DE556740C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausschwenken einer fahrbaren Erdschaufel aus der Grab- in die Foerderlage - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausschwenken einer fahrbaren Erdschaufel aus der Grab- in die FoerderlageInfo
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- DE556740C DE556740C DE1930556740D DE556740DD DE556740C DE 556740 C DE556740 C DE 556740C DE 1930556740 D DE1930556740 D DE 1930556740D DE 556740D D DE556740D D DE 556740DD DE 556740 C DE556740 C DE 556740C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/64—Buckets cars, i.e. having scraper bowls
- E02F3/65—Component parts, e.g. drives, control devices
- E02F3/652—Means to adjust the height of the scraper bowls, e.g. suspension means, tilt control, earth damping control
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/64—Buckets cars, i.e. having scraper bowls
- E02F3/6454—Towed (i.e. pulled or pushed) scrapers
- E02F3/6463—Towed (i.e. pulled or pushed) scrapers with rotatable scraper bowls for dumping the soil
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Component Parts Of Construction Machinery (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschwenken
einer fahrbaren Erdschaufel aus der Grabin die Förderlage. Außer dieser selbsttätigen
Ausschwenkvorrichtung ist die Erdschaufel nach der Erfindung mit einer an sich bekannten Vorrichtung versehen, welche
von Hand aus betätigt werden kann, um die Erdschaufel in die Grab-, Förder- oder Entleerungslage
zu schwingen. Die selbsttätige Ausschwenkvorrichtung arbeitet jedoch vollkommen selbsttätig und unabhängig von der
von Hand aus überwachten Ausschwenkvorrichtung. Sie tritt dann in Tätigkeit, wenn die in der Grabstellung sich befindliche
Erdschaufel auf einen größeren Widerstand im Erdboden stößt.
Gemäß der Erfindung besteht die Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschwenken der
ao in dem Fahrgestell hängenden Erdschaufel aus in der Nähe der Lager der Erdschaufel
an dem Fahrgestell angelenkten Hebeln, die mit ihren schwenkbaren Enden die Erdschaufel
unterstützen und an eine Kurbel einer im Fahrgestell gelagerten Welle angeschlossen
sind. Die Welle ist mit einer anderen Kurbel an eine den Zughaken tragende Schiene angelenkt. Das Fahrgestell
ist ferner mit einer deichseiförmigen Verlängerung versehen, welche durch eine Lasche
gelenkig mit der den Zughaken tragenden Schiene verbunden ist. Die Rückwärtsschwingung
dieser Laschen, wird durch einen Anschlag an der deichselartigen Verlängerung
begrenzt, während die Vorwärtsschwingung der Lasche, welche eine Verstellung des
Gestänges und damit ein Abheben der Erdschaufel aus der1 Grablage zur Folge hat, nur
entgegen der Kraft einer auf die Schiene einwirkenden Feder möglich ist. Diese Feder
wird nur dann zusammengedrückt und gestattet eine Verstellung des Zuggestänges,
wenn die Erdschaufel gegen einen größeren Widerstand im Erdboden anstößt. Sobald
jedoch die Schaufel an dem Widerstand vorbeigegangen ist, entspannt sich die Feder
wieder und rückt das Gestänge in seine normale Lage ein, bei welcher die Schaufel wieder
in den Erdboden eindringt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar, und zwar:
Abb. ι einen Aufriß der fahrbaren Erdschaufel in der Arbeitslage und
Abb. 2 eine Aufsicht auf dieselbe.
Zwischen den beiden Laufrädern 2 liegt ein bügeiförmiges Gestell 1, welches zur Unterstützung
der Erdschaufel 3 dient und an welchem die Achsstummel 8 der Lauf räder an- v
geordnet sind. Das Zuggestänge 4 bewirkt selbsttätig die Lage der Erdschaufel 3, während
die bei 5 bis 7 und 9 bis 12 angedeutete Vorrichtung (Abb. 1) zur Handeinstellung
der Schaufel dient.
Das rückwärtige Ende der Schaufel 3 ist
nahe dem Fußende der an den hinteren Enden der Schenkel des Gestells ι befestigten Schienen
6 bei 13 an dieselben angelenkt. Auf der Schaufel ist nahe ihrem Vorderende ein
Querhaupt 14 befestigt, das über die Seitenwände der Schaufel hinausragt und auf
Lagern 15 abgestützt ist. Die Lager 15 sitzen auf den Hebeln 16, die bei 17 an den Schenkeln
des Gestelles 1 schwingbar angelenkt und an ihrem schwingbaren Vorderende an Lenker
18 angeschlossen sind. Die Lenker 18 sind mit Kurbelarmen 19, die auf den Enden
einer auf dem Bügelgestell 1 gelagerten Querwelle
20 sitzen, gelenkig verbunden. In der Mitte der Welle 20 befindet sich ein nach oben gerichteter Kurbelarm 21, welcher durch
einen Zapfen 28 mit zwei schräg nach abwärts und vorn gerichteten Schienen 27 verbunden
ist. Von dem Bügelgestell 1 aus erstreckt sich ferner nach vorn hin ein deichselartiger
Fortsatz 22 (Abb. 1), bestehend aus zwei nach vorn gegeneinander hin verlaufenden
Schienen 23. An den Vor der enden dieser beiden Schienen sind nach oben gehende Arme
24 befestigt, deren obere freie Enden gelenkig
mit einer nach abwärts hängenden Lasche 25 verbunden sind. Das untere Ende der Lasche
25 ist bei 26 an die beiden Schienen 27 gelenkig angeschlossen. Die Schienen 27 setzen
sich über den Anschlußpunkt 26 hinaus nach vorn hin fort und tragen an dem Fortsatz
einen Zughaken 29, an welchen die Zugmaschine angehakt wird. Die mit den Schienen 23 fest verbundenen und schräg
nach oben gerichteten Arme 24 setzen sich nach abwärts unter die Schienen 23 hin fort
und sind an ihrem unteren Teil durch einen Bolzen 30 miteinander verbunden. Dieser
Bolzen begrenzt die Rückwärtsschwingung der Lasche 25 und damit auch die Rückwärtsverschiebung
der Schienen 27. Eine an den Zughaken 29 angreifende Kraft teilt in-,
folge dieser Anordnung der Grabkante 31 der Erdschaufel 3 eine geringe Bewegung nach
oben hin mit, wobei die Schaufel 3 um die Zapfen 13 ausschwingt. Die Übertragung der
Zugkraft zur selbsttätigen Ausschwenkung der Schaufel findet durch die Gelenkteile 27,
21, 19, 16 und 14 statt.
Zwischen den beiden Schienenteilen 23 des unteren deichselartigen Fortsatzes 22 liegt
ein Gehäuse 32 für eine Schraubfeder 33. Das Vorderende der Feder stützt sich an dem
Gehäuse 32 ab und das rückwärtige Ende liegt gegen eine Scheibe an, deren Stellung
durch Verdrehung einer Mutter 34 verändert werden kann, die letztere sitzt auf einem
Schraubbolzen, welcher von der Feder umgeben ist und sich gleitbar durch das Gehäuse
hindurch erstreckt. Der Schraubbolzen ist an seinem Vorderende mit einem Hebel 35
gelenkig verbunden, der nach Abb. 1 auf einem Bolzen 65 zwischen den beiden Schienen
27 aufruht. Nahe diesem Bolzen 65 hat der Hebel 35 eine nach unten gerichtete Nase
35° zum Eingriff mit dem Bolzen 65, wodurch eine an dem Zughaken 29 angreifende Zugkraft
zum Teil durch die Feder 33 aufgenommen werden kann. Der Hebel 35 hat bei 36 eine handgriffartige Verlängerung,
durch welche er von dem Bolzen 65 hinweg angehoben werden kann, so daß beim Angreifen
einer Zugkraft an dem Haken 29 die Feder 33 nicht zusammengedrückt wird.
Befinden sich die Teile in der in Abb. 1 in vollen Linien gezeigten Lage, so findet bei
der Vorwärtsbewegung der Vorrichtung die Aufnahme von Erdreich durch die Schaufel
statt. Die Grabkante 31 (Abb. 2) der Schaufel ist dabei etwas nach abwärts schräggestellt
und dringt also in das Erdreich ein. Begegnet die Schaufel dabei einem Hindernis
oder übermäßigem Widerstand, so wird der Zug an dem Zughaken. 29 vergrößert, und dadurch
wird die Feder 33 zusammengedrückt. Durch Zusammendrückung der Feder werden die vor der Schaufel gelegenen Teile 27, 24,
25 in die gestrichelt angeordnete Lage gerückt und die Vorderkante der Schaufel etwas angehoben. Dadurch kann die Schaufei
über das Hindernis hinweggleiten. Sobald dann die Zugkraft an dem Zughaken 29 geringer wird, kehren die Teile am Vorderende
wieder in die ursprüngliche Lage zurück, und die Schaufel stellt sich selbsttätig wieder
so ein, wie dies in Abb. 1 in vollen Linien gezeigt ist.
Sollte jedoch das Hindernis so groß sein, daß selbst bei einem erheblichen Zug an dem
Haken 29 die Maschine nicht weiterbewegt werden kann, so wird der Fahrer die Zugmaschine
anhalten und sie vielleicht etwas nach rückwärts fahren lassen. Gleichzeitig wird er den Handgriff 36 nach aufwärts
schwingen, so daß die Nase 35° außer Eingriff
mit dem Bolzen 65 gerät. Bringt man dann die Zugmaschine wieder in die Einstellung
für Vorwärtsfahrt, so wird die Vorderkante der Schaufel so weit angehoben, daßl der Arbeiter den Handgriff 36 wieder in
die in Abb. 1 gezeigte Lage bringen kann. Daraufhin geht die Schaufel wieder nach
unten, und die Grabarbeit kann bei der Vorwärtsfahrt fortgesetzt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschwenken einer in einem Fahrgestell hängenden und von Hand in Grab-, Förder- oder Entleerungslage schwenkbaren Erdschaufel aus der Grab- in die Förderlage, gekennzeichnetc.) durch nahe den Lagern (13) der Erdschaufel (3) an dem Fahrgestell (1) drehbar bei (17) angeordnete Hebel (16) mit nahe ihrem schwingenden Ende angebrachten Lagern (15), auf denen sich das mit der Erdschaufel fest verbundene Querhaupt (14) abstützt,ß) durch eine in dem Fahrgestell (1) gelagerte Welle (20) mit Kurbeln (19, 21), - von denen die Kurbeln (19) mit den schwingenden Enden des Hebels (16) gelenkig verbunden sind, während die andere, gegen die beiden anderen um 900 versetzte (21) mit zwei an ihrem anderen Ende den Zughaken (29) für die Zugmaschine tragenden Schienen (27) gelenkig verbunden ist,y) durch zwei mit dem Vorderende der deichselartigen Verlängerung (23) des Fahrgestells starr verbundenen Armen (24), deren oberes Ende mit dem Vorderende der Schiene (27) durch Laschen (25) gelenkig verbunden ist und deren unteres Ende einen Bolzen (30) trägt, der die rückwärtige Bewegung der Laschen (25) begrenzt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnetα) durch einen mittels des Handhebels (36) schwenkbaren und mit einer Nase (35a) einen zwischen den Schienen (27) angeordneten Bolzen (65) umfassenden Hebel (35), dessen Drehpunkt mit einem Schraubbolzen drehbar verbunden ist,ß) durch eine um den Schraubbolzen gelegte und durch die Mutter (34) des Schraubbolzens einstellbare Feder (33), deren vordere Enden sich gegen die Vorderwand eines zwischen den Deichseln (23) angeordneten Gehäuses (32) abstützt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE556740T | 1930-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556740C true DE556740C (de) | 1932-08-13 |
Family
ID=6564870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930556740D Expired DE556740C (de) | 1930-01-28 | 1930-01-28 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausschwenken einer fahrbaren Erdschaufel aus der Grab- in die Foerderlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556740C (de) |
-
1930
- 1930-01-28 DE DE1930556740D patent/DE556740C/de not_active Expired
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