DE391356C - Schoepfrad - Google Patents

Schoepfrad

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DE391356C
DE391356C DESch66831D DESC066831D DE391356C DE 391356 C DE391356 C DE 391356C DE SC066831 D DESC066831 D DE SC066831D DE 391356 C DE391356 C DE 391356C
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DE
Germany
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bucket wheel
cups
trough
tines
bucket
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Expired
Application number
DESch66831D
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OTTO SCHNEIDER DIPL ING
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OTTO SCHNEIDER DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/26Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation in sluices

Description

  • Schöpfrad. Bei Maschinen zum Waschen von Sand, Kies, Splitt usw., bei Auflösemaschinen für Kaolin und anieren Maschinen bzw. Einrichtungen kommen Schöpfräder oder Schöpfwerke vor, bei denen SchÖpfbecher einen Teil ihrer Kreisbahn durch das im Maschinentrog o. dgl. befindliche nasse Gemisch hindurch beschreiben. Dabei bildet sich aus dem sich zu Boden setzenden und allmählich betonartig erstarrenden Material ein Kanal, dessen Wände und besonders dessen Sohle sich der Umhüllungsfläche der Schöpfbecher anschmiegen. Gelangt nun irgendein Materialstück zwischen den Rand eines Bechers und die Sohle jenes Kanals, so entsteht ein sehr großer Bewegungswiderstand an, Schöpfrad, der unter Umständen ein Abfallen -des Antriebsriemens und somit den Stillstand der Maschine zur Folge haben kann. Schon der infolge der Abbremsung durch das zwis#hen Becher und Kanalsohle gelangende Material vermehrte Kraftaufwand zum Antrieb des Schöpfrades bietet Nachteile genug.
  • Dieser Erscheinung, der bisher keine Beachtung geschenkt wurde, ist gemäß der Erfindung nun in eigenartiger, aber gleichwohl sehr einfach zu verwirklichender Weise abgeholfen worden. Es sind nämlich am Schöpfrad außer den eigentlichen Schöpfbechern noch Schneidzinken, zweckmäßig zu Kämmen zusammengefaßt, befestigt in solcher Anordnung, daß jene Zinken tiefer in das sich zu Boden setzende Material eindringen als die Becher. Nun bilden wohl auch die Becher ihren Schöpfkanal aus, allein die Sohle dieses Kanals kann nicht mehr fest werden, sondern bleibt beweglich und nachgiebig, weil sie von jenen Zinken immer wieder aufgepflügt wird. Gelangt nun irgendein Materialstück unter einen Becher, so kann es in jene Kanalsohle hinein ausweichen, ohne großen Widerstand zu verursachen und zu bremsen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in ganz schematischer Weise in der Zeichnung veranschauel licht. Abb. i und 2 zeigen je einen senkrechten Mittelschnitt durch Schöpfrad und Trog in zwei verschiedenen Stellungen des Schöpfrades.
  • Abb- 3 ist ein Längsschnitt durch den Trog senkrecht zur Schöpfradachse.
  • In dem Trog a befindet sich das zu behandelnde Material. Die schwereren Teile setzen sich bei b ab, während die Waschflüssigkeit c im wesentlichen oben bleibt-und bei d abfließt. Die Becher des Schöpfrades beschreiben die aus Abh. 3 ersichliche Bahn und bahnen sich dadurch, wie oben erläutert, einen Kanal durch das im Trogb-oden sich immer fester, betonartig ansammelnde Material. Die Welle des Schöpfrades ist mit f bezeichnet. g ist eine Blechschurre, die das von den Bechern hochgehobene Material abfällgt und über den Rand des Troges a seitlich ableitet.
  • Gemäß der Erfindung ist nun das Schöpfrad auch noch mit kammartig gestellten Zinken h versehen, die in das sich zu Boden setzende Material tiefer hinabgreifen als die Becher e selbst. Der mit i bezeich-ete Teil der Kanalsohie wird dadurch verhindert, fest zu werden, und in die Lage gesetzt, hinderliche Materialteile unter dein Becher vorübergehend ausweichen zu lassen.
  • Zweckmäßig sind, wie ein Vergleich der Abb. i mit Abb. 2 erkennen läßt, die einzelnen Zinkenkämine so gestaltet, daß ihre Zinken verschiedene Wege beschreiben. Beispielsweise hat der eine Kamm drei, --der andere vier Zinken.
  • Dadurch wird die Gründlichkeit des ständigen Umpflügens der Sohle i und gegebenenfalls auch der Seitenwände noch wesenlich erhöht.

Claims (2)

  1. PATENT-Axspp,ücHE: i. Schöpfrad, insbesondere für Maschinen zum Waschen von. Sand, Kies, Splitt u. dgl., gekennzeichnet durch Zinken (h), die tiefer in das zu behandelnde Gut einschneiden als die Schöpfbecher.
  2. 2. Schöpfrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (h) auf Kämme von verschiedener Zinkenstellung verteilt sind.
DESch66831D Schoepfrad Expired DE391356C (de)

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