AT203539B - Von Hand bewegte Streukarre - Google Patents

Von Hand bewegte Streukarre

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AT203539B AT681557A AT681557A AT203539B AT 203539 B AT203539 B AT 203539B AT 681557 A AT681557 A AT 681557A AT 681557 A AT681557 A AT 681557A AT 203539 B AT203539 B AT 203539B
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Martin Schmidt
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  Von Hand bewegte Streukarre   Die Erfindung betrifft von Hand bewegte Streukarre und insbesondere eine Karre zum Breitstreuen von Sand, Schotter usw. auf vereiste Fahrbahnen. 



  Es sind von Hand bewegte Streukarren bekannt, bei welchen unter einem mit einer aussermittig angeordneten, verschliessbaren öffnung versehenem Streugutbehälter eine Wurfscheibe etwa waagrecht gelagert ist und über einen mit dem Laufrad verbundenen Winkeltrieb in Drehung versetzt wird. Bei diesen bekannten Streukarren läuft aber die Wurfscheibe verhältnismässig langsam und der Streugutbehälter ist fest mit dem Fahrgestell verbunden, so dass der Streuvorgang nicht den besonderen Eigenschaften des Streugutes oder auch des Fahrers angepasst werden kann. 



  Die Erfindung besteht darin, dass der Streugutbehälter um seine lotrechte Achse frei drehbar ist und die Wurfscheibe als stabilisierende Schwungmasse mit hoher Drehgeschwindigkeit ausgebildet ist. Der um seine lotrechte Achse frei drehbare Streugutbehälter erlaubt es, die Stelle, an welcher das aus dem Behälter austretende Streugut die Wurfscheibe berührt, so einzustellen, dass das Streugut unabhängig von seiner zufälligen oder ihm eigentümlichen Beschaffenheit vor dem Laufrad der Streukarre und seitlich von ihm die zu bestreuende Fläche trifft und nicht den Mann hinter der Karre belästigt. Es kommt bei einer Streukarre nach der Erfindung nicht vor, dass beispielsweise beim Ausstreuen von Sand auf vereister Strasse das Laufrad stets auf dem Glatteis läuft.

   Wenn aber damit erreicht ist, dass das Laufrad sich auch bei vereister Strasse am Boden festhalten kann, dann kann die Wurfscheibe stets auf hohe Drehzahlen gebracht werden und damit als Schwungmasse wirksam werden, deren gyroskopischer Effekt die Karre selbst bei grosser   Unebenheit und Glätte des Bodens sicher in der gewünschten waagrechten Lage hält. 



   Während des Sommers kann die. Wurfscheibe ausgebaut werden und nach Schliessen der Auslauföffnung im Behälter durch einen Schieber die Karre in der üblichen Weise nutzbringend Verwendung finden. 



   Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Streukarre nach der Erfindung von der Seite gesehen dar. 



   Es bezeichnet 1 den Behälter für die Aufnahme des Streugutes, der hier die Form einer runden Schüssel aufweist. Diese Schüssel sitzt lose drehbar in einem festen Ring 2 des starren Rahmens 3. Ferner ist 4 die Auslauföffnung des Behälters 1, durch welche das Streugut auf die mit Rippen 5 versehene eiserne Wurfscheibe 6 fällt. Die Wurfscheibe 6 ist bei 7 drehbar im Karrengestell 3 gelagert und besitzt ein kleines Rad   8,   welches von dem grösseren Ring 9 des Laufrades 10 angetrieben wird. Die übersetzung des Winkeltriebes   8,   9 ist so gewählt, dass beim Vor-   wärtsschicben   der Karre mittels der Handgriffe 11 mit der üblichen Gehgeschwindigkeit das Streugut gleichmässig und ausreichend über die ganze übliche Strassenbreite hin verteilt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Von Hand bewegte Streukarre, bei welcher unter einem mit einer aussermittig angeordneten, verschliessbaren öffnung versehenem Streugutbehälter eine Wurfscheibe etwa waagrecht gelagert ist und über einen mit dem Laufrad verbundenen Winkeltrieb in Drehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Streugutbehälter um seine lotrechte Achse frei drehbar ist und die Wurfscheibe als stabilisierende Schwungmasse mit hoher Drehgeschwindigkeit ausgebildet ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT681557A 1956-10-25 1957-10-21 Von Hand bewegte Streukarre AT203539B (de)

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AT203539B true AT203539B (de) 1959-05-25

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AT681557A AT203539B (de) 1956-10-25 1957-10-21 Von Hand bewegte Streukarre

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