrichtung, Fig. 2 eine Einzelheit, und Fig. 3 eine Ansicht von hinten.
Die dargestellte Sandstreuvorrichtung wird gebildet durch einen zweirädrigen Handkarren mit einem Sandbehälter 1, der unten eine schlitzförmige Mündung hat, so dass der Mündungsschlitz quer zur Fahrtrichtung des Karrens gerichtet ist. Der Behälter 1 ist in einem aus zwei Deichseln 2 gebildeten Narrengestell eingesetzt, dessen vordere Enden auf der Radachse 3 befestigt sind. Mit 4 sind die an Zweiradkarren üblichen Schleif- und Stützbügel bezeichnet, welche zum Bremsen des Karrens beim Abwärts fahren, sowie als Hilfsstützpunkt beim Ste hen des Karrens dienen.
Der Mündungs- schlitz des Behälters 1 ist mittels eines Schiebers 5, welcher mittels seitlicher Arme 0 an den Seitenwänden des Behälters 1 schwenkbar angelenkt ist, verschliessbar und kann mittels eines Hebels 7 nach Belieben geöffnet werden, um jeweils die gewünschte Menge Sand austreten zu lassen. Die Fest stellung des Hebels 7 bezw. des Schiebers 5 ist mittels nicht gezeichneter Friktionsschei- ben in jeder Lage ermöglicht, und die Ver stellung des letzteren ist nur unter Über windung eines bestimmten Reibungsgrades möglich. Statt Friktionsscheiben können aber auch andere Mittel zur Festlegung des He bels 7 in der gewünschten Stellung vorge sehen sein.
Unterhalb des Mündungsschlitzes des Behälters 1 ist ein Sieb 8 mittels Armen 9, 9' am Behälter in' Längsrichtung des Mündungsschlitzes hin- und herschwingbar aufgehängt. Der Siebboden hat von der Mitte aus beginnend nach beiden Seiten zu Gefälle, damit der Sand gleichmässig auf eine möglichst breite Fläche verteilt wird.
Die Verteilung des Sandes durch das Sieb 8 wird mittels einer Rüttelvorrichtung hervor gerufen ; die letztere wird gebildet durch eine auf der Radachse gelagerte, mit der Nabe des einen Rades festverbundene Nocken scheibe 10, einem an der Seitenwand des Behälters 1 angelenkten zweiarmigen Hebel 11, welcher mittels einer an seinem einen Ende gelagerten Rolle 12 gegen die Nocken scheibe 10 angedrückt wird, eine an den zweiarmigen Hebel angelenkte Verbindungs stange 13 und einen mit dem Verbindungs hebel gelenkig verbundenen Winkelhebel 9', dessen senkrechter Schenkel einem Arm 9 entspricht, an welchen das Sieb ebenfalls aufgehängt ist.
Beim Fahren des Karrens dreht sich die Nockenscheibe 10 und wirkt mittels ihren Nocken auf die Rolle 12 des zweiarmigen Hebels 11, so dass der letztere in hin- und herschwingende Bewegung ver setzt wird, welche mittels der Verbindungs stange und des Winkelhebels 9' in der Weise auf das Sieb 8 übertragen wird, dass dieses quer zur Fahrtrichtung hin- und herbewegt wird. Um beim Fahren des Karrens eine Bewegung des Siebes 8 auszuschalten, können Mittel vorgesehen sein, um den Hebel 11 bei Hochstellung der Rolle 12 festlegen zia können, so dass die Nockenscheibe 10 die Rolle 12 nicht mehr berührt.
Dies könnte zum Beispiel mittels eines Riegels, eines Schalthebels oder eines an geeigneter Stelle angreifenden Zugseiles bewirkt werden, der art, dass diese Mittel während der Fahrt betätigt werden können. Auch der Hebel 7 zur Betätigung des Schiebers 5 ist so ange ordnet, dass er während der Fahrt des Sand streukarrens betätigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sandstreuvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Karren mit einem Sandbehälter, der unten eine abschliessbare Öffnung für den Sandaustritt besitzt und welcher mit einem den aus dem Sandbehälter austretenden Sand auffangenden Sieb versehen ist, welches mit einer beim Fahren in Tätigkeit tretenden Rüttelvorrichtung in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sandstreuvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb an mehreren Armen hin- und herschwingbar aufgehängt ist, und dass der Siebboden von der Mitte aus beginnend nach beiden Seiten hin Gefälle hat.2. Sandstreuvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf der Radachse des Karrens gela gerte, mit der Nabe des einen Rades fest v ei- 'bundene Nockenscheibe <I>2<B>0</B></I> gegen welche eine am einen Ende eines Schwinghebels angeordnete Rolle anliegt, wobei der Schwinghebel mittels eines Übertragungs gestänges derart mit dem Sieb in Verbin dung steht, dass beim Fahren des Karrens das Sieb hin und her gerüttelt wird.3. Sandstreuvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sandbehälter nach unten verjüngt und die Austrittsöffnung durch einen quer zur Fahrtrichtung des Karrens verlaufenden Schlitz gebildet ist. t. Sandstreuvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan der Sandaustrittsöffnung durch einen mit tels zweier Arme an den Seitenwänden des Sandbehälters schwenkbar angelenkten Schiebers gebildet wird, welcher mittels eines Hebels in und ausser Schliesslage gebracht werden. 5. Sandstreuvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rüttelvorrichtung mit einem Schaltorgan zur Antriebsaus schaltung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH186484T | 1936-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186484A true CH186484A (de) | 1936-09-30 |
Family
ID=4434400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186484D CH186484A (de) | 1936-03-12 | 1936-03-12 | Sandstreuvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186484A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3017189A (en) * | 1960-04-08 | 1962-01-16 | Belt Corp | Power-driven spreader apparatus for fertilizer or the like |
| CN119777225A (zh) * | 2025-03-11 | 2025-04-08 | 山西建筑工程集团有限公司 | 一种足球运动场草坪施工设备及施工方法 |
-
1936
- 1936-03-12 CH CH186484D patent/CH186484A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3017189A (en) * | 1960-04-08 | 1962-01-16 | Belt Corp | Power-driven spreader apparatus for fertilizer or the like |
| CN119777225A (zh) * | 2025-03-11 | 2025-04-08 | 山西建筑工程集团有限公司 | 一种足球运动场草坪施工设备及施工方法 |
| CN119777225B (zh) * | 2025-03-11 | 2025-05-13 | 山西建筑工程集团有限公司 | 一种足球运动场草坪施工设备及施工方法 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH186484A (de) | Sandstreuvorrichtung. | |
| DE551474C (de) | Vorrichtung zur Verbindung eines Anhaengegeraetes mit einer Zugmaschine mittels eines Gelenkfuenfecks | |
| CH236949A (de) | Traktorpflug. | |
| DE370696C (de) | In wagerechter und senkrechter Richtung verschwenkbares, aus zwei Teilen bestehendes Zuggestaenge fuer Anhaengepfluege | |
| DE644451C (de) | Fahrbare Streuvorrichtung fuer koernige oder pulverfoermige Stoffe, insbesondere fuer den Strassenbau | |
| DE3717334A1 (de) | Schneeschieber | |
| DE819700C (de) | Sandstreuer | |
| DE556740C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausschwenken einer fahrbaren Erdschaufel aus der Grab- in die Foerderlage | |
| EP2818383A1 (de) | Schlitten zum Rodeln auf einer Unterlage | |
| DE19726311C2 (de) | Reisekoffer | |
| AT162260B (de) | Wendepflug | |
| DE468104C (de) | Kunstduengerstreumaschine, bei welcher der Bodenstreuschlitz durch auf und ab gehende Ruehrzungen geoeffnet und geschlossen wird | |
| DE642570C (de) | Einrichtung zum Einebnen des Entladegutes an Foerderwagen mit Bodenklappen | |
| DE353803C (de) | Stellvorrichtung fuer den Schneidapparat von Maehmaschinen | |
| CH120185A (de) | Traktorpflug. | |
| DE739017C (de) | Auflaufbremse fuer Anhaenger | |
| AT229354B (de) | Streuvorrichtung an einer zweirädrigen Streukarre für körniges Gut, insbesondere Sand und Schlacke | |
| AT220652B (de) | An einem Fahrzeug befestigbares Gerät zum Instandsetzen von Fahrwegen od. dgl. | |
| DE425233C (de) | Vorrichtung zum Feststellen des drehbaren Unterteiles von Stuehlen zu aerztlichen, zahnaerztlichen, Friseur- und aehnlichen Zwecken | |
| DE883110C (de) | Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto mit angetriebener und lenkbarer Vorderradachse | |
| DE846174C (de) | Aufhaengevorrichtung fuer von einem Schlepper gezogene Ackergeraete, insbesondere Kipp-Pfluege | |
| DE936665C (de) | Auflaufbremse fuer Anhaenger, insbesondere bei landwirtschaftlichen Zugmaschinen | |
| DE683166C (de) | Muldenduengerstreuer | |
| AT117513B (de) | Kunstdünger- und Kalkstreumaschine. | |
| DE404653C (de) | Karrenpflug |