AT229354B - Streuvorrichtung an einer zweirädrigen Streukarre für körniges Gut, insbesondere Sand und Schlacke - Google Patents

Streuvorrichtung an einer zweirädrigen Streukarre für körniges Gut, insbesondere Sand und Schlacke

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AT229354B
AT229354B AT5462A AT5462A AT229354B AT 229354 B AT229354 B AT 229354B AT 5462 A AT5462 A AT 5462A AT 5462 A AT5462 A AT 5462A AT 229354 B AT229354 B AT 229354B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spreading
support bracket
spreading device
friction wheel
wheel
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Application number
AT5462A
Other languages
English (en)
Inventor
Heribert Sendlhofer
Original Assignee
Heribert Sendlhofer
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/04Spreading out the materials conveyed over the whole surface to be loaded; Trimming heaps of loose materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description


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  Streuvorrichtung an einer zweirädrigen Streukarre für körniges Gut, insbesondere Sand und Schlacke 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Streuvorrichtung an einer zweirädrigen Streukarre für körniges Gut, insbesondere Sand und Schlacke, mit einem unter der Auslauföffnung des Streugutbehälters etwa horizontal angeordneten, von einem Laufrad über ein verstellbares Reibradgetriebe angetriebenen Streuteller. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, ein derartiges Streugerät zu schaffen, das für den Streuvorgang wenig Kraft in Anspruch nimmt, von einem Mann bedient werden kann und auch, gegebenenfalls nach Abmontierung einiger Teile, als normale Karre verwendbar ist. Die bekannten speziellen Streufahrzeuge sind auf Grund ihrer schweren Konstruktion ausschliesslich zum Streuen verwendbar und stehen daher den Grossteil des Jahres hindurch unbenützt. 



   Die   erfindungsgemässeStreuvorrichtung   zeichnet sich dadurch aus, dass die Welle des auf dem Reibrad aufliegenden Streutellers in einem Tragbügel gelagert ist, der auf einer an der Unterseite des Behälters angeordneten waagrechten Achse schwenkbar und axial verschiebbar gelagert ist. 



   Der Antrieb des Streurades durch ein unter diesem laufendes Friktionsrad ist zwar bekannt, doch erfolgt bei der   bekannten Ausführung die Vorwärtsbewegung des Streukarrens nicht durch   Einmannbedienung, sondern das Gerät ist als Anhänger an einem Lastkraftwagen ausgebildet. Der wesentliche Unterschied liegt aber darin, dass bei der bekannten Ausführung die Veränderung der Streuweite durch axiale Verstellung des Reibrades erfolgt, bei der erfindungsgemässen Ausführung jedoch die Veränderung der Streuweite durch   seitliches Verschieben des Streurades   bewirkt wird und ausserdem der segmentförmige Streubereich unter einem mittleren Winkel von etwa 450 zur Fahrtrichtung nach links vorne gerichtet ist. was das Bestreuen der Fahrbahn vom äussersten Fahrbahnrand ermöglicht. 



   Bei einer weiteren bekannten Konstruktion, bei welcher der Streuteller über Kette und Reibrad getrieben wird, ist das Schleuderrad zentral gelagert, so dass der Streuvorgang von der Strassenmitte aus erfolgen   muss ;   weiterhin ist eine Ein- und Ausschaltung des Streumechanismus während der Bewegung des Fahrzeuges nicht möglich. Das Gerät ist überdies nur zum Streuen verwendbar und muss gezogen werden, was nur auf der noch ungestreuten Fahrbahn möglich ist. 



   Durch die   erfindungsgemässe   Lagerung des Streutellers im schwenkbaren Tragbügel ist der Reibrad- 
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   Der Streuteller 9, welcher am vorderen Ende des Tragbügels 11 drehbar gelagert ist, welcher seiner- seits um die Tragbügelachse 23 schwenkbar ist, wird durch das Eigengewicht und durch die Feder 15 auf das Reibrad 7 gepresst. Dadurch wird erreicht, dass bis zum völligen Verschleiss des Reibmaterials am Reib - rad 7 der Reibschluss unverändert bleibt. 



   Das Streugut fällt aus dem Sandbehälter 3 durch die Auslauföffnung 17a auf den zur Öffnung ausser- mittig   gelagerten Streuteller   9, der mit dem Schutzrand 10 versehen ist, um das Reibrad wartungsfrei vor Verschmutzung und Vereisung zu schützen, und wird durch die auf dem Streuteller angebrachten Streu- rippen gleichmässig in einem Streusektor von zirka 45  ausgestreut (Fig. 3). Der Regelschieber 12 mit dem Verschlussgestänge 13, das mit Rasten versehen ist, ermöglicht ein Dosieren des Streugutes. 



   Durch seitliches Verschieben des Streutellers 9 auf der Tragbügelachse 23 durch Verstellung der
Schraube 18, stabilisiert durch die Schraubenfeder 17, wird   eine Vergrösserung oder   Verkleinerung der Streuweite ermöglicht. 



   Der Streuteller 9 kann durch Betätigung des   Ausschaltbagels   14 vom Reibrad 7 abgehoben werden. 



   Der Sturzbügel 2 trägt die Lager 21 für die Treibradwelle 8 und ist nach Lösen der Schrauben bei 22 abnehmbar. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Streuvorrichtung an einer   zweirädrigenStreukarre   für körniges Gut, insbesondere Sand und Schlacke, mit   einem unter der Auslauföffnung   des Streugutbehälters etwa horizontal angeordneten, von einem Laufrad über ein verstellbares Reibradgetriebe angetriebenen Streuteller, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des auf dem Reibrad (7) aufliegenden Streutellers (9) in einem Tragbügel (11) gelagert ist, der auf einer an der Unterseite des Behälters angeordneten waagrechten Achse schwenkbar und axial verschiebbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Streuvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lappenkeilrad (4) auf das Laufrad (16) aufgeflanscht oder auf der Laufradachse (24) starr befestigt ist, welches über eine Transmission das Reibrad (7) für den Streuteller (9) antreibt.
    3. Streuvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Streuteller (9) durch eine Feder (15), welche auf den Tragbügel (11) wirkt, auf das Reibrad (7) gezogen wird, wobei der Reibungsschluss durchBetätigen eines denTragbügelanhebendenAusschaltbügels (14) ausschaltbar ist, welcher auf der Laufradachse (24) oder auf einem Lagerbock nahe dieser Achse schwenkbar befestigt ist.
    4. Streuvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Streuweite durch seitliches Verschieben des Tragbügels (11) samt Streuteller (9) mit Hilfe ein'er auf der Tragbügelachse (23) angeordneten VersteIIschraube (18) auch während des Auswerfens des Streugutesregelbar ist.
    5. Streuvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Streuteller (9) einen nach unten gezogenenSchutzrand (lO) aufweist, der das Reibrad (7) vor Verschmutzen und Vereisen schützt.
AT5462A 1962-01-04 1962-01-04 Streuvorrichtung an einer zweirädrigen Streukarre für körniges Gut, insbesondere Sand und Schlacke AT229354B (de)

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