DE411069C - Duengerstreumaschine mit umlaufenden Schoepfgefaessen im Duengerkasten - Google Patents

Duengerstreumaschine mit umlaufenden Schoepfgefaessen im Duengerkasten

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DE411069C
DE411069C DEO14283D DEO0014283D DE411069C DE 411069 C DE411069 C DE 411069C DE O14283 D DEO14283 D DE O14283D DE O0014283 D DEO0014283 D DE O0014283D DE 411069 C DE411069 C DE 411069C
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Germany
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fertilizer
scoops
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drum
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DEO14283D
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ALFRED OSBORG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/14Fertiliser distributors with means for lifting out the fertiliser

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM IQ. MÄRZ 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE (014283111145b)
Alfred Osborg in Cöthen, Anhalt
Die Erfindung· bezieht sich auf eine Düngerstreumaschine tnit im Düngerkasten umlaufenden Sdhöpfgefäßen. Von bekannten, den Dünger mittels Sdhöpfräder auswerfenden Düngerstreumaschinen unterscheidet sich die Maschine nach' der Erfindung dadurch, daß die Schöpfgefäße den Dünger auf eine nach außen führende Ableitwand werfen, die nachgiebig in der Bahn der Schöpfgefäße angeordnet ist. Diese Ableitwand kann durch federnde Metallzungen o. dgl. gebildet werden. Hierbei ist die Anordnung zweckmäßig derart getroffen, daß die federnden Zungen den Dünger zwecks Verteilung und Zerkleinerung gegen eine zweite nach außen führende Wand werfen.
Auf der Zeichnung ist die Düngerstreumaschine nach der Erfindung in einer beispielsweisen· Ausfülfaxungsform veranschaulicht.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Düngertrommel,
Abb. 2 ein Grundriß der ganzen Maschine in kleinerem Maßstabe.
Der beispielsweise trommeiförmige Düngerbehalter ι ist am hinteren Ende des Fahr- a5 zeuggestelles 2 gelagert, das am vorderen Ende von den Fahrzeugrädern 3 getragen wird. Das Gestell 2 kann derart gestaltet sein, daß die Düngertrommel in der zulässig geringsten Höhe über dem Erdboden liegt und die Fallhölie -des Düngers selbst sehr gering ist. Am hinteren Ende des Gestelles können unter diesem oder unter der Trommel ι Stützräder angeordnet sein. Durch die beschriebene Gesamtanordnung ist ermöglicht, 'eine der Spurweite, der Fahrzeugräder entsprechende Streubreite in einfachster Weise zu erhalten.
Innerhalb der festliegenden Düngertrommel ι ist eine Welle 4 angeordnet, die die geeignet gestalteten, z. B. löffelartigen Schöpfgefäße 5 trägt. Diese Schöpfgefäße sind leicht auswechselbar auf der Welle 4 aufgesdhioben. Zweckmäßig ist jeder einzelne Schöpflöffel auswechselbar; es kann aber auch jeder ganze, in einer Ebene liegende Satz von Schöpfgefäßen abnehmbar sein. Die Schöpfgefäße 5 sind an Stielen 6 befestigt, die zweckmäßig dreieckigen oder ähnlichen Querschnitt besitzen, um beim Hindurdhlaufen durch den in der Trommel befindlichen Dünger nur geringen Widerstand zu bieten. Die Welle 4 ist derart exzentrisch in der Trommel ι angeordnet, daß die Schöpfgefäße bis auf den Boden der Trommel heruntergreifen. In der Bahn eines jeden. Schöpfrades liegt eine an. der Trommelwand befestigte federnde Metallzunge 7 von geeigneter Breite. Der Deckel 8 der Trommel 1 ist derart gestaltet, daß an der Hinterseite ein entsprechend weiter Streuschlitz 9 offen bleibt.
Wird die Schöpfradwelle 4 in Umdrehung as versetzt, so werfen die Schöpfgefäße 5 den aus der Trommel 1 mit hochgenommenen Dünger auf die federnde Wand 7, von der er abfällt und auf den Boden gestreut wird. Werden die Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 4 und die Anzahl der Schöpfgefäße eines jeden Rades so gewählt, daß die federnde Zunge 7, die von jedem Schöpfgefäß nach unten gedrückt wird, um dann wieder hochzuschnellen, noch nach oben schwingt, so wird der auf die federnde Zunge geworfene Dünger von letzterer nach außen gegen die den Streuschlitz 9 überdeckende Wand 10 geworfen, ehe er auf den Boden fällt.
Der Antrieb der Welle 4 erfolgt von den Lauf rädern 3 aus mittels des Kettenrades 11, der Kette 12, des Kettenrades 13 und der Zahnräder 14 und 15, von denen das erstere auf der Achse des Kettenrades 13 und das letztere auf der Welle 4 sitzt. Das Rad kann mit dem Kettenrad 13 verschiebbar angeordnet sein, um den Antrieb der Schöpfgefäße auszurücken.
Die Anordnung der Schöpfgefäße kann natürlich auch anders sein, als in der Zeichnung dargestellt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Düngerstreumaschine mit umlaufenden Schöpfgefäßen im Düngerkasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schöpf- 55· gefäße den Dünger auf eine nach außen führende Ableitwand werfen, die nachgiebig in der Bahn der Schöpfgefäße angeordnet ist.
2. Düngerstreumaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitwand durch federnde MetaUzungeo. gebildet wird.
3. D'üngerstreumaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Zungen derart angeordnet sind, daß sie den Dünge- gegen eine zweite ■nach außen führende Wand schleudern zwecks Verteilung und evtl. Zerkleinerung desselben.
Abb. i.
Abb. 2.
DEO14283D 1924-05-29 1924-05-29 Duengerstreumaschine mit umlaufenden Schoepfgefaessen im Duengerkasten Expired DE411069C (de)

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